Profilbild von KittyCat

KittyCat

Lesejury Star
offline

KittyCat ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit KittyCat über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.02.2026

Zweitbeste SJM-Reihe

Crescent City – Wenn das Dunkel erwacht
0

Nachdem ich TOG geliebt habe und ACOTAR mich enttäuscht hat, liegt CC in der Mitte von beiden. Ich LIEBE Bryce als Protagonistin und finde das World Building absolut genial! Wirklich ein starker Auftakt ...

Nachdem ich TOG geliebt habe und ACOTAR mich enttäuscht hat, liegt CC in der Mitte von beiden. Ich LIEBE Bryce als Protagonistin und finde das World Building absolut genial! Wirklich ein starker Auftakt — ich bin gespannt auf mehr.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.02.2026

Julia Dippel — was muss ich noch sagen?

Die Sonnenfeuer-Ballade 1: A Song to Raise a Storm
0

Rezi „A Song to raise a Storm“

Titel: A Song to Raise a Storm (Die Sonnenfeuer-Ballade 1)
Autorin: Julia Dippel
Verlag: Planet!

[ unbezahlte Werbung | ReziEx von NetGalley ]

In Band 1 der Sonnenfeuer-Ballade ...

Rezi „A Song to raise a Storm“

Titel: A Song to Raise a Storm (Die Sonnenfeuer-Ballade 1)
Autorin: Julia Dippel
Verlag: Planet!

[ unbezahlte Werbung | ReziEx von NetGalley ]

In Band 1 der Sonnenfeuer-Ballade lernen wir Sintha, halb Mensch, halb Qidhe, kennen. Sie lebt in einer Welt, in der die Städte von den Menschen und die Wälder von den magischen Wesen beherrscht werden. Um ihren kranken Vater zu versorgen, hat Sintha schon so gegen das ein oder andere Gesetz verstoßen, wobei sie sich ihre übernatürlichen Fähigkeiten als halbe Qidhe zunutze macht. Eines Tages aber, als sie von einem heftigen Schneesturm überrascht wird, muss sie in einer Taverne Schutz suchen. Ebenfalls in der Taverne: eine Gruppe Vakàr. Als dunkle Qidhe sorgen die Vakàr dafür, dass das Friedensabkommen zwischen Menschen und magischen Wesen eingehalten wird. Sie bestrafen jeden, der sich nicht an ihre Gesetze hält — so wie Sintha. Ihr Plan ist es also, dem Gasthaus so schnell wie möglich zu entfliehen. Doch da hat sie ihre Rechnung ohne Arezander gemacht, Anführer aller Vakàr…

Ich bin schon lange ein großer Fan von Julia Dippel. Sowohl „Cassardim“ als auch „Izara“ habe ich vollständig gelesen — und geliebt! So habe ich mich sehr auf diese neue Fantasy-Reihe gefreut.

Und nach Band 1 kann ich sagen, dass auch die Sonnenfeuer-Ballade nicht enttäuschen wird. Als Leser*innen werden wir direkt in eine magische Welt geworfen, die interessant und gut ausgearbeitet ist. Die Protagonistin Sintha ist stur, nicht auf den Mund gefallen, stark — alles das, was eine Fantasy-Prota für mich braucht. Die Funken zwischen ihr und Arezander waren nur so am Sprühen und haben das Lesen noch viel aufregender gemacht!

Einzig die Tatsache, dass manche Szenen einen leichten „Damsel in Distress“-Touch hatten, hat mich gestört. Denn obgleich Sintha sehr selbstbewusst ist, hat Arezander als männlicher Counterpart doch immer das letzte Wort gehabt. Das Hin und Her zwischen den beiden wurde mir zeitweise ein bisschen zu viel.

Letztendlich ist das Buch aber ein sehr gelungener Auftakt! Ich freue mich schon auf das Lesen von Band 2 und vergebe vier Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.02.2026

Lustig & lehrreich

Introvertiert, na und?
0

Lieber nur dabei statt mittendrin — Comedienne Saskia Fröhlichüber ihr Dasein als Introvertierte

Titel: Introvertiert, na und?
Autor*in: Saskia Fröhlich
Verlag: Fischer

[ unbezahlte Werbung | ReziEx ...

Lieber nur dabei statt mittendrin — Comedienne Saskia Fröhlichüber ihr Dasein als Introvertierte

Titel: Introvertiert, na und?
Autor*in: Saskia Fröhlich
Verlag: Fischer

[ unbezahlte Werbung | ReziEx von Netgalley ]

KLAPPENTEXT
Introversion. Viele Menschen denken bei diesem Begriff an Schüchternheit, einen Mangel an sozialer Kompetenz, vielleicht sogar Einsamkeit. Wenige Menschen denken bei diesem Begriff an Saskia Fröhlich. (Bis jetzt.)

Die Stand-up-Comedienne begeistert ihr Publikum mit notorisch schlechter Laune — und auf ihren Social-Media-Kanälen mit noch schlechteren Kochskills. Dass sie introvertiert ist, dürften allerdings die wenigsten vermuten.

Aber wie lebt es sich eigentlich als introvertierter Mensch? Und welche Besonderheiten gehen mit der angeborenen Prägung in Richtung Intro, Extro oder irgendwo dazwischen einher? Als Saskia ihre eigene Introversion erkannte, beschäftigte sie sich intensiv mit diesen und vielen weiteren Fragen — und fand heraus, dass extrem viel Unsinn zu diesem Thema kursiert. (Bis jetzt.)

In diesem Buch stellt sich Saskia dem Kampf gegen Unwahrheiten und Halbwissen, erzählt anhand kurzer Anekdoten vom Dasein als Introvertierte und vermittelt das Wichtigste, was man über Introversion wissen muss.

Nach der Lektüre sollen Extros mehr Verständnis für Intros haben — und Intros mehr Verständnis für sich selbst. Sie sind schließlich nur introvertiert, na und?

MEINE MEINUNG
Dass ich introvertiert bin, habe ich schon lange gewusst. Was „Introversion“ bedeutet, war mir klar — zumindest irgendwie … Wie sich für mich nach dem Lesen von „Introvertiert, na und?“ herausgestellt hat, habe auch ich mehr Halb- als Ganzwissen über dieses Persönlich-keitsmerkmal besessen. Saskia Fröhlichs Buch bildet eine gute Basis für alle, die sich mit dem Thema Introversion beschäftigen möchten. 🥰💭

Ich konnte mich in einigen der Anekdoten (wie dem Unwillen zu telefonieren 😭😭) wieder-finden. Und obgleich mir einige der angesprochenen Dinge bereits bewusst waren (wie dass ich Small Talk HASSE), so war es dennoch schön, es einmal schwarz auf weiß geschrieben zu sehen. Das Buch hat mir aufgezeigt, dass ich nicht die Einzige bin, deren soziale Batterie schneller leer ist als eine Tafel Schokolade, und einfach die Tatsache, dies niedergeschrieben zu sehen, hat echt gutgetan. 🥺🍫

Des weiteren hat Saskias Humor das Lesen so unterhaltsam gemacht. Ich musste wahnsinnig oft lachen und grinsen — und das obgleich dies ein Selbstratgeber ist. Wirklich zu empfehlen für alle, die was gegen trockene Ratgeber haben. 🤭 Auch die Gestaltung des Buches hat mir sehr gefallen. Die Farben, die Illustrationen, die Aufteilung der einzelnen Textabschnitte — die Lektüre war dadurch sehr angenehm! 😍😍

Fazit: „Introvertiert, na und?“ ist ein Buch, das ich allen, die sich mit dem Thema beschäftigen möchten (egal ob Intro, Extro oder Ambi), ans Herz lege!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.02.2026

Außergewöhnlich

Evil Eye
0

„Evil Eye“ von Etaf Rum erzählt die Geschichte von Yara, einer jungen Frau, die alles hat, was man sich wünschen sollte: Studium abgeschlossen, guter Job, Familie. Doch unter der glatten Oberfläche brodelt ...

„Evil Eye“ von Etaf Rum erzählt die Geschichte von Yara, einer jungen Frau, die alles hat, was man sich wünschen sollte: Studium abgeschlossen, guter Job, Familie. Doch unter der glatten Oberfläche brodelt es – sie ist gereizt, unglücklich, innerlich zerrissen. Erst ein Vorfall bei der Arbeit zwingt sie zum Innehalten. In der Therapie beginnt sie, den Blick nach innen zu richten – und zu begreifen, wie sehr alte Wunden ihr heutiges Leben bestimmen.

Das Buch erzählt von Selbstfindung, familiärer Prägung und dem Mut, den es braucht, um sich ein eigenes Leben aufzubauen — vor allem wenn man so aufgewachsen ist, wie die Protagonistin. Ihre Geschichte hat mir sehr viel gegeben und ich habe mit ihr mitgefühlt, sie angefiebert und so darauf gehofft, dass das Buch ein positives Ende nimmt.

Etaf Rum beschäftigt sich in „Evil Eye“ damit, wie es ist, als ethnische Minderheit in den USA aufzuwachsen, mit Migranten als Eltern und einem Trauma, das Yaras Familie schon seit Generationen begleitet. Das hat mir mal wieder gezeigt, wie wichtig es ist, dass mehr diverse Geschichten die Buchbranche erobern.

Neben den Thematiken des Romans hat mir auch der Schreibstil gut gefallen. Einfühlsam und einzigartig versetzt die Autorin die Leser:innenschaft in Yaras Welt. Einzig die oft sehr ausführlichen gedanklichen Ausflüge haben das Lesen für mich zäher gestaltet als nötig. Dennoch ein sehr gutes Buch, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen möchte — vor allem, wenn man als Leser:in über den Tellerrand schauen möchte. Ich vergebe vier Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.06.2025

Ein skandalös gutes Debüt!

Teddy
0

Titel: Teddy
Autorin: Emily Dunlay
Verlag: Rowohlt Kindler

[ unbezahlte Werbung | ReziEx von Vorablesen ]

KLAPPENTEXT
Teddy entstammt einer texanischen Familie mit großen politischen Ambitionen. Die ...

Titel: Teddy
Autorin: Emily Dunlay
Verlag: Rowohlt Kindler

[ unbezahlte Werbung | ReziEx von Vorablesen ]

KLAPPENTEXT
Teddy entstammt einer texanischen Familie mit großen politischen Ambitionen. Die Familie atmet auf, als Teddy mit Mitte 30 endlich heiratet und nach Rom zieht. Die Stadt, in der die Stars der Cinecittà auf der Via Veneto flanieren, erscheint Teddy wie ein Versprechen von Freiheit, hier will sie ihre unruhige Vergangenheit hinter sich lassen und eine gute Diplomatengattin sein: glamourös, diskret, stilsicher und stets höflich. Sie wird die Kollegen ihres Mannes bezaubern, und niemand wird ein Wort gegen sie sagen können. Teddy gelingt ihr Vorhaben zunächst gut, sie schließt neue Bekanntschaften auf Partys und Empfängen, ist glücklich mit ihrer kleinen Tätigkeit in der Botschaft. Doch nach nur wenigen Wochen, am 4. Juli, explodiert ihr neues Leben zusammen mit dem Feuerwerk am Himmel. Nun findet sich Teddy inmitten eines Chaos wieder, das selbst tadellose Manieren und einflussreiche Kontakte nicht mehr in den Griff bekommen können. Teddy muss ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen.

MEINE MEINUNG
„Teddy“ ist das Debüt der Autorin Emily Dunlay. Und was für ein Debüt das ist! Während sich der Einstieg in die Geschichte für mich etwas gezogen hat, bin ich durch das letzte Drittel des Buches nur so geflogen. Teddy ist eine unzuverlässige Erzählerin, die sich selbst kaum traut und der auch die Lesenden fast nicht trauen können. Sie verliert sich in Beschreibungen von schönen Kleidern, teurem Schmuck und skandalösen Partys, womit sie zunächst den Eindruck erweckt, eine naive und dümmliche Protagonistin zu sein. Schnell wird aber klar, dass Teddy genau diesen Eindruck erwecken möchte — eigentlich versteht sie so viel mehr, als sie vorgibt. Hinter ihrem tadellosen Aussehen steckt eine Frau mit scharfem Verstand und das wird während des Lesens immer deutlicher. Genau das hat mir bei der Lektüre wahnsinnig viel Spaß gemacht! Die Charaktere sind grau und gut ausgearbeitet und Teddy ist eine der interessantesten Protagonistinnen, die mir je begegnet ist.

Auch der Schreibstil ist wahnsinnig toll. Zwar manchmal etwas ausschweifend, aber genau das gehört ja zu Teddy und hat die Erzählart so besonders gemacht. Alles in alles ist „Teddy“ ein sehr gelungenes Debüt, dem ich vier Sterne gebe!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere