Ein spannender Horrorthriller
REMInhalt: Seit ihrer Kindheit hat Alysee Schlafstörungen - was mit dem ungeklärten Tod ihres Vaters zusammenhängt: Als sie ein Kleinkind war, flehte ihr Vater sie eines Nachts panisch an, nicht einzuschlafen, ...
Inhalt: Seit ihrer Kindheit hat Alysee Schlafstörungen - was mit dem ungeklärten Tod ihres Vaters zusammenhängt: Als sie ein Kleinkind war, flehte ihr Vater sie eines Nachts panisch an, nicht einzuschlafen, doch sie nickte kurz ein, und als sie aufwachte, war ihr Vater tot. Seitdem lebt sie bei einer Pflegefamilie, wobei ihr besonders ihr Pflegebruder Nico durch schwierige Zeiten half. Jahre später wird die Vergangenheit erneut präsenter: Alysee erfährt, dass sie die Villa, in der ihr Vater an Unerklärlichem forschte, geerbt hat - wodurch sich eine Möglichkeit auftut, endlich Gewissheiten zu erhalten…
Persönliche Meinung: “REM” ist ein Horrorthriller von Annika Strauss und Sebastian Fitzek. Erzählt wird die Handlung hauptsächlich aus der personalen Perspektive der 25-jährigen Alysee; daneben finden sich aber auch immer wieder Perspektiven verschiedener Nebenfiguren (z. B. Nico). Kleiner Disclaimer: Zwecks Spoilergefahr bleibe ich im Folgenden recht vage, hoffe aber, dass mein Eindruck der Lektüre dennoch deutlich wird. Im Mittelpunkt der Handlung steht Alysees Suche nach Antworten auf Leerstellen aus ihrer Vergangenheit: Was ist mit ihren Eltern passiert? Wer tötete ihren Vater? Woran forschte ihr Vater überhaupt? Diese Fragen versucht sie in der geerbten Villa zu beantworten, wo sie auf unterschiedlichste, teils menschliche, teils albtraumhafte Gefahren stößt, die lebendig gezeichnet werden. Durch die offenen Fragen zieht sich permanent Spannung durch den Thriller, sodass er zu einer fesselnden Lektüre wird. Sehr gefallen hat mir auch die Auflösung der Handlung, die mit kleineren und größeren Wendungen (z. T. mit Mysteryelementen) auftrumpft. Spannend fand ich zudem die Grundidee des Thrillers (der Ursprung der Albträume von Alysee), da ich sie in dieser Form bisher noch nicht gelesen habe (wegen Spoilergefahr kann ich sie hier leider nicht ausführlicher besprechen). Der Erzählstil von Strauss und Fitzek ist flüssig, eingängig und anschaulich, sodass man nur so durch die Seiten des Thrillers fliegt. Insgesamt ist “REM” ein spannender Horrorthriller mit schöner Grundidee und überraschenden Wendungen.