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Veröffentlicht am 02.06.2025

Auf nach Down Under

Wo Träume den Mut finden
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Amelie ist Ende Zwanzig und fühlt sich in ihrem Leben nicht wirklich angekommen. Ihre Freundinnen heiraten und haben oder bekommen Kinder. Ihr Buchhaltungsjob in einem Großraumbüro macht sie ebenfalls ...

Amelie ist Ende Zwanzig und fühlt sich in ihrem Leben nicht wirklich angekommen. Ihre Freundinnen heiraten und haben oder bekommen Kinder. Ihr Buchhaltungsjob in einem Großraumbüro macht sie ebenfalls nicht wirklich glücklich. Ihre spärliche Freizeit sieht immer ähnlich aus und ihre Eltern drängen sie endlich eine Familie zu gründen. Bei der Hochzeit ihrer Cousine Linda lernt sie den Weltenbummler Daniel kennen, der ihr ihre vergessenen Träume wieder in Erinnerung bringt. Australien - den fünften Kontinent zu bereisen, war schon immer ein großer Wunsch. Immer wieder kreisen ihre Gedanken um ihre Zukunft und wie diese aussehen soll. Mit Daniel bleibt sie in Verbindung und trifft eine mutige Entscheidung. Sie nimmt sich für sechs Monate ein Sabbatical und plant gemeinsam mit ihm einen Roadtrip entlang der Ostküste Australiens. Doch kurz bevor es losgeht, muss Daniel seinen Abflug auf später verschieben. Amelie zögert, ob sie wirklich alleine reisen soll, denn im Umgang mit Menschen ist sie eher schüchtern und sie hat sich doch sehr auf den Weltenbummler verlassen. Doch bald sind ihre Sorgen vergessen, denn bereits in Sydney lernt sie andere Backpacker kennen, die ihr das Gefühl geben einfach dazu zu gehören. Es beginnt ein spannender Roadtrip in Down Under....

Dadurch, dass meine Tochter 2024 ebenfalls als Backpackerin in Süd- und Mittelamerika alleine unterwegs war, konnte ich Amelies Gedanken zu Beginn des Romans sehr gut nachvollziehen. Ende Zwanzig stellen sich doch bei vielen die Weichen für die nähere Zukunft und als Single verliert man irgendwie den Anschluss zu manchen Freunden, die bereits Familie haben oder planen.

Am Beginn des Romanes gibt es eine Playlist, die so ganz meinen Geschmack getroffen hat. Gemeinsam mit Amelie bin ich ans andere Ende der Welt gereist und konnte etwas Australien Vibes atmen. Der Reiseroman liest sich wunderbar bildhaft und ich hatte immer das Gefühl Amelie zu begleiten. Die Orte, die sie aufsucht und die Gefühle, die sie bei ganz besonderen Erlebnissen, wie den Sonnenaufgang mit Delfinen spürt, kann man durch die Zeilen fühlen.
Man merkt auf jeder Seite, dass die Autorin den Kontinent selbst bereist hat.

Neben all den wunderbaren Bildern im Kopf ist dieser Roman auch eine emotionale Reise zu sich selbst. Es verlangt viel Mut sich Träume zu erfüllen, das alte Leben aufzugeben und einen neuen Weg zu beschreiten. Vieles wäre Amelie verwehrt geblieben, wenn sie diese Chance nicht ergriffen hätte. Die Geschichte vermittelt eine wunderbare Botschaft und fordert uns auf, den Mut zu finden unsere geheimen Träume zu erfüllen und nicht auf später zu warten. Denn oftmals hat das Leben ganz andere Pläne....

Fazit:
Ein informativer und bildgewaltiger Roman, der den Zauber des fünften Kontinents einfängt und der Mut macht seine Träume zu verwirklichen. Wunderbar und leicht erzählt...man reist mit Amelie richtig mit. Nicht nur für Australien- und Reisefans - Empfehlung!

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Veröffentlicht am 29.05.2025

Deutsch-italienische Vergangenheit

Zypressensommer
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Die Hamburger Goldschmiedin Julia reist nach dem Tod ihres geliebten Nonno in sein ehemaliges Heimatdorf Lucignano in die italienischen Toskana. Julia hatte immer eine sehr enge Bindung zu ihrem Großvater, ...

Die Hamburger Goldschmiedin Julia reist nach dem Tod ihres geliebten Nonno in sein ehemaliges Heimatdorf Lucignano in die italienischen Toskana. Julia hatte immer eine sehr enge Bindung zu ihrem Großvater, der ihr einen Zettel mit Fragen hinterlassen hat, denen sie in Italien nachgehen möchte. Außerdem ist sie neugierig, woher ihre italienischen Wurzeln kommen und ob es vielleicht noch Familie gibt.
Schon bald lernt Julia die Familie Conti kennen, die Olivenbauern sind und denselben Nachnamen haben, wie ihr Großvater. Doch einen Gianni Conti kennt hier niemanden. Wie kann das möglich sein?
Gemeinsam mit Matteo Conti versucht sie einem Familiengeheimnis auf die Spur zu kommen....

