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Veröffentlicht am 02.06.2025

Seite 233 Einfach mal aufhören, wenn man keinen Bock mehr hat

"Ich will aber Agnetha sein!"
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Sabine Bode Ich will aber Agnetha sein Goldmann 2024


Absatz des Mainstreams und der Lobhudeleien von Abba, dachte ich, das wäre vielleicht mal ein humorvolles Buch, mit vielen eigenen Erfahrungen der ...

Sabine Bode Ich will aber Agnetha sein Goldmann 2024


Absatz des Mainstreams und der Lobhudeleien von Abba, dachte ich, das wäre vielleicht mal ein humorvolles Buch, mit vielen eigenen Erfahrungen der Autorin zu dem Thema Abba.

Leider schweift die Autorin ständig ab, zu weiteren Begebenheiten: Wie war es denn zu der Zeit, als die Songs rauskamen? Vor allem wie hat das der Ruhrpott empfunden??!! Ich fand das Buch sehr, sehr mühsam zu lesen und keinesfalls humorvoll. Dass Abba und schon gar nicht wir, nicht perfekt sind, das weiß ich auch so, aber ich dachte, das wäre jetzt mit einem Augenzwinkern hervorgetragen und nicht so nervig. Ich benötigte mehrere Anläufe, das Buch zu lesen. Und dann hab ich es gestern abend endlich bis auf Seite 42 geschafft. Dann hatte ich die Nase voll. Da aber 15 Euro nicht wenig sind, dachte ich, ich lese auch noch das letzte Kapitel. Dieses hat dann wenigstens für die getaugt.

Irgendwie war es ein zusammensaugen an alles an das sie sich noch an die Zeit erinnert und kommt dann halt immer wieder auf Abba zurück. Vielleicht ist das Buch was für Leute, denen Abba nicht so wichtig ist und die nicht Fans davon sind. Ich mag das Buch nicht. Mir gefiel der Schreibstil genauso wenig, wie der Inhalt. Es gab auch ein paar schwarz-weiß Bilder von Abba. Aber bei 42 Seiten hab ich nur festgestellt, dass Abba nicht perfekt ist (schiefe Zähne usw.), aber anderer Leute Musik wäre noch schlechter gewesen. Und vor allem hatten sie keinen Pressechoreografen. Na toll, aber das hat uns doch Abba sympathisch gemacht. Für uns schien das damals authentisch, außerhalb der Glamourwelt.

Schade. Ein Buch, das man nicht lesen muss. Wenn ich könnte würde ich 0 Feensternchen vergeben, aber da ich das Buch nicht gelesen habe und es ja vielleicht besser werden könnte, gibt es die 2 Sterne.

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Veröffentlicht am 06.03.2025

Hype

»Wenn Ende gut, dann alles«
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Ein auf dumm getrimmter Autor und eine auf schlau getrimmte ukrainische Putzfrau, ermitteln in einem Cozy Crime Krimi. Der eher unterhaltsam und lustig ist, statt dass er spannend wäre. Ich habe einige ...


Ein auf dumm getrimmter Autor und eine auf schlau getrimmte ukrainische Putzfrau, ermitteln in einem Cozy Crime Krimi. Der eher unterhaltsam und lustig ist, statt dass er spannend wäre. Ich habe einige Wochen benötigt, bis ich das „hochgelobte, vielgepriesene und –beworbene“ Buch ausgelesen habe. Was für einen hype um Volker Klüpfels neues Buch. Aus allen Ecken und Enden schallt es nur so um dieses Buch. Das es nicht verklebt ist mit Bestsellerautorstickern ist echt ein Wunder.

Also es scheint mir so, dass der Autor für den Humor und sein Partner Kobr für die Spannung im Kluftinger zuständig ist. Denn es ist witziger, denn spannend. Aber irgendwie alles schon mal da gewesen. Ich meine immer, es hat Erinnerung mit dem und dem und sellem Buch.

