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Veröffentlicht am 18.08.2025

Mir gefällt die ursprüngliche Fassung viel besser, als die überarbeitete Neuausgabe

Rubinrot
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Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

Gwendolyn ist ein ganz normales Mädchen – na ja, abgesehen davon, dass sie Geister und Wasserspeier-Dämonen sehen kann – doch dann kommt heraus, dass nicht, ...

Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

Gwendolyn ist ein ganz normales Mädchen – na ja, abgesehen davon, dass sie Geister und Wasserspeier-Dämonen sehen kann – doch dann kommt heraus, dass nicht, wie alle dachten, ihre perfekte Cousine Charlotte das Zeitreise-Gen der Familie geerbt hat, sondern Gwendolyn! Vollkommen unvorbereitet springt sie mehrmals in die Vergangenheit, bis sie sich endlich ihrer Mutter anvertraut.
Jetzt ist sie Teil eines „großen Geheimnisses“ und muss sich mit einer Loge voller geheimniskrämerischer, frauenfeindlicher Wächter herumschlagen, die sie für total bescheuert und obendrein nicht vertrauenswürdig halten, einem Grafen in der Vergangenheit, der so was von gruselig und vielleicht sogar böse ist und ihrem Zeitreise-Gefährten, Gideon – einem Kotzbrocken, der unfairerweise total gut aussieht. Noch Fragen?


Ich liebe die Edelstein-Trilogie. Ich liebe sie einfach und gerade Band 1 hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen. Ich habe die Bücher schon so oft gelesen, dass ich gar nicht mehr weiß, wie oft. Jedes Jahr, mindestens zwölfmal, eher öfter, egal ob als Buch, eBook oder Hörbuch.

Natürlich war ich da ganz besonders gespannt auf diese Neuauflage mit zusätzlichen und/oder erweiterten Szenen und auch einem ganz neu eingesprochenen Hörbuch mit vielen verschiedenen Sprechern – das vorherige Hörbuch musste mit nur zwei Sprecherinnen auskommen.

Ich fand die Sprecher auch sehr gut, allerdings hatte ich einige Probleme.

Es ist immer schwer, wenn die Sprecher Szenen anders sprechen, als man es erwartet oder sich wünscht. Das fing schon beim Prolog an, bei dem mir einfach das Gefühl fehlte.

Einige der neuen Szenen fand ich interessant, andere Ergänzungen oder auch das Weglassen von Dingen störten mich. Manches empfand ich auch als Logikbruch im Vergleich zu dem, wie es bei der alten Fassung weitergeht. Vielleicht wird das entsprechend angepasst, aber das weiß ich noch nicht.

Für mich war auch Gideons Nachname ein Problem. Der wird in der neuen Fassung englisch statt französisch ausgesprochen. Er wird nicht falsch ausgesprochen, wie viele behaupten, aber eben anders und nach den vielen Malen, die ich das Hörbuch gehört habe, störte mich das leider arg.


Fazit: Obwohl ich Rubinrot und die Edelstein-Trilogie über alles liebe, wird es für mich nicht mit der Neufassung weitergehen.

Leider packen mich weder das Buch noch das Hörbuch so, wie ich das von der ursprünglichen Geschichte her kenne.

Für mich wird die Originalfassung daher immer meine Fassung der Reihe sein. Und ich möchte allen ans Herz legen, auch dieser eine Chance zu geben, obwohl sie schon relativ alt ist.

Die ursprüngliche Fassung ist eines meiner unangefochtenen Lieblingsbücher, diese Neufassung bekommt von mir leider nur 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Ein Buch für und über Introvertierte

Der Garten der kleinen Wunder
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Toja, die eigentlich Victoria heißt, führt ein ruhiges Leben. Sie illustriert Buchumschläge und kümmert sich ansonsten um ihren geliebten Garten. Als eines Tages die 14-jährige Vica am Gartenzaun auftaucht ...

Toja, die eigentlich Victoria heißt, führt ein ruhiges Leben. Sie illustriert Buchumschläge und kümmert sich ansonsten um ihren geliebten Garten. Als eines Tages die 14-jährige Vica am Gartenzaun auftaucht – sie ist mit ihrem Vater nebenan eingezogen – erkennt sich Toja in dem Mädchen wieder. Toja lädt sie in ihren Garten ein und versucht Vica einen Ort zu schenken, an dem sie die Ruhe findet, die sie so verzweifelt sucht. Doch deren Vater ist davon alles andere als begeistert, dass seine Tochter mit solch komischen Leuten abhängt, wie Toja und ihr Mitbewohner.


Im Buch dreht sich alles um Introvertierte. Sowohl Toja als auch Vica sind introvertiert und hochsensibel. Wie Vica heute hatte auch Toja in ihrem Alter immer das Gefühl „falsch“ zu sein, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Sie konnte nicht so sein, wie ihre Mutter und die Schule sie haben wollten, war immer zu still und zu anders. Dasselbe erkennt sie jetzt in Vica und versucht zu helfen.

Durch ihre Geschichte will sie Vica zeigen, dass sie nicht allein ist und dass sie vollkommen okay ist, wie sie ist. Ein Mittel zur Verständigung, oftmals ohne Worte ist Tojas Garten, der in Vica eine neue Leidenschaft erweckt.

Doch Vicas Vater hält Toja und ihren Mitbewohner Bär für komische Freaks, Sonderlinge mit abstoßendem Kunstgeschmack. Seine Tochter soll nicht mit solchen Leuten in Berührung kommen!

Es geht ganz viel darum, was es heißt, introvertiert und hochsensibel zu sein – in vielem habe ich mich selbst wiedererkannt. Es geht aber auch sehr viel um Pflanzen und Blumen, um Gärtnern und um das Leben.


Fazit: Das Buch ist sehr leise, so wie Toja und Vica. Stellenweise zog es sich etwas, aber hat sich gelohnt, dranzubleiben.

Es ist ein Plädoyer für Vielfalt – nicht jeder muss sein, wie die Welt ihn haben will, man kann hochsensibel und introvertiert sein, aber das bedeutet nicht automatisch, dass mit einem etwas nicht stimmt und man sich ändern muss.

Mir kam allerdings manches in Beziehungsdingen zu plötzlich. Gerade Tojas Beziehung mit Marc konnte ich gar nicht fühlen.

Insgesamt hatte das Buch durchaus etwas, aber ganz überzeugen konnte es mich nicht. Die Message finde ich allerdings sehr, sehr wichtig.

Von mir bekommt das Buch 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Sehr interessante Idee, aber mit Längen und vielen Wiederholungen

A Kiss full of Magic
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Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Aeri lebt schon sehr, sehr lange allein in ihrer Hütte im Wald. Sie ist es gewohnt, nicht viel Gesellschaft zu haben. Die Menschen meiden sie und ...

Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Aeri lebt schon sehr, sehr lange allein in ihrer Hütte im Wald. Sie ist es gewohnt, nicht viel Gesellschaft zu haben. Die Menschen meiden sie und verhalten sich seltsam in ihrer Gegenwart. Doch als ein riesiger Wolf um ihre Hütte herumschleicht, beschließt sie, ihn zu jagen, bevor er auf die Idee kommt, sie zu jagen. Allerdings handelt es sich bei dem Wolf um einen Gestaltwandler, der ihr, obwohl sie auf ihn geschossen hat, das Leben rettet. Allerdings kann er sich immer nur für wenige Bruchteile von Sekunden in einen Menschen verwandeln. Was steckt dahinter?


Ich fand die Idee echt interessant. Ich mag Bücher mit Gestaltwandlern.

Aeri ist anfangs etwas arg eigen, aber sie wächst einem doch irgendwie ans Herz. Sie gibt alles, um nun ihrerseits dem Wolf zu helfen, nachdem dieser sie gerettet hat. Da man die Geschichte nur aus ihrer Sicht kennt, entfaltet sich vieles erst nach und nach. So auch der Grund, warum Aeri allein ist oder warum die Menschen sie meiden und seltsam feindselig auf sie reagieren. Das macht das Buch interessant.

Aber leider fühlte es sich für mich lange so an, als passierte zu viel im Zeitraffer. Ständig wird „vorgespult“, dann passiert kurz eine Szene, dann wird wieder „vorgespult“. Irgendwann ging mir das auf die Nerven.

Zudem wiederholte sich für mich zu viel im Ablauf. Dinge passierten nicht nur einmal, sondern zwei- und dreimal, wodurch sich das sehr betont nach Wiederholung anfühlte und ich mir immer wieder dachte „oh, schon wieder?“

Abgesehen davon fand ich die Wortwahl auch immer wieder merkwürdig und deplatziert. Zum Beispiel „alarmgesichert“ in einer Welt ohne Strom oder ähnlichem. Es sind Kleinigkeiten, aber auf Dauer summieren sie sich.

Richtung Ende wird das Buch noch einmal deutlich besser und sehr interessant. Es lohnt sich also durchzuhalten, aber ich gebe es ehrlich zu, zwischendurch ließ es mich auch abdriften.


Achtung: Es gibt keinen Spice im Buch! Das ist für manche Leser vielleicht wichtig zu wissen.


Fazit: Ich fand die Idee sehr interessant, aber zwischendurch hat sich das Buch leider für mich zu sehr gezogen durch die vielen Zeitsprünge und Wiederholungen. Das fand ich echt schade. Dadurch ging bei mir viel Spannung verloren.

Mich warfen auch immer wieder deplatziert wirkende Worte aus der Handlung, wie „alarmgesichert“, obwohl es in dieser Welt nicht einmal Strom gibt.

Gegen Ende wurde das Buch aber wieder besser und sehr spannend.

Von mir bekommt das Buch 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Mir war das Buch leider zu Teenie

Today I’ll Talk to Him (1)
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Layla ist schon ewig (!) in Asher verliebt, aber leider weiß der nicht einmal, dass sie existiert. Am College sollte alles anders werden, doch für Layla läuft einfach alles schief. Das Tüpfelchen auf dem ...

Layla ist schon ewig (!) in Asher verliebt, aber leider weiß der nicht einmal, dass sie existiert. Am College sollte alles anders werden, doch für Layla läuft einfach alles schief. Das Tüpfelchen auf dem i ist dann die Tatsache, dass sie, weil sie die Frist verpasst hat, als Maskottchen arbeiten muss, ausgerechnet bei Ashers Team.
Selbstbewusst ist Layla eigentlich nur dann, wenn sie Sims vor ihren Followern spielt. Dort sind Asher und sie ein Liebespaar. Warum also nicht auch im echten Leben ihr Glück versuchen? Sie ruft eine Online-Challenge ins Leben „Today I’ll talk to him“. Doch die Praxis ist viel schwerer als die Theorie.


Ich fand die Idee und auch den Anfang des Buches echt süß. Ich muss mich aber direkt outen, ich hatte und habe praktisch keine Ahnung von Sims. Durch das Buch habe ich einen kleinen Überblick bekommen, aber ich hatte zu Beginn gedacht, Layla und Asher würden gemeinsam das Spiel spielen und würden sich darüber eben nur online kennen, aber Layla spielt das Spiel solo und Asher weiß von nichts.

Dadurch hatte ich eine ganz andere Geschichte erwartet. Ich dachte zwischen den beiden gäbe es eine Grundlage, die quasi nur noch von der virtuellen Welt in die echte übertragen werden muss.

Die Idee mit der Challenge, durch die sie sich trauen will, Asher anzusprechen fand ich gut. Allerdings führt das direkt zu meinem ganz großen Kritikpunkt: Laylas Lügen. Mich hat das leider arg gestört, wie sie sich da ein immer größeres Konstrukt zusammengelogen hat. Das war mir einfach zu unreif.


Fazit: Ich fand das Buch stellenweise echt süß, aber mir war es insgesamt zu Teenie. Es handelt sich hier gefühlt eher um einen Young Adult Roman als einen New Adult. Obwohl Layla aufs College geht, ist sie mir gefühlt zu jung. Das merkt man auch an ihren zahllosen Lügen, die mir leider zunehmend auf den Nerv gingen.

Ich fand das Buch nicht schlecht, aber da ich null Ahnung von Sims hatte, hatte ich eine andere Geschichte erwartet. Dafür kann das Buch nichts, aber durch Laylas Teenie-Art und die vielen Lügen, hat mich das Buch zunehmend frustriert. Mir war es einfach zu jung.

Von mir bekommt das Buch ganz knappe 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Hauptsache: Drama!

Truly Forbidden
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Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Triggerwarnung: Mobbing, Gewalt, Misshandlung, häusliche Gewalt.


Vor vielen Jahren hat Calla mit dem älteren Bruder ihrer besten Freundin, in ...

Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Triggerwarnung: Mobbing, Gewalt, Misshandlung, häusliche Gewalt.


Vor vielen Jahren hat Calla mit dem älteren Bruder ihrer besten Freundin, in den sie schon seit einer Ewigkeit verliebt war, geschlafen. Leider wurden die beiden von Dylan erwischt und seitdem will diese nichts mehr von Cal wissen. Jetzt ist Cals Vater gestorben und die Trauerfeier sorgt für einen ersten Schritt in Richtung Versöhnung, Dylans einzige Bedingung: Finger weg von Ambrose!
Dummerweise ist Ambrose aber nicht nur Cals neuer Boss, sondern auch heißer als je zuvor und von Anfang an fliegen zwischen ihnen heftig die Funken.


Dieses Buch hat es mir echt nicht leichtgemacht. Zum einen ist es so ein klassisches „hätten die beiden doch bloß einmal richtig miteinander geredet“-Buch, dahingehend, dass Ambrose auch schon ewig in Cal verliebt gewesen war, aber nie etwas gesagt hatte. Jetzt, Jahre später, will er nicht erneut sein Herz riskieren und sie will ihre frischgekittete Freundschaft mit Dylan nicht für eine Affäre aufs Spiel setzen.

Für mich ergab vieles im Buch keinen Sinn. Vor allem bezogen auf die Geständnisse aus ihrer jeweiligen Jugend. Die fand ich bei beiden einfach etwas arg drüber, im Sinne von „wie viel Schlimmes kann einem einzelnen Menschen passieren?“ Zumal ich das bei beiden etwas arg extrem fand. Deswegen passte für mich einiges nicht zusammen.

Allgemein war es mir zu viel Drama an allen Fronten und das immer bis zum Maximum ausgereizt. Der Todesstoß für mich war dann noch eine Enthüllung, die für mich alles Vorangegangene ad absurdum geführt hat.

Positiv war für mich, wie Ambrose Cal immer wieder bewies, wie viel sie ihm bedeutete – leider baute er auch genauso oft Mist. Cal fand ich in ihren Reaktionen und Handlungen oft unlogisch, aber ich mochte ihre Schrägheit.

Es gibt einige explizite Szenen im Buch, manche waren mir persönlich zu – um es neuhochdeutsch auszudrücken – cringe.


Fazit: Es gab einiges, was mich an dem Buch gestört hat, bzw. was bei mir den Lesegenuss negativ beeinflusst hat. Vor allem hinsichtlich der Geständnisse über ihre jeweilige Jugend, was mir einfach zu unrealistisch und too much war, das wirkte einfach übertrieben auf mich und bezogen auf das Drama. Mir war es schlicht zu viel Drama und das an allen Fronten und immer auf Maximum.

Es gab aber auch echt schöne Szenen und das Buch hat es trotzdem geschafft, mich dazu zu bringen, es zu beenden.

Von mir bekommt es ganz, ganz knappe 3 Sterne.

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