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Elisa__

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.06.2025

Konnte mich emotional leider nicht erreichen und hatte meine Probleme mit der weiblichen Protagonistin

Literally Love 3. Paperweight Hearts
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Paperweight Hearts ist charmant, unterhaltsam – und zugleich ein Buch, das mich emotional nicht ganz erreichen konnte. Tarah Keys bleibt ihrem gewohnt lockeren, wortgewandten Stil treu und schafft es auch ...

Paperweight Hearts ist charmant, unterhaltsam – und zugleich ein Buch, das mich emotional nicht ganz erreichen konnte. Tarah Keys bleibt ihrem gewohnt lockeren, wortgewandten Stil treu und schafft es auch in diesem Band, Humor, Wortgefechte und Tiefe miteinander zu verweben. Chelsea und Nolan liefern sich herrlich bissige Dialoge, und die Dynamik zwischen den beiden ist von Anfang an spürbar. Die Idee, dass Chelsea eine verlorene Wette einlöst und Nolan nach Oxford begleitet, während sie seine angeblich unglückliche Verehrerin spielt, ist eine klassische, aber charmant inszenierte RomCom-Prämisse.

Was mir gefallen hat, war definitiv der feine Humor, das Oxford-Setting mit seinen herbstlichen, fast schon filmreifen Kulissen – und natürlich die kleinen literarischen Anspielungen, die immer wieder aufblitzen. Auch viele andere Leser*innen loben genau das: den Wohlfühlfaktor, die Leichtigkeit trotz emotionaler Themen, die nerdige Bookish-Atmosphäre.

Aber: Für mich blieb Chelsea als Protagonistin zu distanziert. Ich konnte ihre Motive oft nicht ganz nachvollziehen, was es mir schwer machte, mit ihr mitzufühlen. Gerade in emotional wichtigen Szenen fehlte mir das tiefe Andocken an ihre innere Welt. Und auch die eingeflochtene “Geschichte in der Geschichte” – Chelseas eigene fiktionale Erzählung, die sich im Verlauf des Romans spiegelt – hat mich eher verwirrt als bereichert. Die Idee war interessant, aber für mich nicht klar genug eingebunden, um emotional zu greifen. Auch einige andere Rezensionen spiegeln diesen Punkt: Während manche die Metaebene lieben, empfinden andere sie – wie ich – als zu konstruiert.

Insgesamt ist Paperweight Hearts ein humorvoller, atmosphärischer New-Adult-Roman mit viel Herz, aber für mich nicht ganz runder Umsetzung. Wer sich auf literarisch angehauchte Liebesgeschichten mit einem Schuss Oxford-Flair einlassen kann und Dialogwitz liebt, wird hier bestimmt Freude haben. Für mich bleibt es ein gutes Buch mit kleinen Schwächen – und das ist manchmal völlig okay.

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Veröffentlicht am 17.01.2026

Der Anfang war Mega, aber am Ende gab es kein happy ever after für mich…

The Happy Ever After Playlist
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Was. War. Das?
Der Einstieg in The Happy Ever After Playlist war wirklich stark. Emotional, warm, mit genau der richtigen Mischung aus Traurigkeit und Hoffnung. Ja, es hat sich stellenweise etwas gezogen, ...

Was. War. Das?
Der Einstieg in The Happy Ever After Playlist war wirklich stark. Emotional, warm, mit genau der richtigen Mischung aus Traurigkeit und Hoffnung. Ja, es hat sich stellenweise etwas gezogen, aber das habe ich dem Buch gern verziehen, weil ich dachte: Okay, das baut gerade etwas Größeres auf. Spoiler: Tat es leider nicht.

Ab etwa der Mitte ging es für mich deutlich bergab. Die Handlung wurde zunehmend langweilig und vorhersehbar, und viele Konflikte wirkten konstruiert statt organisch. Besonders enttäuschend fand ich, wie unrealistisch sich vieles angefühlt hat – sowohl in der Story als auch im Verhalten der Figuren. Entscheidungen wurden getroffen, die für mich emotional und logisch einfach keinen Sinn ergeben haben, wodurch ich komplett den Zugang zu den Charakteren verloren habe.

Gerade die Charakterentwicklung hat mich oft ratlos zurückgelassen. Statt Wachstum gab es wiederholte Muster, unnötiges Drama und Reaktionen, die ich weder nachvollziehen noch ernst nehmen konnte. Ich wollte mitfühlen – aber es ging einfach nicht mehr.

Was bleibt, ist meine Unschlüssigkeit gegenüber diesem Buch. Ich sehe absolut, warum viele es lieben, und ich kann nicht leugnen, dass Abby Jiménez einen wirklich tollen, flüssigen und emotionalen Schreibstil hat. Daran lag es definitiv nicht. Aber die Geschichte selbst, die Dynamik zwischen den Figuren und die Richtung, die alles genommen hat, waren einfach nicht meins.

Unterm Strich: Schön geschrieben, stark begonnen – aber inhaltlich enttäuschend und für mich leider kein Happy Ever After

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Veröffentlicht am 04.10.2025

Schönes Cover, leider wenig dahinter

Sweeter Than Pumpkin Spice
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Als ich das Buch zum ersten Mal gesehen habe, war ich sofort vom Cover und Titel verzaubert. Die herbstliche Stimmung, das Kleinstadtsetting und die Kürbis-Ästhetik haben mich direkt an eine cozy Romance ...

Als ich das Buch zum ersten Mal gesehen habe, war ich sofort vom Cover und Titel verzaubert. Die herbstliche Stimmung, das Kleinstadtsetting und die Kürbis-Ästhetik haben mich direkt an eine cozy Romance erinnert – genau das, was ich erwartet hatte. Doch schnell habe ich gemerkt: „Sweeter than Pumpkin Spice“ ist keine klassische Herbstromanze, sondern deutlich kantiger, trockener und emotional roher, als ich es vermutet hätte.

Die beiden Hauptfiguren könnten unterschiedlicher kaum sein: Sadie mit ihrer düsteren Grufti-Aura, ihrer chronisch schlechten Laune, emotionalen Mauern und all dem inneren Ballast – und Josh, der positive, sonnige Problemlöser, der sich am liebsten um alle kümmert und niemandem etwas zutraut, was er nicht tragen kann. Diese Gegensätze haben mich einerseits gut unterhalten, andererseits war es oft anstrengend, mit Sadies spitzer Art und ihren ständigen Selbstzweifeln mitzuhalten. Gleichzeitig war es aber genau diese Zerrissenheit, mit der ich mich an manchen Stellen identifizieren konnte – dieses Gefühl, nicht genug zu sein und sich selbst ständig kleinzureden.

Was mich überrascht hat, war der trockene Humor, mit dem viele Szenen erzählt werden – kein Kitsch, kein Glitzer, sondern eher schwarzer Humor, Sarkasmus und Schlagabtausch. Das hat für mich manchmal perfekt funktioniert, aber nicht immer zu der romantischen Grundstimmung gepasst, die ich mir erhofft hatte. Auch den Spice-Anteil fand ich auffällig – stellenweise zu häufig oder zu präsent im Vergleich zur restlichen Handlung.

Das Thema Mental Health zieht sich deutlich durch die Geschichte, wird aber unterschiedlich intensiv behandelt. Ich hätte mir zwischendurch mehr Tiefe und Klarheit gewünscht, gerade was Sadies Vergangenheit, ihre Beziehung zum Vater und ihre innere Entwicklung betrifft. Einige Aspekte wurden angeschnitten, aber nicht so weit erzählt, wie ich es mir erhofft habe. Besonders das Ende kam mir zu plötzlich, und die familiären Konflikte wurden für meinen Geschmack nicht ausreichend aufgelöst. Hätte ich mir deutlich anders gewünscht!

Trotzdem gab es viele starke Momente: die Kürbisfeld-Szenen, das Tornado-Chaos, die unerwarteten Begegnungen zwischen Sadie und Josh und dieser unterschwellige Wunsch, endlich anders weiterzumachen als zuvor. Josh’ Wärme und Geduld haben mich oft berührt – manchmal auch frustriert, weil ich dachte, dass er zu glatt und zu gut ist, aber genau das bildet den Kontrast, der die Dynamik ausmacht. Die kleinen, humorvollen und tollpatschigen Einlagen – ob durch Wildschweine, Kürbiswettbewerb oder Lebenskrisen – haben mir oft ein Grinsen entlockt.

Unterm Strich ist das Buch für mich kein klassischer Cozy-Herbstroman, sondern eher eine Romance mit trockenen Humor, emotionalen Ecken, Spice und psychischen Themen – nicht immer stimmig, aber definitiv anders. Wer sich auf ungeschönte Figuren, kantige Dialoge und unerwartete Tonwechsel einlässt, kann hier viel finden. Wer auf sanfte Heilung, klaren Tiefgang und runde Entwicklungen hofft, wird vielleicht enttäuscht. Ich bin mit anderen Erwartungen an das Buch gegangen, deshalb konnte es mich leider nicht überzeugen,

Ich bin froh, es gelesen zu haben – auch wenn ich mir stellenweise mehr Tiefe, weniger Brüche im Ton und ein runderes Ende gewünscht hätte. Für mich ist es eine Geschichte über zwei verlorene Menschen, die lernen, dass Veränderung möglich ist – aber nicht immer gemütlich, leise oder hübsch verpackt.

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Veröffentlicht am 16.04.2025

Wurde leider enttäuscht…

Beneath Broken Skies
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Schade. Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, wurde aber leider enttäuscht. Der Start war vielversprechend aber dann nahm das Unglück seinen Lauf… Es hat sich zu oft gezogen und es ist 250 Seiten lang ...

Schade. Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, wurde aber leider enttäuscht. Der Start war vielversprechend aber dann nahm das Unglück seinen Lauf… Es hat sich zu oft gezogen und es ist 250 Seiten lang kaum was passiert und im letzen Drittel überschlagen sich die Ereignisse. Viel zu plötzlich, viel zu viele und die ganze Situation ist total durcheinander. Ich wusste garnicht wohin mit meinen Emotionen und habe garnichts mehr verstanden. Das hat mir das Buch leider total versaut. Dazu kam das ich bis zum Schluss nicht richtig mit den Charakteren warmgeworden bin. Sie waren okay, aber ich habe die Verbindung der beiden zueinander garnicht gespürt, das hätten auch Freunde sein können, und auch ich hatte keine Verbindung zu den beiden. Evtl. lag es auch einfach an mir und es war einfach nicht mein Buch, oder der falsche Zeitpunkt.

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Veröffentlicht am 12.04.2025

Zu wenig Inhalt, hat sich gezogen, süß aber zu viel ungenutztes Potenzial..

Mending Hearts
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Mending hearts war ja im Herbst sehr gehypt worden. Ich muss sagen, ich kann den Hype nicht ganz nachvollziehen. Das Buch war süß und eine kleine Wohlfühlromanze aber es hat dem Ganzen defintiv an Spannung ...

Mending hearts war ja im Herbst sehr gehypt worden. Ich muss sagen, ich kann den Hype nicht ganz nachvollziehen. Das Buch war süß und eine kleine Wohlfühlromanze aber es hat dem Ganzen defintiv an Spannung und interessantem Schreibstil gemangelt. Die Storyline war nicht das Problem, ich habe mit dem Spannungsaufbau und dem Schreibstil gehadert. Musste mich häufiger motivieren weiterzulesen, weil es sich sehr gezogen hat. Die Charaktere waren vielseitig und stark, ich mochte sie gerne. Nur konnte das leider das Buch nicht retten. Man hätte so viel aus der Idee machen können, da wurde meiner Meinung nach sehr viel Potenzial verschenkt.

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