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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.06.2025

Schöne Romanze, jedoch kommt das Ende viel zu rasch

Beauty and the Bachelor
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Vivian hilft Ana und Juliette dabei, in diese mega bekannte TV-Show zu kommen, wo sie eine Chance auf ein Date mit Junggeselle Sebastian haben. Alles läuft erstmal nach Plan, aber dann wird Richard plötzlich ...

Vivian hilft Ana und Juliette dabei, in diese mega bekannte TV-Show zu kommen, wo sie eine Chance auf ein Date mit Junggeselle Sebastian haben. Alles läuft erstmal nach Plan, aber dann wird Richard plötzlich richtig krank. Ana und Juliette wollen die Show sofort verlassen, um für ihn da zu sein, aber die Produktion verlangt, dass Vivian stattdessen für die beiden einspringt und selbst teilnimmt. Natürlich ist sie davon überhaupt nicht begeistert, denn sie hat absolut keine Lust drauf und wollte eigentlich nie selbst vor die Kamera.
Das Cover finde ich richtig schön, es hat etwas total Elegantes. Vor allem die Rosen passen sehr gut zu Themen "Bachelor".
Der Schreibstil ist, wie bei ihren anderen Büchern, total angenehm und man kommt super einfsch durch die Seiten.
Sebastian wird ja in der Leseprobe und den Hashtags als der grummelige Typ dargestellt, aber ehrlich gesagt merkt man ziemlich schnell, dass er eigentlich gar nicht so ist. Deshalb passt das mit dem grumpy x sunshine meiner Meinung nach auch nicht wirklich. Trotzdem gefällt mir die Dynamik der beiden sehr gut.
Die Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren entwickelt sich am Anfang eher langsam, was ich erst mal gut fand, aber zum Ende hin ging dann plötzlich alles viel zu schnell. Das Ende war mir insgesamt einfach zu abrupt. Das Buch hätte locker noch 100 Seiten mehr vertragen, um alles richtig rund zu machen.
Ich hätte auch super gerne mehr Kapitel aus Sebastians Sicht gehabt, einfach um besser zu verstehen, was in seinem Kopf so vorgeht. Das hat mir ein bisschen gefehlt.

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Veröffentlicht am 10.04.2025

Süße Romance; Mir ging das lovetriangle ein bisschen zu lang

Girl Abroad
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Abbey bekommt die Chance, in London zu studieren, und kann endlich ihr eigenes Leben leben. Sie wurde von ihrem Vater immer sehr behütet, weil er als Rockstar schon einiges erlebt hat und sie vor allem ...

Abbey bekommt die Chance, in London zu studieren, und kann endlich ihr eigenes Leben leben. Sie wurde von ihrem Vater immer sehr behütet, weil er als Rockstar schon einiges erlebt hat und sie vor allem beschützen will. Durch ein Missverständnis landet sie jetzt aber in einer WG mit Jungs, obwohl ihre Mitbewohner eigentlich Mädchen sein sollten. Das darf ihr Vater natürlich niemals erfahren.
Mir gefällt der Schreibstil der Autorin total. Er liest sich richtig angenehm und bildhaft, genauso wie in ihren anderen Büchern. Was mich ein bisschen gestört hat, war dieses ewige Hin und Her zwischen Nate und Jack. Ich hätte mir echt gewünscht, dass Abbey sich früher entscheidet, das hat sich einfach zu lange gezogen.
Außerdem hätte ich gerne mehr emotionale Nähe zwischen ihr und den Love Interests gesehen. Es ging meistens nur um körperliche Sachen, was ich schade fand. Abbey hat auch ständig für irgendwelche neuen Typen geschwärmt, das fand ich ehrlich gesagt etwas oberflächlich.
Was mir aber richtig gut gefallen hat, war die Geschichte um Josephine. Ich fand es super, dass das Rätsel am Ende wirklich aufgeklärt wurde und nicht einfach so offen geblieben ist.
Auch die WG-Dynamik war mega unterhaltsam. Die kleinen Seitenhiebe und der Humor waren genau mein Ding. Vor allem Lee war mir direkt sympathisch und ich hab ihn richtig ins Herz geschlossen.

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Veröffentlicht am 05.04.2025

Leichte Liebesgeschichte mit Zeitreise

Pride und Prejudice und Pittsburgh
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Die Geschichte war wirklich schön geschrieben und leicht zu lesen. Man merkt, dass viel Mühe drin steckt, auch wenn sich ein paar Rechtschreibfehler eingeschlichen haben. Da würde ich auf jeden Fall nochmal ...

Die Geschichte war wirklich schön geschrieben und leicht zu lesen. Man merkt, dass viel Mühe drin steckt, auch wenn sich ein paar Rechtschreibfehler eingeschlichen haben. Da würde ich auf jeden Fall nochmal drüberschauen. Manche Szenen ziehen sich ein bisschen und hätten kürzer sein können,ohne dass dabei was verloren geht.
Mir hat besonders gefallen, wie die Beziehung zwischen den beiden Frauen erzählt wurde. Es war echt berührend mitzuerleben, wie sie langsam ihre Gefühle füreinander entdecken und dabei auch mehr über sich selbst lernen.
Gegen Ende hat mir allerdings ein bisschen was gefehlt. Es fühlt sich noch nicht so ganz abgeschlossen an, als würde da noch was kommen oder etwas offenbleiben. Da hätte ich mir gewünscht, dass es noch ein bisschen weitergeht oder ein klarerer Abschluss kommt.
Den Bezug zu Pride and Prejudice hab ich ehrlich gesagt nicht so wirklich gespürt.

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Veröffentlicht am 19.02.2025

Gute Kombo aus Horror und chinesischer Mythologie

The Last Dynasty
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Zu Beginn hatte ich ein bisschen Schwierigkeiten mit dem Lesen, weil das Format ungewohnt war. Das Buch ist im Hochformat und hat daher nicht die gewöhnliche Form, was erstmal komisch war. Außerdem ist ...

Zu Beginn hatte ich ein bisschen Schwierigkeiten mit dem Lesen, weil das Format ungewohnt war. Das Buch ist im Hochformat und hat daher nicht die gewöhnliche Form, was erstmal komisch war. Außerdem ist es ziemlich lang und schwer. Die Farben sind alle eher dunkel gehalten, um die Horror-Atmosphäre zu verstärken, was das Lesen manchmal ein bisschen anstrengend gemacht hat.
Nach ein paar Kapiteln habe ich mich aber an das Format gewöhnt. Man muss ziemlich aufmerksam lesen, weil es leicht ist, den Faden zu verlieren. An manchen Stellen war es etwas verwirrend, und natürlich gibt es einen fiesen Cliffhanger. Die Story ist durchgängig mit viel Spannung durchzogen. Die Einbindung von chinesischer Mythologie hat mir hier auch mega gut gefallen.
Was ich richtig schön fand, war die Menge an kleinen Details in den Bildern. Wenn man nur drüberfliegt, übersieht man einiges. Der Zeichenstil hat mir total gefallen. Die Charaktere, vor allem Onkel Guan, sind super lustig gemacht und bringen richtig Spaß beim Lesen.

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Veröffentlicht am 03.10.2024

Gruseliger und brutaler Zombie comic

Year Zero 0
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Der Comic bietet eine starke Gesellschaftskritik, die sowohl durch die Handlung als auch durch die Darstellung verstärkt wird. Besonders beeindruckend ist der Zeichenstil, der die brutalen Szenen perfekt ...

Der Comic bietet eine starke Gesellschaftskritik, die sowohl durch die Handlung als auch durch die Darstellung verstärkt wird. Besonders beeindruckend ist der Zeichenstil, der die brutalen Szenen perfekt unterstreicht. Die düstere und detaillierte Art der Zeichnungen passt hervorragend zur intensiven Thematik und schafft eine beklemmende Atmosphäre.

Allerdings empfand ich den Text als etwas zu klein, was das Lesen an manchen Stellen erschwert hat. Auch hätten mir persönlich mehr und vor allem längere Dialoge gefallen, um die Charaktere besser kennenzulernen und tiefer in die Handlung einzutauchen. Der häufige und schnelle Perspektivenwechsel, der ungefähr alle drei Seiten stattfindet, war am Anfang etwas verwirrend, da es schwer war, sich auf eine Erzählperspektive einzulassen.

Was mir zusätzlich den Einstieg erschwert hat, war das fehlende Vorwissen über die Geschichte. Ohne diese Informationen fiel es mir zunächst schwer, die Zusammenhänge zu verstehen und mich in die Story hineinzufinden. Alles in allem jedoch ein packendes Werk mit einer wichtigen Botschaft, das Fans von gesellschaftskritischen Comics sicherlich ansprechen wird.

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