Spannender Einblick in die 70er Jahre
Die Kriminalistinnen. Acht Schüsse im SchneeEin Millionär wird vor seiner Villa mit acht Schüssen getötet. Wer hat ihn ermordet und werden die Kriminalistinnen mit weiblichem Gespür die Lösung finden oder brauchen sie dazu männliche Unterstützung?
Band ...
Ein Millionär wird vor seiner Villa mit acht Schüssen getötet. Wer hat ihn ermordet und werden die Kriminalistinnen mit weiblichem Gespür die Lösung finden oder brauchen sie dazu männliche Unterstützung?
Band 2 der Kriminalistinnen bietet viele Einblicke in die Privatleben der jungen Frauen, die es wagen, in eine Männer Domäne einzubrechen und mehr wollen, als nur Kaffee kochen und Briefe tippen auf einer Polizeiwache.
Im Vordergrund steht Lucia, die einen sehr persönlichen Grund hat, sich zur Kriminalistin ausbilden zu lassen. Aber auch Lilli, Ruth, Petra, Renate und Mieze lerne ich im Laufe der Ermittlungen besser kennen.
Ich rege mich auf über Doppelmoral, Frauenfeindlichkeit und Homophobie und muss feststellen, dass es diese Dinge leider auch heute noch gibt. Glücklicherweise muss ich heutzutage meinen Mann nicht mehr um Erlaubnis bitten, dass ich Arbeiten darf. 😉
Mathias Berg versetzt mich in die 70er Jahre mit der Musik, mit Käseigeln und Fruchtbowle und das finde ich ebenso spannend, wie den Kriminalfall. Mühelos schlüpfe ich in die Rolle einer Kriminalistin und erlebe hautnah die damalige Zeit mit allen Facetten.
Am Ende wird zwar der Mordfall aufgeklärt, aber es bleiben noch viele Fragen offen, die das Schicksal der sechs Kriminalistinnen betreffen, so dass ich mich schon auf Band 3 freue.
Daumen hoch und 5 Sterne für ein tolles Sittenbild der damaligen Zeit