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Veröffentlicht am 10.06.2025

Emotionale Geschichte mit kleinen Schwächen

Preston Brothers, Band 1 - Loving Lucas
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Das Cover von >Loving Lucas< von Jay Mclean ist, genau wie die gesamte Reihe der Bücher, wunderschön liebevoll gestaltet und lädt bereits dazu ein, die ein oder andere wundervolle Lesestunde mit der Buchreihe ...

Das Cover von >Loving Lucas< von Jay Mclean ist, genau wie die gesamte Reihe der Bücher, wunderschön liebevoll gestaltet und lädt bereits dazu ein, die ein oder andere wundervolle Lesestunde mit der Buchreihe zu verbringen.

Die Geschichte zwischen Laney und Lucas ist hinreißend, auch wenn ich die beiden gerne manchmal geschüttelt hätte, damit sie endlich die Augen für das Offensichtliche öffnen.
Lucas ist ein junger Mann, der gefangen ist zwischen dem Pflichtgefühl zu seiner Familie, die er über alles liebt und der Findung zu sich selbst und dem, was er wirklich im Leben will.
Lucas macht im Laufe der Jahre viele Fehler, die Laney verletzen und ihr wiederum das Gefühl geben, nie die Richtige für ihn sein zu können.
Laneys Leben hingegen war von Beginn an nicht einfach. Bis sie mit elf Jahren Lucas und seine Familie kennenlernt, die sie in ihrer Mitte aufnimmt.
Doch erst verliebt sie sich unsterblich in ihren besten Freund, der ihr ständig neue Freundinnen präsentiert und dann gerät sie auch noch an den falschen Kerl.
Die Geschichte an sich ist wundervoll, voller Höhen, Tiefen und gespickt mit einer großen Portion Herzschmerz.
Die Familie Preston ist unglaublich. Der Zusammenhalt der Brüder und Lucy ist wundervoll zu lesen und hat mich tief berührt. Jeder kämpft für den anderen, während auch Laney bereits vor Jahren Teil dieser Konstellation geworden ist.
Was mich leider etwas enttäuscht hat, war jedoch, dass viele Dinge meist nur angesprochen wurden. Ich hätte mir gewünscht, dass einige Szenen mehr in die Tiefe gegangen wären, und ich besser in die Gefühlswelt der beiden hätte eintauchen können. Manche prägnante Szenarien waren sehr oberflächlich, wodurch mir detaillierte Beschreibungen gefehlt haben.
Aber das ist meine ganz persönliche Meinung, keine Kritik an die Autorin.

Der Schreibstil des Buches ist ebenso meiner ganz persönlichen Meinung nach, etwas abgehackt. Durch fehlende Absätze wirkt es nicht flüssig und man verliert manchmal den Überblick.
Dazu kommt, dass ein Absatz meist bedeutet, dass bereits eine ganze Zeit vergangen ist oder man bereits eine ganze Szene weiter ist, sodass es mir schwer gefallen ist, im Geschehen den Anschluss zu behalten. Bevor ich umdenken konnte, wo ich mich gerade befinde, oder was geschieht, ging es schon wieder an einem anderen Ort weiter.
Alles in allem ist es ein Buch mit sehr viel Potential. Die Idee dieser unglaublichen Familienkonstellation, die durch dick und dünn gemeinsam geht, ist wundervoll. Jedoch hätte man, meiner Meinung nach, unglaublich mehr aus dieser Idee machen können.

Zusammen betrachtet ist >Loving Lucas< ein Buch, mit vielen Emotionen, liebevollen Charakteren und einen wundervollen Happy End.

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Veröffentlicht am 19.05.2025

Willkommen in Walhalla!

Die Skaland-Saga, Band 1 - A Fate Inked in Blood
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Cover:

Mir hat die Gestaltung des Covers mit seinen Blautönen und den Runen sehr gut gefallen. Was ich nicht so toll fand, war die Darstellung von Freya auf dem Cover. Ich finde, dass sie nicht so toll ...

Cover:

Mir hat die Gestaltung des Covers mit seinen Blautönen und den Runen sehr gut gefallen. Was ich nicht so toll fand, war die Darstellung von Freya auf dem Cover. Ich finde, dass sie nicht so toll abgebildet ist, wie sie im Buch dargestellt wird. Den Farbschnitt wiederum fand ich wunderschön. Alles in allem ein toll gestaltetes Buch.

Schreibstil:

Ich fand den Schreibstil der Autorin leicht zu lesen und unglaublich spannend. Die Geschichte war zu keinem Zeitpunkt langweilig. Man flog einfach nur so über die Seiten hinweg. Ich liebe Vikings, daher habe ich dieses Buch rund um die nordischen Götter förmlich verschlungen. Besonders gut hat mir die „Kind der Götter“-Thematik gefallen. Ich habe etwas in dieser Art vorher noch nicht in einem Buch gelesen und fand es daher super interessant. Ein sehr gelungener Auftakt der Dilogie.


Story:

Die Geschichte dreht sich um Freya, eine junge Skalanderin, die ihr Leben, kontrolliert von ihrem Mann Vragi, in einem Fischerdorf verbringt. Als sie eines Tages eine Begegnung mit dem geheimnisvollen Bjorn hat, dem sie alles andere als abgeneigt gegenüber ist, offenbart sich während eines Duells ihre wahre Macht. → Sie ist eine Schildmaid, eine Tochter der Göttin Hlin, auf die Jarl Snorri schön seit Jahren wartet. Denn in einer Prophezeiung wurde geweissagt, dass derjenige, der sie heiratet das Land einen und König von Skaland werden soll. Doch wird es Freya gelingen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen? Und wird sie ihre Gefühle Bjorn gegenüber offenbaren können?

Charaktere:

Die Protagonisten des Buches sind alle toll ausgearbeitet, vor allem Freya. Am Anfang bin ich mit ihrer Art nicht so gut klargekommen, aber im Lauf des Buches macht sie eine faszinierende Wandlung durch, die einem ans Herz gehen muss. Auch die Veränderung von Bjorn war deutlich spürbar. Ylva und Snorri hätte ich am liebsten geohrfeigt. Auch mit Freyas Familie wollte ich einfach nicht warmwerden. In die Hauptprotagonisten kann man sich aber sehr gut hereinversetzen. Die Gefühle und Wandlungen der Charaktere sind sehr gut umgesetzt.

Fazit:

Für mich ist „A Fate Inked in Blood“ gute Romantasy mit einem großen Hauch Vikings. Eine tolle Geschichte in einem Land in der Magie und die nordischen Götter überall präsent sind. Wer Wikinger mag, wird dieses Buch lieben. Für mich gut verdiente 4-Sterne.

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Die schwerste Rezi meines Lebens

Sweeter Than Pumpkin Spice
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Aufgrund einer Leserunde habe ich das Buch zur Verfügung gestellt bekommen.

Den einzigen Stern, den ich vergeben muss und kann, bekommt das Cover, das wirklich süß gestaltet ist und Lust auf einen Cosy-Liebesroman ...

Aufgrund einer Leserunde habe ich das Buch zur Verfügung gestellt bekommen.

Den einzigen Stern, den ich vergeben muss und kann, bekommt das Cover, das wirklich süß gestaltet ist und Lust auf einen Cosy-Liebesroman mit einem wundervollen Herbstfeeling macht.
Jetzt kommt jedoch der Knackpunkt an der Sache, denn der Inhalt des wunderschönen Buchumschlages ist alles andere als cosy.
Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich wirklich eine vollkommen ehrliche Rezension schreiben soll, weil ich weiß, wie schwer es für einen Autor ist, es jedem mit einer Geschichte Recht zu machen. Jeder einzelne Leser findet immer etwas an einem Buch, das ihm nicht so gefällt. Es ist unmöglich, ein Buch zu verfassen, das den Geschmack von jedem trifft. Jedoch muss ich auch ehrlich gestehen, dass dieses Buch mich kein bisschen erreicht hat. In keiner Weise. Ein Buch kann unmöglich jedem gefallen. Gerade aus diesem Grund suche ich eigentlich immer das Positive in einer Geschichte heraus. Doch zum ersten Mal ist es mir nicht gelungen.

Sowohl der Titel, das Genre, als auch das Cover versprechen einen gefühlvollen und liebenswerten Herbstroman im Kleinstadtfeeling. Doch dieses Buch ist alles andere als das.
Der Schreibstil ist flach, oberflächlich und durch die Erzählerperspektive ziemlich undurchsichtig. Ich habe mich von Kapitel zu Kapitel gekämpft, statt von Seite zu Seite zu fliegen, was ungewohnt für mich war.
Mir ist es im ganzen Buch nicht gelungen, in die Gefühlswelt von Sadie oder Josh einzutauchen. Immer wenn ich dachte, dass es jetzt endlich etwas intensiver und spannender wird, war es schon wieder vorbei und es ging genauso flach weiter, wie zuvor. Alle Erzählungen, die Wendungen und die Geschichte an sich wirken wie ein riesiges Puzzle, dessen Teile einfach nicht zusammen passen wollen.
Ich habe erst gar nicht in die Geschichte hineingefunden, was ich sehr schade finde. Manche Szenen, besonders die Sexszenen passen kein bisschen zum Buch. Von einem Cozy-Roman erwarte ich definitiv etwas anderes. Ich hatte mich eigentlich auf gemütliche Lesestunden gefreut, doch von gemütlich war leider keine Rede. 
Bis zum Schluss konnte ich nicht wirklich spüren, dass ein Funke zwischen Sadie und Josh übergesprungen ist. Sie verbringen Zeit miteinander und haben wilden Sex, aber mehr geschieht im Prinzip nicht zwischen den beiden. Mit fehlen mehr Dialoge und kleine Momente, die zeigen, was sie überhaupt an dem anderen mögen. 
Der Schreibstil hat mich manchmal zum Verzweifeln gebracht und ich frage mich, ob es nur an der Übersetzung liegt, oder am Buch selbst. 
Von Beginn an geht es ums >Kürbiswiegen< und kaum ist der große Tag gekommen, wird er auch schon abgehandelt und tritt vollkommen in den Hintergrund. Genau wie Sadies Mutter, bei der man daraufhin fiebert, dass sie endlich in Natura in Erscheinung tritt, damit man sie kennenlernt und die Dynamik zwischen Mutter und Tochter besser begreifen kann. Doch dazu kommt es nie. Stattdessen wird alles in mehreren Sätzen in Erzählungen ihrer Schwester abgehakt, was mich zutiefst frustriert hat. 
Alles in allem hat mir vieles in der Geschichte gefehlt. Anderes war überhaupt nicht stimmig. Die Szenen wirken wild zusammengewürfelt, wobei einiges gar keinen Sinn für mich ergab. Dann noch die übertriebenen Sexszenen, die kein bisschen zu dem Kleinstadtfeeling und der Geschichte an sich gepasst haben. 
Das einzig Positive bleibt für mich das Cover, das wirklich süß gestaltet ist und eigentlich Lust auf gemütliche Lesestunden an einem Herbsttag macht.

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