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manuelam1410

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.05.2025

Geht so.

Schwestern der Angst
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Die beiden Schwestern Renate und Marie lieben sich sehr und die ältere Schwester Renate ist wie eine Mutter für Marie. Ihre wirkliche Mutter ist gestorben, doch trotz aller Familienprobleme und Verluste ...

Die beiden Schwestern Renate und Marie lieben sich sehr und die ältere Schwester Renate ist wie eine Mutter für Marie. Ihre wirkliche Mutter ist gestorben, doch trotz aller Familienprobleme und Verluste wachsen die beiden, den Umständen entsprechend glücklich, zufrieden und vor allem miteinander auf.
Doch das alles verändert sich, als Paul in ihr Leben tritt und sie sich beide in ihn verlieben. Diese Liebe knackst das Verhältnis von Renate und Marie arg an und zerstört es schließlich, als sich Paul für Marie entscheidet und die beiden heiraten. Renates Gefühle für Marie schlagen in Hass um und ihre Gedanken kreisen nur noch um Marie. Mal sind es nur nette Gedanke und Gefühle, die sie durchströmen, mal ist es abgrundtiefer Hass und Zorn. Sie beginnt das glückliche Paar zu verfolgen und zu beobachten. Selbst eine richterliche Verfügung gegen Renate kann diese nicht davon abhalten und so kommt sie den beiden immer näher. Egal wo sie auch hingehen, Renate folgt ihnen, was für Marie und Paul äußerst gefährlich werden könnte.

Ich muss ehrlich sagen, dieses Buch hat bei mir ein wirklich beklemmendes Gefühl hinterlassen. All die Gedanken und Gefühle von Renate mitzuerleben machte mir teilweise richtig Angst.
Lydia Mischkulnig schreibt also wirklich sehr gut und sehr atmosphärisch. Man hat immer das Gefühl dabei zu sein und würde die ProtagonistInnen manchmal am liebsten an den Schultern packen und schütteln.

So richtig gefallen hat es mir nicht, aber der Schreibstil von Lydia Mischkulnig ist wirklich lesenswert und irgendwie hat das Buch was.

Veröffentlicht am 29.05.2025

Etwas Verwirrend und anspruchsvoll

DAVE - Österreichischer Buchpreis 2021
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Der Programmierer Syz arbeitet zusammen mit tausend anderen am Projekt Dave. Dave ist ein Computer, der so programmiert werden soll, dass er ein eigenes Bewusstsein entwickelt. Syz wird auserwählt Dave ...

Der Programmierer Syz arbeitet zusammen mit tausend anderen am Projekt Dave. Dave ist ein Computer, der so programmiert werden soll, dass er ein eigenes Bewusstsein entwickelt. Syz wird auserwählt Dave seine persönlichen Erinnerungen zu geben und steigt dadurch in der Hierarchie auf. Das erlaubt ihm Einblicke in die herrschende Klasse. Welchem Zweck soll Dave dienen ? Heilsbringer oder Ende der Menschheit ?

Ich bin bei diesem Roman zwiegespalten in der Beurteilung. Das Thema ist interessant und aktuell. Die Frage, ob eine Maschine einen Menschen ersetzen kann, führt unwillkürlich zu einer emotionalen Debatte. Auch die Autorin setzt sich mit der Frage auseinander, ob die Maschine dem Menschen dient oder der Mensch der Maschine. Was macht ein eigenständiges Bewusstsein aus ? Die Autorin lässt mich die Ereignisse durch Syz erleben. Dabei werden die Erlebnisse immer verworrener und ich konnte oft nicht mehr zwischen Traum und Wirklichkeit unterscheiden. Mir fehlte der rote Faden. Für mich das größte Manko des Buches war der Erzählstil. Die Autorin benutzt unglaublich viele nicht gerade gängige Fremdwörter, die den Lesefluss gestört haben, da ich schlichtweg nicht wusste, was sie bedeuten und sie nachschlagen musste. Dann enthält der Roman lange Ausführungen zu philosophischen und technischen Fragen, bei denen mir die Vorkenntnisse fehlen. Gut, das ist zum Teil mein Problem, aber das Buch gehört in meinen Augen zur Unterhaltungsliteratur und ist keine wissenschaftliche Abhandlung. Da hätte ich es auch nicht in die Hand genommen.

Mein Fazit : ein Roman zu einem interessanten Thema, der mich zeitweise fesseln konnte und mir einige Denkanstöße gegeben hat. Sprachlich und mit den wissenschaftlichen Ausführungen fühlte ich mich allein gelassen. Jemand, der näher am Thema dran ist, ist möglicherweise begeistert.

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Veröffentlicht am 29.05.2025

Kranke Welt

Satans neuer Freund
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Leon trifft im Aufzug Gina, die gerade in das Haus von Leon einzieht. Zuerst ergibt sich ein normales Gespräch, wie es wohl jeder führen würde, der zusammen mit einem Fremden im Aufzug stecken bleibt. ...

Leon trifft im Aufzug Gina, die gerade in das Haus von Leon einzieht. Zuerst ergibt sich ein normales Gespräch, wie es wohl jeder führen würde, der zusammen mit einem Fremden im Aufzug stecken bleibt. Das ist jedoch nur der Auftakt zu einer Gewaltorgie. Leon tötet im Laufe der Nacht mehrere Frauen, nimmt Gina gefangen und setzt weitere Gefangene unvorstellbaren seelischen und körperlichen Qualen aus. Das Motiv scheint enttäuschte Liebe zu sein. Später führt Leon ein Telefonat mit seinem Vater, aus dem man erfährt, dass die ganze Familie diesen sadistischen Charakterzug hat. Das Ende der Geschichte ist offen und bietet keine Erlösung

Nach den ersten Kapiteln war ich unsicher, ob ich die Geschichte zu Ende lesen kann. Die Schilderungen waren einfach unfassbar krank und gewalttätig. Dazu benutzt der Autor eine dermaßen vulgäre Sprache, die ich unerträglich fand. leider wurde es im Verlaufe der Erzählung nicht besser. Schade, denn es waren in meinen Augen durchaus einige Ansätze vorhanden, die ich interessant fand.

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Veröffentlicht am 31.05.2025

Illustrationen sind toll, aber das war's dann auch.

Unheimliche Geschichten
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Ich hatte mich sehr über das Buch gefreut, wurde aber enttäuscht. Der Schreibstil geht gar nicht. Der ist wie früher und erschwerte den Lesefluss. Die Illustrationen von Benjamin Lacombe sind düster und ...

Ich hatte mich sehr über das Buch gefreut, wurde aber enttäuscht. Der Schreibstil geht gar nicht. Der ist wie früher und erschwerte den Lesefluss. Die Illustrationen von Benjamin Lacombe sind düster und gefallen mir sehr.

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