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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.03.2022

Leider konnte mich die Geschichte nicht abholen

Dein perfektes Jahr
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Der Roman handelt von Jonathan Grief der, wenn er jemals auf die Frage „Was ist der Sinn deines Lebens“ eine Antwort gewusst, sie schon lange vergessen hat. Und er handelt von Hanna Marx, die definitiv ...

Der Roman handelt von Jonathan Grief der, wenn er jemals auf die Frage „Was ist der Sinn deines Lebens“ eine Antwort gewusst, sie schon lange vergessen hat. Und er handelt von Hanna Marx, die definitiv eine Antwort auf diese Frage hat. Das Gute sehen und die Zeit voll auskosten. Doch manchmal stellt das Schicksal alles infrage, woran du glaubst.

Vom Klappentext her hatte ich mir einen leichteren Roman erhofft. Denn auch wenn Hannah ein an sich sehr positiv sehender Charakter ist, ist auch ihre Geschichte von einer „dunklen Zeit“ geprägt.
Mit Jonathan bin ich anfangs nicht warm geworden. Seine Figur und ich hatten es schwer, eine Verbindung zu bekommen. Allerdings fand ich bei ihm die Wandlung seines Charakters sehr schön.
Auch mit dem Schreibstil habe ich mich erst anfreunden müssen. Er hat sich für mich nicht so leicht und locker angefühlt, wie ich es mir gewünscht hätte, aber das ist ein sehr persönliches Empfinden.
Dieser Roman hat mir gezeigt, dass ich es nicht mag, wenn man von zwei Charakteren, deren Geschichten mehr oder weniger einzeln verfolgt und es erst spät zu einer Verbindung kommt. Leider war mir von vornerein nicht bewusst, dass das in diesem Buch so sein würde.

Allgemein fand ich die Idee hinter der Geschichte richtig gut, ich hätte mir nur eine andere Umsetzung erhofft, weshalb mich die Geschichte nicht abholen konnte. Alles liegt im Auge des Betrachters. Ich möchte das Werk der Autorin nicht per se schlecht reden da ich weiß, dass in jedem Buch ganz viel Liebe und Herzblut steckt und dass jemand anderes dieses Buch bestimmt ganz toll finden wird.

Veröffentlicht am 15.08.2021

Klappentext erweckt andere Erwartungen an die Geschichte

Sex/Life
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Klappentext:
BB ist frustriert. Denn das Sexleben mit ihrem sehr attraktiven, aber leider wenig einfallsreichen Mann ist nach vielen Jahren Ehe alles andere als aufregend. Der Alltag, der Stress, die ...

Klappentext:
BB ist frustriert. Denn das Sexleben mit ihrem sehr attraktiven, aber leider wenig einfallsreichen Mann ist nach vielen Jahren Ehe alles andere als aufregend. Der Alltag, der Stress, die Kinder … Man kennt es. Um wenigstens in der Fantasie ein wenig Prickeln zu erleben, beginnt sie Tagebuch über die erotischen Erlebnisse mit ihren Verflossenen zu führen. Dabei nimmt sie kein Blatt vor den Mund. Was sie nicht weiß: Ihr Ehemann liest heimlich mit, was sie schreibt, und legt sich von da an richtig ins Zeug ...

Bei diesem Buch hatte ich mir durch den Klappentext mehr und etwas anderes erhofft. Die Geschichte ist komplett aus der Tagebuchperspektive geschrieben, wodurch man immer durch ihre Einträge ihre Geschichten mit ihren Verflossenen erfährt. Ich hatte erwartet, dass man quasi das Alltagsleben der beiden verfolgen würde, gekoppelt mit Tagebucheinträgen. Dies war nicht wirklich der Fall. Ggf. ein kleiner SPOILER: Es gibt das Tagebuch, was sie speziell für ihren Mann schreibt, denn schon recht früh am Anfang bekommt sie sehr wohl mit, dass ihr Mann das Tagebuch liest, wodurch sie ihre Geschichten für ihn extra ausschmückt und sich zum Ziel setzt, ihn dadurch motivieren zu können, sich mehr anzustrengen. Und auf der anderen Seite gibt es dann noch ihr geheimes Tagebuch, wo sie erzählt, wie die Geschichte richtig abgelaufen ist.
Die Idee dahinter finde ich prinzipiell nicht schlecht, jedoch ist der Klappentext hierhingehend etwas irreführend. Man erwartet einfach etwas anderes.

