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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.05.2025

Leider hinter den Erwartungen

Ein ungezähmtes Tier
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Eigentlich liebe ich die Bücher von Joel Dicker, aber dieses hier hat mich - das erste Mal bei diesem Autoren! - etwas enttäuscht zurückgelassen.
Den Einstieg fand ich ziemlich holprig, dadurch, dass es ...

Eigentlich liebe ich die Bücher von Joel Dicker, aber dieses hier hat mich - das erste Mal bei diesem Autoren! - etwas enttäuscht zurückgelassen.
Den Einstieg fand ich ziemlich holprig, dadurch, dass es wechselnde Perspektiven und Zeiträume gibt, in denen sich die Geschichte bewegt. Man hat zwar eine Kennzeichnung, trotzdem waren die Brüche für mich am Anfang zu groß, sodass ich mich gefragt habe, was das Ganze werden soll.
Es wurde dann später besser, als sich die Erzählstränge miteinander verbunden haben und am Ende ging auch alles rund auf.
Aber: Um das Ende rund hinzukriegen, musste alles ganz genau durchkonstruiert werden und für einen Kriminalfall war es mir auch alles viel zu überkonstruiert. Ob im wahren Leben auch soviele Zufälle so passgenau zusammentreffen? Ich glaube kaum.
Schade, aber für mich das bisher schlechteste Buch des Autoren. 2,5 Sterne

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Veröffentlicht am 30.04.2025

Hat mich leider nicht abgeholt

Hatokos wunderbarer Schreibwarenladen
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Leider war Hatokos wunderbarer Schreibwarenladen ein Buch, das für mich den Hype nicht wert ist.
Ich mag normalerweise diese ruhigen japanischen Wohlfühllektüren, aber dieses hier ist schon irgendwie ZU ...

Leider war Hatokos wunderbarer Schreibwarenladen ein Buch, das für mich den Hype nicht wert ist.
Ich mag normalerweise diese ruhigen japanischen Wohlfühllektüren, aber dieses hier ist schon irgendwie ZU ruhig.
Am Anfang geht gefühlt erstmal gar nichts so richtig los, was den schon den Start ins Buch zäh machte.
Dann kommen immer wieder Details zum Thema Kalligraphie vor, was einerseits spannend ist, aber irgendwann mir persönlich irgendwann auch zuviel wurde, weil sich nur Nuancen ändern.
Die Einblicke in die japanische Kultur haben mir dagegen gut gefallen und davon hätte es auch gerne mehr geben können.
Das Ende war dann dagegen ziemlich ruppig. An sich gefiel mir das gut, weil so meine Motivation größer war, das Buch endlich zu beenden... aber es passte halt nicht so richtig zu dem Rest der Geschichte.
Der Gesamteindruck ist deswegen so mittelprächtig und ich würde den Roman insgesamt bei 2,5 Sternen sehen.

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Veröffentlicht am 11.12.2024

Potential nach oben

Im Unterholz
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An diesen Krimi hatte ich große Erwartungen, immerhin wird er von der schwedischen Krimiakademie beworben mit "bestes Debüt" und "bester Kriminalroman". Die Zutaten für einen richtig guten Nordic Noir ...

An diesen Krimi hatte ich große Erwartungen, immerhin wird er von der schwedischen Krimiakademie beworben mit "bestes Debüt" und "bester Kriminalroman". Die Zutaten für einen richtig guten Nordic Noir sind auch alle vorhanden: eine ermittelnde Journalistin, dunkle Vergangenheit und ein grausamer Mord.

Leider liest sich das Ergebnis dann doch sehr schwerfällig. Nur die Erfolgsgaranten für einen Bestseller zu nutzen, macht noch lange keinen guten Krimi aus. An vielen Stellen empfand ich die Lektüre als anstrengend und langgezogen, vor allem, wenn es - mal wieder! - um die Wechseljahresprobleme und Zwischenblutungen der Protagonistin ging. Also ja, Krimis sollen blutig sein und mit Tabus brechen können, aber bitte beim Opfer, nicht bei der Ermittlerin in der Unterhose... Hier hätte man zugunsten der Spannung kürzen können.

Der Fall selbst ist solide und lässt einem die Hoffnung, dass da für weitere Bände Luft nach oben ist. Und vielleicht hat Vera Bergström dann auch mal einen Arztbesuch hinter sich und kann sich voll in ihre Arbeit stürzen, denn das muss keine Frau im 21. Jahrhundert so erdulden. ;D

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Veröffentlicht am 03.10.2024

Den Hype nicht wert

Die Sache mit Rachel
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So wirklich kann ich den Hype um diesen Roman nicht nachvollziehen. Die Geschichte selber ist ziemlich ... naja, beliebig, wenn nicht gar belanglos. Es ist ein Beziehungsdrama, wie man es schon oft gehört/gesehen/gelesen ...

So wirklich kann ich den Hype um diesen Roman nicht nachvollziehen. Die Geschichte selber ist ziemlich ... naja, beliebig, wenn nicht gar belanglos. Es ist ein Beziehungsdrama, wie man es schon oft gehört/gesehen/gelesen hat. Klassische Vorabendunterhaltung als Fernsehserie.

Zwar wird ist die Geschichte nett erzählt, jedoch war mir persönlich die Sprache zu derb und auch die Figuren wecken zwar Sympathien, aber trotzdem bleibt mir ihr Schicksal gleichgültig.

Im Rückblick betrachtet, frage ich mich, warum mir die Werbung suggeriert, dass ich dieses Buch unbedingt gelesen haben muss. Es hat mich einfach nicht gepackt, vielleicht, weil die Lebensrealität der Figuren sehr weit von meiner eigenen entfernt ist und sie sich auch gar nicht weiterentwickeln im Verlauf der Geschichte. Mittelprächtig = 2,5 von 5 Sternen.

PS: Muss noch jemand bei dem Cover an Deowerbung denken?

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Veröffentlicht am 02.08.2024

Hatte mir irgendwie etwas anderes erwartet

Glück
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uf dieses Buch war ich sehr neugierig, weil es mir schon auf der Leipziger Buchmesse schmackhaft gemacht wurde - obwohl ich das Cover damals schon schrecklich fand und mir gewünscht hätte, dass es noch ...

uf dieses Buch war ich sehr neugierig, weil es mir schon auf der Leipziger Buchmesse schmackhaft gemacht wurde - obwohl ich das Cover damals schon schrecklich fand und mir gewünscht hätte, dass es noch ein anderes wird.
(Allerdings wird in einer anderen Rezension unter dem Titel "Ein literarischer Blumenstrauß (spoilerfrei)" auführlich erklärt, was es darstellt und warum es gut passt.)

Leider konnte mich die Umsetzung dann nicht wirklich abholen. Die Frage, ob Frauen mit dem Thema Kinderwunsch anders umgehen würden, wenn sie - wie die Männer - fast ihr ganzes Leben lang Zeit hätten, fand ich sehr spannend. Allerdings versteigt sich das Buch dann fast ausschließlich in die Frage, ob Frauen ohne Kinder überhaupt etwas wert sind. Und das fand ich absolut nicht zeitgemäß und sehr unangenehm zu lesen. Ich meine, die Protagonistinnen sind gestandene Frauen Ende Dreißig bzw. am Anfang ihrer Vierziger. Da möchte man meinen, dass sie wissen, ob sie Kinder wollen oder nicht - und dass sie sich nicht von außen einreden lassen, sie müssen Kinder haben, um vollständig zu sein!

Überhaupt hat sich die Lektüre sehr gezogen, weil wir immer wieder nur um diese eine Frage gekreist sind. Zwar gibt es verschiedene Frauen, die erzählen, allerdings ist jede von ihnen sehr statisch in ihrer Sichtweise und das, obwohl wir sie einige Jahre(!) lang begleiten. Charakterentwicklung? Irgendwie nicht. Jede Frau ein Klischee für eine Meinung.

Der angekündigte große Plottwist, der das Buch zu einer großartigen Utopie machen sollte, kam sehr spät, da hatte ich schon fast nicht mehr damit gerechnet, dass er überhaupt noch stattfindet. Das ist sehr schade, denn wenn man den früher in die Geschichte eingebracht hätte, wäre mehr Spannung drin gewesen.

Für ein emotionales Thema leider sehr emotionslos erzählt und nicht das, was ich mir erwartet habe. Würde dem Buch so 2,5 von 5 Sternen geben.

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