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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.06.2025

Für alle Fans von "Der Bachelor"

Beauty and the Bachelor
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In "Beauty & the Bachelor" wird die Geschichte von Vivian erzählt, die eher unfreiwillig Teil einer Reality-Show wird und auch Sebastian, der ebenfalls mit gemischten Gefühlen an der Show teilnimmt. Im ...

In "Beauty & the Bachelor" wird die Geschichte von Vivian erzählt, die eher unfreiwillig Teil einer Reality-Show wird und auch Sebastian, der ebenfalls mit gemischten Gefühlen an der Show teilnimmt. Im Mittelpunkt stehen nicht nur das Kennenlernen der beiden, sondern auch persönliche Entwicklungen und Herausforderungen, die sich im Laufe der Handlung auftun.

Der Schreibstil von Kelly Oram hat mir sehr gut gefallen, die Geschichte liest sich leicht und gleichzeitig sehr mitreißend. Besonders gut fand ich, wie es ihr gelingt, ernstere Themen miteinzubeziehen, ohne dass die Geschichte an Leichtigkeit verliert.

Vivian war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist selbstbewusst, hat eine klare Haltung und ist gleichzeitig sehr empathisch. Auch Sebastian ist sehr interessant und macht eine tolle Entwicklung durch.

Die Dynamik zwischen den beiden entwickelt sich zunächst eher langsam, was ich sehr passend fand. Gegen Ende nimmt die Handlung dann aber spürbar an Tempo zu, für meinen Geschmack vielleicht etwas zu viel auf einmal. Es wirkte, als hätte man zum Schluss möglichst viele Entwicklungen noch unterbringen wollen, wodurch einzelne Szenen etwas gedrängt wirkten.

Trotzdem gab es viele schöne und berührende Momente, die mir gut gefallen haben. Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass auch Themen wie Selbstreflexion und persönliche Weiterentwicklung Raum bekommen haben.

Insgesamt war "Beauty & the Bachelor" ein tolles Buch und vorallem für jeden etwas, der schon immer Mal hinter die Kulissen von "Der Bachelor" schauen wollte.

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  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 02.05.2025

4 Sterne mit Tendenz nach unten, aber Hoffnung nach oben

The Wind Weaver (Wind Weaver 1)
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Natürlich ist mir als Erstes das Cover aufgefallen – es ist wirklich wunderschön und sticht sofort ins Auge. Trotzdem hatte ich anhand des Phönix-Motivs mit einer etwas anderen Geschichte gerechnet. Inhaltlich ...

Natürlich ist mir als Erstes das Cover aufgefallen – es ist wirklich wunderschön und sticht sofort ins Auge. Trotzdem hatte ich anhand des Phönix-Motivs mit einer etwas anderen Geschichte gerechnet. Inhaltlich spielt dieser nämlich keine wirkliche Rolle, was ich etwas schade fand - tut der Geschichte aber auch keinen Abbruch. 😉

Die (Liebes-)Geschichte startet ruhig und nimmt sich Zeit für ihren Aufbau – was ich grundsätzlich mag, wenn sich die Entwicklung am Ende auch auszahlt. Leider konnte mich die Liebesgeschichte insgesamt aber nicht richtig überzeugen. Es war zwar zu Beginn ein klassischer Slow Burn, doch was sich dann tatsächlich entwickelt, hat sich für mich zu klischeehaft und stellenweise sogar toxisch angefühlt. Gerade der männliche Love Interest hat mit seinem kontrollierenden, widersprüchlichen Verhalten viel Potenzial verspielt.
Er wirkt mehr wie eine Red Flag als jemand, dem man wirklich vertrauen möchte – das hat es mir schwer gemacht, emotional mit der Romanze mitzufiebern. Auch Enemies to Lovers passt hier meiner Meinung nach nicht so recht, dafür fehlt es der Beziehung an der nötigen Dynamik und Glaubwürdigkeit.

Ganz anders ging es mir mit Rhya. Sie macht Fehler, zweifelt, strauchelt – und genau das macht sie für mich so greifbar. Ich mochte es sehr, ihre Entwicklung zu verfolgen. Wie sie Schritt für Schritt ihre Fähigkeiten entdeckt, über sich hinauswächst und sich nicht unterkriegen lässt, war für mich einer der stärksten Aspekte des Buches.

Was mich ebenfalls begeistert hat, waren die Nebenfiguren. Die sind mir total ans Herz gewachsen – sympathisch, witzig und sehr liebevoll ausgearbeitet, der Trope Found Family passt hier wirklichperfekt. Und besonders gegen Ende gab es einen Moment, der mir ehrlich das Herz gebrochen hat..

Die Welt selbst ist spannend und bietet sehr viel Potenzial. Auch wenn ich mir manchmal etwas mehr Tempo gewünscht hätte – das Worldbuilding und die Magie bieten viele interessante Ansatzpunkte. Ich habe definitiv das Gefühl, dass hier in den Folgebänden noch einiges kommen könnte.

Und ich wünsche mir wirklich sehr, dass sich eine bestimmte andere Verbindung entwickeln darf. Eine, die bisher eher im Hintergrund bleibt, aber... sagen wir mal: Elemente wie Wasser können manchmal stärker sein, als sie auf den ersten Blick wirken. Ich lasse mich überraschen!

Insgesamt hat mich der erste Band trotz kleiner Schwächen neugierig gemacht, wie es weitergeht, vor allem weil die Geschichte unglaublich viel Potenzial hat.

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Veröffentlicht am 27.10.2024

Fantasy-Leseflaute beendet

Kingdom of Lies
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Auf das Buch aufmerksam geworden, bin ich durch das schöne Cover und den tollen Farbschnitt. Die Leseprobe war zwar vielversprechend, hat mich zunächst aber irgendwie nicht direkt abgeholt. Umso überraschter ...

Auf das Buch aufmerksam geworden, bin ich durch das schöne Cover und den tollen Farbschnitt. Die Leseprobe war zwar vielversprechend, hat mich zunächst aber irgendwie nicht direkt abgeholt. Umso überraschter war ich dann, als ich mit dem Buch begonnen habe und es mich direkt gefesselt hat.

Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte das Buch nicht aus der Hand legen.

Prisca fand ich als Hauptprotagonistin wirklich gelungen, wobei mir noch das gewisse etwas gefehlt hat. Sie wusste sich auf jeden Fall immer gut selbst zu helfen und ihre Magie fand ich auch ziemlich cool. Bei Lorian weiß ich ich nicht ganz, was ich empfinden soll. Grundsätzlich finde ich ihn als Charakter gut und ich es war auch mal eine Abwechslung, dass er sich wirklich erst langsam für Prisca erwärmen konnte, was man innerhalb seiner Perspektiven gut nachverfolgen konnte.

Was mich im Lesefluss teilweise etwas gestört hat bzw. wo ich mir dachte "mhhh, weiß ich ja nicht" war, dass Lösungen irgendwie einfach immer zu einfach gekommen sind... Auch eine Landkarte wäre wirklich schön gewesen, so konnte man ihre Reise leider nicht ganz so gut nachvollziehen.

Aber trotz der kleinen Kritikpunkte fand ich das Buch wirklich richtig toll und es hat mich aus meiner Fantasy-Leseflaute herausgeholt.

Was wirklich eine ganz tolle Überraschung war, war das Pageoverlay welches ich erst beim lesen gefunden habe.

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Veröffentlicht am 16.10.2024

Tolle Story mit Luft nach oben

The Games Gods Play – Schattenverführt
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Lasst uns zunächst über das Design sprechen. Das Cover ist wirklich sehr schön, nimmt Elemente aus der Story mit auf, ist recht elegant und trotzdem auffällig. Auch die Endpapers und die Karte gefallen ...

Lasst uns zunächst über das Design sprechen. Das Cover ist wirklich sehr schön, nimmt Elemente aus der Story mit auf, ist recht elegant und trotzdem auffällig. Auch die Endpapers und die Karte gefallen mir wirklich sehr gut (ich bin ganz hin und weg <3).

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir gut und man kommt schnell ins Buch rein. Was mich allerdings teilweise etwas gestört hat, sind die kurzen Kapitel. Ich finde diese haben manchmal den Lesefluss gestört.

Lyra und Hades gefallen mir ganz gut als Protagonisten, hätten aber noch etwas mehr Tiefgang vertragen können. Auch die anderen Charaktere fand ich ganz gut und fand es ganz schön, dass nicht alle Götter auf die klassische Art (wie in anderen Büchern) charakterisiert wurden - hierbei möchte ich vor allem Aphrodite herausstellen, die ich in dieser Geschichte wirklich sehr gern mochte.

Auch die Idee der Geschichte an sich, fand ich sehr spannend und hat mir gut gefallen, aber irgendwie hat noch das gewisse Etwas gefehlt.

Insgesamt kann ich sagen, dass mir das Buch gut gefallen hat, aber es mich leider nicht so sehr packen konnte, wie ich es mir gewünscht habe (ich hatte hohe Erwartungen). Nichts desto trotz freue ich mich nach diesem Ende auf den nächste Band. 😊

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Veröffentlicht am 09.11.2023

Kannst du über dich hinausgewachsen, um dein Land zu retten?

Jade und Obsidian - Die Legende der Zwillingsschwerter
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In Jade und Obsidian lesen wir aus den Perspektiven von Ahn und Altan, die beide mit ihren ganz eigenen Schicksalsschlägen zu kämpfen haben, aber dann durch Zufall aufeinandertreffen.

Am Anfang sind Ahn ...

In Jade und Obsidian lesen wir aus den Perspektiven von Ahn und Altan, die beide mit ihren ganz eigenen Schicksalsschlägen zu kämpfen haben, aber dann durch Zufall aufeinandertreffen.

Am Anfang sind Ahn und Altan ziemliche Einzelkämpfer. Ahn ist auf ihr Überleben bedacht und muss lernen, mit ihren neu entdeckten Seiten umzugehen und Altan tut alles, um sein Ziel zu erreichen.

Im Verlauf der Geschichte entwickeln sie sich immer weiter, ich persönlich konnte mich aber nicht zu 100% in die beiden hineinversetzen, da mir die Gefühle immer etwas zu oberflächlich beschreiben waren.

Der Schreibstil im Generellen hat mir jedoch sehr gut gefallen. Die Autorin hat sich viel Zeit genommen, um die Geschichte aufzubauen und auch die Umgebungen, die Nebencharaktere und die Magie war toll beschrieben.

Eine der Nebencharaktere, Tang Wei, hat es mir sehr angetan und ich könnte mir gut vorstellen/ hoffe sehr, dass sie vielleicht ein Spin-off bekommt.

Das einzige, was mich etwas gestört hat, war, dass das Ende sehr überstürzt war. Dieses hatte es nämlich noch mal in sich und ich bin wirklich gespannt, ob es einen zweiten Teil geben wird.

Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, vor allem an alle, die Fantasy mit Kampf und Magie mögen und denen eine vordergründige Liebesgeschichte nicht superwichtig ist.

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