Die Geschichte konnte mich leider nicht wirklich mitreißen. Mit den Charakteren wurde ich nicht richtig warm und das Buch konnte bei mir keine Spannung aufbauen, wodurch ich hätte wissen wollen, wie es weitergeht. Ich habe es zwar komplett gelesen, aber es ist kein Buch, welches ich noch einmal lesen würde. Eine Szene hat mir recht gut gefallen, der Rest war eher durchschnittlich.

Alles in allem ist die Story eine gute Idee gewesen, hätte meiner Meinung nach aber mit mehr Witz und Spannung ausgearbeitet werden können. Vermutlich werde ich mal einen Blick auf die dazugehörige Netflixserie werfen, da ich mir vorstellen könnte, dass die Geschichte als Serie besser funktionieren könnte.
Alles in allem bekommt das Buch von mir 2 von 5 Sternen. Es wurde mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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Veröffentlicht am 19.07.2021

Leider nicht ganz rund, hatte mir mehr erhofft

Himmel oder Hölle?
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Rezension zu „Himmel oder Hölle?“
Von Mel Wallis de Vries
Seitenanzahl: 246

Bei diesem Jugendthriller geht es um Danielle, die mit ihren Freundinnen in den Skiurlaub fährt, dort lernt sie Dante kennen, ...

Rezension zu „Himmel oder Hölle?“
Von Mel Wallis de Vries
Seitenanzahl: 246

Bei diesem Jugendthriller geht es um Danielle, die mit ihren Freundinnen in den Skiurlaub fährt, dort lernt sie Dante kennen, er ist nicht nur gut aussehend, sondern in ihren Augen auch in einer ganz anderen Liga und trotzdem interessiert er sich für sie.
Als Danielle und ihre Freundinnen zurück in Amsterdam sind, laufen sich die zwei zufällig wieder über den Weg und nähren sich einander an. Doch gerade als dies geschieht, erfährt sie von Dantes Geheimnis. Er war der Hauptverdächtige im Mord seiner Ex-Freundin Florence.

Die Geschichte startet an Tag 0 am Abend und ist so aufgebaut, dass sich die anschließenden Kapitel abwechseln zwischen dem Tag 0 und einem Tag in der Vergangenheit, beginnend bei -17. Diese Aufmachung hat mir sehr gut gefallen da, obwohl man so schon immer etwas von dem was kommen wird weiß, gleichzeitig eine gute Spannung aufgebaut wird. Es verleitet außerdem zu immer neuen Denkanstößen im Laufe der Geschichte.

Die Charaktere des Buchs haben mir überhaupt nicht gefallen, bis auf eine von Danielles Freundinnen haben alle schreckliche Charaktereigenschaften und teilweise extrem seltsame Charakterzüge. Ich fand das Verhalten von ihren sogenannten Freundinnen wirklich abstoßend. Dennoch finde ich die Charaktere nicht unpassend für die Geschichte zum einen, weil es ein Jugendbuch ist und ich denke jeder kannte in seiner Jugend ein paar Menschen, die sich ähnlich schlecht verhalten haben (unabhängig davon, ob man diese zu seinen Freunden zählte oder nicht) und zum anderen, weil sie gut in das Setting der Geschichte passen und den Vibe dessen gut widerspiegeln bzw. verstärken.

Ich fand die Geschichte spannend und auch die Auflösung war anders, als ich sie erwartet hatte, was mich sehr überrascht hat, jedoch hatte ich mir da etwas anderes erhofft, weshalb ich etwas enttäuscht bin und die Rolle eines bestimmten Charakters im Nachhinein auch nicht ganz verstehe, denn meiner Meinung nach hätte das Ganze anders aufgelöst werden müssen, damit diese Person in der Geschichte Sinn ergibt.

Die Geschichte ließ sich sehr schnell und entspannt lesen, was sicher auch daran liegt, dass das Buch nicht besonders dick ist. An einigen Stellen hätte ich mir allerdings doch ein paar Seiten mehr gewünscht, da mir die Geschichte an vielen Stellen zu „abgehackt“ war. Man hätte den Charakteren an einigen Stellen mehr Zeit lassen sollen sich an zu nähren und zu kommunizieren, mir kam alles etwas zu schnell vor und dadurch an einigen Stellen auch nicht ganz rund. Einerseits passiert sehr viel und andererseits an manchen Stellen zu wenig.

Da mich doch vieles gestört hat, bleibe ich mit einem eher nüchternen Gesamteindruck zurück. Nachdem ich die Geschichte habe sacken lassen, denke ich, dass ich sie nicht unbedingt weiterempfehlen würde, wenn man sich eine schöne runde Geschichte wünscht. Das Buch eignet sich gut für ein Wochenende für zwischendurch, wenn man nicht zu hohe Ansprüche hat. Ich gebe 2 von 5 Sternen. Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

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Veröffentlicht am 22.03.2021

süße Geschichte, leider nicht ideal umgesetzt

Dein erster Blick für immer
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Das Buch erzählt die Geschichte von Maya Flowers, einer Frau, die bei einem großen Modeimperium arbeitet und auf dem Weg zur Arbeit im Zug dem „Bahn-Mann“ begegnet. Sie verliebt sich in den Unbekannten, ...

Das Buch erzählt die Geschichte von Maya Flowers, einer Frau, die bei einem großen Modeimperium arbeitet und auf dem Weg zur Arbeit im Zug dem „Bahn-Mann“ begegnet. Sie verliebt sich in den Unbekannten, ohne je ein Wort mit ihm gewechselt zu haben. Mit einem kleinen Zettel, den sie ihm zusteckt, versucht sie ihrem Glück auf die Sprünge zu helfen, sie ahnt nicht, dass dieser Zettel ihr Leben für immer verändern wird.

Zu Beginn kam mir das Buch lang und sehr verwirrend vor, was sich ungefähr über die ersten 100 Seiten gezogen hat, weshalb ich schon überlegt hatte, es nicht weiter zu lesen. Das Leseerlebnis war für mich nicht das, was ich mir von einem guten Buch erhoffe. Da mir das Buch jedoch vom Verlag freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, habe ich es weitergelesen.
Das Buch ist in dritter Person geschrieben und beginnt im Jahr 2014 über Maya zu erzählen. Nach ein paar Kapiteln springen wir in der Zeit zurück in das Jahr 2013. Dort kommt dann noch dazu, dass das Buch über James (der Bahn-Mann) erzählt. Nach einer Weile folgt ein Kapitel, welches über das Leben von Mayas bester Freundin berichtet und es folgen weitere Kapitel über ein bis dahin völlig fremdes Paar. Ich hätte mir an dieser Stelle sehr gewünscht, dass entweder über jedem Kapitel die Person gestanden hätte, um die es gehen wird oder dies vielleicht unten am Seitenrand vermerkt worden wäre. Das hätte sehr zu einem besseren Überblick beigetragen gerade, weil am Anfang ohnehin sehr viele Personen und Szenen beschrieben werden. Auch ist mir aufgefallen, dass zu Beginn sehr viele unnötige Informationen den Lesefluss erschweren. Ein Beispiel war, dass im Buch erwähnt wurde, dass sie an einem Krankenhaus vorbeigeht und dann berichtet wird, wie viele Kinder an diesem Tag schon in dem Krankenhaus geboren wurden. Für den Leser ist diese Information absolut irrelevant und erschwert einen guten Einstieg in die Geschichte, was ich sehr schade fand.

