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Veröffentlicht am 16.02.2020

Das Buch muss man lesen!! (enthält Spoiler)

Rebellion. Schattensturm (Revenge 2)
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Das Jugendbuch „Rebellion - Schattensturm“, geschrieben von Jennifer L. Armentrout, welches im Jahre 2019 erschienen ist, handelt von Evie, deren Leben nach der ersten Begegnung mit Luc komplett auf den ...

Das Jugendbuch „Rebellion - Schattensturm“, geschrieben von Jennifer L. Armentrout, welches im Jahre 2019 erschienen ist, handelt von Evie, deren Leben nach der ersten Begegnung mit Luc komplett auf den Kopf gestellt wurde.
Die beiden haben den Angriff von Micah überlebt, Evie hat die Wahrheit über ihre Vergangenheit aufgedeckt und sie fragt sich nun, wie es weiter gehen soll.
Sie will wissen, wer sie ist und wer sie war.
Während sie versucht etwas über sich herauszufinden kommen sie und Luc sich immer näher.
Aber liebt Luc wirklich sie oder nur ihr altes Ich, Nadia?
Als dann noch ein seltsamer Virus ausbricht und die Menschen den Lux den Virus in die Schuhe schieben wollen, steht ihre Welt erneut Kopf, denn um so mehr sie über sich erfährt, desto komplizierter wird es.
„Rebellion – Schattensturm“ ist der zweite Teil einer Spin-off Reihe, die in der Welt von „Obsidian“ spielt.

Ich fand dieses Buch einfach nur fesselnd! Ich wollte gar nicht aufhören es zu lesen, als ich angefangen habe, aber ich wollte das Buch nicht zu Ende lesen, da ich einfach nicht bis zum Herbst warten will, bis der letzte Teil erscheinen wird.
Also kann man sagen, dass das Buch typisch Armentrout ist.
Ich liebe das Cover und den Schreibstil.
Und wenn ich erst an die Geschichte denke…
SO stelle ich mir ein perfekte Romantasy vor!

Die Geschichte war sehr spannend und auch unerwartet.
Ich hätte nicht gedacht, dass das Buch enden wird und ich hasse solche Cliffhanger, weil ich jetzt so lange warten muss, bis es mit Evie und Luc weiter geht.
Es hat mich sehr gefreut, dass es nochmal ein Wiedersehen mit den Charakteren aus „Obsidian“ gibt, da ich auch von Daemon und Katy ein großer Fan bin.
Immer wenn ich gedacht habe „Jetzt ist ganz klar was passiert“ wurde ich überrascht.
Und das liebe ich einfach nur!
Ich bekomme von der Welt der Lux, Arum und Origin einfach nicht genug!

Evie Dasher ist eine meiner absoluten Lieblingsprotagonistinnen.
Sie muss in ihrem Leben viel einstecken und trotzdem in der Schule eine Fassade aufrecht erhalten, hinter die keiner Blicken kann.
Ich finde es sogar ziemlich stark von ihr, dass sie trotz allem immer noch in die Schule geht.
In der Situation wüsste ich nicht, ob ich überhaupt aus meinem Haus gehen würde (wobei man da ja nicht wirklich sicher ist, wenn man auf die ganze Geschichte zurück blickt :)).
Evie zeigt nie wirklich ihre Angst und sie rennt nicht weg, wenn sie etwas gruseliges sieht und irgendwer sie darum bittet zu gehen, damit sie sicher ist.
Wenn ihre Freunde oder Familie in Gefahr sind, steht sie ihnen zur Seite.
Sie hat keine Angst vor den Lux oder vor zum Beispiel Luc, obwohl er sicherlich viel Blut an seinen Händen hat und ohne mit der Wimper zu zucken jemanden töten könnte, da sie weiß, dass er ihr nie weh tun würde und alles daran setzt, dass es ihr gut geht.
Sie steht für die Lux ein, obwohl ihr in den 4 Jahren in denen sie bei Sylvia Dasher lebt, ein geredet wird, dass ihr Vater von Lux ermordet wurde.
Evie setzt sich auch in dieser Geschichte für die Lux ein und verteidigt sie gegen April, die eine Schule ohne Lux will.
Sie möchte wissen, was Luc in seinem Club macht, obwohl er ihr mehrmals versichert, dass das gefährlich werden könnte und sobald sie in seiner Welt ist, nie wieder zurück kann und sie hat trotzdem den Mut mitzumachen, um Luc zu helfen und ihn zu unterstützen.
Und obwohl sie weiß, dass es kompliziert werden könnte, etwas über ihre Vergangenheit zu erfahren, setzt sie viel daran mehr über sich herauszufinden.

