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Veröffentlicht am 06.06.2025

Top geschrieben

Giftgrab
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Anna Jansson hat mit „Giftgrab“ ihren 5. schwedischen Krimi um den Cold-Case Ermittler Kristoffer Bark auf den Markt gebracht.
Wir starten dieses Mal im Jahr 1945. Zwei junge Männer steigen in eine alte ...

Anna Jansson hat mit „Giftgrab“ ihren 5. schwedischen Krimi um den Cold-Case Ermittler Kristoffer Bark auf den Markt gebracht.
Wir starten dieses Mal im Jahr 1945. Zwei junge Männer steigen in eine alte Mine und vermuten dort Gold. Jedoch kehrt nur einer zurück. Hat der andere die zweite Person erschlagen?
Im Jahr 2021 erreicht Bark einen Notruf: Im Kindergarten hält ein 90jähriger Mann, in dem seine Urenkel sind, mit einem Gewehr Geiseln fest. Es meinte er müsse sie beschützen. Gleichzeitig wird in einem Morr ein toter Säugling gefunden. Wie lange liegt dieser schon dort?
Diese zwei Erzählstränge sind Ausgangslage eines langen Katz-Maus-Spieles, das Bark und sein Team an die Grenzen bringt. Es brauchte am Anfang etwas bis ich in die Geschichte kam, aber aus dem Ganzen entwickelte sich ein flüssig lesbarer und spannender neuer Fall des Ermittlers. Die Autorin Anna Jansson hat es wieder geschafft, bildlich die Umgebung und die Protagonisten darzustellen, damit man gut in die Geschichte eintauchen konnte. Die düstere Stimmung sorgte für einen zusätzlichen Pluspunkt. Das Ende war gut durchdacht und die Erzählstränge wurden optimal zusammengeführt. Das Puzzlespiel wurde komplett aufgelöst und nun können wir uns auf den nächsten Fall „Schlangengrube“ der im Februar 2026 erscheint freuen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.06.2025

Top geschrieben

Giftgrab
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Anna Jansson hat mit „Giftgrab“ ihren 5. schwedischen Krimi um den Cold-Case Ermittler Kristoffer Bark auf den Markt gebracht.
Wir starten dieses Mal im Jahr 1945. Zwei junge Männer steigen in eine alte ...

Anna Jansson hat mit „Giftgrab“ ihren 5. schwedischen Krimi um den Cold-Case Ermittler Kristoffer Bark auf den Markt gebracht.
Wir starten dieses Mal im Jahr 1945. Zwei junge Männer steigen in eine alte Mine und vermuten dort Gold. Jedoch kehrt nur einer zurück. Hat der andere die zweite Person erschlagen?
Im Jahr 2021 erreicht Bark einen Notruf: Im Kindergarten hält ein 90jähriger Mann, in dem seine Urenkel sind, mit einem Gewehr Geiseln fest. Es meinte er müsse sie beschützen. Gleichzeitig wird in einem Morr ein toter Säugling gefunden. Wie lange liegt dieser schon dort?
Diese zwei Erzählstränge sind Ausgangslage eines langen Katz-Maus-Spieles, das Bark und sein Team an die Grenzen bringt. Es brauchte am Anfang etwas bis ich in die Geschichte kam, aber aus dem Ganzen entwickelte sich ein flüssig lesbarer und spannender neuer Fall des Ermittlers. Die Autorin Anna Jansson hat es wieder geschafft, bildlich die Umgebung und die Protagonisten darzustellen, damit man gut in die Geschichte eintauchen konnte. Die düstere Stimmung sorgte für einen zusätzlichen Pluspunkt. Das Ende war gut durchdacht und die Erzählstränge wurden optimal zusammengeführt. Das Puzzlespiel wurde komplett aufgelöst und nun können wir uns auf den nächsten Fall „Schlangengrube“ der im Februar 2026 erscheint freuen.

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Veröffentlicht am 04.06.2025

Tolle Lesestunden garantiert

Die Toten auf Föhr
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"Die Toten auf Föhr", war mein erstes Buch aus der Reihe der Inselkommissarin, aber nicht mein erstes Buch der Spiegel-Bestsellerautorin Anna Johannsen. Das Buch hat mir gleich auf Anhieb so gefallen, ...

"Die Toten auf Föhr", war mein erstes Buch aus der Reihe der Inselkommissarin, aber nicht mein erstes Buch der Spiegel-Bestsellerautorin Anna Johannsen. Das Buch hat mir gleich auf Anhieb so gefallen, dass ich unbedingt die Reihe nach und nach lesen möchte.

In diesem Band geht es um ein sehr trauriges Schicksal. Eine Mutter mit ihren 2 Kindern wird in ihrem Haus auf der Insel Föhr tot aufgefunden. Die Polizei kommt ziemlich schnell zu dem Ergebnis die Mutter hat die Kinder umgebracht und anschließend Selbstmord begangen. Jedoch ist der Vater der Toten nicht damit einverstanden und lässt seine Kontakte spielen. Die Inselkommissarin Lena Lorenzen wird damit beauftragt, sich dem Fall anzunehmen. Die Gerichtsmedizin stellt schnell fest es ist kein Suizid, sondern Mord.

Warum hat die Polizei den Fall so schnell zu den Akten gelegt? Was steckt hier dahinter? Die ermittelnden Polizeibeamten geraten in kein gutes Licht und es kommt auch der Verdacht der Korruption auf.

Der Ehemann der Toten gehört rasch zu den Verdächtigen. Die Ehe war anscheinend ganz schön kaputt. Der Toten wurde offensichtlich auch körperliche Gewalt in der Ehe angetan. Jedoch hat dieser für den Tatzeitpunkt ein Alibi. Das Team hat interessante Befragungen in der Ermittlungsarbeit, so dass der Fall sehr spannend bleibt und auch einige Wendungen hat.

Die Schreibweise der Autorin ist einfach nur genial, man fliegt förmlich durch die Seiten und hat viel Lesevergnügen. Es hat richtig Spaß gemacht den Fall zu inhalieren, so dass ich ihn innerhalb von 2 Tagen verschlungen hatte. Ich kann das Buch einfach nur weiterempfehlen und viel Lesespass zu wünschen. Von mir gibt es 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.06.2025

Total geflasht

Venezianisches Geheimnis
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Da hatte ich bisher einiges verpasst, nämlich die Krimireihe um Commissario Luca Brassoni, die im wunderschönen Venedig spielt. Das Buch „Venezianisches Geheimnis“ ist bereits der 10. Fall der Reihe, der ...

Da hatte ich bisher einiges verpasst, nämlich die Krimireihe um Commissario Luca Brassoni, die im wunderschönen Venedig spielt. Das Buch „Venezianisches Geheimnis“ ist bereits der 10. Fall der Reihe, der im Maximum Verlag veröffentlicht wurde. Durch diesen wurde ich auch auf die tolle Reihe aufmerksam. Das Cover ist wie immer beim Maximum Verlag mit viel Liebe gestaltet und lädt förmlich dazu ein, dass man richtig neugierig auf den Inhalt des Buches wird.
Dieser Teil spielt im Winter. Auf den Straßen von Venedig werden nachts ältere Menschen ausgeraubt. Ganz Venedig ist in Aufregung und es wird davor gewarnt, dass diese nachts nicht alleine auf die Straßen gehen sollen. Auch die Freundin von Commissario Brassionis Nachbarin Signora Vascontis, wurde Opfer eines Überfalls. Allerdings verstirbt diese und alles deutet daraufhin, dass hier ein anderer Täter zugeschlagen hat. Zur gleichen Zeit teilt die Dienststellenleiterin Brassionis mit, dass er kommissarisch die Questura leiten soll, da sie krank ist und länger ausfällt. Der Commissario, der gerade aus der Elternzeit zurückgekehrt ist, wollte es eigentlich langsam angehen lassen. Daraus wird nichts. Die Ermittlungen schreiten voran. Der erste Hauptverdächtige ist gefunden. Der Neffe der Toten, der unter Geldschwierigkeiten leidet und sich in eine Tierarztpraxis eingekauft hat, die dringend saniert werden muss, wird genauer unter die Lupe genommen. Die Nachbarin hatte dem Neffen gedroht ihn zu enterben, da er mit Geld nicht umgehen kann. Ist ihr das noch gelungen und steckt der Neffe tatsächlich hinter dem Mord? Ist das Erbe das Tatmotiv? Es warten harte Ermittlungstage auf den Commissario und seinem Ermittlerteam. Es passiert einiges und auch die Straßenräuber müssen dringend gefunden werden.
Es war mein erster Krimi in dieser Reihe. Es war ein herrliches Lesevergnügen. Man konnte so richtig in die Geschichte eintauchen und Venedig spüren und sich bildlich alles vor das Auge führen. Die Reihe hat mich neugierig gemacht, so dass ich mir gleich die komplette Reihe bestellt habe. Ich hatte schöne Lesestunden und danach richtiges Urlaubsfeeling. Die Schreibweise und die Kapitellänge sind von der Autorin gut gewählt, so dass man gut voran kommt. Die Namen der italienischen Protagonisten konnte ich mir gut merken. Ich kann die Reihe nur weiterempfehlen und vergebe volle Punkte, also 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 01.06.2025

5. Fall überzeugt in alter Manier

Küstenmord: Spur ins Dunkel
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Nach langem Warten war ist es endlich soweit, der 5. Fall der Küstenmord-Reihe ist erschienen. Die Ostseekommissare Katja Greve und Daniel Kowalski dürfen in ihrem neuen Fall "Spur ins Dunkel" ermitteln.

Vanessa ...

Nach langem Warten war ist es endlich soweit, der 5. Fall der Küstenmord-Reihe ist erschienen. Die Ostseekommissare Katja Greve und Daniel Kowalski dürfen in ihrem neuen Fall "Spur ins Dunkel" ermitteln.

Vanessa Meier, eigentlich ein braves Mädchen, Mitte 20, Single, bodenständig, zuverlässig, fleißig und genügsam. Plötzlich ist diese verschwunden. Bemerkt wird dies von ihrer besten Freundin Luisa Hainbusch, die gerade vom einjährigen Aufenthalt aus Barbados zurückkehrt. Dort hat sie nach dem Studium als Fitnesstrainerin gearbeitet. Noch während des Aufenthalts auf der Ferieninsel haben diese ein Date ausgemacht. Doch Luisa wartet erfolglos. Dies sieht ihrer Freundin nicht ähnlich, dass sie einen Termin vergisst oder zu spät kommt. Luisa sucht ihre Freundin zu Hause auf. Die findet jedoch nur einen überfüllten Briefkasten und eine verwunderte Nachbarin, die sagt, sie habe sie seit Wochen nicht gesehen. Als sie bei der Arbeitsstelle anruft, erhält sie die Auskunft, dass sie nicht mehr dort arbeitet. Dies sieht Vanessa wirklich nicht ähnlich.

Bei der Polizei angekommen, nehmen sich Katja und Daniel dem Fall an, obwohl die Chefetage nicht ganz so begeistert ist. Schnell erkennen Sie, dass Vanessa wirklich verschwunden ist. Die Blumen in der Wohnung sind vertrocknet, verschimmeltes Obst und Gemüse im Kühlschrank. Im Geschäft erfahren Sie, dass sie einfach nicht mehr erschienen ist.

Was steckt hinter dem Verschwinden von Vanessa? Wurde sie entführt und lebt noch? Wurde sie ermordet oder ist sie einfach nur untergetaucht, was ihr nicht ähnlich sehen würde.

Auf über 300 Seiten wird eine spannende Geschichte erzählt, die mich wirklich gut unterhalten hat. Man fühlt so richtig mit. Um nicht zu spoilern kann ich nicht mehr verraten. Es ist zu empfehlen, dass Buch zu lesen. Es ist wirklich ein toller Schreibstil von Eva Jensen, der das Lesen richtig angenehm macht und man zügig durch die Seiten fliegt. Man möchte gar nicht aufhören. Ich freue mich bereits auf den nächsten Fall und möchte jedem Krimifan ans Herz legen, dieses tolle Buch zu lesen.

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