Profilbild von Charleen

Charleen

Lesejury Profi
offline

Charleen ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Charleen über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.05.2025

Ein gelungener Abschluss, der nichts mehr offen lässt

Dangerous Boys - Wenn wir uns verlieren
0

Das Cover von Band 3 spricht mich leider auch nicht so richtig an. Das war ja bei den beiden vorherigen Bänden auch so. Sie passen aber optisch sehr gut zueinander, weil sie sich sehr ähneln.

Der Schreibstil ...

Das Cover von Band 3 spricht mich leider auch nicht so richtig an. Das war ja bei den beiden vorherigen Bänden auch so. Sie passen aber optisch sehr gut zueinander, weil sie sich sehr ähneln.

Der Schreibstil von Catherine Doyle ist auch hier wieder schön zu lesen, passend für ein Jugendbuch. Er ist flüssig und recht einfach gehalten, so dass die Seiten schnell verflogen sind. Auch hatte ich immer wieder automatisch Bilder in meinem Kopf.

Der Leser begleitet hier weiterhin die junge Frau Sophie. Wir kennen sie ja bereits aus den vorherigen beiden Bänden. Die Geschichte ist auch hier in der Ich-Perspektive geschrieben, so dass man zu jeder Zeit weiß, was in ihr vorgeht.
Alle Charaktere sind weiterhin super interessant und unterschiedlich. Sie bieten dem Leser schon eine Abwechslung. Ihre Vorgeschichten werden weiter vertieft und sie werden perfekt abgerundet.

Die Handlung empfand ich zuerst als etwas schleppend. Ich finde, auf den ersten 150 Seiten hat es sich schon etwas gezogen, ohne dass groß etwas passiert. Es war mir persönlich schon etwas zu ruhig.
Sophie hat zuerst viel mit Nic zu tun. Letztendlich sitzt sie aber wieder zwischen den Stühlen. Nic will sie, ist in sie verliebt. Er mag ihre harte "Mafioso"-Seite. Luca hingegen mag das liebe Mädchen von nebenan und ihm gefällt es nicht, was Nic versucht aus ihr zu machen.

Natürlich geht es hier auf wieder um die Blutfehde der beiden Mafia-Familien. Es gibt mehr als einen Toten und ich muss zugeben, dass ich mit dem Ausgang der Geschichte so niemals gerechnet habe.

Ich finde, dies war trotz einiger Längen ein solider Abschlussband. Die Geschichte ist auf jeden Fall lesenswert für alle, die Mafia-Vibes ohne viel Spice mögen.

Fazit:
Ich finde, "Dangerous Boys: wenn wir uns verlieren" von Catherine Doyle ist trotz einiger Längen ein solider Abschlussband. Die Geschichte ist auf jeden Fall lesenswert für alle, die Mafia-Vibes ohne viel Spice mögen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.05.2025

Das erste Abenteuer von Sophia - wie alles begann...

Unicorn Academy – Sophias Einladung
0

Da meine 6-jährige Tochter großer Unicorn Academy-Fan ist durfte dieses Buch natürlich auch nicht fehlen.

Der Leser begleitet das Mädchen Sophia auf ihr erstes großes Abenteuer. Alles fängt damit an, ...

Da meine 6-jährige Tochter großer Unicorn Academy-Fan ist durfte dieses Buch natürlich auch nicht fehlen.

Der Leser begleitet das Mädchen Sophia auf ihr erstes großes Abenteuer. Alles fängt damit an, dass Sophie eine mysteriöse Einladung für eine Reitakademie erhält. Nachdem ihre Mutter einige Gründe dagegen hat, kann Sophie dennoch dieser Einladung folgen und landet letztendlich an der Unicorn Academy. Dort erfährt der Leser, wie Sophia auf ihr Einhorn trifft, mehr über ihren Vater erfährt und sich mit ihrem Einhorn verbindet. Auch droht der Einhorn-Academy eine Gefahr, die bewältigt werden muss.

Alles in allem ist es super schön und einfach zu lesen - passend für ein Jugendbuch für Kinder ab 8 Jahre. Schade finde ich, dass es nur einige farbliche kleine Bilder in der Mitte des Buches gibt. Diese hätte ich gern passend zu den jeweiligen Kapitel eingebunden und vielleicht etwas größer gut gefunden.

Fazit:
Wie alles begann erfährt der Leser hier in "Unicorn Academy - Sophias Einladung". Man begleitet Sophie während ihrem ersten großen Abenteuer. Es ist schön und gut zu lesen für Kinder ab 8 Jahre, lediglich die bildliche Gestaltung hätte schöner sein können.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.05.2025

Super spannend, am Ende mega wild

Hotel Ambrosia - Du. Entkommst. Nicht.
0

Der Schreibstil von Katie Kento ist super schön, locker geschrieben. Ich war von der ersten Seite an in einem tollen Lesefluss und gleichzeitig war es so bildgewaltig, dass ich immer wieder automatisch ...

Der Schreibstil von Katie Kento ist super schön, locker geschrieben. Ich war von der ersten Seite an in einem tollen Lesefluss und gleichzeitig war es so bildgewaltig, dass ich immer wieder automatisch Bilder in meinem Kopf hatte.

Die Autorin hat auch immer wieder Zeichnungen, Chatverläufe, Berichte oder Ähnliches eingebaut, was das Ganze noch einmal auflockert und noch mehr Freude am Buch macht. Mir hat es unheimlich gut gefallen.

Der Leser begleitet hier die 17-jährige Robyn. Robyn sitzt im Rollstuhl, weil sie an einer ME/CFS-Erkrankung leidet, die Long Covid ähnelt. Ich war zuerst skeptisch, ob es nicht zu eintönig wird, weil Robyn ihre Wohnung nicht verlassen kann. Der Fahrstuhl ist nicht groß genug und sie ist sehr schwach, muss immer wieder in ihrem Bett Pausen machen. Katie Kento hat dies aber sehr gut umgesetzt und durch den Jungen A.J., den Robyn kennenlernt, bekommt der Leser auch einen Einblick, was im Hotel Ambrosia so vor sich geht. Ich wahr beim Lesen wirklich positiv überrascht, weil ich zeitweise wirklich das Gefühl hatte, selbst im Hotel zu stehen. Robyn hat über ein Handy immer wieder Kontakt zu A.J., bekommt so alles fast zeitgleich mit.

Zum Inhalt möchte ich nichts weiter sagen, weil der Klappentext perfekt gewählt ist.
Es geschehen bis zur Mitte des Buches so unglaublich viele Dinge. Es gibt so viele Möglichkeiten, was hinter allem stecken kann. Es gibt so viel verschiedene Fäden und ich war gespannt, wie sie alle zusammenlaufen werden. Katie Kento hat dies super gemacht. Die Handlung war sehr authentisch, super spannend, aber zeitweise auch sehr emotional. Die zweite Hälfte war schon auch irgendwie wild und hektisch. Auch hier passiert unheimlich viel, kurz fand ich es mal etwas zäh und zu sehr gewollt. Dennoch konnte sie mich mit dem Buch sehr überzeugen und ich bin froh, dass ich es durch meinen Buchclub in die Hand genommen und gelesen habe.

Fazit:
Für mich war "Hotel Ambrosia: Du. Entkommst. Nicht." von Katie Kento eine totale Überraschung. Es war super spannend, aber auch emotional. Es hat so viele verschiedene Möglichkeiten geboten. Ich konnte und wollte es einfach nicht aus der Hand legen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.07.2020

Ein guter Abschluss

Sinful Empire
0

Meine Meinung:
Das Cover finde ich wieder sehr elegant und passt perfekt zu den vorherigen Bänden. Mir gefällt, dass hier die Schachfiguren König und Königin von den ersten beiden Bänden noch einmal aufgenommen ...

Meine Meinung:
Das Cover finde ich wieder sehr elegant und passt perfekt zu den vorherigen Bänden. Mir gefällt, dass hier die Schachfiguren König und Königin von den ersten beiden Bänden noch einmal aufgenommen wurden. Auch zum Inhalt passt es in meinen Augen perfekt.

Der Schreibstil von Meghan March ist auch hier flüssig und gut zu lesen. Von der ersten Seite an hatte ich einen sehr guten Lesefluss. Ihr Schreibstil ist sehr schön einfach zu lesen und gleichzeitig extrem bildgewaltig, so dass das Lesen wirklich sehr viel Spaß gemacht hat.