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Mit Julia befinden wir uns im Jahr 1998, der Vergangenheitsstrang spielt während des Zweiten Weltkrieges in den Jahren 1943-1945.
Teresa Simon aka Brigitte Riebe hat wieder ein sehr interessantes Thema aufgegriffen. Im Vergangenheitsstrang geht es um die "Resistenza", der italienischen Widerstandsgruppe gegen die deutsche Besetzung Italiens und den italienischen Faschisten. Bisher habe ich nur wenig darüber gelesen und fand diese Abschnitt sehr interessant und spannend.
Außerdem geht es auch um die italienischen Zwangsarbeiter in Deutschland. Gianni wird als italienischer Militärinternierter, kurz genannt IMI, in einer Hamburger Fischräucherei zur Zwangsarbeit gezwungen. Nur die Gedanken an das Ende des Krieges und an seine Giulia halten ihn dabei aufrecht.

Teresa Simon gelingt es das faszinierende toskanische Flair, die italienische Lebensfreude und das fantastische Essen mit dem schwierigen Themen des Krieges, des Widerstandes, Zwangsarbeit und Tod zu verbinden. Während es im Vergangenheitsstrang oftmals grausam zugeht, lockert die Suche von Julia und ihre Begeisterung für die Heimat ihres Großvaters, die Story etwas auf.

Der Schreibstil ist wie immer bildhaft und fesselnd. Man wandelt durch die engen Gassen von Lucignano, erlebt das prachtvolle Siena und sieht die hohen Zypressen, die der Gegend das charakteristische Aussehen geben, vor sich.
Zudem erkennt man, wie genau die Autorin zur italienischen Resistenza recherchiert hat, zu der es noch viel zu wenige Geschichten gibt.
Manches ist etwas vorhersehbar (eher im Gegenwartsstrang), aber vor allem haben mich überraschende Wendungen an den Seiten kleben lassen. Die Schicksale der Menschen, die wie in jedem Krieg sinnlos leiden, haben mich mitgenommen und traurig gemacht.
Am Ende gibt es noch ein Nachwort zu den historischen Begebenheiten und einige Rezepte aus der Region.

Fazit:
Teresa Simon hat uns mit "Zypressensommer" die Toskana etwas näher gebracht. Neben den historischen Rückblicken in die letzten drei Jahre des Zweiten Weltkrieges, habe ich einiges Neues gelernt und nebenbei den italienischen Flair genossen.

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Veröffentlicht am 17.05.2025

Fesselnder Abschluss der Reihe

Teufels Tanz
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Mit dem dritten und letzten Fall der Reihe rund um die Mordermittlerin Serafina Plank ist Ursula Poznanski ein packendes Finale gelungen. Ich finde "Teufels Tanz" ist der beste der drei Teile.
Trotzdem ...

Mit dem dritten und letzten Fall der Reihe rund um die Mordermittlerin Serafina Plank ist Ursula Poznanski ein packendes Finale gelungen. Ich finde "Teufels Tanz" ist der beste der drei Teile.
Trotzdem sollte man die Krimis der Reihe nach lesen, denn es gibt eine Verbindung - eine Stimme im Hintergrund (der Kuckuck), die sich durch alle drei Bände zieht und erst am Ende aufgelöst wird.

Bisher hat dieser Kuckuck oder Stimme im off, seine Morde perfekt in andere Mordserien "versteckt". Doch nun ist die Zeit gekommen, um sein Werk zu vollenden.
Unweit eines Straßenstrichs wird ein 80jähriger Mann tot in seinem Auto aufgefunden. Der Täter, ein altbekannter Zuhälter, ist bald gefunden. Doch die Mordgruppe zwei mit Fina Plank hat weiterhin alle Hände voll zu tun, denn das Morden hört nicht auf. Die Opfer sind immer wieder ältere Männer und Fina hat das Gefühl, dass diese Morde irgendwie zusammenhängen. Allerdings findet sie keinerlei Anhaltspunkte, dass sich die Toten gekannt hätten. Eines der Opfer hat jedoch vor seinem Tod um Polizeischutz gebeten, weil er sich verfolgt fühlte. Er hat es jedoch abgelehnt, sich näher dazu zu äußern...

Fina hat sich sehr weiterentwickelt und einen festen Platz im Team erlangt. Sie ist diejenige, die oftmals den richtigen Riecher und Durchblick hat. Privat hat sie allerdings große Probleme mit ihrer Schwester Calli, die sich einfach in ihr Leben und in ihre Wohnung drängt und sich im wahrsten Sinne von Fina "aushalten" lässt. Fina kann sich nur schwer gegen Calli durchsetzen und arbeitet immer länger, um nicht in ihre Wohnung zurück zu müssen, wo sich Calli breitgemacht hat und keinerlei Rücksicht auf sie nimmt. Außerdem schweifen oftmals ihre Gedanken zu ihrem Kollegen Georg, der sich sehr um sie bemüht. Sie genießt die netten Gespräche und Einladungen und hofft, dass sie vielleicht diesmal etwas Liebesglück erfährt.

Die Erzählperspektiven wechseln auch diesmal. Neben Finas Sicht gibt es immer wieder Einblicke in die Gedanken des Täters, der bereits sein nächstes Opfer auserwählt hat. Seine Morde sind perfekt geplant und werden raffiniert inszeniert. Nur nach und nach bekommt man eine Vermutung, was dahinter stecken könnte. Doch wer ist der Täter?

Der Schreibstil ist wie immer lebendig, modern und sehr dialoglastig. Ursula Poznanski streut einige falsche Fährten, in die man unerwartet tappt. Man rätselt mit und obwohl es kleine Hinweise gibt, war ich lange ratlos.
Das Cover finde ich richtig abschreckend -sorry! Mir hat schon das Cover vom zweiten Band nicht gefallen, aber dieses hier schlägt sogar den Vorgänger an Hässlichkeit.

Die Auflösung ist schockierend und ich fand es toll, wie die Autorin es geschafft hat, alle Fäden aus den drei Bänden gekonnt miteinander zu verknüpfen. Das Ende ist absolut gelungen und der Hintergrund der Mordserie erschreckend und gut durchdacht.

Fazit:
Ein packender Abschluss der Reihe. Für mich ist "Teufels Tanz" der beste der drei Teile. Die Mordfälle sind außergewöhnlich, die Hintergründe erschreckend und wie die Autorin den Bogen um den Kuckuck konstruiert hat, ist großartig gelungen.

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Veröffentlicht am 11.05.2025

Fesselnd

Don't Let Her Stay
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Don't let her stay" ist ein richtiger Pageturner, den man kaum aus der Hand legen kann.
Joanne lebt mit ihrem neunzehn Jahre älteren Mann Richard und dem gemeinsamen Baby Evie in einem großen, eher abgelegenen ...

Don't let her stay" ist ein richtiger Pageturner, den man kaum aus der Hand legen kann.
Joanne lebt mit ihrem neunzehn Jahre älteren Mann Richard und dem gemeinsamen Baby Evie in einem großen, eher abgelegenen Haus außerhalb von London. Joanne ist glücklich, wenn auch etwas einsam. Für Richard ist es die zweite Ehe. Seine erste Frau starb unter etwas rätselhaften Umständen. Mit seiner Tochter Chloe hat er sich zerstritten, als er Joanne heiratete. Doch nun scheint sich diese zu besinnen und möchte Joanne, aber vor allem ihre kleine Halbschwester Evie kennenlernen.

Sie kündigt ihren Besuch an und Joanne freut sich sehr, dass die beiden wieder annähern wollen. Dass Chloe allerdings gleich einzieht - damit hat sie nicht gerechnet. Und während die fast erwachsene Tochter vor dem Vater die liebenswürdige Vorzeigetochter vorgibt, bemerkt Joanne immer wieder Veränderungen im Haus, die sie langsam an ihren Verstand zweifeln lassen.

Auch Richard scheint Chloe mehr Glauben zu schenken, als seiner Frau und verunsichert sie noch mehr.

Als sich Chloe sogar als Babysitter für die kleine Evie anbietet und Joanne dem bereits gebuchten Au Pair Mädchen absagen muss, zieht sich die Schlinge immer enger um sie, denn langsam zeigt Chloe auch ihres wahres Gesicht Joanne gegenüber, die um die kleine Evie fürchtet....

Nicola Sanders hat hier das Rad nicht neu erfunden, mich aber mit ihrer Art zu erzählen, völlig abgeholt. Sie hat mit "Don't let her stay" einen richtigen Pageturner geschrieben. Die Atmosphäre ist ab Chloes Ankunft durchgängig bedrohlich. Man wird beim Lesen immer hibbeliger und wütender und beginnt sich zu fragen, wem man eigentlich noch vertrauen kann. Zusätzlich sind die Figuren, die sie erschaffen hat, fast alle unsympathisch, anstrengend oder manipulativ. Natürlich gibt es auch ein paar eingebaute Klischees, was mich allerdings nicht störte.

Der Psychothriller kommt mit wenigen Figuren aus. Erzählt wird überwiegend aus der Ich-Perspektive von Joanne.

Neben Joanne, Richard, Chloe, Haushaltshilfe Roxanne, sowie Gärtner Simon, gibt es nur wenige Nebenfiguren, die kaum eine Rolle spielen. Auch das Setting ist minimal, denn der Psychothriller spielt sich nur im Haus der Familie ab.

Ich wusste nach einiger Zeit nicht mehr, wen ich vertrauen kann und was hier eigentlich gespielt wird. Die Autorin hat gekonnt ihre Fährten gelegt und ich bin tatsächlich in alle hineingetappt....


Und dann kam es plötzlich zu einer unerwartenden Wendung und zu einem Showdown, der einem dem Atem raubt. Doch damit nicht genug: Nicola Sanders wartet mit einem neuerlichen Twist auf, der am Ende nochmals alles in Frage stellt und mich kurz sprachlos zurückgelassen hat.

Fazit:

Ein richtiger Pageturner, der zwar das Rad nicht neu erfunden hat, aber toll erzählt wird und mit guter Spannung und so einigen Twists aufwarten kann. Ich empfehle den Psychothriller gerne weiter!

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Veröffentlicht am 02.05.2025

Bluttränen

Tödliches Gebet
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Es freut mich sehr, dass René Anour seine neue Reihe fortsetzt. Mit dem zweiten Teil seines eher ungewöhnlichen Ermittlers Louis Campanard habe ich mich schnell angefreundet und mit dem spannenden und ...

Es freut mich sehr, dass René Anour seine neue Reihe fortsetzt. Mit dem zweiten Teil seines eher ungewöhnlichen Ermittlers Louis Campanard habe ich mich schnell angefreundet und mit dem spannenden und rätselhaften Prolog ist man sofort mitten im Geschehen.

Wir sind zurück in der Provence und diesmal muss Commissaire Companard in einem Kloster ermitteln. Dort gehen merkwürdige Dinge vor. Ein Pater wird vermisst, ein zweiter stirbt bei einem mysteriösen Unfall. Zusätzlich soll der Teufel innerhalb der Mauern sein Unwesen treiben. In einem YouTube Video, welches das Kloster sehr erfolgreich verbreitet, sieht man plötzlich keine meditativen Bilder mehr, sondern einen Pater mit blutigen Tränen....

Für Campanrad wird es kein einfacher Fall, denn der verunglückte Frère Bernard war ein guter Freund des Ermittlers. Er stand ihm vor langer Zeit hilfreich zur Seite.
Während Campanard verdeckt im Zisterzienserkloster ermittelt, sind Pierre Olivier und die neue ernannte Sonderermittlerin Linda Delacours im nahegelegenen Dorf auf Spurensuche. Die zuständige Polizistin ist jedoch keine wirklich große Hilfe, sondern legt sich vor allem mit Linda Delacours an. Bald befinden sich alle drei in großer Gefahr....

Der Krimi liest sich wieder äußerst unterhaltsam und spannend. Der Einstieg mit dem rätselhaften Prolog erzeugt sofort Neugierde. Der Spannungsbogen legt in der zweiten Hälfte noch ordentlich zu. Die Einblicke ins Klosterleben sind interessant und halten auch einige Überraschungen parat. René Anour gelingt es perfekt falsche Fährten zu legen und den Leser in die Irre zu führen.

Die Handlung spielt unweit von Grasse, Gordes und dem Kloster Notre Dame de Sénanque. Die im Buchumschlag abgebildete Landkarte hilft uns zu orientieren, in welchen Teil Frankreichs die Handlung spielt. Lokalkolorit, sowie die Beschreibungen der Lavendelfelder und der wunderschönen Landschaft haben mich - trotz der Morde ;) - von einer Reise nach Südfrankreich träumen lassen. Die kulinarischen Köstlichkeiten dieser Umgebung finden ebenfalls Platz in der Kriminalgeschichte. Hier gibt es auch einen amüsanten Fakt betreffend einer eigenen Erfahrung des Autors....

Die Charaktere sind facettenreich und sympathisch. Campanars geliebte Hawaiihemden sind diesmal etwas in den Hintergrund getreten und weichen der Mönchskutte, die er in der Abtei anlegen muss.
Linda wird fest ins Team aufgenommen und Olivier schlägt sich mit Selbstzweifeln rum.
René Anour deutet so einiges aus der Vergangenheit seines Ermittlerteams an, was in den folgenden Bänden wohl noch zu einigen Überraschungen führen wird. Noch sind wir aber bei Band 2 und nur nach und nach werden einige kleine Geheimnisse gelüftet, was alle drei Ermittler betrifft. Ich bin schon gespannt, was alles dahinterstecken wird...

Fazit:
Diese Reihe lebt neben dem Fall, der aufzuklären ist, von den drei sehr unterschiedlichen Ermittlern, der südfranzösischen Landschaft und dem Humor des Autors. Ich werde weiterhin Commissar Campanard treu bleiben und freue mich schon auf die Fortsetzung.

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