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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.05.2017

Das Abenteuer geht weiter...

Helden des Olymp 3: Das Zeichen der Athene
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Dem Ruf werden folgen der Halbblüte sieben.

Die Welt wird sterben in Sturm und Feuer...

Ein letzter Atem ist zur Erfüllung des Eides geblieben

und der Feind trägt Waffen zu des Todes Gemäuer.



Eine ...

Dem Ruf werden folgen der Halbblüte sieben.

Die Welt wird sterben in Sturm und Feuer...

Ein letzter Atem ist zur Erfüllung des Eides geblieben

und der Feind trägt Waffen zu des Todes Gemäuer.



Eine Weissagung über sieben Halbgötter, welche die Welt vor Gaia retten sollen, führt Annabeth, Leo, Jason und Piper, in das verfeindete Camp der Römer (Camp Jupiter). Dort treffen sie auf den verloren geglaubten Percy, der sich mit seinen Freunden Hazel und Frank, der Gruppe anschließt.

Die Prätorin Reyna misstraut Annabeth allerdings, da sie die Weissagung über die Tochter der Athene kennt.

Nach ihrem Fluchtartigen verlassen des Camp Jupiter, machen sie sich gemeinsam an die Aufgabe, mit Hilfe des Kriegsschiffs Argo II, die seit Jahrtausenden verlorene Statue der Athene bzw. Minerva zu finden und den Griechen zurückzugeben. Nur so können sie die ewige Feindschaft zwischen Camp Halfblood und Camp Jupiter endgültig beenden. Außerdem haben sie sechs Tage Zeit, um Nico, Hazels Bruder zu retten und Rom vor dem Untergang zu bewahren.

Unterwegs treffen sie immer wieder auf Götter und unsterbliche Wesen, der römischen und griechischen Mythologie.

Das Buch ist in dem gewohnt, humorvollen, charmanten Schreibstil, von Rick Riordan. Gespickt mit griechischen und römischen Götter, sehr informativ.
Die Geschichte ist wohl besser zu verstehen, wenn man die beiden Vorgänger dieser Reihe kennt:
Der verschwundene Halbgott und der Sohn des Neptun.
*****

Veröffentlicht am 24.05.2017

Wenn das Leben dazwischen kommt...

Weil ich Layken liebe
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Weil ich Layken liebe, ist ein vor allem gefühlvolles Buch von Colleen Hoover. 350 Seiten bangt der Leser mit Layken um ihre große Liebe.

Die Geschichte ist aus der Sicht von der achtzehnjährigen Layken ...

Weil ich Layken liebe, ist ein vor allem gefühlvolles Buch von Colleen Hoover. 350 Seiten bangt der Leser mit Layken um ihre große Liebe.

Die Geschichte ist aus der Sicht von der achtzehnjährigen Layken erzählt. Nachdem ihr Vater plötzlich stirbt, zieht Layken mit ihrer Mutter und ihrem neunjährigen Bruder Kel, von Texas nach Michigan. Zuerst ist Layken wenig begeistert, doch schon am Ankunftstag trifft sie auf Will, dem hübschen einundzwanzigjährigen Nachbarsjungen. Es ist die ganz große Liebe zwischen ihnen, doch schon nach drei Tagen kommt ihnen das Leben, mit allerlei großen Steinen dazwischen...

Die Geschichte wartet mit einem gekonnten und flüssigen Schreibstil auf. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und jeder einzelne trägt einen Teil zur Geschichte bei. Da ist einmal Julia die Mutter von Layken, fürsorglich, immer den perfekten Rat und beinahe so etwas wie eine gute Freundin. Kel der neunjährige Bruder, der wie ich finde die ganze Geschichte nochmal auflockert. Er freundet sich mit Will´s neunjährigen Bruder Caulder an. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und machen von da an, nur noch alles gemeinsam. Besonders erwähnenswert finde ich auch Eddie, Layken´s beste Freundin, ein Mädchen welches schon in vielen Pflegefamilien gelebt hat und die Fähigkeit hat, sich sofort überall Zuhause zu fühlen. Lebensfroh und lustig, steht sie immer hinter Layken. Ich fand sie großartig und habe mir zwischendurch gewünscht, Layken hätte etwas mehr von ihrer tollen Persönlichkeit. Unter anderem sind da noch Gavin, Eddie´s Freund und Nick und Javier, die später auch noch von Bedeutung für Layken´s Geschichte sind.

Eine zentrale Rolle in dem Buch spielt außerdem der „Poetry Slam“, ein Dichterwettbewerb, wo sich Leute auf eine Bühne stellen und ihre eigenen Texte und Gedichte vortragen.

Besonders schön sind auch die Ausschnitte der Songtexte von den Avett Brothers, die jedem Kapitel vorangehen und genau ins Schwarze treffen.

Meiner Meinung nach ein großartiges Buch und absolut lesenswert. Die Autorin hat soviel Gefühl in dieses Buch rein gebracht, dass man Layken´s Geschichte gut nachempfinden kann.

Es ist traurig schön und voller überraschender Wendungen, dass man am Ende eigentlich nur noch hundert Taschentücher haben möchte. Ein Buch welches zum lachen, nachdenken und weinen einlädt.
*****

Veröffentlicht am 24.05.2017

Wenn die Lichter ausgehen...

43 Gründe, warum es AUS ist
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Entweder du fühlst es oder du fühlst es nicht.
Min und Ed, eine kurze heftige Liebesbeziehung. Min ist 16 Jahre alt, auf einer Geburtstagsfeier ihres besten Freundes Al, lernt sie Ed den gut aussehenden ...

Entweder du fühlst es oder du fühlst es nicht.
Min und Ed, eine kurze heftige Liebesbeziehung. Min ist 16 Jahre alt, auf einer Geburtstagsfeier ihres besten Freundes Al, lernt sie Ed den gut aussehenden und beliebten Co- Kapitän der Basketballmannschaft ihrer Highschool kennen. Bereits von Anfang an erfährt man, dass diese Beziehung endet, denn Min schreibt Ed einem Abschiedsbrief, in dem sie die Beziehung verarbeitet. 43 Gegenstände hat Min in einem Karton gesammelt, welchen sie Ed in einer dramatischen Geste vor die Tür knallt. Die Geschichte ist wunderbar und in einem erfrischend jugendlichen Schreibstil gehalten, die Bilder sind herrlich bunt und schmücken dieses Buch hervorragend. Die Charaktere sind großartig ausgearbeitet und so eigen, sie machen diese Geschichte lebendig. Die Filmzitate die Min zu jeder Situation parat hat, lassen einen über dieses kluge und außergewöhnliche Mädchen schmunzeln. Ein wunderbares Buch, ein kleiner Schatz im Bücherregal und nicht nur für Jugendliche auch für Erwachsene prima zu lesen. Klare Leseempfehlung... (Beide Daumen hoch :D )
*****

Veröffentlicht am 09.06.2025

Bittersüße Herzenswünsche

Play of Hearts
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„Ich warte auf dich und dein einsames Herz, Genevieve.“ (Seite 14)

-Mottenzart-

Ein düsteres Märchen. Ein Kaleidoskop aus Spiegelbildern, Herzenswünschen und bittersüßen Opfern. Die Fragmente durchziehen ...

„Ich warte auf dich und dein einsames Herz, Genevieve.“ (Seite 14)

-Mottenzart-

Ein düsteres Märchen. Ein Kaleidoskop aus Spiegelbildern, Herzenswünschen und bittersüßen Opfern. Die Fragmente durchziehen diese atemberaubende und schmerzlich schöne Geschichte wie Spiegelsplitter.

Das Buch wird aus der Sicht von Evie (Genevieve) erzählt – ein Mädchen, welches sich nichts sehnlicher als einen Freund wünscht. Doch der Preis für diesen Wunsch ist hoch. Als Kind versprach sie im Spiegelkabinett ihrer Großmutter einem Spiegeljungen ihr Herz, im Tausch für einen Freund. Doch von da an kann sie niemanden mehr mit ihren Händen berühren, denn ihre Berührungen sind tödlich. Seitdem trägt Evie Handschuhe, um niemanden versehentlich zu töten.

