Platzhalter für Profilbild

kirsche98

Lesejury Profi
offline

kirsche98 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit kirsche98 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.09.2025

Eine andere Welt

Monstergott
0

Vorne weg: Ich bin großer Fan von "Liebewesen" gewesen und der Erzählstil von Caroline Schmitt gefällt mir sehr, aber der Inhalt des Buches war nicht meins, so garnicht.
Die beiden Hauptprotagonisten, ...

Vorne weg: Ich bin großer Fan von "Liebewesen" gewesen und der Erzählstil von Caroline Schmitt gefällt mir sehr, aber der Inhalt des Buches war nicht meins, so garnicht.
Die beiden Hauptprotagonisten, Ben und Esther, führen ein Leben in einer Gemeinde mit starkem Bezug zu Jesus Christus. Themen wie Selbstbefriedigung, Sex vor der Ehe, der erste Orgasmus werden hier thematisiert. Das konnte man der Leseprobe schon entnehmen, und auch wenn mir bewusst war, dass das eigentlich nicht meine Themen sind, wollte ich dem Buch eine Chance geben.
Leider hat es mich nicht wirklich abgeholt. Ich habe keine Verbindung zu den Personen aufbauen können. Es war einfach in die Geschichte reinzukommen und der Schreibstil an sich hat mir auch gefallen, aber packend fand ich es nicht. Daher fand ich gut, dass das Buch nur 260 Seiten hat.
Definitiv eine interessante Herangehensweise an das Thema, aber leider für mich nur drei Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.08.2025

Das Leben nach einem Amoklauf

Die Ausweichschule
0

Ich muss gestehen, vor diesem Buch noch nichts von Kaleb Erdmann gehört zu haben. Die Leseprobe und den Klappentext fand ich sehr interessant und aussagekräftig. Das Buch im Ganzen hat mich dann leider ...

Ich muss gestehen, vor diesem Buch noch nichts von Kaleb Erdmann gehört zu haben. Die Leseprobe und den Klappentext fand ich sehr interessant und aussagekräftig. Das Buch im Ganzen hat mich dann leider nicht mehr so sehr abgeholt.
Der Ich-Erzähler erlebt 20 Jahre später einen Amoklauf an seiner Schule aus einer neuen Perspektive. Er ist jetzt erwachsen und möchte ein Buch schreiben. Auf der Spur nach Antworten durchlebt er einen prägenden Teil seiner Jugend noch einmal. Klingt eigentlich super spannend, jedoch fand ich es teilweise sehr langatmig und fast schon langweilig beschrieben. Mir hat etwas an Persönlichkeit, an Trauma und Verarbeitung gefehlt, gerade weil der Autor seine eigenen Geschichte erzählt.
Ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben, aber habe mir irgendwie mehr erhofft, die Brutalität der Situation wird in dem Roman "Die Ausweichschule" meiner Meinung nach zu sehr verschleiert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.07.2025

Tiefgründige Probleme, jedoch relativ oberflächlich

Schattengrünes Tal
0

Leider konnte mich dieses Buch nicht so wirklich überzeugen. Teilweise hat es trotzdem Spaß gemacht, es zu lesen, deswegen vergeben ich drei Sterne. Gerade die Beschreibungen der Umgebung, der Landschaft ...

Leider konnte mich dieses Buch nicht so wirklich überzeugen. Teilweise hat es trotzdem Spaß gemacht, es zu lesen, deswegen vergeben ich drei Sterne. Gerade die Beschreibungen der Umgebung, der Landschaft und der Szenerie haben mir gefallen, ein wenig mystisch. Das spiegelt sich ja auch in dem Buchtitel wider, der mir auch gefallen hat. Was spielt sich in dem grünen, aber schattigen Tal wirklich ab?
Die Inhaltsangabe spricht von einer trügerischen Freundschaft, der Macht der Manipulation und Wahrnehmungsstörungen. All dieses psychologisch interessanten Themen kamen in der Geschichte von Lisa vor, jedoch nur sehr oberflächlich. Mir hat das Innere, die Auseinandersetzung damit gefehlt. Die Details, die Gefühle, die Ängste und die Gründe dahinter. Auch das Ende hat mich überhaupt nicht abgeholt, die Geschichte war für mich nicht wirklich rund...

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.05.2025

Habe mir mehr von Teddy erhofft..

Teddy
0

Die Geschichte war okay, aber eben "nur" okay. Anhand der Leseprobe und dem Cover habe ich auf mehr Schiller gehofft. Rom in den 60er Jahren muss toll gewesen sein, doch leider fand ich die porträtierten ...

Die Geschichte war okay, aber eben "nur" okay. Anhand der Leseprobe und dem Cover habe ich auf mehr Schiller gehofft. Rom in den 60er Jahren muss toll gewesen sein, doch leider fand ich die porträtierten Figuren in dem Roman nicht ansatzweise schillernd, sodass die Hintergrundkulisse auch keine überzeugende Rolle gespielt hat. Zum Ende hin musste ich mich zum weiterlesen tatsächlich ein wenig überwinden, fand es relativ fad. Die Geschichte ist meiner Meinung nach total ins stocken geraten, auch die verschiedenen Zeitsprünge haben nicht geholfen...
Trotzdem hat die Geschichte teilweise auch Spaß gemacht, deswegen drei Sterne. Emily Dunlay's Schreibstil gefällt mir.
Ich kann auch total nachvollziehen, dass ihr Debüt viele positive Rezensionen bekommt, an sich eine gute Geschichte, allerdings von den Charakteren und Erzähltempo nicht so wirklich meins.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.03.2025

Eine andere Geschichte der Peggy Guggenheim

Peggy
0

Der Name Peggy Guggenheim ist bekannt, jedoch wusste ich so gut wie nichts mit ihm anzufangen, außer ihn mit Kunst zu assoziieren. Ich war sehr gespannt auf die Ausarbeitung der Autorin und ans sich hat ...

Der Name Peggy Guggenheim ist bekannt, jedoch wusste ich so gut wie nichts mit ihm anzufangen, außer ihn mit Kunst zu assoziieren. Ich war sehr gespannt auf die Ausarbeitung der Autorin und ans sich hat mir das Buch auch gefallen. Ein sehr flüssiger Erzählstil, überhaupt nicht langgezogen erzählt und definitiv viele interessante Einblicke in das Leben der Kunstmäzenin. Aber leider hat mir auch viel von ihrem Leben gefehlt. Wer war sie als Person?
Der erste Teil hat ihren Charakter ziemlich schön eingefangen, die Trauer um ihren verstorben/verschollenen Vater und der Wunsch aus dem gesellschaftlichen Konstrukt ihres Nachnamens auszubrechen. Später hatte ich teilweise vermehrt das Gefühl, dass eher belanglose Unterhaltungen porträtiert wurden, die eigentlich eher nichts-sagend zu ihrer Person gewesen sind. Auch habe ich nicht ganz verstanden, warum die Romanbiografie über Peggy Guggenheim nicht ihr ganzes Leben erstreckt, mir fehlt das sehr viel zu der Person. Dennoch eine Leseempfehlung, allerdings mit dem Disclaimer, dass die Geschichte der Peggy nicht vollständig erzählt wird.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere