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Veröffentlicht am 01.02.2026

Nett für Zwischendurch

Wicked Souls (Bd. 1)
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"Wicked Souls" ist der neue Band aus der Feder von Tina Köpke, der sich rund um Lyn dreht, die Schwester von Kat aus Hunting Souls. Wir verfolgen Lyn auf die magische Akademie nach London, wo sie verzweifelt ...

"Wicked Souls" ist der neue Band aus der Feder von Tina Köpke, der sich rund um Lyn dreht, die Schwester von Kat aus Hunting Souls. Wir verfolgen Lyn auf die magische Akademie nach London, wo sie verzweifelt versucht, sich von ihrem Fluch zu befreien. Diese Dilogie ist zwar ein Neuanfang, aber trotzdem bin ich der Meinung, man sollte Hunting Souls vorher gelesen haben, damit man alles ausreichend versteht und die Verweise auf die andere Reihe versteht.

Anzahl der Seiten: 432
Verlag: Coppenrath Verlag GmbH & Co. KG
Preis: 22,00€
ISBN: 978-3649650560

Klappentext

Endlich! Lyn darf ihre Ausbildung am renommierten Institut für Moderne Magie beginnen. Es wäre alles perfekt, gäbe es da nicht diesen verflixten Fluch: Sobald Lyns Herz für jemanden höherschlägt, bricht großes Chaos über sie herein. Und nur "der wahren Liebe erster Kuss" kann sie erlösen. Doch die wahre Liebe zu finden, ist verflucht schwierig. Besonders, wenn es an der Schule auch noch Zwillinge gibt, die auf sehr unterschiedliche Weise Gefühle in Lyn wecken. Und als wäre das noch nicht genug, ereignen sich mysteriöse Einbrüche am Institut – auch in der Auffangstation für magische Wesen, die Lyn so am Herzen liegt.

Meine Meinung

Das Cover passt perfekt zur vorherigen Reihe, auch wenn es durch das Pink sich deutlich hervorhebt. Das ist auch perfekt, weil Lyn so ganz anders ist als Kat, weswegen diese verspielte Gestaltung super treffend ist. Der Farbschnitt ist super gewählt und matcht mit dem Cover.

Lyn war mir im vorherigen Band schon sehr sympthisch. Jetzt begibt sie sich auf ein neues Abenteuer und möchte in London die magische Akademie besuchen, um ihre Fähigkeiten zu schulen. Leider wurde sie kurz vorher vrflucht, sodass sie dringend ihre große Liebe finden muss, damit sie endlich die peinlichen Momente vermeiden kann, die mit dem Fluch einhergehen.

Kaum ist sie im Institut angekommen, lernt sie nicht nur neue Freunde (oder zum ersten Mal Freunde?) kennen, sondern auch die Zwilinge Sebastian und Gabriel. Leider redet sie sich sehr schnell ein, dass Sebastian des Problems Lösung ist. Für mich war das aber schon direkt zu Beginn irgendwie sehr erzwungen. Es gab keinerlei Indizien, dass irgendwie Lyn und Sebastian eine angenehme Chemie hätten.

Gabriel dagegen hatte mit Lyn eine spezielle Chemie, die sich auch während des gesamten Buches weiter entwickelte und versärkte. Für mich persönlich war er recht schnell Endgame, sodass ich mich zwischenzeitlich gefragt habe, warum das alles so offensichtlich ist. Man sollte bedenken, dass die Bücher für ein junges Publikum geschrieben wurde, weswegen es für diese vielleicht nicht so offensichtlich ist.

Insgesamt muss man aber sagen, dass die Handlung im Buch wirklich sehr offensichlich war, was als nächstes alles passieren würde. Ich wusste direkt immer, was folgen wird, was dem Buch ein bisschen Spannung genommen hat. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass es zwischenzeitlich sehr schnell die Zeit verfolg, in dem nichts passierte und dann wusste man direkt, was passieren würde. Das fand ich ein bisschen schade.

Lyn selbst ist ein süßer, sympathischer Charakter, der eine schwere Zeit hinter sich hat. Das merkt man richtig sehr. Viele Szenen spiegeln dies auch wider. Ich mochte sie die ganze Zeit und habe ihre Geschichte schnell verfolgt. Die Geschichte fliegt aufgrund des angenehmen Schreibstils auch nur so an einem vorbei. Ich mochte die Wiedersehen mit bekannten Figuren ungemein! Ich mochte auf die Idee mit der Wesenskunde und den Fabelwesen, die darin beschrieben wurden. Allgemein war das magische Institut ein interessanter Ansatz und gut beschrieben.

Fazit

Für mich persönlich war es ein schönes Buch für Zwischendruch. Es fehlt ein bisschen an Tiefe und Spannung, da man die Handlung rund um den Fluch und die Einbrüche recht schnell lösen konnte. Den Cliffhanger am Ende empfand ich als richtig richtig unnötig. Das hätte man deutlich besser abschließen können und im nächsten Band "neu" starten lassen. So war es überhaupt nicht gut. Trotzdem hat es mich gut unterhalten können, weswegen ich das Buch vor allem jüngeren Lesenden empfehlen kann.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.07.2025

Leider zu langatmig und zu slow burn

The Irresistible Urge to Fall for Your Enemy - Wie man sich (nicht) in seinen Erzfeind verliebt
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The irresistible Urge to Fall for Your Enemy" von Brigitte Knightley, übersetzt von Anita Nischl, erschien 2025 im Penhaligon Verlag. Da es mit dem Trope "Enemys to Lovers" geworben hat, war ich direkt ...

The irresistible Urge to Fall for Your Enemy" von Brigitte Knightley, übersetzt von Anita Nischl, erschien 2025 im Penhaligon Verlag. Da es mit dem Trope "Enemys to Lovers" geworben hat, war ich direkt fasziiert. Eine junge, schlagfertige Heilerin soll einen todkranken Mörder heilen? Das klang sehr vielversprechend, weswegen ich das Buch gern lesen wollte. Die sehr liebevolle und auffällige Gestaltung des Buches hat mich außerdem fasziniert.

Anzahl der Seiten: 480
Verlag: Penhaligon Verlag
Preis: 22,00€
ISBN: 9783764533465

Klappentext

Wie zur Hölle kann ausgerechnet ein Assassine todkrank sein? Natürlich ist die einzige Person, die Osric noch helfen kann, die schlagfertige Heilerin Aurienne. Das Problem daran: Beide können sich überhaupt nicht ausstehen. Nachdem Aurienne sich weigert, von Osric entführt zu werden, besticht er sie erfolgreich mit Geld für ihre Forschung. Keiner ist wenig begeistert von ihrer erzwungenen Zusammenarbeit, und während ihrer gemeinsamen Zeit versuchen sie vehement ihre Anziehung zu leugnen – was die Stimmung zwischen ihnen allerdings nur noch mehr zum Knistern bringt …

Meine Meinung

Das Cover des Buches sagt mir persönlich nicht ganz so sehr zu. Der Titel und die dargestellten Personen, Aurienne und Osric, passen perfekt zum Buch, sind für mich aber etwas "sperrig", da der Titel mir zu lang und die Darstellung zu comichaft ist. Gegenteilig dazu empfinde ich aber den Buchschnitt als sehr schön und die Darstellung der Landkarte im Inneren ist unglaublich liebevoll!

Inhaltlich verflolgen wir Osric, der an einer degenrativen Seith-Krankheit erkrankt ist, die sein Seith, sprich seine Magiekanäle, langsam aber sich zerstört. Er ist Teil eines Ordens, der Freyn, die für das Töten bekannt sind, Ohne seine Magie kann ist er quasi geliefert und kann kein Teil des Ordens mehr sein. In seiner Verzweiflung wendet er sich an Aurienne, die beste Heilerin weit und breit. Er erhofft sich eine Heilung seiner Seith-Kanäle durch sie. Leider ist Aurienne aber gar kein Fan von Osric, immerhin ist das Motto ihres Ordens "Schade keinem" und Osric schadet Menschen als Beruf. Trotzdem erreicht er Aurienne, indem er eine großzügige Spende an den Orden gibt, der gerade gegen eine Pockenkrankheit im Land kämpft, die nur Kinder befällt. Ausgehend davon beginnt der Heilungsversuch, der die beiden an unterschiedliche Ort und immer näher zueinander bringt.

Osric und Aurienne überzeugen durch ihren Humor und ihre schlagfertigen Gespräch, die vor allem durch das Enemy geprägt sind. Die beiden zusammen sind gegenseitig wirklich erbarmungslos. Zu Osric erfährt man im Laufe der Handlung die ein oder andere Hintergrundinformation. Ich mochte Osric tatsächlich ganz gern. Zumindest, bis er weiterhin ständig Menschen ohne jegliches schlechtes Gewissen umgebracht hat. Hier hat es mir bisschen an dem "morally grey" gefehlt, es war dann eher düster. Aurienne blieb die ganze Zeit ziemlich flach. Mit ihr bin ich nie warm geworden. Sie mag zwar eine unglaublich kluge, intelligente Wissenschaftlerin sein, aber zwischenmenschlich fehlt es ihr an einigem.

Ich bin eher schlecht in die Handlung gestartet, da es kaum World-Building gab und mich vor allem die ganzen wissenschaftlichen Begriffe und die Ordensnamen sowie Magiebegriffe super verwirrt haben. Zusätzlich ist die Handlung bis über die Hälfte sehr wiederholend und langatmig. Es gibt Heilversuche, die gleich ablaufen, kaum Abwechslung. Das ist sehr schade. Teilweise wurde mir der Humor, der mir am Anfang gut gefallen hat, dann auch zu vulgär.

Die ganze "Pockengeschichte" hatte Potential, leider wird sie ziemlich kurz abgehandelt. Hier hätte mehr Zei invesitiert werden müssen. So auch in die Entwicklung der Beziehung der beiden. Es ist eine Slow Burn Lovestory, aber für mich war es wirklich sehr sehr sehr slow. Trifft dadurch wahrscheinlich eher den authentischen Lesenden, mir war es zu langsam. Die Spicy-Szenen empfand ich aber als geschmackvoll und auch in der Ausführung passend. Man sollte hier auch bedenken, dass es es eine Dilogie ist. Man darf aber also nicht auf einen Abschluss hoffen.

Für mich ist die Handlung leider zu spät gestartet. Erst gegen Ende kommt wirklich Fahrt und Spannung auf. Das kann auch der witzige Schlagabtausch nicht mehr helfen. Die Beziehung zwischen den beiden ist zwar authentisch, aber für mich zu langsam. Schade!

Fazit

Das Buch kann durch seinen doch sehr speziellen und direkten Humor überzeugen. Für mich persönlich kann es die Längen aber nicht ausgleichen. Mir war es teilweise zu vulgär. Die Charaktere waren mir zu blass. Osric mochte ich, fand seine Morde aber teilweise auch drüber. Ich habe die Beziehung zwischen den beiden nicht gefühlt.

Mittlerweile habe ich auch rausgefunden, dass das Bch scheinbar eine "Draco-Hermine"-Fanfiction war, die man auch auf Wattpad lesen konnte (?). Man erkennt sicherlich in Osric einige Gemeinsamkeiten. Ob man das mag, muss jeder selbst entscheiden.

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Drehbuchautorin und Milliardär - ein Deal - viel Chaos

Summer in the City
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"Summer in the City: EIn Deal, keine Gefühle" ist der neue Roman aus der von "Lightlark" bekannten Autorin Alex Aster. Mit dieser Sommerromanze entführt sie uns in das wunderschöne New York City im Sommer. ...

"Summer in the City: EIn Deal, keine Gefühle" ist der neue Roman aus der von "Lightlark" bekannten Autorin Alex Aster. Mit dieser Sommerromanze entführt sie uns in das wunderschöne New York City im Sommer. Wir begleiten Elle, eine erfolgreiche Drehbuchautorin dabei, wie sie durch einen Deal mit ihrem verhassten Milliardär-Nachbarn nicht nur über sich selbst, sondern auch über ihre Vergangenheit hinauswächst.

Anzahl der Seiten: 400
Verlag: FISCHER Taschenbuch
Preis: 16,00€
ISBN: 978-3596711758

Klappentext:

Auf der Suche nach Inspiration zieht Elle für den Sommer zurück nach New York, wo der Film spielen wird. Dass ihr Nachbar ausgerechnet Parker Warren, der Tech-Milliardär ist, hat Elle nicht erwartet – und noch viel weniger, dass Parker sie bittet, über den Sommer sein Fake-Date zu spielen. Er braucht ihre Hilfe, um sein Image vor dem Verkauf seines Unternehmens zu verbessern und bietet Elle im Gegenzug an, sie für das Drehbuch der RomCom zu inspirieren. Ein Sommer. Eine Fake-Beziehung, von der sie beide profitieren, und keine Gefühle. Was kann da schon schiefgehen?

Meine Meinung:

Das Cover des Werkes passt durch die Apfel-Abbildung und die Skyline sowie das händchenhaltende Paar gut zur Handlung der Geschichte. Im Original ist das Buch pink, sodass auch das pastell-rosa hier passt, das sich auch im Farbschnitt widerspiegelt. Mir persönlich ist es aber zu unauffällig und zu "New Adult"-mäßig. Ich hätte mir gern etwas Ausdrucksstärkeres für das Cover gewünscht.

Elle ist eine erfolgreiche Drehbuchautorin, die eine dringende Deadline für einen erfolgreichen Film einhalten muss. Dazu ist sie in New York, denn dort soll gedreht werden. Passenderweise wohnt nebenan Parker, der Milliardär, den sie vor einigen Jahren schon auf einer Party kennengelernt hat. Damals hat es zwischen den beiden sehr gefunkt, aber ein Missverständnis (?) hat dafür gesorgt, dass Elle ihn jetzt absolut nicht leiden kann. Umso schlimmer, dass er nun neben ihr wohnt. Als er auch noch den Vorschlag macht, dass die beiden sich daten sollen, damit sie gute Ideen für den romantischen Film bekommt und er mit der Fake-Beziehung eine Ablenkung von Medienrummel um seinen Unternehmensverkauf, scheint alles ganz leicht zu sein. Wären da nicht doch die Gefühle...

Ich wollte das Buch unbedingt lesen, da ich schon ihre Lightlark-Reihe gelesen und geliebt habe. Nachdem ich "Enemies to lovers" und New York gelesen habe, wusste ich, dass ich das Buch lesen muss!

Elle ist eine spannende Figur. Als erfolgreiche Drehbuchautorin lebt sie trotzdem recht zurückgezogen, hat kaum Freunde und lässt ihren Erfolg auch nicht raushängen. Sie ist schon irgendwie speziell, manchmal lustig, oft verwirrend und folgt ihren Prinzipien recht gründlich. Parker dagegen ist ein Milliardär, der durch sein tech-Unternehmen viel Geld verdient hat, das er auch gern ausgibt. Die beiden zusammen sind ein recht unterschiedliches Paar, das aber gemeinsam eine besondere Chemie hat.

Der Schreibstil ist recht einfach gehalten, baut aber gleichzeitig ein gewisses Tempo auf, sodass man durch die Seiten eigentlich nur so fliegt. Ich habe das Buch sehr schnell beendet, muss aber sagen, dass es mich emotional nicht wirklich gefangen hat. Es war spannend und trotzdem habe ich mit den Figuren nicht mitgefühlt. Dafür war mir die ganze Geschichte nicht komplex genug.

Ein großes Problem war dabei für mich, dass die Handlung recht vorhersehbar ist. Schon ab der Mitte hat man ein recht klares, offenes Bild davon, was noch passieren wird. Elle ihre Handlungen beginnen zunehmen unauthentisch zu werden. Sie ist wütend auf Parker, dass er sie damals in eine Schublade gesteckt, wobei sie mit ihm genau das gleiche gemacht hat? Auch ihre Abneigung gegen Parker und sein Geld sind für mich sehr an den Haaren herbeigezogen. Da hätte für mich persönlich ein tiefgreifenderes Problem auftauchen müssen, um das hier zu rechtfertigen.

Auch hat mich sehr gestört, dass Parker mit seinem Geld einfach ständig versucht, Probleme zu lösen. Natürlich ist das sicherlich ein Reflex für jemanden mit viel Geld. Nachdem er aber doch Elle kennengelernt hat, müsste es ihm klar sein, dass es so nichts werden kann. Mir hat es dann auch einfach an der Entwicklung der Figuren gefehlt. Beide bleiben in ihren Mustern hängen und entwicklen sich nicht weiter. Oder sie werden sehr unnachvollziehbar und werfen für den anderen quasi alles über Bord?

Das Drama am Ende empfand ich grundsätzlich als unterhaltsam, da es für mich vorher echt nicht dramatisch genug war, wobei auch hier dann wieder ziemlich viel drüber war (Juwelier, Jet). Das Ende hat dann auch viel zu gehetzt und gepresst gewirkt. Ich verstehe Elles Beweggründe, aber gleichzeitig sind sie einfach drüber. Hier wäre es mal nötig gewesen, dass Elle den Mund aufmacht und einfach sagt, was ihr nicht passt. Leider findet das nicht statt. Lieber rennt sie weg und Parker jammert. Für mich ware hier einige Logikbrüche auch dabei, die das Buch zerstört haben (Basketball, Jet)

Elles Schwester mochte ich bis zum Ende auch gar nicht. Also so wirklich überhaupt nicht. Dagegen empfand ich die neuen Freunde von Elle als wirklich klasse und ihr wohltuenden.

Mein Fazit:

Das Buch ist eine nette Sommerlektüre, wenn man nicht allzuviel erwartet und mit Klischees und vorhersehbaren Handlungen leben kann. Beide Charaktere bleiben für mich zu blass und entwicklen sich nicht wirklich weiter. Gern hätte ich noch mehr New York gehabt. Das hätte mir gut gefallen.

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Veröffentlicht am 02.08.2022

Es fehlen Emotionen und Spannung

Geliebter des Mondes
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Normalerweise liebe ich die Black Dagger-Reihe abgöttisch. Kaum erscheint ein neuer Band, bin ich Feuer und Flamme. So auch bei diesem Buch. “Geliebter des Mondes” ist mittlerweile der 37. Band der Reihe ...

Normalerweise liebe ich die Black Dagger-Reihe abgöttisch. Kaum erscheint ein neuer Band, bin ich Feuer und Flamme. So auch bei diesem Buch. “Geliebter des Mondes” ist mittlerweile der 37. Band der Reihe rund um die Bruderschaft der Black Dagger und ihre alten/neuen Feinde aus der Feder von J.R. Ward. Diesmal verfolgen wir den Vampir Sahvage. Er hat die letzten Jahre unter dem Radar verbracht, aber jetzt muss er sich wieder in die Gemeinschaft einbringen, um nicht nur sich selbst, sondern auch seine Zukunft zu retten.

Anzahl der Seiten: 768
Verlag: Heyne Verlag
Preis: 12,00€
ISBN: 978-3453321977
Link zum Buch*

Seit Jahrhunderten lebt Vampirkrieger Sahvage im Verborgenen, und wenn es nach ihm ginge, könnte es auch für die nächsten paar Hundert Jahre so bleiben. Doch dann verliebt er sich in die schönen Mae, die sich unfreiwillig mit der neuen Erzfeindin der Bruderschaft der BLACK DAGGER eingelassen hat. Sahvage schließt sich erneut den Brüdern an, doch während diese ums Überleben kämpfen, kämpft er um seine große Liebe …

Dieses Büchlein ist ein ganz schön dicker Brummer. Das Cover passt wieder zur Reihe, denn abgebildet ist ein Mann, der direkt auf die Leserschaft blickt. Auch hier haben wir die typische Schrift und die kleinen schwarzen Fledermäuse, die wir schon von allen 37. vorherigen Bänden kennen.

Sahvages ist ein neuer Vampir, der seit Jahrhunderten im Verborgenen lebt und auf der Suche nach seiner Cousine ist. Diese ist damals Opfer einer Ungerechtigkeit geworden, für die sich Sahvage verantwortlich fühlt. Deswegen lebt er jetzt im Verborgenen und meidet eigentlich jeden.

Mae ist die weibliche Protagonisten des Romans. Sie hat einen tragischen Verlust hinter sich und versucht alles, um das SChicksal zu ändern. Aus diesem Grund kommt sie auch mit der neuen Erzfeindin der Bruderschaft in Kontakt. Dies kann fatale Folgen haben, vor allem, da Mae nicht weiß, womit sie sich hier anlegt…

Mittlerweile haben sich viele neue Charaktere etabliert und man muss schon die vorherigen Bände gelesen haben, damit alles SInn ergibt. Und selbst wenn man alle Bücher gelesen hat, heißt das natürlich nicht, dass man noch alle Infos im Kopf hat. Ich musste z.B. auch erst einmal nachlesen, wer denn jetzt Nate war. Außerdme gibt es mit Devina scheinbar auch Bezüge zu der “Fallen Angels”-Reihe von J.R. Ward, sodass das Universum noch größer ist als gedacht.

Ich bin nun schon seit vielen Jahren treue Leserin der Black Dagger Bruderschaft. Ich kann die Kritik vieler Leser:innen nachvollziehen, dass sich die Reihe verändert hat und für mich persönlich auch nicht unbedingt zum Positiven. Ich verstehe es, dass immer neue Charaktere eingeführt werden, aber ich hätte mir an mancher Stelle doch gewünscht, eher auf die alten, bekannten Charaktere zurückzugreifen, anstatt so blasse, lieblos entworfene Protagonisten zu nutzen. Weder mit Mae noch mit Sahvages bin ich wirklich warm geworden. Ich habe ihre Geschichte verfolgt, aber wirklich Spaß gemacht hat es nicht. Die Dynamik zwischen den beiden at sich am Anfang unglaublich langsam entwickelt und dann waren da plötzlich Gefühle, deren Entwicklung vorher nicht nachvollziehbar war. Für mich war diese Liebesbeziehung exakt 0 nachvollziehbar.

Außerdem hat sich die Handlung des Buches richtig sehr gezogen. Dieses ewige Hin und Her mit Mae war einfach nur nervig. Vor allem, dass sie so unednlich lange an ihrem Vorhaben festgehalten hat, anstatt auf ihr Herz und ihren Kopf zu hören, empfand ich als sehr irritierend.

Die Handlung wird von Roman zu Roman kompexer. Es werden mehr Perspektivwechsel eingeführt, sodass man aus unterschiedlichen Blickwinkeln das Fortschreiten der Handlung nachvollziehen kann. Hier hätte ich mir, neben Rehvenge gern noch ein paar weitere ältere Charaktere gewünscht! Devina als neue Erzfeindin ist ganz cool. Ich bin gespannt, wo es noch mit ihr hingehen wird. Das wird bestimmt spannend!

Im Roman bekommt man schon einige Hinweise, in welche Richtung die Reihe weitergehen wird. Ich bin sehr gespannt, was aus Balz, Lassiter und ihren Freunden wird. Auch wenn mir persönlich dieser Band nicht 100%ig zugesagt hat, werde ich die Reihe weiter verfolgen, in der Hoffnung, doch irgendwann wieder einen spannenden Roman wie die ersten Bände der Reihe, lesen zu können. Auf Balz Geschichte freue ich mich auf jeden Fall schon einmal sehr!

Leider konnte mich das Buch nicht zu 100% überzeugen. Es hat stellenweise sehr an Spannung gefehlt, die Liebesgeschichte zwischen Sahvage und Mae war mehr als fade und nur sehr oberflächlich behandelt. Da kamen wirklich nur serh wenige Emotionen bei mir an. Zusätzlich haben mir einige Informationen gefehlt, die ich gebraucht hätte, um der Logik der Handlung zu folgen. Sehr schade. Ich hoffe, dass der nächste Band über Balz besser ist.

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Veröffentlicht am 16.04.2022

Wird den Erwartungen nicht gerecht

Schakal – Black Dagger Prison Camp 1
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Als absolutes J.R. Ward-Fangirl habe ich mich richtig sehr gefreut, dass eine weitere Spin-Off-Reihe in der Welt der Bruderschaft erscheinen soll. Diesmal lag der Fokus auf dem geheimen Gefängnis der Glymera, ...

Als absolutes J.R. Ward-Fangirl habe ich mich richtig sehr gefreut, dass eine weitere Spin-Off-Reihe in der Welt der Bruderschaft erscheinen soll. Diesmal lag der Fokus auf dem geheimen Gefängnis der Glymera, tief versteckt, irgendwo im nirgendwo. Davon hatte ich bis zu diesem Buch noch überhaupt nichts gehört, weswegen ich natürlich doppelt gespannt war, wohin uns die Autorin entführen würde und wie der Bezug zru Bruderschaft hergestellt werden würde.

Anzahl der Seiten: 496
Verlag: Heyne
Preis: 10,00€
ISBN: 978-3453321632
Link zum Buch*

An einem geheimen Ort, tief unter der Erde, befindet sich das berühmt-berüchtigte Gefängnis der Glymera. Als die schöne Vampirin Nyx einen Hinweis erhält, wo das Gefängnis liegt, in dem ihre Schwester einsitzt, macht sie sich sofort auf den Weg, um sie zu befreien. In dem düsteren verschlungenen Labyrinth begegnet sie einem Gefangenen, den alle nur den »Schakal« nennen. Er ist geheimnisvoll, gefährlich und hat eine fatale erotische Ausstrahlung. Als er Nyx anbietet, sie bei ihrer Suche nach ihrer Schwester zu unterstützen, nimmt sie seine Hilfe an – nicht ahnend, dass sie beide schon bald in ein tödliches Abenteuer verwickelt werden …

Grundsätzlich sagt mir das Cover des Buches genauso wenig zu, wie es die Black Dagger-Bände tun. Ich bin absolut kein Fan von Geschichtern auf Covern, die einen anblicken. Deswegen kann mich auch dieses Cover nicht überzeugen. Hätte ich nicht gewust, dass es in der Welt der Bruderschaft spielt, hätte ich das Buch mit diesem Cover nicht in die Hand genommen.

Zur Handlung: Durch Zufall findet die Vampirin Nyx einen Zugang in das streng geheime Gefängnis der Glymera, in dem Verbrecher und Störenfriede ihrer Rasse eingesperrt werden. Dort glaubt Nyx ihre Schwester wieder zu finden, die vor vielen Jahren scheinbar unschuldig eingesperrt wurde. Im Gefängnis muss sie aber bald feststellen, dass nichts so ist wie gedacht und auch der attraktive Gefängnissinsasse mit dem Namen “Schakal” hat mehr als nur ein Geheimnis auf Lager …

Nyx ist eine interessante Charakterin, die auf den ersten Seiten sehr tough erscheint und vor allem durch ihr Selbstbewusstsein auffällt. Gegenüber ihrer Schwester Poppy ist sie liebevoll und besorgt, zeigt sich aber gleichzeitig sehr rational. Für mich persönlich blieb Nyx aber während der ganzen Geschichte eher ein fremder, blasser Charakter, zu dem ich keine Verbindung aufbauen konnte.

Anders ist es mit dem Schakal. Schnell bemerkt man ein paar Ähnlichkeiten zu bekannten Brüdern, die ihn durchaus charismatisch werden lassen und die Neugierde steigern. Seine Geschichte ist spannend und mehr als tragisch, dafür aber umso interessanter zu lesen. Ich habe gern immer mehr von ihm als “Jack” erfahren. Trotzdem ist auch er eher oberflächlich beschrieben. Sein ehemaliger Beruf und sein Leben werden angekratzt, aber es wirkt nicht als würde dies ihm etwas bedeuten.

Die Geschichte selbst wird immer wieder durch Rückblenden in die Vergangenhei von Rhage durchbrochen und bietet dadurch auch für langjährige Black Dagger-Fans einige spannende, neue Fakten zu ihm. Gleichzeitig gibt sie aber nicht so viel her und macht die gesamte Handlung etwas vorhersehbar. Der krasse Plottwist wird dadurch jetzt nicht unbedingt unterstützt und gesteigert.

Und da sind wir auch schon bei meinem persönlichen Hauptproblem der ganzen Geschichte: Die Handlung ist mir zu sehr konstruiert. Es fehlt an einer gewissen Authentizität und spannenden Wendungen. Die Zufälle sind alle schon sehr auffällig und an sehr vielen Stellen werden ganz schön viele Klischees eingebaut, die die Geschichte nicht spannender machen.

Die gesamte Handlung spielt innerhalb weniger Tage in einem Gefängnis, deswegen hatte ich mir eine actionreiche und spannende Geschichte mit einigen knisternden Momenten erhofft. Doch leider Fehlanzeige! Die Story zieht sich ziemlich sehr, die Beziehung zwischen Jack und Nyx wirkt nicht natürlich und entwickelt sich auch zu “schnell”, um echt zu wirken. Auch die eingestreuten Plottwists waren für mich ab einem bestimmten Punkt nicht mehr nachvollziehbar und logisch. Was sollte das bitte für ein Vieh am Ende des Buches sein?!

Die Charaktere sind mir zu blass und unbedeutend. Beide mag man auf eine nichtssagende Art und Weise. Sie sind halt nett. Die Nebencharaktere haben an einigen Stellen mehr Tiefgang als die Hauptcharaktere, sodass ich gespannt bin, von einigen von ihnen eventuell mehr zu erfahren.

Insgesamt haben sich viele Kleinigkeiten zusammengelagert, die mich am Ende mit dem Buch unzufrieden zurück gelassen haben. Ich habe viel von diesem Buch erwartet, doch leider wurde ich eher enttäuscht. Man bekommt keine temporeiche, nervenzerreißende Geschichte geboten, sondern eine langatmige, stark konstruierte Geschichte, deren spannende Wendungen doch sehr unzufällig und ausgedacht wirken. Auf Zwang werden Szenen geschrieben, denen es an dem natürlichen Charme und Charisma der Originalreihe fehlt. Das macht auch der bekannt lockere Schreibstil der Autorin nicht mehr weg.

Die neue Spin-Off-Reihe aus dem Bruderschaftsuniversum hat viel versprochen, aber nur wenig gehalten. Eine eher langweilige Story, umrahmt von einer alten Hintergrundgeschichte, birgt wenig potential für spannende Lesestunden. Man kommt flüssig durch die Handlung, jedoch bleibt das unspektakuläre gelesene nur kurzweilig im Sinn. Für mich waren Jack und Nyx nett zu lesen, kommen aber nicht an die Brüder ran. Sehr schade! Hier hat die Autorin viele Möglichkeiten liegen lassen!

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