„Erinnerungen gehen nicht, die Menschen schon.“ (Seite 261)

Zunächst klingt dies nach einer klassischen Fluchgeschichte, entwickelt sich jedoch zu einer deutlich komplexeren Handlung. Evie mochte ich von Anfang an. Ein naiver, gutherziger und irgendwie verlorener Charakter. Ihre schon beinahe kindliche Hoffnung auf Zuneigung und Geborgenheit machen sie sehr greifbar für den Leser.

Die Beziehung zu Arthur war nicht so leicht. Er blieb ziemlich blass. Er mutet zunächst sehr süß und schon viel zu perfekt an, dass man glaubt er hat was zu verbergen. Seine Auftritte waren sehr blass, flüchtig und vage und doch nimmt Evies Sehnsucht nach ihm, einen großen Raum in der Geschichte ein.

Remi dagegen ist vielschichtiger und düster. Zwischen ihm und Evie entwickelt sich ein starkes Band und die Geschichte mutet ab hier einem Love Triangel an. Remi bleibt zu Beginn ziemlich undurchschaubar und rätselhaft, was ihn zu einem sehr spannenden Charakter macht. Ich mochte seine Verletzlichkeit und sein nach außen abweisendes Verhalten. Letztlich steckt in ihm auch nur ein verletzter Charakter wie in Evie und dadurch ist die Tension zwischen ihnen so authentisch und nachvollziehbar.

Ich mochte die Atmosphäre des Buches sehr, den bildlichen, melancholischen und sehr beschreibenden Schreibstil. Ein Hauch Magie und Träume verwoben in einer sehr ausgewählten Sprache. Das Setting des Zirkus gefiel mir sehr, die verschieden Zelte und Orte, ihr Zauber und die Magie. Die Nebenfiguren fügten sich wunderbar in die Geschichte ein und waren auf ihre Art skurril, liebenswert und gut ausgearbeitet. Manchmal war es als würden kleine Geschichtsbruchstücke in der Luft liegen, die man nie vollständig erzählt bekam.

Insgesamt gefiel mir das Buch richtig gut. Es gehört jetzt zu meinen Lieblingen. Es ist sehr atmosphärisch und poetisch, verwoben mit einer Melancholie und bittersüßen Liebe. Der Anfang ist ruhig und introspektiv, aber dann bauscht sich die Geschichte dramatisch auf. Viele Familiengeheimnisse und Plot Twists, welche man jedoch manchmal schon im Vorfeld erahnen konnte. Für mich ein zauberhaftes Buch voller Tiefgang und von märchenhafter Besonderheit. Es hatte eine gewisse Sogwirkung und herzbrechende und Momente. Eine bittersüße und zarte Liebesgeschichte – rätselhaft und fein gesponnen.

Am Ende habe ich einen halben Stern abgezogen, aufgrund von stilistischen Mitteln, die mir irgendwann zu erzwungen waren. Ich finde es gut, wenn mal etwas wiederholt wird. Ein Wort oder ein Satz, damit er prägnanter wird und es vielleicht nochmal unterstreicht. Aber gerade zum Ende hin nahmen diese dreimaligen Wiederholungen überhand, sodass man eher aus der Geschichte rausgerissen wurde, als in ihr zu verweilen.


4,5⭐️

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.12.2024

Hast du Angst vor deinem eigenen Schatten?

Whispers of Shadow and Silk (Band 1) – Die Prophezeiung
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„Doch die Zeiten, in denen Noreý geglaubt hatte, dass hell gleichbedeutend war mit gut und dunkel mit schlecht, waren längst Vergangenheit.“ (S. 455)

Whispers of Shadow and Silk ist der erste Band einer ...

„Doch die Zeiten, in denen Noreý geglaubt hatte, dass hell gleichbedeutend war mit gut und dunkel mit schlecht, waren längst Vergangenheit.“ (S. 455)

Whispers of Shadow and Silk ist der erste Band einer düstern High-Fantasy Dilogie aus der Feder von Rebekka Pax.

Ein Buch Rand voll neuer und origineller Ideen, überladen mit Emotionen, Magie und Intrigen, mit einer spannenden Grundprämisse: Schatten als tödliche Bedrohung, die kontrolliert werden müssen.

Die Hauptprotagonistin Noréy lebt in einer Welt, in der Schatten mehr sind als bloße Begleiter, sie sind Feinde die das Leben bedrohen, nachdem die Menschen von den Göttern verflucht wurden. Als Noreý einen schrecklichen Anschlag auf dem Markt überlebt, muss sie vor der Garde fliehen und gerät an den Schattenjäger Torik, welcher sie an eine geheime Schule für Schattenmagie bringt.

Noreý gefiel mir als Hauptfigur richtig gut, ihre Verletzlichkeit und innere Zerrissenheit wird glaubhaft rübergebracht. Ihre Entwicklung ist spannend zu verfolgen. Maigar mochte ich zu Beginn, aber er entpuppt sich nach und nach als Mitläufer, auch wenn seine Handlung gut zur Geschichte passt, bleibt er mir persönlich zu blass und durch seine „schwache“ Persönlichkeit mochte ich ihn im Nachhinein nicht mehr besonders. Seine Abschnitte wollte ich auch nicht so gerne lesen. Jahor war mein Lieblingscharakter und seine Backgroundstory erklärt sein zurückgezogenes Verhalten. Ich finde auch seine innere Zerrissenheit wird gut dargestellt und hat mich emotional sehr abgeholt. Torik der alte Schattenjäger war auch ein spannender Charakter und hatte für Noreý etwas wie ein Ersatzvaterrolle. Insgesamt bekommen die Nebencharaktere viel Raum und wurden detailliert und gut beschrieben. Ach und ich mochte Noreýs eigensinniges Pferd Aleo, ich musste teilweise über sein „pferdisches“ Verhalten echt schmunzeln.

Der Schreibstil gefiel mir durch seine bildliche Darstellung richtig gut und ermöglichte ein tiefes Eintauchen in diese düster gezeichnete Welt. Ich fand einige Beschreibungen sogar richtig gehend „niedlich“. „Noreý blinzelte zweimal schnell hintereinander und erinnerte ihn dabei ein wenig an eine Katze. Eine überrumpelte Katze.“ (S. 322)

Gut fand ich auch die vielen Wendungen, dennoch hatte das Buch schnelle und langsame Szenen. Die Actionszenen wurden gut und spannend beschrieben. Außerdem fand ich die zarte Liebesgeschichte sehr süß erzählt und nicht zu aufdringlich (mit einer mini Prise spice).
Das Ende war nochmal ziemlich heftig, aber hat mich nicht wirklich überrascht.

„Ohne ihn hatte sie sich nicht nur verloren, sondern unvollständig gefühlt.“ (S. 465)

Insgesamt gebe ich dem Buch gute 4,5 Sterne, da es mich gut unterhalten hat und echt fesseln konnte. War man einmal in der Geschichte angekommen, entwickelt sie eine unheimliche Sogwirkung. Düster und gespickt mit wirklich guten und neuen Ideen und einer sehr dunklen Grundstimmung.

„Der Wilde Rand ist nicht böse. Das kann er gar nicht sein, denn er hat keinen Willen. Diejenigen aber, die ihn erschaffen haben…“ (S. 157)

Den halben Stern ziehe ich ab, da mich Kleinigkeiten gestört haben. Manche Handlungsstränge wirkten sehr zusammenhangslos und scheinen aus dem Nichts zu kommen. Sowie widersprüchliches Verhalten bei Nebenfiguren. Außerdem bekam die Zeit an der Schule zu wenig Raum und die Beziehungen der Figuren untereinander wurden für meinen Geschmack zu schnell abgehandelt und wirkten dadurch teilweise sehr unausgereift.
Darüber hinaus war die längere Reise für mich ein wenig unnötig (nicht so spannend erzählt…).

Spoilerwarnung ab hier…

Randnotiz: Ich fand den eigenen Charakter der Schatten total süß und mochte Noreýs Greif und Jahors grauen Drachen total gerne (man muss sie einfach ins Herz schließen).

4,5⭐️

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere