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Redrose

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.05.2025

Kuscheln mit Koalas

Wo Träume den Mut finden
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Meine liebsten Hobbies sind Reisen und Lesen und wenn ich nicht auf Reisen bin, dann lese ich sehr gerne über Menschen, die andere Länder besuchen.

Amelie ist das Gegenteil eines Globetrotters. Eigentlich ...

Meine liebsten Hobbies sind Reisen und Lesen und wenn ich nicht auf Reisen bin, dann lese ich sehr gerne über Menschen, die andere Länder besuchen.

Amelie ist das Gegenteil eines Globetrotters. Eigentlich fühlt sie sich zuhause wohl. Ihr Job als Buchhalterin ist sicher, aber befriedigt sie nicht wirklich. Sie fürchtet sich davor, etwas Neues auszuprobieren, weil sie nicht weiß, was sie dann erwarten würde.

Ich kann Amelie gut verstehen. Viele haben ein großes Sicherheitsbedürfnis und scheuen Veränderungen. Aber die Begegnung mit Fotograf Daniel weckt einen lang gehegten Traum in Amelie, eine Australienrundreise.

Ich muss gestehen, ich verreise sehr gerne als Paar. Immer jemand dabei, mit dem man reden kann, gemeinsame Erfahrungen machen und zusammen Erinnerungen schaffen, aber als Alleinreisender kommt man viel häufiger in Kontakt mit Anderen.

Es hat so viel Spaß gemacht, mit Amelie durch Australien zu reisen, viele Dinge habe ich selbst erlebt, manches war mir neu und hat Anregungen gegeben, für neue Reisen. Wenn ich „Wo Träume den Mut finden“ lese, dann ist das wie träumen mit offenen Augen und ich kann mich aus dem trüben Wetter direkt in einen botanischen Garten oder ans Meer „beamen“.

Ich lache über Amelies Erfahrungen mit Vegemite und freue mich darüber, dass ich vieles wiedererkenne. Die Autorin schreibt so lebendig, als wäre ich selbst mit dabei oder als würde ich den Reisebericht einer Freundin lesen.

Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne und freue mich schon darauf, mehr von Nicole Bergmann zu lesen.

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Veröffentlicht am 28.05.2025

Liebe kann man nicht kaufen

Summer in the City
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New York, die Stadt, die niemals schläft und genau der Ort, an den Drehbuchautorin Elle niemals zurückkehren wollte. Aus Gründen und die haben nicht wenig mit einem gewissen Parker Warren zu tun. Da der ...

New York, die Stadt, die niemals schläft und genau der Ort, an den Drehbuchautorin Elle niemals zurückkehren wollte. Aus Gründen und die haben nicht wenig mit einem gewissen Parker Warren zu tun. Da der Tech-Milliardär ausgerechnet ihr Nachbar ist, bleibt ein Wiedersehen allerdings nicht aus.

Überraschenderweise entpuppt sich Parker als ausgesprochen sympathisch und hat auch gleich eine Lösung für Elles Schreibblockade.

Elle und Parker, die zwei zusammen sind einfach genial. Ich habe ihre Wortgefechte geliebt, die Frotzeleien und es hat Spaß gemacht, New York mit den Beiden zu erkunden.

Der trockene Humor von Parker ist genau mein Ding und wie sich Elle einfach nie geschlagen gibt und die unmöglichsten Sprüche raushaut, hebt Schlagfertigkeit auf ein ganz neues Niveau.

Die Autorin lässt uns die Menschen sehen, wie sie sind, lässt uns hinter die Masken blicken, hinter denen sie sich verstecken und dadurch wächst mein Mitgefühl.

Ich habe die Seiten nur so verschlungen und wollte nicht, dass das Buch endet. Alex Aster schafft es, Menschen zu berühren und ich wünsche mir mehr von ihr zu lesen.

„Ich mag es, dich in den Worten zu entdecken. Die Art und Weise, wie dein Gehirn arbeitet.“ Gibt es ein schöneres Kompliment?

Für „Summer in the City“ vergebe ich begeisterte 5 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.05.2025

Der Koriander war’s nicht

Prost, auf den Doktor
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Wer tötet einen Arzt? Wo doch jede Mutter sich wünscht, „dass ihre Kinder in wehenden weißen Kitteln die Krankenhausgänge rauf und runterlaufen“.

Da der tote Doktor ausgerechnet im Gasthaus Krause gefunden ...

Wer tötet einen Arzt? Wo doch jede Mutter sich wünscht, „dass ihre Kinder in wehenden weißen Kitteln die Krankenhausgänge rauf und runterlaufen“.

Da der tote Doktor ausgerechnet im Gasthaus Krause gefunden wird, vermutet Fink gleich „Das war bestimmt der Koriander. Ich vertrage den auch nicht.“ 🤣 Kleiner Spoiler: der Koriander war´s nicht.

Willkommen in Brunngries, wo ich bereits zum elften Mal die Polizei bei ihren Ermittlungen unterstütze. Wobei mit der bewährten TuF Methode und der Hilfe von Dackelhündin Resi, bleibt kein Verbrechen ungesühnt. Und dass Koriander ein Verbrechen gegen den guten Geschmack ist, da bin ich mir mit dem Autor einig 😉

Friedrich Kalpenstein setzt wieder auf sein bewährtes Team, aber bringt auch immer wieder neue Protagonisten mit ins Spiel, so dass mir nicht langweilig wird. Die Frotzeleien zwischen Fink und seinem Vorgesetzten Tischler und generell der gesamten Polizeistation in Brunngries sind amüsant und bringen mich zu Lachen. Für alle Kaffeetrinker unter den Lesern hat Sekretärin Louise den wertvollen Hinweis, dass es von Brunello neben dem Herzhaften jetzt auch noch eine weitere Sorte gibt. Welche das ist und wer den guten Doktor ermordet hat, müsst ihr schon selbst rausfinden.

Ich hatte wieder sehr viel Spaß, fühle mich in Brunngries fast schon wie zuhause und kann es kaum erwarten, bis im Chiemgau der nächste Mord geschieht. Ähem, klingt das jetzt seltsam? 🤣

Ich vergebe begeisterte 5 Sterne und empfehle die gesamte Reihe sehr gerne weiter.

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Veröffentlicht am 22.05.2025

Amüsante „Enemies to Lovers“ Geschichte

Literally Love 3. Paperweight Hearts
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Ich bin keine Cover-Käuferin, aber dieses süße Cover gefällt mir sehr gut. Da passt für mich alles, die schönen Farben, der Farbschnitt, auch die Rückseite, die mehr zu bieten hat als nur einen Klappentext, ...

Ich bin keine Cover-Käuferin, aber dieses süße Cover gefällt mir sehr gut. Da passt für mich alles, die schönen Farben, der Farbschnitt, auch die Rückseite, die mehr zu bieten hat als nur einen Klappentext, da habe ich schon richtig Lust bekommen, das Buch aufzuschlagen.

Ich habe bisher noch kein Buch der Autorin gelesen, dabei ist „Paperweight Hearts“ bereits Teil 3 einer Reihe und nach Beendigung meiner Lektüre sind Teil 1 und 2 auf meiner Wunschliste gelandet.

Als Booklover gefällt mir, dass die Reihe in der Buchbranche spielt.

Chelsea und Nolan, zwei die sich kennengelernt haben, als sie sich beide für einen Job beworben haben und seither mit einer Art Hassliebe verbunden sind. Sie fordern sich mit Wetten gegenseitig heraus und schließlich muss Chelsea bei einer verlorenen Wette einem Fake-Date zustimmen.

Was mich hier absolut begeistert hat war, dass Chelsea und Nolan ähnlich agieren wie die Protagonisten in einem Buch, welches Nolan bei Chelseas Verlag lancieren möchte, bei diesen Szenen musste ich immer wieder laut lachen. Überhaupt gefällt mir der humorvolle Stil sehr.

Nolan hat es mir leicht gemacht ihn zu mögen, bei Chelsea dauert es etwas länger, bis man hinter ihrer harten Schale den weichen Kern entdeckt.

Mir hat es viel Spaß gemacht Chelsea und Nolan ein Stück ihres Weges zu begleiten, die beiden sind mir ans Herz gewachsen und ich werde sie ein wenig vermissen. Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne und empfehle „Paperweight Hearts“ weiter.

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Veröffentlicht am 21.05.2025

Eine schwedische Sommerliebe

Noch immer Zeit zu lieben
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Schweden im Sommer ist wunderschön. Die malerische Schärenlandschaft zieht Touristen in ihren Bann und trotzdem gibt es genug ruhige Flecken, um die Natur zu genießen. Denn der Sommer wird draußen verbracht, ...

Schweden im Sommer ist wunderschön. Die malerische Schärenlandschaft zieht Touristen in ihren Bann und trotzdem gibt es genug ruhige Flecken, um die Natur zu genießen. Denn der Sommer wird draußen verbracht, vermutlich als Ausgleich für den langen Winter. Die fröhliche Lebenslust etwa einer Pippi Langstrumpf oder eines Michel aus Lönneberga strömen auch die Protagonisten von Heike Abidis neuem Roman aus.

Als Fotografin Isabel sich nach vielen Jahren der Trauer und Zurückgezogenheit endlich wieder aus ihrem Schneckenhaus wagt und einen Antrag in Stockholm annimmt, wird sie von der sympathischen Hoteliersfamilie liebevoll unterstützt. In Emilia findet sie eine Freundin, die mit ihr Klamottenshoppen geht und ihr Bruder Lennart zeigt Isabel die Sehenswürdigkeiten Stockholms und der Umgebung. In diesem Hotel hätte ich mich auch sehr wohl gefühlt, aber das Midnattsol existiert leider nur in der Fantasie der Autorin 😉.

Lennart ist mein neuer bookboyfriend. Der sympathische Schwede ist witzig, charmant und aufmerksam und ich kann sehr gut verstehen, dass Isabel ihr Herz an ihn verliert. Aber ist er auch ehrlich?

„Noch immer Zeit zu lieben“ zeigt, dass nicht nur 20- bis 30-jährige die Liebe für sich gepachtet haben und ich habe Isabel sehr gerne dabei begleitet, dieses wunderschöne Gefühl des sich Verliebens neu zu entdecken. Mir gefällt auch das schwedische Lebensgefühl „Lagom“, welches genau richtig bedeutet. Hier wird das Mittelmaß als positiv empfunden und hebt sich wohltuend ab von dem „immer höher, immer weiter“ Streben anderer Länder.

Heike Abidi behandelt ihre Protagonisten wie Freunde. Sie schubst sie liebevoll in die richtige Richtung, lässt sie die alltäglichen Dinge genießen und schafft eine Wohlfühlatmosphäre, in die ich mich hineinfallen lasse. Mir hat meine Sommerauszeit in Schweden sehr gut gefallen und nur sehr ungern habe ich das Buch am Ende wieder zugeklappt, viel zu schnell war die Geschichte ausgelesen.

5 Sterne sind hier Lagom und ich empfehle „Noch immer Zeit zu lieben“ sehr gerne weiter.

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