Als dann endlich alle Personen ihren Platz in der Geschichte gefunden haben, fand ich besser in die Geschichte rein und konnte das Buch recht entspannt zu Ende lesen.
Hier und da fand ich die Personen sehr „echt“ und lebendig beschrieben, was definitiv ein Pluspunkt ist. Ebenfalls gut gefallen hat mir der Einblick in Mayas Arbeit und ihr Engagement nebenher.

Leider hatte ich das Gefühl es ging mehr um alles andere als um die eigentliche Liebesgeschichte. Vom Klappentext her hatte ich erwartet, dass die Geschichte näher an den beiden Hauptprotagonisten dran wäre, aber letztlich war die Geschichte sehr weitläufig, was mir nur bedingt gefallen hat. Trotz allem muss ich sagen, dass dieser Schreibstil mal was anderes gewesen ist, was interessant war, durch oben genannte Punkte leider aber schlussendlich nicht überzeugen konnte.
Leider gab es auch einen Fehler, der durch die Übersetzung zustande gekommen sein wird, was ich aber schade fand, da solche größeren Fehler ja eigentlich im Lektorat auffallen sollten.

Alles in allem hatte ich mir etwas anderes erwartet. Das Buch hat zweifellos seine guten Momente und gegen Ende fand ich es auch ganz nett für zwischendurch, der Anfang jedoch war mir einfach viel zu durcheinander durch zu viele Charaktere und Perspektiven. Für mich 2 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 25.05.2025

Konnte nicht überzeugen

Notizen eines Killers
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In dem Buch von Ansgar Sittmann geht es um die Protagonistin Emily, die ein Notizbuch mit einem Manuskript findet. Im Verlauf des Lesens bemerkt sie, dass der dort beschriebene Thriller immer mehr Wahrheit ...

In dem Buch von Ansgar Sittmann geht es um die Protagonistin Emily, die ein Notizbuch mit einem Manuskript findet. Im Verlauf des Lesens bemerkt sie, dass der dort beschriebene Thriller immer mehr Wahrheit enthält.

Das Buch hat sehr mit dem Klappentext gelockt. Die Vorstellung des Thrillers als Buch im Buch fand ich spannend und ich habe mir viel davon versprochen. Bekommen habe ich jedoch wenig.

Aus zwei Sichten bekommt man die Geschichte erzählt. Einmal aus Emilys Perspektive, sie liest das Manuskript und bemerkt immer mehr Wahrheit darin. Die zweite Sicht eines Erzählers weiß, was in diesem Manuskript geschehen ist und hat mehr Informationen als Emily selbst. Es kommen immer wieder Personen hinzu, die im Manuskript oder in der jetzigen Zeitzone von Emily eine Rolle spielen. Teilweise empfand ich Personen allerdings etwas wirr und musste kurz überlegen, wer jetzt wer in welchem Kontext ist. Bei manchen habe ich mich auch gefragt, wie relevant dieser Handlungsstrang für die Gesamtheit war.

Der Schreibstil konnte mich nicht überzeugen. Die Geschichte blieb sehr flach und ohne Spannung. Wenn das Buch nicht so dünn gewesen wäre, hätte ich es vermutlich abgebrochen. Neben der Seitenzahl kam dem Erzählstil aber zugute, dass die Geschichte sich zumindest flüssig lesen ließ, wodurch man es entspannt weglesen konnte. Es blieb die Resthoffnung, dass es mich nach hinten raus doch noch überzeugen kann.
In meinen Augen hatte die Idee ganz viel Potenzial und man hätte sehr viel daraus machen können. Mich hat es leider an einen schlechten Krimi mit vielen sinnlosen Toten erinnert, weshalb ich das Buch nicht weiterempfehlen würde.

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