Bizarre Geschichte mit Zuckerguss
Die Kannibalen von CandylandIch glaube, dass ist nun tatsächlich mein weltallerschönstes Cover im Bücherregal und oh-mein-Gott das Buchkind hat rosa Seiten, sowie total süße Kapitelzierden - ich bin schwer verliebt.
Zum Inhalt: ...
Ich glaube, dass ist nun tatsächlich mein weltallerschönstes Cover im Bücherregal und oh-mein-Gott das Buchkind hat rosa Seiten, sowie total süße Kapitelzierden - ich bin schwer verliebt.
Zum Inhalt: es ist ein Mellick, wer auf abgedrehte Geschichten steht, welche nicht Mainstream sind, wird bei ihm fündig.
Warum auch immer hatte ich Dirk Bach beim Hauptprotagonisten Franklin vor Augen, was das Buch gleich noch bizarrer gestaltet, wenn man nun noch die Worte WeingummiNppel und SchaumzuckerMse hinzufügt.
Aber es geht hier nicht (hauptsächlich) um zuckerschockhaltigen S*x, sondern behandelt auf eine sehr verstörende Weise unterschiedliche kulturelle Ansichten, toxische Beziehungen und natürlich werden Kinder verspeist.
Einziger Wehmutstropfen war für mich das Ende. Es kam ein bisschen zügig, ja fast schon abgehackt, daher - wobei das ja nun wiederum zum Buchtitel passen würde.
Fazit: Der Autor ist niemals was für schwache Nerven und man muss die Wortwahl verdauen können. Aber er ist ein Meister darin, kranke Geschichten nivauevoll erscheinen zu lassen. Ich bin froh es gelesen zu haben und verspreche Carlton Mellick III niemals Jujubes zu probieren.