Auch wenn bei uns noch nicht selbst gelesen wird, sind wir doch immer auf der Suche nach spannenden und auch lustigen Büchern. Angegeben ist das Buch ab 9, aber für uns war ...
Chaotisch, aber liebenswert
Auch wenn bei uns noch nicht selbst gelesen wird, sind wir doch immer auf der Suche nach spannenden und auch lustigen Büchern. Angegeben ist das Buch ab 9, aber für uns war es aufgrund der Bilder auch mit 6 zum Vorlesen gut geeignet.
Zu Beginn wird uns die Familie vorgestellt und dann kann das Abenteuer schon losgehen. Die Familie lebt auf dem heruntergekommenen Schloss Murks, das schon seit Jahrhunderten im Familienbesitz ist. Doch nun soll es verkauft werden. Das will natürlich keiner der Familie und ziemlich witzige Dinge passieren, um das zu verhindern.
Ich mag es, wenn die Schrift quasi mitgezählt ist. Mal größer und mal kleiner wird. Eine andere Schriftart benutzt oder auch mal eine Seite wie ein Comic gestaltet ist.
Wir hatten beim Entdecken dieser wirklich verrückten Familie viel Spaß. Der Schreibstil ist toll, hat viel Humor und für Kinder, die schon lesen können, kurze Sätze, die nicht direkt überfordern.
Die Illustrationen gefallen mir sehr gut. Auch, dass sie das Buch auf fast jeder Seite begleiten und manchmal sogar eine völlig einnehmen, lockert alles auf. So kann das Gelesene direkt optisch eingefangen werden. Und eben das hat auch bei uns zum Vorlesen viel Spaß gebracht. Ich habe gelesen und das Kind konnte direkt sehen, um was es geht.
Es war das erste Buch des Autors für uns. Aber sicher nicht das Letzte. Wir werden uns nun nach weiteren Büchern umschauen. Wir hatten nämlich sehr viel Spaß bei unserer gemeinsamen Zeit mit der Familie Murks.
Wie gut, dass es Aufzeichnungen und Übermittlungen gibt, die uns die Zeiten zeigen, bei denen wir nicht dabei waren. Auf eine ganz interessante und auch ...
Wer nicht dabei war, kann es nicht wissen. Oder?
Wie gut, dass es Aufzeichnungen und Übermittlungen gibt, die uns die Zeiten zeigen, bei denen wir nicht dabei waren. Auf eine ganz interessante und auch mit einem Augenzwinkern lässt und Miss History hier an Teilen der Geschichte teilhaben, die etwas anders gelaufen sind. Oder keiner so richtig weiß, wie es vonstatten ging.
In 12 verschiedenen Kapiteln schauen wir uns ein Mädchen an, dass glaubt schon einmal gelebt zu haben, was hat es mit den Osterinseln auf sich oder beleuchten den Zodiac Killer. Es ist also eine bunte Mischung aus Kriminalfällen, Naturwundern und aus Rätselhaftem.
Der Schreibstil ist locker und damit hat man das Gefühl nicht stumpf irgendwelche Fakten zu lesen, sondern wirklich mittendrin zu sein und sich vielleicht auch selbst noch ein paar Gedanken dazu zu machen. Zudem kann man auch, wenn man grundsätzlich nicht viel mit den Themen zu tun hat, alles gut nachvollziehen. Wir haben hier kein staubtrockenes Geschichtsbuch vor uns, sondern ein Buch, das uns mit ein paar wirklich spannenden und auch mysteriösen Fakten aus der Geschichte begleitet.
Wer die Autorin von Instagram kennt, findet ihren Stil auch im Buch wieder. Hier wird natürlich tiefer in die Hintergründe eingetaucht, aber wie schon geschrieben, alles in ihrem ungezwungenen Ton und mit einer Prise Humor.
Wer sich also für solche Gedankenspiele zusammen mit Geschichtswissen interessiert, ist hier genau richtig.
Irgendwie, irgendwann begegnen uns alte Mythen und Sagen. Vor allem die Griechischen. Man weiß Namen und grobe Zusammenhänge und das gefühlt jeder mit jedem was hatte ...
Wer mit wem und warum eigentlich?
Irgendwie, irgendwann begegnen uns alte Mythen und Sagen. Vor allem die Griechischen. Man weiß Namen und grobe Zusammenhänge und das gefühlt jeder mit jedem was hatte und alle untereinander verwandt sind. Ja, Zeus ist der Größte und Aphrodite hat etwas mit der Liebe zu tun. Aber dann hört es irgendwann auf mit dem Wissen. oder?
Oft sind Bücher und die Geschichte der griechischen Götter verworren und undurchsichtig. Wie oft habe ich versucht, mir eine Übersicht über all das zu verschaffen und bin gescheitert. Oder andere behandeln nur einen kleinen Abriss und dann tauchen Namen auf, die ich einfach nicht zuordnen kann.
Und dann kam Sarah Iles Johnston mit ihrem Buch und ich habe doch tatsächlich begonnen, das Ganze zu verstehen. Zumindest inhaltlich - denn so manche Vorgänge sind für uns heutzutage wohl nur zum Kopfschütteln. Keine Lust auf das eigene Kind? Schieben wir es doch zurück in die Mutter!
Mit einem einprägsamen und auch für Laien sehr gut verständlichen Schreibstil nimmt uns die Autorin mit durch diese wirklich wilde Reise rund um die Götter und ihre auch sehr wilden Familienverhältnisse.
Sie schafft es von Anfang an, einen roten Faden in die Geschichte zu bringen. Natürlich geht das bei dem Wirrwarr nicht immer zu 100% auf, aber das wird bereits im Vorwort besprochen und es sind dennoch alle Geschichten und Verhältnisse untereinander sehr gut beschrieben. Nun kann man sagen, dass dem ein oder anderem nicht genug Aufmerksamkeit gegeben wurde, aber was hätte es dann für ein Wälzer werden sollen? Wenn man sich für etwas tiefer interessiert, gibt es dafür sicher weitere Literatur. Doch für einen ersten und wirklich übersichtlichen Beginn kann ich das Buch wirklich empfehlen!
Ich möchte zum Abschluss noch etwas zur Aufmachung sagen. Für mich sind Farbschnitte kein Muss, doch vielleicht für andere Käufer. Daher finde ich ihn hier gut und vor allem zum Inhalt passend - auch wenn es ein Sachbuch ist. Oder gerade deswegen? Sicher lassen sich dadurch auch jüngere Leser anziehen und sie können etwas lernen.
Ein Krimi, der auf einer wunderschönen Insel spielt. Blaues Meer, Strand und jede Menge Cocktails. Ein Luxushotel mit eben solchen Gästen und eine junge Frau, die von ihrer Vergangenheit ...
Mord im Paradies
Ein Krimi, der auf einer wunderschönen Insel spielt. Blaues Meer, Strand und jede Menge Cocktails. Ein Luxushotel mit eben solchen Gästen und eine junge Frau, die von ihrer Vergangenheit davon läuft.
Wir begleiten Lola, die in HongKong gearbeitet hat, doch endete der Job dort nicht ganz so, wie man es sich vorstellt. Ihr alter Freund und Kollege gibt ihr daher einen Job als seine Assistentin. Dieser wird jedoch kurz nach ihrer Ankunft tot aufgefunden. War es ein Unfall? Ein Suizid? Oder doch Mord? Die Polizei geht von einem Unfall aus, doch Lola spürt, dass es das nicht war.
So beginnt das Buch und ab da können wir uns den Kopf zerbrechen, was geschehen ist. Dass es kein Unfall war, ist uns allen klar. Doch was war es dann?Und wer? Und vor allem - Warum? Hat der Tod ihres Freundes mit ihrer Vergangenheit zu tun?. Hat jemand sie verfolgt? Oder war es jemand von den anderen Gästen oder sogar einer der Angestellten auf der Insel?
Das Buch hat mich jedenfalls direkt von der ersten Seite an gepackt. Jeder Charakter wirkt erstmal verdächtig. Man bekommt Häppchen vorgeworfen, um dann doch wieder eine ganz andere Richtung einzuschlagen. Es passiert eine Menge und doch kann man durch den guten und nachvollziehbaren Schreibstil den Überblick behalten. Die Protagonisten werden nach und nach eingeführt und man wird nicht direkt erschlagen.
Ich habe das Buch in kurzer Zeit durchgelesen, da ich unbedingt das Ende wissen wollte. Es ist definitiv für alle, die knifflige und spannende Geschichten mögen.