Sehr fesselnd
A Good Girl’s Guide to MurderDas Cover gefällt mir richtig gut. Die Schriftart des Titels erinnert an Plakate alter Horrorfilme, was ich ziemlich cool finde, auch wenn das Cover ansonsten etwas chaotisch wirkt.
Der Schreibstil der ...
Das Cover gefällt mir richtig gut. Die Schriftart des Titels erinnert an Plakate alter Horrorfilme, was ich ziemlich cool finde, auch wenn das Cover ansonsten etwas chaotisch wirkt.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und fast schon filmisch. Sie beschreibt Szenen so detailliert, dass man sie sofort vor Augen hat. Besonders spannend finde ich die Kombination aus „klassischer“ Erzählweise und dokumentarischen Einschüben in Form von Pips Protokollen. Dadurch wirkt die Geschichte gleichzeitig wie ein Roman und wie eine echte Fallakte.
Pip ist jemand, der nicht nur neugierig ist, sondern auch den Mut hat, Fragen zu stellen, die andere meiden. Sie ist außerdem wissbegierig und tritt in Gesprächen in Fettnäpfchen, was sie sehr menschlich macht.
Ravi ist ein Charakter, der sofort Spannung in die Handlung bringt: Sein äußeres Erscheinungsbild erinnert an seinen Bruder, der im Zentrum der Gerüchte steht. Man spürt, wie sehr die Vorurteile der Vergangenheit auf ihm lasten. Auch die Nebenfiguren wirken nicht wie bloße Statisten.
Pip taucht mit ihrer Recherche im Rahmen eines Schulprojekts immer tiefer in die Ereignisse um Andie Bell ein und ich war extrem gefesselt.
Es war mein erstes Buch der Autorin und ich möchte unbedingt alle anderen noch lesen. Von mir daher eine klare Empfehlung.