Profilbild von Dark_Rose

Dark_Rose

Lesejury Star
offline

Dark_Rose ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Dark_Rose über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.08.2025

Ich fand das Buch richtig gut

Rock Kiss - Eine Nacht ist nicht genug
0

Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Ein Skandal machte Molly ihre Jugend zur Hölle. Heute will sie nur eins: um jeden Preis unter dem Radar bleiben. Da ist es wenig hilfreich, dass ...

Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Ein Skandal machte Molly ihre Jugend zur Hölle. Heute will sie nur eins: um jeden Preis unter dem Radar bleiben. Da ist es wenig hilfreich, dass sie einen One-Night-Stand mit einem Rockstar hat, der sie noch dazu einfach nicht in Ruhe lassen will.
Fox weiß, dass Molly die Eine für ihn ist. Er wusste es schon, als er sie das erste Mal sah. Gut, Molly will keine Beziehung mit ihm, höchstens eine Affäre mit Verfallsdatum, aber das ist nur ein kleines Hindernis, denn Fox hat es nicht mit seiner Band an die Spitze der Welt geschafft, indem er schnell aufgibt. Er weiß, dass es sich um das, was da zwischen ihnen ist, zu kämpfen lohnt.


Ich weiß, ich bin wahrscheinlich eine der Letzten, die diese Reihe für sich entdeckt hat, aber damals kannte ich noch kein Bookstagram und da gingen viele Bücher und Reihen an mir vorbei. Ich bin einfach nur froh, dass ich sie jetzt entdeckt habe.

Molly hat in ihrer Jugend viel durchmachen müssen. Man kann verstehen, warum sie Angst vor den Augen der Öffentlichkeit hat und auch Angst vor dem, was da zwischen ihr und Fox ist. Sie will nicht wie ihre Mutter werden, die sich zu sehr von einem Mann abhängig gemacht hat, der sein Ding einfach nicht in der Hose behalten konnte. Und Rockstars haben bestimmt nicht umsonst einen schlechten Ruf.
Doch rational weiß Molly auch, dass Fox so gar nicht dem Klischee entspricht. Der kleine ängstliche Teil von ihr, wartet aber trotzdem immer darauf, dass er aufwacht und sich plötzlich mit ihr langweilt.

Fox weiß was er will – immer. Deswegen hat er seine Band zum Erfolg geführt. Und er will Molly. Nicht nur, weil der Sex erderschütternd ist, sondern, weil sie sich wie zuhause anfühlt. Und Fox hat kein Problem damit, unfair zu spielen, um zu bekommen, was er will.


Fazit: Die Wortwahl ist manchmal sehr altmodisch. Da merkt man einfach, dass das Buch schon älter ist. Vieles würde man heute nicht mehr so ausdrücken. Die Geschichte selbst fand ich aber sehr süß und schön zu lesen. Es dreht sich viel um Sex – wer also keine expliziten Szenen mag, ist hier falsch –, aber man lernt die Protagonisten trotzdem sehr gut kennen und muss sie einfach mögen.

Mir persönlich war es ab und an durch ihre jeweiligen explosiven Persönlichkeiten etwas zu viel Drama, aber ansonsten mochte ich das Buch wirklich richtig gern. Von mir bekommt es 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.08.2025

Sehr interessant und cosy

Beneath the Ivy - The Witches of Silvercrest Coven
0

Marissa ist eine Hexe, genauso wie die meisten Mitglieder ihrer Familie, die alle zusammen in einem sehr … ‚eigenen‘ Haus leben. Es hat nicht einfach nur Charakter, es ist lebendig auf eine gewisse Art. ...

Marissa ist eine Hexe, genauso wie die meisten Mitglieder ihrer Familie, die alle zusammen in einem sehr … ‚eigenen‘ Haus leben. Es hat nicht einfach nur Charakter, es ist lebendig auf eine gewisse Art. Doch plötzlich bricht ihre Cousine krank zusammen, ihre Tante, die als das schwarze Schaf der Familie gilt, taucht wieder auf, obwohl sie eigentlich von der Insel, auf der sie leben, verbannt wurde, und Marissa bandelt auch noch mit dem Nachkommen ihres Erzfeindes an? Als Marissa klar wird, dass sie in einer Zeitschleife gefangen sind, wird auch klar, dass ihnen die Zeit davonrennt.


Man kommt sehr gut in das Buch rein, die Insel, die Charaktere, das Haus, das alles ist echt cool und man wird sofort von dieser cosy Stimmung gefangengenommen.

Marissa ist sympathisch, ebenso wie die anderen Charaktere und es gibt auch direkt genug Fragen, die aufgeworfen werden und einen neugierig auf mehr machen.

Was mir besonders gut gefiel, war, wie offen die Familie ihre Fähigkeiten einsetzt. Jeder auf der Insel weiß, dass sie Hexen sind. Und es gibt zum Beispiel an der Schule ein Hex-Verbot. Trotzdem werden sie aber nicht ausgeschlossen oder gemieden.

Das mit der Zeitschleife ist toll gemacht, als Leser merkt man das schneller als Marissa, aber man merkt auch schnell, dass die Zeitschleife nicht genau gleich ist. Sie ist instabiler und manche Dinge verändern sich leicht, was direkt wieder neue Fragen aufwirft.

Die Handlung rund um Marissas Tante Gladys fand ich ebenfalls sehr interessant. Man fragt sich, was wohl vorgefallen ist, und ob sie wirklich „böse“ ist, oder was wirklich vorgefallen ist.

Die Auflösung gefiel mir, allerdings ging es mir da ein wenig zu schnell.


Fazit: Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Ich bin nicht der größte Fan von Zeitschleifen, aber hier fand ich das gut gemacht.

Ich fand die Charaktere faszinierend und interessant und ich liebe Häuser mit Charakter.

Die Erklärungen zur Zeitschleife, die Wendung diesbezüglich, die ich so nicht erwartet hatte, aber richtig gut fand und die Auflösung mochte ich – allerdings ging es mir bei Letzterer etwas zu schnell.

Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.06.2025

Ich tat mich anfangs schwer mit dem Buch, aber es wurde immer besser

Kodiak Echoes – Hide me
0

Achtung: Band 1 einer Reihe – an sich abgeschlossen, aber ein Handlungsstrang wird in Band 2 zu Ende gebracht.

Brynns Leben wurde mal eben komplett auf den Kopf gestellt. Sie hatte nur das Richtige tun ...

Achtung: Band 1 einer Reihe – an sich abgeschlossen, aber ein Handlungsstrang wird in Band 2 zu Ende gebracht.

Brynns Leben wurde mal eben komplett auf den Kopf gestellt. Sie hatte nur das Richtige tun wollen, als sie entdeckte, dass ihr Chef Teil eines Menschenhändlerrings war, doch jetzt ist sie in Lebensgefahr und wurde ins Zeugenschutzprogramm gesteckt. Dieses verfrachtet sie in den kleinen Ort Echoe Cove – auf Kodiak Island, in Alaska. Als Blair soll sie nun in einem örtlichen Café arbeiten, wohnt in einer Bruchbude und stolpert von einem Fettnäpfchen ins nächste. Denn so klein der Ort auch ist, selbst hier gibt es Dinge, die man ruhen lassen sollte, außer man ist bereit mit den Konsequenzen zu leben. Brynn hatte eigentlich nicht vor ins Wespennest zu stechen, aber es passiert einfach und schon bald ist ihr grimmiger Nachbar Archer der Einzige, der ihr glaubt, dass ihr auch in Echoe Cove jemand nach dem Leben trachtet.


Brynn tat mir unglaublich leid. Sie liebte ihren Job, ihre Wohnung, das Leben, das sie sich aufgebaut hatte und plötzlich ist das alles weg. Sie wollte nur das Richtige tun, anderen helfen und einen Verbrecher stoppen und zum Dank wurde sie beinahe ermordet und anschließend nach Alaska deportiert. Ja, es ist zu ihrer eigenen Sicherheit, aber von Anfang an passte für mich vieles einfach nicht zusammen.

Beim Zeugenschutzprogramm geht es darum, die Zeugen „verschwinden“ zu lassen und dadurch in Sicherheit zu bringen. Doch in dieser Kleinstadt in Alaska fällt Brynn als Neuzugezogene auf wie ein bunter Hund und ist alles andere als erwünscht. Dazu wurde sie in einem Haus untergebracht, das eine Bruchbude ist, mit einem Auto, das sie nicht fahren kann und einem Job, den sie noch nie ausgeübt hat.

Man kann so gut verstehen, dass sie das alles immer wieder verzweifeln lässt. Zusätzlich zu ihrer Angst, dass ihr Ex-Chef sie aufspüren und töten könnte.

Ihr Nachbar ist nicht gerade freundlich, aber wenn man seine Geschichte kennt, und dass die ganze Kleinstadt ihn schneidet und mies behandelt, weil sein Bruder angeblich seine Freundin umgebracht hat und im Anschluss verschwunden ist, versteht man, warum er Brynn am liebsten zum Mond schießen würde, zumal er nicht weiß, dass sie definitiv nicht dort ist, um Ärger zu machen oder in seinem Leben herumzuschnüffeln.


Fazit: Ich hatte teilweise echt meine Probleme mit dem Buch – gerade der Anfang machte es mir schwer und einige Ungereimtheiten, die zwar später aufgelöst wurden, die mir aber schon viel zu früh verrieten, in welche Richtung es gehen würde. Einiges konnte ich erraten, anderes nicht.

Ich musste kämpfen, um durchzuhalten, aber es hat sich gelohnt, das Buch hat sich gemausert und wurde immer besser.

Archer und Brynn waren mir sympathisch, aber sein Hund war einfach mein Liebling.

Ich werde Band 2 definitiv auch lesen, ich will wissen, ob ich mit meiner Theorie richtig liege.

Band 1 bekommt von mir 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.04.2025

Ich habe Kritik, aber es gab auch einiges, was ich richtig toll fand

Wild Love
0

Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.



Nachdem ihr Leben in der großen Stadt quasi implodiert ist, flüchtet Rosie zurück in die Heimat. Finanziell am Ende bleibt ihr nichts anderes ...

Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.



Nachdem ihr Leben in der großen Stadt quasi implodiert ist, flüchtet Rosie zurück in die Heimat. Finanziell am Ende bleibt ihr nichts anderes übrig, als Ford, den besten Freund ihres Bruders um einen Job zu bitten. Sie ahnt nicht, dass Ford schon sein ganzes Leben in Rosie verliebt ist und praktisch alles für sie tun würde, doch weil sie die Schwester seines besten Freundes ist, ist sie tabu.

Rosie taucht gerade zur richtigen Zeit auf, denn Ford muss sich mit einem Teenager herumschlagen, der behauptet, seine Tochter zu sein – lange Geschichte. Das Mädchen ist cool und so und macht gerade eine Menge durch, aber Ford hat null Ahnung von Kindern und von Teenager-Mädchen noch weniger. Er braucht dringend Hilfe – und die erscheint in Gestalt von Rosie.





Ich muss ehrlich sagen, dass dieses Buch zwei Herzen in meiner Brust schlagen lässt. Eines, dem die Streitereien und das sich gegenseitig Ärgern auf den Geist gegangen ist und am liebsten beide Protagonisten in den See geschubst hätte und eines, dass einfach honorieren muss, wie toll Ford hier manchmal sein kann.



Ich weiß, es ist total beliebt in Büchern, dass sich die Protagonisten gegenseitig ärgern und streiten und regelmäßig die Fetzen fliegen. Aber ich finde das einfach bloß anstrengend, gerade wenn diese Streitereien recht kindisch sind oder es wirklich um nichts geht.

Diesen Teil des Buches fand ich anstrengend.



Gott sei Dank gibt es da aber auch noch den anderen Teil, der nichts mit dem „Er liebt sie schon immer, aber er darf sie nicht haben, weil sie die Schwester seines besten Freundes ist“ und dem „Empfinde ich vielleicht schon länger mehr für ihn, als ich dachte?“ zu tun hat. Denn ich fand sowohl Cora als auch die beiden Protagonisten für sich genommen sehr sympathisch. Gerade Cora ist so jemand, den man einfach mögen muss. Das Mädchen hat so viel durchgemacht und jetzt stellt sie sich Ford und der potenziellen Ablehnung, um ihrer Mutter zu helfen.



Stellenweise zog sich das Buch auch ein wenig, aber es gab auch einiges zu lachen, vor allem, wenn Rosie Ford aus seiner Komfortzone schubste oder mit Cora half, auf so eine unaufgeregte „Ich nehme dich wie du bist, egal, ob dir das gefällt“-Art.



Der größte Pluspunkt für mich war Ford und wie er mit für Männern schwierigen Themen umging. Viele Männer gehen dem gern aus dem Weg, machen blöde Witze oder schweigen diese Themen einfach tot. Es gibt aber auch genug A…, die uns deswegen ein blödes Gefühl vermitteln. Nicht so Ford. Er ist das genaue Gegenteil davon und das war so herrlich erfrischend anders.



Die Wendung war dafür leider gar nicht meins. Ich fand sie überdramatisch und die Reaktion von Rosie total überzogen.




Fazit: Es gibt einiges, was mich an diesem Buch gestört hat – die unnötigen Streitereien, das „Sie ist tabu, weil sie die Schwester meines besten Freundes ist“ und die Wendung, die absolut nicht meins war, weil ich die Reaktion von Rosie so überdramatisch und total überzogen fand.

ABER es gab auch sehr viel, was mir richtig gut gefallen hat. Vor allem Fords Umgang mit Themen, die so manchen Mann in die Flucht schlagen oder sich bescheuert verhalten lassen. Da hat er richtig gepunktet.



Und auch Cora, Fords Teenagertochter, von deren Existenz er keine Ahnung hatte, mochte ich total gern. Sie ist einfach so nahbar und unheimlich sympathisch, trotz Teenager-Launen.



Obwohl es einiges gab, was mich gestört hat, gab es auch genauso viel und mehr, was ich echt mochte. Deswegen bekommt das Buch von mir 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.03.2025

Ich hätte mir etwas mehr Gefühl gewünscht, aber ich mochte das Buch

Married into Magic: Deal with the Elf King
0

Alle 100 Jahre entsenden die Menschen eine der ihren als Königin ins Reich der Elfen. Doch dieses Mal ist es ihnen nicht gelungen die Menschenkönigin zu finden. Keine der Frauen im richtigen Alter hat ...

Alle 100 Jahre entsenden die Menschen eine der ihren als Königin ins Reich der Elfen. Doch dieses Mal ist es ihnen nicht gelungen die Menschenkönigin zu finden. Keine der Frauen im richtigen Alter hat die nötigen magischen Fähigkeiten gezeigt. Also macht sich der Elfenkönig selbst auf den Weg, um seine Königin zu finden. Niemals hätte Luella gedacht, dass seine Wahl auf sie fallen würde. Eine Täuschung sorgte dafür, dass sie nie den Umgang mit ihren Fähigkeiten lernte und vollkommen unvorbereitet in eine fremde Welt gestoßen wird. Bald wird ihr klar, dass die Elfenwelt genauso von ihr abhängig ist, wie es die Menschenwelt vom Wohlwollen der Elfen ist. Doch der Preis ist hoch. Der Rosenholzthron, den sie regelmäßig mit ihrer Magie versorgen soll, fordert mehr, als sie geben kann. Entweder Luella findet eine andere Lösung oder der Hunger des Throns wird sie bald umbringen.





Ich fand die Idee echt mega. Vor allem, weil das Buch so relativ harmlos anfängt. Erste Misstöne fallen relativ bald auf und man erkennt, dass ihr Freund und Möchtegern-Verlobter vor allem manipulativ und toxisch ist. Was für Folgen das hat, erfährt man bald darauf und Luella kann einem da echt nur leidtun. Plötzlich ist sie an den Elfenkönig gebunden, wird ihrer Heimat und ihres Berufes, ihrer Bestimmung beraubt und muss mit einem Ehemann zusammenleben, der sie weder respektiert noch das geringste bisschen Freundlichkeit für sie übrighat.



Für Eldar ist Luella vor allem eins: ein Mittel zum Zweck. Sie hat eine Aufgabe zu erfüllen und das soll sie auch bitte tun. Es dauert, bis man von ihm auch mal eine Seite erlebt, die weniger ein A… ist. Er kann auch wirklich süß sein, aber man muss wirklich darauf warten.



Mein heimlicher Liebling war Hook – den hätte ich am liebsten sofort geklaut.





Fazit: Ich fand die Idee und die Handlung an sich sehr interessant. Mir hat es Eldar am Anfang wirklich schwergemacht. Er war mir so unsympathisch, was vor allem daran lag, wie er Luella behandelte. Er zeigte keinen Funken Respekt für sie als Person oder ihren Job. Gut, das wurde irgendwann besser, aber ich fand ihn bis zum Ende schwer zu greifen. Es hat lange gedauert, bis er netter und sympathischer wurde.

Ich blieb aber immer irgendwie auf Distanz. Mir hat der Funke zwischen den beiden gefehlt.



Das Buch war gut zu lesen und die Story auch sehr interessant, aber ich hätte mir mehr Gefühl zwischen den Protagonisten gewünscht.



Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere