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Veröffentlicht am 30.06.2025

Ganz nett

Ride with me – Die Rennstrecke ist sein Leben, bis sie ihn aus der Spur bringt
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Die ersten ca. 15% fand ich persönlich etwas langsam.
Danach hat sich die Handlung aber schön eingespielt und es ging ordentlich voran.

Mir hat die Dynamik zwischen Stella & Thomas sehr gefallen. Die ...

Die ersten ca. 15% fand ich persönlich etwas langsam.
Danach hat sich die Handlung aber schön eingespielt und es ging ordentlich voran.

Mir hat die Dynamik zwischen Stella & Thomas sehr gefallen. Die zwei haben sich super ergänzt. Gleicher Sinn für Humor und ehrgeizig was die eigene Karriere angeht.

Ich war auch etwas, aber nicht unbedingt negativ, überrascht in der Art & Weise, wie Dev & Willow aus "Cross the Line" in die Handlung eingebunden werden. Normalerweise dreht sich die Handlung in solchen interconnected standloses immer um Geschwister oder eine Freundesgruppe, hier waren das im weitesten Sinne eher Kollegen, jedenfalls die Männer.

Obwohl das Buch an sich ganz süß war, habe ich jedoch das eine oder andere zu bemängeln.
Die ganze Vegas-Hochzeit und die damit einhergehende Fake-Ehe hätte man besser zur Geltung bringen können. Die Hälfte der Leute hat gewusst, dass es Fake ist, das heißt groß schauspielern musste man da schon nicht mehr. Ich hätte mir auch lieber ein paar mehr peinliche oder brenzligere Momente gewünscht.
Ich muss auch sagen, viel was Thomas und seine Formel1 Momente angeht, waren nicht unbedingt gut bzw. flüssig ins allgemeine Geschehen eingebunden und haben fr mich fast schon die Handlung gestört, als sie zu komplementieren. Schade, vor allem bei einer Sports-Romance.

Das Pacing in der zweiten Hälfte war etwas chaotisch. Wir kriegen kleine Momente zwischen Stella & Thomas gezeigt und springen direkt danach Tage und Woche in die Zukunft.
Feiertage wie Weihnachten oder Neujahr wurden nicht wirklich ausgenutzt um die Beziehung etwas zur Schau zu stellen oder eben die Schauspielkünste zu testen.

Ich denke auch nicht, dass Stella ihre vorherige Beziehung wirklich verarbeitet hat. Ja, wir haben Einblicke bekommen und ein letztes Gespräch mit entsprechendem Ex, aber ich denke da wäre mehr in die Richtung drin gewesen. Vor allem wenn man weiß, wie das ganze zwischen den beiden zu Ende gegangen ist.

Die letzten ca. 10-15% haben sich etwas gezogen.

Ich kann sehen, warum es viele mögen werden.
Mich konnte es nicht zu 100% überzeugen/abholen, werde aber auch das nächste Buch der Reihe lesen.

(danke an Pan/Macmillan, die mir ein Exemplar via NetGalley zur Verfügung gestellt haben)

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Veröffentlicht am 30.05.2025

Ganz ok für zwischendurch

Ghosted
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“Ghosted” ist eine ganz süße Geschichte mit einer unsympathischen Protagonisten und einem schnellen und teilweise vorhersehbaren Ende.

Obwohl der Einstieg etwas holprig war, braucht man nicht lange, um ...

“Ghosted” ist eine ganz süße Geschichte mit einer unsympathischen Protagonisten und einem schnellen und teilweise vorhersehbaren Ende.

Obwohl der Einstieg etwas holprig war, braucht man nicht lange, um in das Buch hineinzufinden. Die Handlung selbst ist simpel und in mehreren Punkten vorhersehbar, was ich allerdings nicht unbedingt immer als etwas Negatives sehe, so auch hier.
Mein größtes Problem war eindeutig Protagonistin Emily.

Emily war so ziemlich während des ganzen Buches unfassbar anstrengend. Aufgewachsen in einem Sozialviertel, möchte sie auf keinen Fall, dass ihre Vergangenheit ihr auch nur irgendwie anzusehen ist: Es wird anders geredet, anders gegessen, andere Kleidung getragen. Der "Traummann" soll unbedingt ein bestimmtes Niveau haben und ihr somit den sozialen Aufstieg und die damit verbundene (finanzielle) Sicherheit geben, die sie als Kind und Jugendliche nicht hatte.
Wenn man über Emilys Kindheit & Jugend liest, dann ist dieser Wunsch nach Sicherheit und Stabilität nachvollziehbar und mehr als verständlich. Das Resultat davon ist, wie schon erwähnt, fragwürdig. Nicht nur aus Lesersicht, sondern auch aus Sicht einiger anderer Charaktere. Dass diese Scharade früher oder später zusammenfällt, kann man sich an dieser Stelle bestimmt denken.

Andy ist quasi das komplette Gegenteil von Emily und ihrem Leben. Seine Geschichte und das Rätsel um seinen Tod fand ich sehr unterhaltsam und es hat mich auch immer gefreut, wenn die Handlung in diese Richtung gewechselt ist.

Die Auflösung am Ende war genau das, was man sich auch ungefähr während des Lesens zusammenreimen konnte.
Es ging alles vergleichsweise doch etwas schnell & einfach und ja, es gab ein Happy End, aber vielleicht nicht unbedingt im klassischen Sinn. Ich kann daher auch nicht sagen, dass ich mit dem Ende 100% zufrieden bin.

“Ghosted” ist damit für mich ein typisches “kann man machen, muss man aber nicht”-Buch. Es ist sicherlich auf eine Weise unterhaltsam und ich denke nicht, dass man einen Fehler macht, wenn man sich entschließt, zu dem Buch zu greifen. Man kann es gut zwischendurch lesen, vor allem, wenn man beide Augen zudrückt, was Protagonistin Emily angeht.

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Veröffentlicht am 14.04.2025

Irgendwie gut, irgendwie verwirrend

The Irresistible Urge to Fall for Your Enemy - Wie man sich (nicht) in seinen Erzfeind verliebt
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(gelesen auf englisch via NetGalley)

Ich bin ein bisschen hin- und hergerissen.
Die ersten 20% und die letzten 10% waren super! Alles dazwischen war etwas verwirrend und ich bin ratloser als ich es gern ...

(gelesen auf englisch via NetGalley)

Ich bin ein bisschen hin- und hergerissen.
Die ersten 20% und die letzten 10% waren super! Alles dazwischen war etwas verwirrend und ich bin ratloser als ich es gern zugeben möchte.

Mir hat der Humor sehr zugesagt! Eher auf der trockenen Seite und hat etwas Britisches an sich.
Viele der Dialoge waren schnell & schlagfertig. Für mich war dieser Aspekt sehr auf den Punkt gebracht.

Es gab einige Wiederholungen, sowohl im Schreibstil als auch was die Charaktere angeht, aber das ist wohl kaum zu vermeiden, wenn diese Charaktere ein wiederholendes Verhalten aufweisen (selbe Abläufe und Gespräche, etc).

Es gibt ein Glossar am Anfang (oder Ende des Buches) und ich würde jedem empfehlen, dort einen Blick reinzuwerfen, bevor ihr mit dem Buch startet. Andernfalls endet ihr so wie ich: etwas verloren und verwirrt.
Was das Worldbuilding an sich angeht, kann ich auch (leider) nicht behaupten, dass ich komplett verstanden habe, wie die Welt aufgebaut ist oder wie sie funktioniert. Vielleicht ist das mir geschuldet, vielleicht dem Buch, vielleicht hat auch beides zusammen gespielt.

Die Charaktere an sich waren total in Ordnung. Aurienne hat eine schwarz-weiß Sicht auf die Welt, während Osric mit nicht existierenden Moralvorstellungen glänzt und eher pragmatisch angehaucht ist. Morally Grey wäre hier eine Untertreibung.
Ich kann nicht behaupten, dass mir die Hauptcharaktere ans Herz gewachsen sind, obwohl ich zugeben muss, dass ich Osric doch eher gemocht habe und auch gerne aus seiner Perspektive gelesen habe.

Vielleicht habe ich eine andere Vorstellung oder Verständnis was Slow Burn angeht, aber das hier war schon slower als slow. Da passiert bis kurz vor Schluss quasi gar nichts in die Richtung. Und als dann doch etwas passiert, wird es super schnell abgearbeitet.
Ich kann nicht mal sagen, dass es mich gestört hat, denn die zwei haben super auf dieser “wir sind uns einig, dass wir uns nicht mögen”-Ebene harmoniert.

Ich kann absolut nachvollziehen, warum Leute dieses Buch mögen werden und warum sie es nicht mögen werden.
Der Humor ist trocken und eigen und geht manchmal in eine etwas andere Richtung. Das ist nicht für jeden etwas und entweder man vibt damit oder eben nicht.

Als “schlecht” würde ich das Buch nicht beschreiben. Ich glaube, ich bin einfach nur etwas irritiert von dem, was ich gelesen habe, weil es etwas unerwartet war.
Werde aber dennoch den zweiten Teil lesen.

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Veröffentlicht am 01.03.2025

Schöne Idee, die mich leider nicht komplett abholen konnte

Our Infinite Fates
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“Seelenverwandte, die dazu bestimmt sind, sich in jedem Leben zu töten, obwohl sie sich lieben”..selbstverständlich muss ich sowas lesen. Das Buch schreit ja quasi danach, für mich geschrieben worden zu ...

“Seelenverwandte, die dazu bestimmt sind, sich in jedem Leben zu töten, obwohl sie sich lieben”..selbstverständlich muss ich sowas lesen. Das Buch schreit ja quasi danach, für mich geschrieben worden zu sein.

Erzählt wird abwechselnd aus der Gegenwart und Vergangenheit, wobei wir, was die Vergangenheit angeht, immer weiter zurückgehen, bis zum Anfang dieser tragischen Liebesgeschichte.
Mir haben die Zeitsprünge sehr gefallen. Wir sehen, wie Evelyn & Arden immer wieder neue Körper, Kulturen und damit Leben führen, sich treffen und was dann passiert, was eben passieren muss.

Da alles aus Evelyns Sicht erzählt wird, wird man, verständlicherweise, oft mit der Frage des “Warum” konfrontiert. Ich kann nicht sagen, dass es genervt hat, aber wenn vom Gegenüber keine oder nur eine abwehrende Antwort kommt, dann ist das doch leicht frustrierend für alle Beteiligten.
Ich habe mich auch mehrmals erwischt, wie ich gerne aus Ardens Sicht gelesen hätte, denn es schien sehr oft, dass er in dieser Geschichte die schwerere Bürde zu tragen hat. Zu meiner Überraschung hat sich mein Wunsch nach Ardens Sicht aber zum Ende hin gelegt.

Die Auflösung fand ich größtenteils gut und komplett nachvollziehbar, bis auf das vorletzte Kapitel, bei dem ich mich dann doch wieder etwas gewundert habe und es mir die Auflösung schon fast wieder verdorben hat.

Es gibt ein (offenes) Happy End, obwohl ich nicht unbedingt sagen kann, dass mein Herz damit 100% zufrieden ist. Ich liebe die Idee und finde es wurde solide umgesetzt, aber leider konnte es mich nicht zu 100% abholen. Mir hat auch zwischendurch das gewisse Etwas gefehlt, um komplett in der Story drin zu sein.

Empfehlen kann ich “Our Infinite Fates” jedoch trotzdem und ich werde auch weitere Bücher der Autorin lesen.

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Veröffentlicht am 26.02.2025

Etwas enttäuschend

Geheimnisse des Nil, Band 2 - Where the Library Hides
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Nach einigen Startschwierigkeiten hat mir der erste Teil wirklich gut gefallen, daher war ich umso gespannter auf die Fortsetzung.

Leider ist hier super lange gefühlt nichts passiert. Erstmal liegt der ...

Nach einigen Startschwierigkeiten hat mir der erste Teil wirklich gut gefallen, daher war ich umso gespannter auf die Fortsetzung.

Leider ist hier super lange gefühlt nichts passiert. Erstmal liegt der Fokus auf der Beziehung von Inez & Whitt und wenn man die zwei mag, und ich gehöre auch zu dieser Fraktion, ist das vielleicht verzeihbar. Wenn der erste Band allerdings mit so nem Knaller geendet hat, dann würde man da doch gern auch weiterlesen wollen.

Wirklich erholen konnte sich meine Laune bei dem Buch leider nicht mehr, auch wenn es dann entsprechend mit der Handlung etwas voran ging.

Objektiv war der Plottwist sicherlich ordentlich, ich persönlich fand ihn blöd.

Die Reihe ist sicherlich ganz nett, das Setting super, der Fantasyanteil jedoch gering.

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