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Veröffentlicht am 27.08.2025

Lyons Creek 2 - Angela und Kyle

Lyons Creek Past Sins
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Auch ohne die ursprüngliche Reihe um die Familie Lyons zu kennen habe ich mich schnell in den Kosmos um das Kleinstädtchen Lyons Creek zurecht gefunden. Das Setting ist malerisch, der Schreibstil angenehm ...

Auch ohne die ursprüngliche Reihe um die Familie Lyons zu kennen habe ich mich schnell in den Kosmos um das Kleinstädtchen Lyons Creek zurecht gefunden. Das Setting ist malerisch, der Schreibstil angenehm und die Charaktere sympathisch sodass ein stimmiges Bild entsteht.
Cafébesitzerin Angela bleibt während eines Schneesturms mitten im Wald mit ihrem Auto liegen und wird in letzter Minute vom Ex Navy Seal Kyle gerettet. Nach traumatischen Erlebnissen lebt der schweigsame Kyle extremst zurückgezogen in der Nähe von Lyons Creek. Die Bewohner der Stadt begegnen ihm mit Misstrauen, besonders als ein Mord geschieht. Nur Angela hält zu ihm.
Ja, vorhersehbar aber stellenweise doch arg dick aufgetragen.
Insgesamt aber unterhaltsam, ein wenig spicy - alles in allem ein nettes Lesevergnügen mit kleinen Schwächen (manchmal schüttelt man einfach nur fassungslos den Kopf).

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Veröffentlicht am 27.08.2025

Lyons Creek 1 - Brianna und Cameron

Lyons Creek Deadly Secret
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Auch ohne die ursprüngliche Reihe um die Familie Lyons zu kennen habe ich mich schnell in den Kosmos um das Kleinstädtchen Lyons Creek zurecht gefunden. Das Setting ist malerisch, der Schreibstil angenehm ...

Auch ohne die ursprüngliche Reihe um die Familie Lyons zu kennen habe ich mich schnell in den Kosmos um das Kleinstädtchen Lyons Creek zurecht gefunden. Das Setting ist malerisch, der Schreibstil angenehm und die Charaktere sympathisch sodass ein stimmiges Bild entsteht.
Brianna erbt die Ranch ihres Großvaters auf der sie als Kind wunderbare Ferien erlebt hat. Doch eigentlich ist sie Foodbloggerin und das Führen einer Ranch ihr total fremd. Gut dass sie Unterstützung durch die Bewohner erhält, besonders die Beziehung zu ihrem Nachbarn Cameron wird eine wichtige Stütze als mysteriöse Vorfälle passieren die Briannas Leben in Gefahr bringen.
Unterhaltsam, ein wenig spicy - alles in allem ein nettes Lesevergnügen mit kleinen Schwächen (manchmal schüttelt man einfach nur fassungslos den Kopf).

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Hochzeit mit Hindernissen

Wedding People (deutsche Ausgabe)
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Im Gegensatz zur Leseprobe konnte mich das unschöne Cover so gar nicht überzeugen (warum nur muss auch die deutsche Ausgabe den englischen Titel haben).
Phoebe ist am Tiefpunkt ihres Lebens angekommen. ...

Im Gegensatz zur Leseprobe konnte mich das unschöne Cover so gar nicht überzeugen (warum nur muss auch die deutsche Ausgabe den englischen Titel haben).
Phoebe ist am Tiefpunkt ihres Lebens angekommen. Vom Mann für ihre Freundin verlassen, geschieden, beruflich immer für ihn zurück gesteckt und mit der Stelle unzufrieden und dann stirbt auch noch ihre geliebter Hund. Nichts erscheint ihr passender als eine Nacht (ihre letzte Nacht vor dem geplanten Selbstmord) in einem Luxushotel zu verbringen.
Lila will heiraten und hat für das große Event eine ganze Woche genau dieses Hotel exklusiv gebucht. Das ganze Hotel, nein denn da gibt es ja noch Phoebe, die ihr bereitwillig von ihrem Vorhaben erzählt (warum eigentlich?).
Brautzilla Lila kann einen Selbstmord während ihrer Feierlichkeiten unmöglich akzeptieren und nötigt Phoebe an allem teilzunehmen. Die beiden Frauen kommen sich näher... Will Phoebe immer noch sterben? Will Lila wirklich heiraten? Wie war das Kennenlernen von Braut und Bräutigam wirklich?
Das ganze ist durchaus amüsant geschrieben, die Hochzeitsgesellschaft unterhaltsam. Allerdings plätscherte es oft ein wenig langatmig bzw überzogen vor sich hin und hätte die Trauung wirklich am allerletzten Tag stattgefunden?
Nette Unterhaltung mit wenigen Schwächen.

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Veröffentlicht am 09.08.2025

Wallis und die Windsors

Wallis Simpson
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Als Enkelin meiner von den britischen Royals begeisterten Oma bin ich mit dem ganzen Klatsch und Tratsch aufgewachsen und die Geschichte von Wallis war mir nicht fremd.
In diesem Buch habe ich noch neue ...

Als Enkelin meiner von den britischen Royals begeisterten Oma bin ich mit dem ganzen Klatsch und Tratsch aufgewachsen und die Geschichte von Wallis war mir nicht fremd.
In diesem Buch habe ich noch neue Details über ihren Background und ihre Verbindung zu Edward erfahren. Dabei ist es zwangsläufig dass die Autorin natürlich auch einen Schwerpunkt auf Edward setzt.
Großbritannien müsste Wallis dankbar sein, dass dieser naive, realitätsfremde und alltagsuntaugliche König für sie abgedankt hat (was sie ja gar nicht mal wollte). Sie rechnete mit einem baldigen Ende der Affäre, schließlich war sie keine Prinzessin im gebärfähigen Alter und wollte die ihr verbleibende Zeit möglichst ausnutzen. Nicht auszudenken in welche Lage der deutschfreundliche (und naiv mit Hitler sympathisierende) Edward sein Land im zweiten Weltkrieg gebracht hätte.
Wallis war immer nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht, mit ihrer selbstbewussten Haltung ihrer Zeit voraus und eine Meisterin der Manipulation. Ihr höchstes Ziel, den Prinzen von Wales, hat sie erobert - doch letztlich zu welchem Preis? Ihr bisheriges eher unbeschwertes und relativ freies Leben musste sie aufgeben um Edward zu betreuen. Die gewünschte Anerkennung in höchsten Kreisen zerbrach durch seine Abdankung.
Ich schätze sie ist nur bei ihm geblieben weil eine Scheidung das größere Übel, der Verlust von finanzieller Absicherung gewesen wäre (im Gegensatz zu den beiden vorherigen). Liebe war zumindest von ihrer Seite aus nicht im Spiel. Viele Gemeinsamkeiten hatten sie ohnehin nicht, das war ein Trugschluss von Edward der auf Wallis' Art des Umgarnens hereingefallen war.
Ob der im Buch genannte gesundheitliche Aspekt bei Wallis tatsächlich vorhanden war? Durchaus möglich aber meiner Meinung nach nachrangig. Sie entsprach nicht dem üblichen "Beuteschema" hatte aber aufgrund ihrer für den Prinzen überraschenden unkonventionellen Art schnell Erfolg.
Auch wenn dies (zum Glück) nur am Ende ganz kurz Thema des Buches war - ich finde die Parallelen zu Harry und Meghan so deutlich, leider.

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Veröffentlicht am 26.05.2025

Gute Grundidee, der Rezepte Teil überzeugt mich nicht

30 Pflanzen pro Woche
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Schwierig, schwierig... die Grundidee des Buches mehr und vor allem mehr unterschiedliche "Pflanzen" in die Ernährung zu integrieren finde ich super. Dies wird im ersten, theoretischen Teil auch gut erklärt. ...

Schwierig, schwierig... die Grundidee des Buches mehr und vor allem mehr unterschiedliche "Pflanzen" in die Ernährung zu integrieren finde ich super. Dies wird im ersten, theoretischen Teil auch gut erklärt.
Die Übersicht zum ausdrucken ist ebenfalls sehr positiv.
Irgendwie logisch dass nicht jede kleine Menge eines Gewürzes als eigene Pflanze angekreuzt werden soll - bei den vielen Rezepten wird aber so verfahren.
Die vorgeschlagenen Challenges mögen für viele einen Anreiz bilden, bei z.B. einer Familie mit drei Kindern empfinde ich es aber als Herausforderung (vielleicht mag ich auch einfach nicht dieses Challenge / Battle Konzept). Man merkt dass die Autorin gerne und viel kocht, die Zeit und Ruhe dafür hat - ich betrachte dass Buch eher als Anregung mehr "Pflanzen" zu nutzen.
Allerdings glaube ich kaum dass unsere Vorfahren soviele verschiedene Pflanzen in ihrer sicherlich sehr pflanzenbasierten Ernährung hatten, die Auswahl wird uns heute dank des jederzeit großen Supermarkt Angebotes leicht gemacht.
Dreiviertel des Buches wird für Rezepte genutzt die zum größten Teil aus anderen Büchern stammen und in die Kategorien kalt, warm und süß eingeteilt werden.
Ich gebe zu, bisher keines der Rezepte ausprobiert zu haben. Dies hat mehrere Gründe. Sehr viele sprachen mich einfach nicht an, benötigen zu viele Dinge die ich erst extra kaufen müsste und am wichtigsten: es werden keine Angaben für die Zubereitungszeit genannt. Die meisten erscheinen recht aufwendig d.h. nicht unbedingt nach der Arbeit zu realisieren sondern eher für Menschen denen kochen Erfüllung, Entspannung oder Spaß bedeutet.
Außerdem finde ich es oft schwierig nachzuvollziehen was genau in welcher Menge zählt (der schwarze Pfeffer wird gewertet, die Petersilie auf dem Salat dann wieder nicht).
Die Informationen aus dem theoretischen Teil sind gut und interessant, der Rezepte-Teil überzeugt mich leider nicht. Damit liege ich eigentlich bei 3.5 Punkten die ich nach langer Überlegung zugunsten der Grundidee aufrunde.

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