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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2021

Entspannung auf Norderney

Möwensommer
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Das Cover ist so wunderschön gestaltet und hat in mir sofort Sehnsucht an die geliebte See hervorgerufen.

Der Schreibstil der Autorin hat mich sofort eingefangen und mich tatsächlich auf die Insel entführt. ...

Das Cover ist so wunderschön gestaltet und hat in mir sofort Sehnsucht an die geliebte See hervorgerufen.

Der Schreibstil der Autorin hat mich sofort eingefangen und mich tatsächlich auf die Insel entführt. Aber je mehr ich las, desto mehr ahnte ich, was die Geschichte mit sich bringen wird und wie es am Ende ausgehen würde.
Das Buch habe ich völlig entspannt zu Ende gelesen, aber eben ohne großartige Überraschungen und ohne Spannung plätscherte die Geschichte eben vor sich hin.

Die heimlichen Stars des Buches waren mit Abstand Frau Merkel und Herr Schröder. Herrliche Idee, mit viel Witz und Charme.

Mit Lina hat die Autorin auch eine glaubwürdige Person mit Ecken und Kanten versehen, das man das Gefühl bekam, sie stände neben mir. Nett und sympathisch und ein wenig verträumt.
Ihre Liebe und Begeisterung für die Blumen ist mir bei den Erzählungen die, die blühende Phantasie betrafen, regelrecht entgegen gesprungen. Ich hatte mehrmals den Duft von Rosen und Lilien in der Nase, leicht vermischt, mit dem Salzduft von der See.

Dazu der brummige Mattis, der mich manchmal an einen Brummbären erinnert hatte und dennoch eine wunderbare Ergänzung zu Lina wäre….

Und auch alle anderen Charaktere waren sehr gut beschrieben und haben sofort an Gestalt und Farbe genommen.

Die Beschreibungen rund um Norderney hat die Autorin so gut detailliert und treffend gewählt, das es für mich eine Leichtigkeit war, mir die Insel vorzustellen. Alles wurde schnell bunt und greifbar und der Wind wehte durch die Haare.


Fazit:

Dieses Buch eignet sich perfekt für eine Auszeit und lädt kurzweilig zu einem kleinen Trip nach Norderney ein, aber ohne großartige Überraschungen
3 Sterne


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  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.01.2026

Die Reise nach Schweden blieb mir leider zu farb- und emotionslos

Zimtschnecken und Schneegestöber
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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt gewesen. Das Cover wirkte sofort auf den ersten Blick sehr einladend und die Vorfreude auf einen Wohlfühlroman im winterlichen Schweden war dadurch sehr hoch.
Bei ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt gewesen. Das Cover wirkte sofort auf den ersten Blick sehr einladend und die Vorfreude auf einen Wohlfühlroman im winterlichen Schweden war dadurch sehr hoch.
Bei dem Buch handelt es sich um Zimtschnecken und Schneegestöber von der Autorin Hanna Blixt.

Im Mittelpunkt steht Nora, die frisch getrennt in Leksand ankommt. Zurück an dem Ort, mit dem sie glückliche Momente aus ihrer Kindheit verbindet, hofft sie dort die Ruhe und einen klaren Kopf zu bekommen, wohin ihre Zukunft gehen soll.
Als sie das kleine rote Holzhäuschen an einem See das erste Mal sieht, fühlt sie sich sofort wohl und mietet es an. Es gibt viel dort zu tun, genau das richtige um sich zu entfalten.
Ihr Nachbar Victor, unterstützt sie, wenn sie ihn braucht und schon bald vermischen sich zwischen in den Zukunftsplänen auch aufkeimende Gefühle…

Ich hatte mich auf eine Reise ins winterliche Schweden gefreut und das ist der Autorin auch sehr leicht gelungen.
Allerdings konnte ich mich nicht so richtig vom Geschehen treiben lassen.

Obwohl die Autorin die Charaktere an für sich gut beschrieben hat, so fand ich nur einen Zugang zu Nora, auch wenn sie so einige Entscheidungen traf, die ich nicht so richtig nachempfinden konnte.
Ihr Nachbar Victor, blieb mir hingegen zu blass und unnahbar.
Aber dieses Empfinden, hatte ich auch leider bei einigen weiteren Charakteren, was sich wiederum natürlich auch auf das Leseempfinden auswirkte. Vieles blieb einfach zu blass und auch die großen Emotionen blieben aus.

Was mich sehr überrascht hatet, war die Tatsache, dass es kurzzeitig einen zweiten Erzählstrang gab, der den Leser in die Vergangenheit entführte.
Auch wenn ich genau solche Bücher liebe, die mich auf eine Zeitreise entführen, so blieben aber auch die Bilder in diesen Abschnitten eher farb- und emotionslos Da fehlten mir die Tiefe zu sehr.

Während die Geschichte und die Handlung eher keinen positiven Eindruck bei mir hinterlassen, war das Setting mit dem schwedischen winterlichen Flair hingegen sehr intensiv.


Fazit:

2 Sterne für einen Roman, der mir leider zu farb und emotionslos blieb

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Veröffentlicht am 30.05.2025

Eine Geschichte mit verschenkten Potenzial

Great Big Beautiful Life
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Als ich gesehen habe, dass es ein neues Buch von der Autorin gibt, war ich sofort Feuer und Flamme gewesen denn der Klappentext sprach mich sofort an mit seiner Geschichte
Ebenso hatte ich schon einige ...

Als ich gesehen habe, dass es ein neues Buch von der Autorin gibt, war ich sofort Feuer und Flamme gewesen denn der Klappentext sprach mich sofort an mit seiner Geschichte
Ebenso hatte ich schon einige Bücher von der Autorin gelesen und so startete ich mit großer Spannung und Neugierde auf in die Geschichte.

Doch leider verlief der Start sehr holprig und kam gar nicht so richtig in dem Geschehen. Es kam einfach keine Sogwirkung auf und so bemühte ich mich eher, um der Geschichte zu folgen, die eher so vor sich hin plätscherte. Da konnte der lockere Schreibstil auch nicht so richtig das Ruder auf den richtigen Kurs leiten.

Von den Charakteren der Geschichte konnte mich nur Alice durchgehend überzeugen. Durch ihre natürliche Frohnatur kam sie total authentisch und sympathisch rüber und man musste sie einfach gerne haben.
An Hayden hingegen, kam ich gar nicht dran. Er blieb weitgehend unnahbar und auch weitgehend blass. Erst gegen Mitte des Buches bekam ich ihn, wenn auch nur phasenweise zu greifen.
Und so erging es mir auch mit Margaret, die für mich während des gesamten Buches fast undurchsichtig blieb und erst am Ende des Buches zunehmend farbig wurde.

Während man das besondere Knistern zwischen Alice und Hayden zwar spüren konnte, so bauten sich dennoch keinerlei Bilder auf und ihre Geschichte entwickelte sich so, wie man es schon früh voraus ahnen konnte. Da konnten die schlagfertigen und witzigen Dialoge zwischen den beiden auch leider nichts ändern.

Dieser fehlende Sog der Geschichte, der immer bei einem Buch mit auch dafür sorgt, um sich in der Geschichte fallen zu lassen kam hier bedauerlicherweise erst ab Seite 360 zum tragen, als Margaret endlich den für mich interessanten Teil ihrer Familiengeschichte offenbarte. Da kam für mich endlich Bewegung in die Geschichte, die mich dann auch begeistert und mich genau an diesen unverwechselbaren Schreibstil der Autorin erinnert hat. Denn so verbarg sich am Ende noch eine Überraschung in der Story, die ich so nicht kommen hab sehen.

Doch leider konnten die letzten Seiten dann nicht dafür sorgen, dass ich voller Begeisterung und Euphorie für dieses Buch zurückblieb.




Fazit:

2 Sterne

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Veröffentlicht am 19.08.2022

Schwaches Mutterherz

Mutterherz
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Ich habe mich so sehr auf den neuen Band von der Autorin Gerritsen gefreut. Besonders auf ein Wiedersehen mit den großartigen Gespann Rizzoli und Isles, denn ich habe alle Bücher der Autorin gelesen und ...

Ich habe mich so sehr auf den neuen Band von der Autorin Gerritsen gefreut. Besonders auf ein Wiedersehen mit den großartigen Gespann Rizzoli und Isles, denn ich habe alle Bücher der Autorin gelesen und fand sie alle gut.

Ob mich auch ihr neusten Werk überzeugt hat?

Obwohl der Anfang so vielversprechend klang und es sich auch leicht und flüssig lesen lassen hat, so hat mich die anfängliche Euphorie doch schnell verlassen.

Denn spätestens ab Kapitel 20 war ersichtlich, wer hier der Täter ist und wie sich die Stränge am Ende zusammenfügen könnten. Während ich da noch leise hoffte, das Gerritsen das Ruder noch umreißt und den Leser bis zum Ende mit spannenden und nicht vorhersehbaren Handlungen überrascht, so musste ich auch da völlig enttäuscht feststellen, das dem nicht so ist. Während sie in ihren alten Büchern mit einen mitreißenenden Schreibstil und mega spannenden Handlungen überzeugte, hatte man bei diesem Band den Eindruck, dass die Luft raus ist.



Während Jane ihren Ermittlungen nachging und zusammen mit ihren Partner versucht den Mord an der Krankenschwester zu lösen verschwand die tolle Dr. Isles in den Hintergrund und wurde in diesem Band total blass, was ich sehr schade fand. Aber auch Jane und Frost waren in diesen Band sehr farblos.

In diesem Buch hatte die Mama von Jane ihren großen Auftritt und versuchte sich als Privatermittlerin. Was auf den ersten Seiten für Spaß und einem breiten Grinsen gesorgt hat, entwickelte sich im Laufe des Buches dann eher zu einem Zähneknirschen und man wurde zunehmend genervt.

Als einen Thriller würde ich das Buch auch nicht bezeichnen. Das Genre Krimi trifft es viel besser.

Mir tut es immer selber leid, wenn ich ein Buch mit nicht so vielen Sternen belohne, da ich weiß, wie viel Arbeit in so einem Buch steckt und wieviel Hoffnung die Autoren in ihr Werk legen und wie sich bei einer schlechten Bewertung die Enttäuschung breit macht.

Aber leider konnte mich der neuste Band absolut nicht überzeugen. Es fehlte an Spannung, an der Tiefe und es mangelte an der gewohnten Raffinesse der Autorin.



Fazit:

Leider nicht ein gewohnter Rizzoli und Isles Band, den man als Fan gewohnt ist, sondern eine Fortsetzung, die sehr enttäuschte

2 Sterne

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Veröffentlicht am 12.06.2022

Glücksgefühle sehen anders aus

Schlaflos auf Sylt
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Da mir die LP so zugesagt hatte und ein Hauch von Leichtigkeit während des Lesens verspürte, war ich sehr auf den Glücksroman gespannt.

Leider musste ich doch so ziemlich schnell feststellen, dass dieses ...

Da mir die LP so zugesagt hatte und ein Hauch von Leichtigkeit während des Lesens verspürte, war ich sehr auf den Glücksroman gespannt.

Leider musste ich doch so ziemlich schnell feststellen, dass dieses Buch mit seiner Geschichte alles andere als ein Glücksroman für mich war.
Wenn dieses Buch kein Rezensionsexemplar gewesen wäre, so hätte ich es abgebrochen und ganz schnell beiseite gelegt. Der Funke sprang einfach in keinster Weise auf mich rüber.

Während ich total gut in die Geschichte einfand und mich schon ein wenig mit der Hauptprotagonistin Merle vertraut machen konnte, in einer entspannten Atmosphäre mit mehreren Schmunzeleffekten, so machte der Startschuss zur Überraschungsparty alles mit einem Knips wieder zunichte.

Merle konnte ich in ihren Handlungen überhaupt nicht mehr nachvollziehen und ich fragte mich stets, warum sie die Party nicht einfach verlassen hat, denn diese Feier glich eher einer Party von Teenagern und war an unrealistischen Handlungen nicht mehr zu überbieten gewesen. Ich konnte ihr gar nicht mehr folgen und so blieb mir Merle bis zum Ende des Buches leider so völlig fremd.


Aber auch die Nebencharaktere blieben für mich total farblos und mehr als seltsam.
Der Handlungsverlauf der Party mit all seinen Überraschungen empfand ich als total unrealistisch und wenn die Autorin durch die Handlungen ganz viel Humor versprühen wollte, so ist es ihr bei mir leider nicht geglückt, im Gegenteil. Ebenso hat bei mir das Buch leider keine Glücksgefühle hervorgerufen.

Mir ist bewusst, dass die Autorin viele Stunden an ihrem Roman verbracht hat um den Leser für ein paar Stunden zu entführen, aber leider hat sie es bei mir nicht geschafft.

Fazit:

Es kommt sehr selten vor, aber das Buch hat mich leider überhaupt nicht abgeholt und bei mir Glücksgefühle hervorgerufen.
2 Sterne

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