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Evie

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.06.2025

Wenn zwei unterschiedliche Welten aufeinandertreffen

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Ruby bekommt ein Stipendium für das Maxton Hall College, wo sie versucht, nicht aufzufallen. Denn im Gegensatz zu ihr, sind die anderen Schülerinnen und Schüler dort reich und arrogant. Als sie etwas erfährt, ...

Ruby bekommt ein Stipendium für das Maxton Hall College, wo sie versucht, nicht aufzufallen. Denn im Gegensatz zu ihr, sind die anderen Schülerinnen und Schüler dort reich und arrogant. Als sie etwas erfährt, was den Ruf einer einflussreichen Familie zerstören könnte, fällt sie James auf. James, der alles dafür tun würde, dass dieses Geheimnis nicht an die Öffentlichkeit gelangt.

Ruby ist toll. Sie ist schlagfertig und arbeitet hart, um das zu erreichen, was sie sich vornimmt. James ist da etwas anders. Er gibt sich zwar mit allem Mühe, weiß aber, dass er durch seinen Nachnamen und dem Geld seiner Familie alles bekommen kann, was er will. Die meiste Zeit über wirkt er arrogant, er hat aber auch eine verletzliche Seite.
Die Handlung ist gut. Es dreht sich viel um das College-Leben, aber auch schon etwas um Oxford. Der Kontrast zwischen reich und eher arm, bringt einen unterhaltsamen Twist in die Geschichte. Da ich die Serie gesehen habe, bevor ich das Buch gelesen habe, ist mir das meiste schon bekannt gewesen, was mich zwar nicht gestört hat, trotzdem würde ich es anderen nicht empfehlen.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, weshalb man ohne Probleme durch das Buch kommt.
Obwohl die beiden Sprecher einen guten Job machen, konnte ich mich nicht wirklich mit ihnen anfreunden. Da ich einserseits an die Stimmen aus der Serie gewohnt bin und andererseits die Stimmen auch nicht so sind, wie ich mir Ruby und James vorgestellt hätte. Trotzdem kann man den Sprechern gut zuhören.
Ich habe das Buch mit dem alten Cover. Es passt zwar mit dem Gold gut zum Thema Reichtum, ist aber auch recht nichtssagend. Da gefällt mir das Cover der Special Edition um einiges besser.
Ich kann die Geschichte jedem empfehlen, der nach einer interessanten College-Romance sucht, in der die Protagonisten aus unterschiedlichen Schichten kommen.

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Veröffentlicht am 09.06.2025

Zwei verfeindete Reiche und ein Fluch

Das Geheimnis der Rabenblüter
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Prinzessin Sera ist magiebegabt, was in ihrem Reich nicht geduldet wird. Deshalb hat sie kein Anrecht auf die Krone, sondern nur ihr zukünftiger Ehemann. Doch wer würde jemanden heiraten, der magiebegabt ...

Prinzessin Sera ist magiebegabt, was in ihrem Reich nicht geduldet wird. Deshalb hat sie kein Anrecht auf die Krone, sondern nur ihr zukünftiger Ehemann. Doch wer würde jemanden heiraten, der magiebegabt ist? Der einzige Kandidat der zusagt, ist Prinz Valerian, über den grausame Gerüchte kursieren und der aus einem verfeindeten Reich stammt.

Sera ist eine mutige und symphatische Protagonistin. Sie hat es aufgrund ihrer Magie nicht leicht, trotzdem macht sie das Beste daraus. Sie interessiert sich auch sehr für Bücher, weshalb man sie nur mögen kann. Valerian ist ebenfalls symphatisch, aber auch mysteriös. Er trägt ein Geheimnis mit sich herum, was schwer auf ihm lastet. Mir hat die Kommunikation der beiden gut gefallen, denn sie haben offen über ihre Gedanken und Pläne gesprochen, was mal eine gute Abwechslung gewesen ist.
Ein paar von Valerians Brüdern sind wirklich tolle Nebencharaktere, die sich für ihn einsetzen und auch beschützen.
Die Handlung mochte ich sehr. Es geht um die Verbindung von Sera und Valerian, und den Gefahren, denen sie sich nun stellen müssen. Natürlich spielt auch Valerians Fluch und dem Brechen von diesem eine Rolle. Bei dem Buch handelt es sich um eine gut umgesetzte Märchenadaption von den sieben Raben, weshalb einem einige Elemente bekannt vorkommen. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten und hatte nur kleine Längen, die insgesamt nicht so schlimm gewesen sind. Das Worldbuilding finde ich sehr gelungen und Lucra und Tenebras sind spannende Reiche, die man gerne kennenlernt.
Der Schreibstil ist angenehm und sehr beschreibend, weshalb man sich vieles gut vorstellen kann.
Das Cover ist wirklich schön und passt perfekt zu einer Märchenadaption. Es ist definitiv ein Hingucker.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine interessante und gelungene Märchenadaption zu den sieben Raben sucht. Die beiden Protagonisten kann man nur ins Herz schließen und die Welt ist gut umgesetzt.

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Veröffentlicht am 08.06.2025

Eine Wette, die zu einer (Fake-)Beziehung führt

Literally Love 3. Paperweight Hearts
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Chelsea und Nolan sind schon ab dem ersten Moment Feinde. Und wie es das Schicksal so will, arbeiten sie in derselben Branche, weshalb sie sich immer mal wieder sehen. Damit es nicht langweilig wird, schließen ...

Chelsea und Nolan sind schon ab dem ersten Moment Feinde. Und wie es das Schicksal so will, arbeiten sie in derselben Branche, weshalb sie sich immer mal wieder sehen. Damit es nicht langweilig wird, schließen sie bei jeder Begegnung eine Wette zum Buchmarkt ab. Doch der Einsatz der neuesten Wette sticht heraus, denn Chelsea soll sich, falls Nolan gewinnt, als seine Verehrerin ausgeben, die er vor seinen Schwestern abserviert.

Ich hatte kleine Problemchen mit den Protagonisten, da beide anfangs nicht so sind, wie sie wirken. Nolan scheint sehr selbstbewusst zu sein, doch dass ist er nicht immer und hat in manchen Situationen lieber gar nichts gesagt, anstatt sich zu wehren. Das konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, dass hat sich aber im Verlauf des Buches gebessert. Chelsea ist eine charakterstarke Frau, die sich nur auf ihre Arbeit fokussieren möchte, weshalb sie Nolan auf Abstand hält, weil sie sich nicht auf seine und ihre Gefühle einlassen möchte. Das konnte ich manchmal auch nicht nachvollziehen, aber letztendlich hat sie sich da geändert und im Buch gibt es Erklärungsansätze, die hilfreich sind. Ich hatte mit beiden also kleine Schwierigkeiten, doch mit der Zeit haben sie sich verändert, weshalb es mich nun rückblickend nicht stört.
Die Handlung hat mir gut gefallen. Die kleinen Wetten und Neckerein bringen einen immer wieder zum Schmunzeln und die Fake-Beziehung bringt die beiden in die ein oder andere unterhaltsame Situation. Das Buch hat einige schöne Momente, natürlich aber auch welche, wo man die Protagonisten einfach nur schütteln möchte. Das hat mir aber gut gefallen, da nicht immer alles perfekt laufen kann.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und fesselnd. Man kommt leicht in die Geschichte und möchte nicht aufhören zu lesen, da man wissen möchte, ob Nolan und Chelsea ein Happy-End bekommen oder nicht.
Das Cover finde ich gelungen. Es sticht farblich heraus und bereits vom Cover wird deutlich, was für eine Geschichte einen erwartet, was mir gut gefällt.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der Fake-Dating Geschichten und sich neckende Protagonisten mag. Auch passt die Geschichte perfekt zu Menschen, die eine Romance aus der Buch- und Verlagswelt lesen möchten. Die ganze Reihe ist sehr empfehlenswert und dieser Band ist ein guter Abschluss.

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Veröffentlicht am 03.06.2025

Die Geheimnisse von Lavender House

Lavender House
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Evander Mills ist Ex-Polizist, denn er macht zwar seinen Job gut, aber er ist schwul. Und im Jahr 1952 wird das nicht akzeptiert. Evander spielt nun mit dem Gedanken, sich selbst umzubringen, doch dann ...

Evander Mills ist Ex-Polizist, denn er macht zwar seinen Job gut, aber er ist schwul. Und im Jahr 1952 wird das nicht akzeptiert. Evander spielt nun mit dem Gedanken, sich selbst umzubringen, doch dann taucht Pearl auf und bietet ihm einen Job an. Pearls Frau wurde tot aufgefunden und Andy soll nun herausfinden, ob es Mord war oder ein Unfall.

Der Hauptprotagonist Evander, Spitzname Andy, hat mir gut gefallen. Obwohl es ihn gebrochen hat, dass man ihn aufgrund seiner Sexualität schlecht behandelt, ist er eine starke und mutige Person, die das Leben nicht aufgeben möchte. Im Verlauf der Geschichte macht er eine gute Entwicklung durch und reflektiert auch sein Verhalten, als er noch bei der Polizei war, was ich sehr wichtig finde.
Die Bewohner von Lavender House sind interessant. Sie haben ihre Eigenheiten und man muss sich etwas an sie gewöhnen, aber dann merkt man, dass es insgeheim gute Menschen sind.
Die Handlung rund um die Ermittlungen und das Seifenimperium hat mir gut gefallen. Immer mehr über die Personen, Geheimnisse und die möglichen Motive zu erfahren, ist spannend und es macht Spaß, Vermutungen aufstellen, wer es gewesen sein könnte. Auch dass sich viel um das Seifenimperium gedreht hat, habe ich interessant gefunden und es ist auf jeden Fall gut umgesetzt worden. Auch Lavender House als Setting hat mir gut gefallen. Es dient einerseits als Schutz vor der Außenwelt, doch andererseits passiert dort ein Mord.
Am wichtigsten sind aber die behandelten Themen. Es geht um das Queersein, Diskriminierung, Gewalt gegen Homosexuelle und das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben. Alles Themen, die nicht nur im Jahr 1952 eine Rolle spielen, sondern auch jetzt noch. Es ist wirklich schlimm gewesen zu lesen, wie queere Menschen behandelt wurden, nur weil sie eben so sind, wie sie sind.
Der Schreibstil ist gut und angenehm. Man kann sich gut in Andy, aber auch in die anderen Personen hineinversetzen und man wird schnell von der Geschichte in einen Bann gezogen.
Das Cover passt gut zur Geschichte. Es wirkt mysteriös und ich mag es, dass in dem Umriss der Frau, Elemente von Lavender House zu sehen sind. Und farblich passt das Cover natürlich auch gut.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der einen spannenden Krimi lesen möchte, der ein interessantes Setting und facettenreiche Charaktere hat. Auch die behandelten Themen sind ein ausschlaggebender Punkt, warum man das Buch lesen sollte.

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Veröffentlicht am 02.06.2025

Die Frau unter dem Eis

MORD UND MEER Wintersturm
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Die Kieler Förde ist zugefroren und im Eis wird ein Leuchten bemerkt. Doch nicht nur das mysteriöse Leuchten wird entdeckt, sondern auch die Leiche der Meeresbiologin Dr. Juliane Wagner. Doch wer könnte ...

Die Kieler Förde ist zugefroren und im Eis wird ein Leuchten bemerkt. Doch nicht nur das mysteriöse Leuchten wird entdeckt, sondern auch die Leiche der Meeresbiologin Dr. Juliane Wagner. Doch wer könnte etwas gegen die Unweltschützerin gehabt haben? Hat es etwas mit dem Projekt zu tun, an dem sie gearbeitet hat oder ist das Motiv doch etwas anderes?

Von Anna und Max bin ich weiterhin ein großer Fan. Mit jedem Buch merkt man, dass die beiden sich immer besser verstehen und immer besser zusammenarbeiten. Max ist in diesem Band bereit gewesen, Anna von einem bestimmten Vorfall zu erzählen, dazu ist es dann leider doch nicht gekommen. Das zeigt aber, dass er ihr mittlerweile vertraut.
Die Handlung ist wieder spannend gewesen. Ab der ersten Seite ist man sofort in der Geschichte drin und überlegt mit, wer der Täter sein könnte. Es ist durchgehend spannend, da immer mehr Beweise und potentielle Täter gefunden werden. Die Auflösung des Falls hat mir richtig gut gefallen, da diese sich stark von den Vorgängern unterscheidet. Doch die Geschichte dreht sich nicht nur um die Ermittlungen, auch das private Leben von Anna spielt eine Rolle, was mir gut gefällt.
Der Schreibstil ist gut und flüssig, weshalb man leicht durch die Seiten kommt. Ich hatte diesmal das Gefühl, dass manchmal Informationen wiederholt wurden, also zum Beispiel etwas am Ende eines Kapitels gesagt wurde, was dann am Anfang vom nächsten Kapitel wieder erwähnt wird. Aber wirklich gestört hat mich das nicht.
Das Cover passt gut zu einem Küstenkrimi und macht die Atmosphäre deutlich, die im Buch herrscht.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich für einen spannenden Fall interessiert und dabei auch viel Wert auf symphatische Protagonisten legt. Die Ermittlungen sind gelungen, denn einem wird erst am Ende klar, wer der Täter ist.

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