Das politisieren hört auch hier nicht auf, dieses Mal geht es um das Flüchtlingsdrama. Also doch kein so lustig leichtes Buch, zumal eine der Protas auch noch behindert ist. Dazu die ganzen angefangen Sätze, die nicht zu Ende geschrieben werden. Warum? Der auf dumm getrimmte Autor, der (mit Absicht?!) alles falsch versteht, könnte ja so eine Persiflage auf …. Sein. Nein, das schreibe ich jetzt nicht. Während die tolle Svetlana die „heimlich-offizielle“ Heldin des Buches ist. Das aber ist dann irgendwann auch langweilig. Es wäre witziger und spannender gewesen, wenn das bis zum Ende sich geändert hätte. Und das wäre dann vielleicht auch mal dann etwas anders gewesen, als erwartet. So war dann doch einiges voraussehbar. Komisch, ich finde, dass die Bücher immer klischeehafter werden von den Autoren.

Schade. Ich hab mir mehr erwartet. Und jetzt habe ich noch ein Buch der Autoren. Ich sollte echt mal aufhören mir Bücher zu besorgen, die von „ehemaligen“ Lieblingsautoren geschrieben wurden. Autoren die schreiben können, schreiben nicht automatisch auch tolle Geschichten oder denken sich tolle Geschichten aus. Kluftiger war mal was sensationell tolles, aber erst NACHDEM er ein paar Bücher Anlauf hatte und jetzt ist er enttäuschend. Da hab ich gedacht, weil die Autoren doch schreiben können, wird dies was besseres. Es ist etwas anders aber eher eine Mischung aus vielem, was es dann doch nicht besser macht.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Gottchen übel wie Käffchen, Adele usw.

Sanddorninsel
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Bei historischen Büchern ist Lena Johannson mein Higlight und meine Lieblingsautorin. Doch mit Sanddorninsel (dem 3. Band der Serie) hat sie mich nicht erreicht. Tatsächlich, nach ein paar mal Gottchen ...

Bei historischen Büchern ist Lena Johannson mein Higlight und meine Lieblingsautorin. Doch mit Sanddorninsel (dem 3. Band der Serie) hat sie mich nicht erreicht. Tatsächlich, nach ein paar mal Gottchen hätte ich das Buch gerne weggelegt, das hat mich genervt. Das fand ich schade. Jede andere Autorin wäre sofort im Bücherschrank oder sonstwo gelandet, aber nein, ich wollte lesen, wie das Buch ausging, weil ich neugierig war.

Die Geschichte war etwas zäh, aber sehr interessant und die Charaktere gefielen mir. Nur das mit dem Gottchen, dass sich durch das ganze Buch zog, das hat mich mega genervt. Auch der Inselflair hat mich nicht so erreicht. Dafür haben mich die Charaktere in Bann gezogen und sie waren gut "gezeichnet" und man konnte sie kennenlernen und mitfühlen. Leider ging es etwas unter, dass Rahel am Schluss doch noch zur Besinnung gekommen ist, beruflich, das fehlte mir dann doch.

Alles in allem, ich hab noch ein Buch der Serie, weiß ich noch nicht, ob ich weitere Bücher der Serie lesen möchte. Denn dieses Buch hat mich leider nicht überzeugt. Sorry.

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Veröffentlicht am 24.12.2024

Stuttgart-Krimi

Böse Brezelbilder
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Also ich liebe Regionalkrimis aus dem Silberburgverlag, außer dieses Buch. Ich habe es nur gelesen, weil es ein Stuttgart-Krimi ist. Ich fand den Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig. Das nervte mich erst ...

Also ich liebe Regionalkrimis aus dem Silberburgverlag, außer dieses Buch. Ich habe es nur gelesen, weil es ein Stuttgart-Krimi ist. Ich fand den Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig. Das nervte mich erst mal. Auch fand ich den Krimi langweilig und ich kam schnell auf den Mörder. Es gab nicht wirklich viel Regionalflair, nur Orte, wie man lang fuhr oder Stuttgart 21 und niemand schwätzt schwäbisch. Aber was ich interessant fand, dass hier – vor C. – schon von Depressionen und Angststörungen geschrieben wurde. Zudem fand ich die Kritik an den Oberbürgermeistern von Stuttgart völlig gerechtfertigt. Daher 2 Sterne. Mit den Charakteren wurde ich nicht warm, auch das drumherum, du und du musst das der Polizei sagen, Leute, die nix damit zu tun haben. Und eine weiß alles, ist aber scheinbar keine Schwäbin. Es gab – für mich – rückblickend keine Indizien dafür.