Auch hier gibt es wieder Kapitel aus der Sicht von Keira und von Mount - wobei die von Mount auch hier wieder seltener und kürzer sind.
In diesem Band entwickeln sich die Charaktere noch weiter und erhalten noch mehr Tiefe. Sie sind sehr zusammen gewachsen und auch hier erfährt der Leser noch mehr darüber, was Mount in der Vergangenheit erlebt hat.

Die Handlung knüpft nahtlos an die des vorherigen Bandes an, weshalb man auf jeden Fall die Vorgänger gelesen haben muss. Auch dieser Teil beinhaltet wieder viele tolle Momente und bietet Spannung, Emotionen und prickelnde Erotik. Allerdings muss ich sagen, dass mir die Romantik/Erotik hier doch ein wenig zu kurz kam. Der Crime-Anteil ist hier wirklich sehr hoch so dass es für mich eher in Richtung Thriller anstatt Liebesroman ging.

Am Ende ist die Geschichte abgeschlossen und lässt keinerlei offene Fragen zurück, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.

Fazit:
Meghan March hat mich auch mit dem Abschlussband "Sinful Empire" wieder süchtig gemacht, auch wenn es sich für mich eher wie ein Thriller statt wie ein Liebesroman gelesen hat. Der Schreibstil, die Charaktere und die Handlung konnten mich aber dennoch wieder begeistern.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.02.2020

Ein würdiger und spannender Finalband

Ophelia Scale - Die Sterne werden fallen
0

Meine Meinung:
Die ersten beiden Bände haben mich ja richtig umgehauen und ich war gespannt, ob dieser Teil mithalten kann. Daher habe ich diesen Finalband auch direkt im Anschluss von Band 2 gelesen.

Das ...

Meine Meinung:
Die ersten beiden Bände haben mich ja richtig umgehauen und ich war gespannt, ob dieser Teil mithalten kann. Daher habe ich diesen Finalband auch direkt im Anschluss von Band 2 gelesen.

Das Cover passt perfekt zu den ersten beiden Bänden und man sieht direkt, dass die drei miteinander verbunden sind.

Der Schreibstil ist genauso toll wie in den ersten beiden Vorgängerbänden - locker flockig, flüssig und sehr bildgewaltig. Immer wieder haben sich ganze Szenen bildlich in meinem Kopf abgespielt, so dass ich die Geschichte auch nicht so schnell vergessen werde.

Die Charaktere kennen wir ja bereits aus dem vorherigen Bänden und hier erhalten einige noch mehr an Tiefe. Manche spielen eine viel größere Rolle als vorher, so dass die ganze Geschichte gleichzeitig noch komplexer wird. Einige Charaktere verändern sich, entwickeln sich weiter. Das hat mir gut gefallen wobei ich sagen muss, dass mir Ophelia in diesem Band hin und wieder schon zu sehr als "Heldin" dargestellt wurde. Manchmal konnte ich ihre Alleingänge nicht nachvollziehen - ich an ihrer Stelle hätte zum Beispiel in manchen Situationen einfach schon andere informiert oder zur Hilfe gerufen. Sie hat in diesem Band schon sehr polarisiert und war der "Überflieger".

Die Story knüpft ebenfalls direkt an den Vorgänger an. Ich finde, dass der Klappentext gut gewählt ist. Er gibt nicht zu viel Preis, passt aber sehr gut zum Inhalt des Buches. Auch dieser Band ist temporeich, emotional und sehr spannend. Es gibt sehr viele überraschende Wendungen, mit denen man so einfach überhaupt nicht rechnen kann. Die Story wird weiter vertieft und der Spannungsbogen ist auch hier wieder sehr hoch gehalten. Es spitzt sich alles immer weiter zu und irgendwie gibt es mehr als nur einen Showdown. Das Ende fand ich.... naja... Aber das müsst ihr schon selbst lesen! So richtig überzeugt hat es mich leider nicht, aber dennoch hat es mir nicht die ganze Stimmung vermiest. Ihr solltet es auf jeden Fall lesen Ich liebe diese Trilogie.

Fazit:
Mit "Ophelia Scale: Die Sterne werden fallen" ist Lena Kiefer auf jeden Fall ein richtig guter und rasanter Abschluss der Trilogie gelungen. Ihr Schreibstil, die super ausgearbeiteten Charakteren und die mega komplexe Story konnten mich weiterhin begeistern.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere