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Lenna

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.05.2025

Nimms nicht persönlich, aber mir hat das Buch nicht gefallen

Nimms nicht persönlich
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Als Vielleserin begegnen mir viele Bücher, manche lustig, manche spannend, manche langweilig, manche fesselnd und dann gibt es hin und wieder Bücher, die mich sprachlos und verwirrt zurücklassen. Tom Hoflands ...

Als Vielleserin begegnen mir viele Bücher, manche lustig, manche spannend, manche langweilig, manche fesselnd und dann gibt es hin und wieder Bücher, die mich sprachlos und verwirrt zurücklassen. Tom Hoflands "Nimms nicht persönlich" gehört eindeutig in die letzte Kategorie. Sein Roman hat mich verwirrt und ich weiß gar nicht so richtig, was ich hier in die Rezension schreiben soll, nicht einmal die Thematik kann ich wirklich benennen. Das einzige, von dem ich sagen kann, dass es zu 100 Prozent auf diesen Roman zu trifft, ist, dass er absolut und einmalig "strange" ist. So eine skurrile Geschichte ist mir noch nicht untergekommen. Wer auf der Suche nach einer unheimlich verrückten Lektüre ist, ist hier definitiv richtig - mir hat sie leider nicht zugesagt.

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Veröffentlicht am 02.09.2024

Leider nicht überzeugend

Du kennst sie
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Auf den Thriller "Du kennst sie" von Meagan Jennett war ich von Anfang an unheimlich gespannt und neugierig. Es ist ziemlich selten, dass sich zwei Frauen in einem Katz-und-Maus-Spiel als Ermittlerin und ...

Auf den Thriller "Du kennst sie" von Meagan Jennett war ich von Anfang an unheimlich gespannt und neugierig. Es ist ziemlich selten, dass sich zwei Frauen in einem Katz-und-Maus-Spiel als Ermittlerin und Killerin gegenüberstehen. Deswegen war meine Vorfreude auf das Buch so hoch. Den Plott der Geschichte finde ich noch immer spannend, nur das Buch hat mich leider so gar nicht überzeugt.
Der Schreibstil der Autorin lag mir persönlich überhaupt nicht, vor allem in den Kapiteln, in denen aus Sophies Perspektive (der Killerin) erzählt wurde. Mir kamen ihre Schilderungen wahnsinnig wirr vor und ihren Hass auf Männer konnte ich nur bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen. Die Kapitel aus Noras Sicht (der Ermittlerin) waren etwas besser zu lesen, konnten allerdings die anderen Kapitel nicht ausgleichen. Zusätzlich hatte ich das Gefühl, dass die Handlung sich zog und keine richtige Spannung aufkam. Es tat sich irgendwie nichts und das ist bei einem Thriller wirklich schade. Das Ende des Buches hat mich dann ebenfalls nicht abgeholt.
Es ist total schade, aber dieser Thriller konnte mich wirklich so gar nicht abholen, obwohl die Ursprungsidee so verheißungsvoll war und immer noch ist.

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Veröffentlicht am 21.09.2022

Leider absolut nicht meins

Kochen am offenen Herzen
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Oftmals ist es so, dass man mit hohen Erwartungen an etwas herangeht, wie zum Beispiel die Lektüre eines Buches, und dann leider maßlos enttäuscht wird. So erging es mir leider auch mit 'Kochen am offenen ...

Oftmals ist es so, dass man mit hohen Erwartungen an etwas herangeht, wie zum Beispiel die Lektüre eines Buches, und dann leider maßlos enttäuscht wird. So erging es mir leider auch mit 'Kochen am offenen Herzen' von Max Strohe. Der Titel und vor allem das Buchcover hatten meine Neugierde geweckt und ich war sehr gespannt auf den Inhalt des Buches. Dieser an sich klang viel versprechend: Ein Schulabbrecher, der über steinige Wege, die Koch-Karriere-Leiter erklimmt. Meine Erwartungen an das Buch waren damit schon da - unglücklicherweise entsprach das Buch dann aber keiner meiner Vorstellungen. Die meiste Zeit wurde nur von Alkohol-, Drogen- und Sex-Eskapaden erzählt und das in einer Ausführlichkeit und Derbheit, dass ich am liebsten mit dem Lesen aufgehört hätte. Ich habe das Buch jedoch bis zum Schluss gelesen, in der Hoffnung, dass sich noch etwas ändern würde. Mir waren diese Einblicke etwas zu direkt und ehrlich - am Ende ist das jedoch Geschmacksache. Interessanter fand ich die Buchteile, in denen es tatsächlich um die Ausbildung zum Koch und das Kochen selbst ging. Hiervon hätte ich mir deutlich mehr gewünscht, ebenso wie ein etwas geschlosseneres Ende.
Schlussendlich konnte mich das Buch nicht von sich überzeugen, was jedoch nicht bedeutet, dass es nicht für andere lesenswert sein kann.

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Veröffentlicht am 10.02.2021

Nicht ausgeschöpftes Potential

Die Kaffeedynastie - Tage des Aufbruchs
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Der Klappentext von "Tage des Aufbruchs" verspricht dem Leser eine gute Mischung aus historischen Elementen, einer spannenden Geschichte der Gegenwart und natürlich reichliche Informationen rund um den ...

Der Klappentext von "Tage des Aufbruchs" verspricht dem Leser eine gute Mischung aus historischen Elementen, einer spannenden Geschichte der Gegenwart und natürlich reichliche Informationen rund um den Kaffee. Das hat mich unheimlich neugierig gemacht und ich habe mich sehr auf die Lektüre gefreut. Ich wollte unbedingt mehr über den Kaffeeschmuggel nach 1945 rund um Aachen erfahren und wie das Kaffee-Imperium der Ahrensberger entstanden ist. Der Beginn des Buches hat mir auch ziemlich gut gefallen. Man lernt Corinne kennen, die Tochter des Unternehmers, die das Kaffeegeschäft von Grund an kennenlernen möchte. Corinne ist eine sympathische Figur, die sich für den Wandel einsetzt, was mir gut gefallen hat.

Ansonsten bleibt die Handlung allerdings recht platt. Konflikte werden schnell und ohne Prozess gelöst, sodass sie konstruiert und unrealistisch wirken. Auch die Figuren bleiben eher flach und unauthentisch, was sehr schade ist, da es durchaus Potential gibt. Gerade die Beziehung zwischen den beiden Geschwistern Corinne und Alex hätte man weiter ausarbeiten können. Ihr Konflikt wurde gefühlt auf einer Seite zwischendurch gelöst.

Auch die versprochenen historischen Elemente bilden eher die Ausnahme. Man erfährt leider nur wenig über den Kaffeeschmuggel nach 1945. Das hat mich enttäuscht, denn an dieser Stelle hätte ich deutlich mehr erwartet. Stattdessen wird der Schwerpunkt auf die Probleme des Unternehmers in der Gegenwart gelegt. Das mag vielleicht auch spannend sein, allerdings hätte ich mir einfach mehr Einblick in die Vergangenheit gewünscht.

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Veröffentlicht am 08.09.2019

Schwache Umsetzung, gute Grundidee

Apfelgelb
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Ich lese unheimlich gerne historische Romane und bin auch ein großer Fand von Kunst und Malerei. In "Apfelgelb" haben mir deswegen auch besonders die Passagen gefallen, in denen die Arbeit des Malers und ...

Ich lese unheimlich gerne historische Romane und bin auch ein großer Fand von Kunst und Malerei. In "Apfelgelb" haben mir deswegen auch besonders die Passagen gefallen, in denen die Arbeit des Malers und die Farbmischung geschildert wurden. Diese waren sehr authentisch und detailreich geschildert und man merkte das Herzblut der Autorin an diesen Stellen.

Leider blieben aber alle Figuren, auch die Hauptfigur Jarik de Boer, blass und platt. Man konnte sich mit ihnen nicht richtig identifizieren und auch ihr Charakter blieb einem irgendwie verschlossen. Das mag vielleicht der kürze des Romans von 165 Seiten geschuldet sein, ich war aber trotzdem enttäuscht. Auch die Handlung hatte unter der Knappheit des Buches zu leiden, wodurch irgendwie die Spannung verloren ging.
Leider finden sich auch einige Rechtschreibfehler, die beim Lesen den Lesefluss unterbrechen.
Trotzdem finde ich die Grundidee des Historischen Romans immer noch gut und lesenswert und auch die Malereipassagen waren gut zu lesen. Von Ihnen hätte ich mir auch deutlich mehr gewünscht, da sie ja den Fokus des Romans bilden sollten.