Das Cover hat mich sehr angesprochen, genau wie der gewohnt flüssige Schreibstil von Franzi Kopka. Und ich muss ehrlicherweise sagen, wenn Franzi nicht einen so tollen Stil zu schreiben hätte, hätte ich ...
Das Cover hat mich sehr angesprochen, genau wie der gewohnt flüssige Schreibstil von Franzi Kopka. Und ich muss ehrlicherweise sagen, wenn Franzi nicht einen so tollen Stil zu schreiben hätte, hätte ich nach der Hälfte des Buches nicht mehr weitergelesen. Die Geschichte hat sich für mich so zäh und lang angefühlt, da könnte auch die ereignisreichere zweite Hälfte des Buches wenig an der Gesamtbewertung ändern.
"The One I Left Behind" erzählt die Geschichte von Ben und Gillian – zwei Figuren, die durchaus Potenzial haben, aber mich emotional leider nicht vollständig überzeugen konnten. Die Beziehung zwischen ...
"The One I Left Behind" erzählt die Geschichte von Ben und Gillian – zwei Figuren, die durchaus Potenzial haben, aber mich emotional leider nicht vollständig überzeugen konnten. Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich auf eine recht vorhersehbare und geradlinige Weise, ohne größere Überraschungen oder tiefere emotionale Höhen und Tiefen. Zwar ist spürbar, dass eine Verbindung zwischen ihnen besteht, doch diese bleibt für mein Empfinden eher an der Oberfläche.
Ich hätte mir mehr innere Konflikte, mehr spürbare Spannung oder emotionale Reibung zwischen den beiden gewünscht. Stattdessen verläuft vieles sehr glatt, was die Geschichte zwar angenehm, aber auch etwas blass wirken lässt. Die Dynamik zwischen Ben und Gillian hätte so viel mehr Tiefe hergeben können – sei es durch intensivere Rückblicke, tiefgründigere Dialoge oder stärkere emotionale Entwicklungen.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig, und das Buch lässt sich gut lesen. Es ist definitiv eine nette Geschichte für zwischendurch, doch das große emotionale Mitfiebern blieb bei mir aus. Insgesamt fehlte es an Tiefe und Intensität, obwohl die Grundidee vielversprechend war.
Insgesamt 3 von 5 Sternen – unterhaltsam, aber mit noch unausgeschöpftem Potenzial.
"Even If I fall" ist ein eigenständiger Roman von Abigail Johnson, in dem es um die Protagonisten Brooke und Heath geht. Zur Vorgeschichte: Heaths Bruder wurde von Brookes Bruder ermordet. Die Geschichte ...
"Even If I fall" ist ein eigenständiger Roman von Abigail Johnson, in dem es um die Protagonisten Brooke und Heath geht. Zur Vorgeschichte: Heaths Bruder wurde von Brookes Bruder ermordet. Die Geschichte setzt einige Zeit später an und handelt um das Gefühlschaos zwischen Heath und Brooke.
Die Kapitellänge und den Schreibstil empfand ich als recht angenehm, so dass man wirklich zügig durch das Buch fliegen konnte. Leider konnte mich die Geschichte alles in allem nicht überzeugen. Für mich wurden keinerlei Emotionen an den Leser übertragen und die Story war relativ vorhersehbar. Ich habe mir aufgrund des Klappentextes eine deutlich tiefgründigere Geschichte zwischen den beiden gewünscht. Aber es blieb alles sehr oberflächlich und unemotional. Hier und da gab es Seitenstränge, die leider auch zu kurz gekommen sind. Bei diesen hätte ich mir ebenfalls etwas mehr Tiefgründigkeit gewünscht.
Zusammenfassend war es für mich eine viel zu oberflächliche Geschichte, die mich leider nicht überzeugen konnte.
Die Idee hinter Hateful Ride hat mich durch den Klappentext sofort begeistert. Ein Freizeitpark als zentrales Setting ist wirklich mal etwas anderes und die Atmosphäre wurde auch toll beschrieben. Das ...
Die Idee hinter Hateful Ride hat mich durch den Klappentext sofort begeistert. Ein Freizeitpark als zentrales Setting ist wirklich mal etwas anderes und die Atmosphäre wurde auch toll beschrieben. Das wunderschöne Cover passt perfekt dazu und ist ein echter Hingucker.
Leider bin ich mit den Protagonisten Jade und Kit überhaupt nicht warm geworden. Beide wirkten auf mich durchweg unsympathisch und ihr Umgang miteinander war oft überzogen und unpassend. Da hätte ich mir deutlich mehr Feingefühl und Entwicklung gewünscht. Dabei fand ich die Grundidee, dass sich die beiden über Jahre hinweg per Chat kannten, eigentlich richtig gut. Die Chat-Auszüge selbst waren auch ein echtes Highlight, charmant und locker, aber die Umsetzung der eigentlichen Handlung konnte da für mich leider nicht mithalten.
Was mir den Lesefluss zusätzlich erschwert hat, waren die vielen Rechtschreibfehler und die häufige Verwendung von Bindestrichen. Das hat mich wirklich oft aus der Geschichte gerissen und den Gesamteindruck stark getrübt. Ich musste mich stellenweise sogar zwingen, weiterzulesen, weil mir dadurch einfach die Lust an der Geschichte verloren ging.
Mein Fazit: eine tolle Grundidee mit viel Potenzial, das aber leider noch nicht ausgeschöpft wurde. Daher nur 2 von 5 Sternen.
"Never Trust Your Fake Husband" war mein erstes Buch von Ally Carter. Das Cover hat mich sofort angesprochen, und auch der Klappentext klang nach einer witzigen, romantischen Story. Genau das, was ich ...
"Never Trust Your Fake Husband" war mein erstes Buch von Ally Carter. Das Cover hat mich sofort angesprochen, und auch der Klappentext klang nach einer witzigen, romantischen Story. Genau das, was ich mir von einer guten RomCom verspreche.
Der Schreibstil war in Ordnung, flüssig zu lesen und leicht verständlich. Trotzdem konnte mich die Geschichte inhaltlich leider nicht überzeugen. Sowohl Zoe als auch Sawyer blieben für mich als Protagonisten ziemlich oberflächlich. Ich habe keine echte Verbindung zu ihnen aufbauen können, und die Emotionen, die zwischen ihnen entstehen sollten, sind bei mir einfach nicht angekommen.
Auch in Sachen Humor hat es für mich nicht funktioniert. Die Geschichte war zwar als RomCom angelegt, aber ich fand sie weder besonders witzig noch charmant. Alles wirkte ein wenig zu konstruiert, unkreativ und vorhersehbar.
Insgesamt war es für mich leider eine eher enttäuschende Lektüre. Ich hatte mir deutlich mehr erhofft und würde das Buch so in dieser Form nicht weiterempfehlen.
Leider nur 2 von 5 Sternen.