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Veröffentlicht am 11.12.2024

Leider nichts für mich

Ordnung für immer
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Oft finde ich die Bücher von Stiftung Warentest sehr hilfreich, aber dieses Mal nicht. Seit Karen Kingstons Werk fand ich nur noch das mit der Küchenspüle als Behalti und wirklich hilfreich. Oh ja, meine ...

Oft finde ich die Bücher von Stiftung Warentest sehr hilfreich, aber dieses Mal nicht. Seit Karen Kingstons Werk fand ich nur noch das mit der Küchenspüle als Behalti und wirklich hilfreich. Oh ja, meine Küchenspüle ist deutlich sauberer, als früher! Aber hier kann ich mir nichts mitnehmen.

Es gibt Listen die man ausfüllen könnte und das geht vielleicht auch bei sehr disziplinierten Menschen. Aber ob die so ein Chaos haben oder so viel zu viel haben, wage ich zu bezweifeln. Wahrscheinlich ist das wieder ein Buch für die junge Generation, die von nichts eine Ahnung hat. Meiner Mama muss ich das Buch erst gar nicht in die Hand drücken, denn ich bin sicher, dass sie das ähnlich wenig hilfreich findet, wie das letzte, das sie sich angesehen hat.

Hier geht die Autorin mehr auf den psychologischen Aspekt ein, eine aufgeräumte Wohnung, sorgt für einen aufgeräumten Kopf und es geht Depressiven besser. Das könnte schon sein, dass wenn man die Sachen findet, dass man dann weniger Stress hat. Aber so richtig konkrete Tipps, die mir geholfen hätten, fand ich nicht wirklich.

Und das mit den Schubladen/Küchenfächern und den Uhrzeiten, wie lang man braucht, hat gestern zu einer Überforderung gefühlt. Ich hab drei Schubladen mit meinem Mann sortiert, in der Küche. Da ich aber keine genaue Anleitung hatte, hat sich das bei der ersten aufs Putzen reduziert, bei der zweiten, dass es übersichtlicher war und die Dritte hat total genervt, weil ich sie nicht mehr aufräumen konnte nach dem putzen.

Das einzige, was konkret für mich drin steht, alles gleich aufräumen und Sachen von den Zimmern in die richtigen Zimmer bringen. Toll, aber das hab ich schon von anderen Aufräumbüchern gelernt. Auch Ebay, Flohmarkt sind Allgemeinplätze, die jeder schon weiß, fürs Verkaufen. Vor allem Ebay ist nervig und die meisten Leute, die ich kenne, mögen nicht auf den Flohmarkt gehen.

Das lütte Kapitel: So klappt es mit der Wäsche, scheitert schlichtweg am Platz. Wer kann schon mehrere Wäschesammler haben? Ich möchte aufräumen und misten, gerade weil eine 2 Zimmer Wohnung für 2 Personen einfach zu klein ist. Und Sachen wie – für Bekleidung – Behalten was gefällt. Blöde nur, wenn man figürlich nicht rein passt! Das sind so viele Allgemeinplätze. Die für mich nicht neu und teilweise sinnlos sind. Ordnung in der digitalen Welt ist so kurz gehalten, dass ich mir für dumm gehalten vorkomme. So ein kurzes Kapitel, wo man gerade da ausmisten könnte. Aber auch hier Allgemeinplätze, die man zu Tausenden in Internet findet.

Das mit dem Ändern der Gedankenmuster finde ich zwar eine gute Idee, aber das ist auch zu kurz umrissen, um das selber und alleine durchsetzen zu können. Wer Jahrzehntelang negative Gedankenmuster aufgebaut hat, der braucht nicht einen Tag seine Gedanken zu beobachten. ER weiß es auch so! Und auch mit der Visualisierungsübung kann ich nichts anfangen. Wie stellen sich die Autoren das vor? Ich lese Absatz für Absatz und kann es auswendig oder ich lese es zwischen dem Visualisieren? Und es hilft eh nix, ich hab das mit dem Visualisieren schon probiert. Und das Vermeidungsverhalten (Habit Loop) Atemübungen und Meditieren ist auch schon ein alter Trick.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Das Geld für das Buch kann man sich echt sparen! Im Internet bekommt man mehr und ausführlichere Tipps und es gibt wirklich bessere Bücher, die nicht mit kurzen Allgemeinplätzen rüberkommen, sondern auch wirklich hilfreich sind.

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