Luc ist einfach Luc.
Besser kann man es eigentlich nicht sagen.
Er hatte eine schwere Vergangenheit, denn er musste Nadia in die Händen seines Feindes übergeben, damit sie nicht an Krebs stirbt.
Sie sind jetzt wieder vereint, aber Evie aka Nadia erinnert sich nicht wirklich an ihn, da ihr Gedächtnis gelöscht wurde.
Luc unterstützt Evie dabei, mehr über sich herauszufinden und sucht nach Gemeinsamkeiten von Naia und Evie.
Er würde alles für Evie tun, denn er möchte sie unter keinen Umständen nochmal verlieren.
Luc macht Evie oft Geschenke und trägt sie förmlich auf Händen.
Er ist ein Origin und daher sehr Intelligent und er kann Gedanken lesen.
Manchmal hatte es mich tatsächlich ein bisschen genervt, wenn er ihre Gedanken gelesen hat, aber er behauptet immer, dass es nicht mit Absicht war.
Ob das stimmt oder nicht werden wir nie erfahren, außer wenn er manchmal zugibt, dass es extra war.
Luc wird manchmal sogar sehr aggressiv, wenn Evie weh getan wird.
Bei ihm gibt es kein Pardon, wenn sie auch nur einen blauen Fleck hat.
Ich finde es okay, wenn man jemanden beschützen möchte, aber Luc hat Evies Ex mehrere Knochen gebrochen, weil er sie festgehalten hat, obwohl sie gesagt hat, dass er sie loslassen soll und sie dadurch blaue Flecken bekommen hat.
Evie hat ihm versichert, dass das nicht seine Absicht war und er nichts unternehmen soll, aber er hat dennoch etwas unternommen.
Hätte Luc nur mit ihm geredet, dann wäre es für mich noch verständlich, aber jemandem mehrere Knochen zu brechen ist eine Nummer zu groß.
Er macht sich immer Sorgen um Evie und heilt sie bei den kleinsten Kratzern, damit sie keine Schmerzen hat.
Ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich das niedlich, extrem fürsorglich oder als Kraftverschwendung sehen soll.
Luc ist in dem Sinne sehr hart im nehmen.
Er tötet ohne, dass man bei ihm Reue erkennt, aber Evie kann unter die Fassade blicken und versucht ihn zu trösten.
Luc hat in der Öffentlichkeit meistens eine sehr kühle Ausstrahlung, außer er ist mit Evie unterwegs.
Ich mag Lucs weiche und verletzliche Seite sehr gerne, denn es macht ihn menschlicher.
Natürlich ist er kein Mensch, aber ich fühle mich mit ihm mehr verbunden, wenn er nicht immer so tut, als würde ihn nichts unterkriegen.
Er hat zwar ein ziemlich großes Ego und ist dadurch sehr schlagfertig, was mir einige Lacher entlockt hat, aber ich mag ihn lieber, wenn er bei Evie er selbst ist.
Im Club und sonst wo, muss er immer einen auf den Chef machen und er wirft ständig Drohungen um sich, aber sein wahres Ich ist das, wenn er bei Evie ist.

Beim Lesen hatte ich jede menge Spaß, denn ich liebe einfach die Geschichte.
Ich habe mit Luc und Evie mitgefiebert und habe mir, als ich keine Zeit zum Lesen hatte, schon Gedanken gemacht, wie es wohl weitergeht, aber andererseits wollte ich einfach nicht weiter lesen, weil das Buch dann viel zu schnell vorbei ist und genau das ist passiert.
Ich bin förmlich über die Kapitel geflogen und konnte mich dem Buch nicht entreißen.
Es hat sich wie immer gelohnt in die Welt einzutauchen.

Zusammenfassend empfehle ich „Rebellion – Schattensturm“ jedem weiter, der Romantasy gerne liest oder einfach um mit Romantasy anzufangen.
Man fliegt förmlich über die Seiten und fiebert mit den Protagonisten mit.
Das Buch ist spannend, entlockt einem aber trotzdem viele Lacher und Gänsehaut Momente.
Es ist ein absolutes Must-read für alle Armentrout-Fans, denn nicht nur die Geschichte ist spannend, sondern auch die Charaktere und die Welt in der sie leben.
Ich bin jedenfalls absolut begeistert und kann es kaum erwarten, bis es im Herbst mit Luc und Evie weitergeht.
Wenn ihr euch dazu entscheidet, „Rebellion – Schattensturm“ zu lesen, müsst ihr vorher den ersten Teil „Revenge – Sternensturm“ von Jennifer L. Armentrout lesen.
Man kann die Spin-Off Story unabhängig von „Obsidian“ lesen.

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Veröffentlicht am 26.10.2025

Leicht, ehrlich & wichtig

A Dancer's Kiss (Broken Artists, Band 2)
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"A Dancer's Kiss" von Rebekka Weiler hat mich vor allem überrascht, weil ich davon ausgegangen bin, dass das Buch eine ganz andere Richtung einschlagen wird.
Neles Stärke hat mich von Anfang an sprachlos ...

"A Dancer's Kiss" von Rebekka Weiler hat mich vor allem überrascht, weil ich davon ausgegangen bin, dass das Buch eine ganz andere Richtung einschlagen wird.
Neles Stärke hat mich von Anfang an sprachlos gemacht - in ihre Wut, ihre Trauer und Angst konnte man sich von Anfang an besonders gut hineinversetzen. Hinter ihren Gedanken und ihrer Entwicklung steckt so eine wichtige berührende Nachricht.
Die erste Begegnung von Nele und Mats war leicht und offen, man fliegt nur so durch die Gespräche und verliebt sich in erste Augenblicke. Dass sie erst viel später sich immer mehr annähern, einander wirklich kennen und verstehen lernen war eine schöne Abwechslung.
Mats ist ein sehr aufmerksamer und respektvoller Charakter, bei dem man sich auf Anhieb wohl fühlt. Seine Offenheit macht es einem leicht ihn schnell sympathisch zu finden und auch seine Vergangenheit verschafft ihm eine gewisse Tiefe.
Im Verlauf der Geschichte war er an der ein oder anderen Stelle etwas blasser, weil Nele ihren Platz braucht, um atmen und heilen zu können.
In zwei Kapiteln hatte ich kurz kleine Schwierigkeiten mit ihm, weil er in seinen Gedanken für mich persönlich zu fixiert auf körperliche Nähe war. Ansonsten mochte ich seine rücksichtsvolle Art sehr gern.
Kleine Details machen dieses Buch zu etwas besonderem, etwas spürbarem.
Vor allem Neles Armbänder haben mich neben der Geschichte ziemlich aufgewühlt.
Gegen Ende hätte ich mir noch ein paar Seiten gewünscht, da noch einige Fragen offen bleiben, deren Antwort mich wirklich interessiert hätte.



Fazit:
Der zweite Teil der Broken Artists Reihe überzeugt durch inhaltlich tiefgehende Themen, einer wichtigen Message und einer tollen Charakterentwicklung. Vor allem die Liebesgeschichte konnte mich überraschen und war ganz anders, als ich es mir zuerst vorgestellt habe.

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Veröffentlicht am 11.10.2025

Meetcute mit Tiefgang

Purple Clouds - Meet Cute
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"Purple Clouds - Meetcute" beginnt mit einer Leichtigkeit, die künstlerisch die Schwere der Geschichte verschleiert.
Die erste Begegnung, die Gespräche haben etwas humorvolles; man neigt schnell dazu sich ...

"Purple Clouds - Meetcute" beginnt mit einer Leichtigkeit, die künstlerisch die Schwere der Geschichte verschleiert.
Die erste Begegnung, die Gespräche haben etwas humorvolles; man neigt schnell dazu sich in diesem wohligen Gefühl zu verlieren.
Nach dem ersten Blick auf Riley im ersten Teil der Reihe, ist es schön sie durch ihre Perspektive näher kennenzulernen, sie und ihre Handlungen besser einordnen zu können. Vor allem ihre Offenheit und Hilfsbereitschaft hat sie mir sehr sympathisch gemacht. Wir können uns sicherlich alle eine Scheibe von ihr abschneiden, indem wir anfangen zuzuhören, bevor wir uns unsere Meinung bilden.
Durch Louis werden uns viele Probleme in der Filmbranche und aus dem echten Leben näher gebracht, die man als außenstehende Person vielleicht oberflächlich erkennt, aber nie ganz nachfühlen kann; Rassismus, der Verlust der Privatsphäre und so viel mehr.
Auch wenn sein Verhalten zu Beginn Verwunderung auslöst, entsteht im Verlauf des Buches ein tiefes Verständnis für ihn.
Die Art wie die beiden harmonieren haben dafür gesorgt, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Für mich persönlich hätte es gerne etwas langsamer gehen dürfen, aber charakterlich hat es einfach zu den beiden gepasst. Von Anfang an war da dieser Funken zwischen ihnen, von der man gar nicht genug bekommt.
In diesem Buch liest man auch Szenen, die sich fast schon unangenehm anfühlen - weil der Schmerz und ein inhaltliches Thema besonders schwer wiegt. Man wünscht sich so, so sehr, dass die Figuren aufwachen oder zumindest sehen, dass ihr Handeln ihnen nicht gut tut.
Mounia Jayawanth geht so sensibel und ehrlich mit gerade diesen Themen um, schafft die perfekte Gewichtung, was dieses Buch zu etwas besonderem macht.
Gerade für die Entwicklung der Figuren sind genau diese Emotionen so bedeutsam, dass sie nicht wegzudenken sind. Riley und Louis wachsen über sich selbst hinaus und diese Reise begleiten zu dürfen, war unglaublich schön.


Fazit:
Der zweite Teil der Purple Clouds Reihe überzeugt vor allem durch die charakterliche Entwicklung der Figuren - wo zunächst alles leicht wirkt, verbirgt sich so viel Tieferes.
Offensichtlich, aber auch unterschwellig, vermittelt die Autorin schwerwiegende Themen unbeschönigt und dennoch sensibel. Das Buch berührt, schafft Platz für wichtige Themen und beinhaltet dabei eine Liebesgeschichte, die Herzen höher schlagen lässt.

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Veröffentlicht am 12.06.2025

Grinsen, Fühlen & Gedankenkino - American Football Version

My Idea of No. 14
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Mit 'My Idea of No. 14' bin ich ganz offiziell Fan von Sports Romance Büchern geworden.
Alicia Sommer lässt einen durch diese Geschichte eine völlig neue Art des Mitfieberns erleben; es ist ein Gedankenkino, ...

Mit 'My Idea of No. 14' bin ich ganz offiziell Fan von Sports Romance Büchern geworden.
Alicia Sommer lässt einen durch diese Geschichte eine völlig neue Art des Mitfieberns erleben; es ist ein Gedankenkino, bei dem man mit den Figuren auf dem Spielfeld steht, das Adrenalin spürt, den Nervenkitzel fühlt.
Es hat mir so gut gefallen, dass der Sport so viel Aufmerksamkeit bekommen hat und man sowohl aus Leahs als auch aus Sams Perspektive Spiele erlebt - und sich dadurch langfristig von der Leidenschaft für diesen Sport anstecken lässt. An der ein oder anderen Stelle wären weitere Details und Erklärungen bezüglich der Spielzüge und Regeln ein schönes Extra gewesen, dennoch wurde mein Lesefluss durch mein fehlendes Wissen nicht gestört.
Leah und Sam haben eine unglaublich schöne Chemie - von Anfang an knistert es zwischen den beiden. Für mich persönlich ging es am zuerst ein kleines bisschen zu schnell und für mich wäre auch weniger Spice völlig in Ordnung gewesen.
Dennoch hat es mir gut gefallen, dass die Figuren gleichermaßen ihre Deckung haben fallen lassen.
Die Dialoge der beiden bringen einem zum Grinsen und das Herz zum Tanzen.
Mit jedem Kapitel sieht man immer mehr der Figuren, erkennt die Tiefe, die unter ihrer Oberfläche schlummert.
Bei beiden nimmt man diesen Druck der äußeren Erwartungen und der eigenen deutlich wahr - diese Träume, die uns manchmal zu zerdrücken drohen, die sich anders - unvollständig - anfühlen, die wir anders wahrnehmen, als man es sich vorgestellt hat.
Dem damit einhergehenden Gefühl, dass wir nicht genug sind, andere enttäuschen, langsam in unseren Fehlern versinken & ersticken und dennoch irgendwie daran wachsen.
Das Buch ist Fassaden-fallen lassen, das Loslassen der Dinge, die andere in uns sehen möchten, und das Einstehen für das, was wir wirklich sind.
Es geht um Dinge und Umstände, die auf den ersten Blick glasklar sind, nur merken wir erst durch Tränentropfen auf der Scheibe, wie undurchlässig das Fenster tatsächlich war.
Das ganze wird gekrönt durch einen wohltuenden Schreibstil mit wichtigen, schönen und schmerzhaften Metaphern, die mich nicht loslassen.
Das Buch hinterlässt einfach ein gutes Gefühl, von dem man gern noch länger etwas haben möchte.


Fazit:
Alicia Sommer entführt uns mit 'My Idea of No. 14' in die Welt des American Footballs. Es fällt einem leicht sich in Leah und Sam wiederzufinden, mit den beiden mitzufiebern und sich fallen zu lassen - sie bringen einem zum Grinsen und zum Fühlen. Ich freue mich jetzt schon unglaublich auf das Wiedersehen mit den Vipers im zweiten Band!

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Herzheilende Songs & wichtige Themen

A Poet's Heart (Broken Artists, Band 1)
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Rebekka Weiler kombiniert in "A Poet's Heart" zwei Elemente, die ich in Büchern besonders liebe: Songtexte und Chatelemente.
Yvas und Fenns Geschichte hat mich von Anfang an neugierig gemacht - nicht ...

Rebekka Weiler kombiniert in "A Poet's Heart" zwei Elemente, die ich in Büchern besonders liebe: Songtexte und Chatelemente.
Yvas und Fenns Geschichte hat mich von Anfang an neugierig gemacht - nicht nur das magische Setting konnte zu einem angenehmen Lesefluss beitragen, sondern auch die Herzensinteraktionen zwischen den Figuren.
Ihre Erlebnisse wiegen schwer, dennoch hat ihr Zusammenspiel eine sanfte Empfindung hinterlassen
Wo ich am Anfang nicht so ganz schlau werden konnte aus Fenns Verhalten, war er am Ende für mich eine Mosaikperson, bei der man jedes Mal neue Details erkennt.
Seine Gefühle stecken hinter jeder Zeile seiner Songs und so oft habe ich mir gewünscht, sie wirklich hören zu können.
Yvas Mut und Stärke haben mich früh erreicht. Ihre Gedanken zu lesen war angenehm, verständlich und auch unglaublich bedeutungsvoll.
Beide Figuren haben mit Gedanken, Erinnerungen und Themen zu kämpfen, die mehr Aufmerksamkeit verdient haben.
Gerade deswegen ist es mir leicht gefallen mich in die langsam-sanfte Geschichte der beiden zu verlieben.
Auch die Nebencharaktere habe ich schnell in mein Herz geschlossen - sie haben dem Buch noch mehr Leben eingehaucht und gleichzeitig neugierig auf die Folgebände gemacht.
Für meinen persönlichen Geschmack hätte Taylor Swift etwas weniger erwähnt werden können.
Außerdem hätte ich mir vielleicht etwas anderes vom Ende gewünscht, ein Aspekt hätte für mich nicht diesen Ausgang nehmen müssen - das lässt sich ohne Spoiler leider nicht erklären. Ich hatte das Gefühl, dass einiges sehr schnell passiert ist und mir an der ein oder anderen Stelle ein Detail gefehlt hat.



Fazit:
Der erste Teil der broken artists-Reihe von Rebekka Weiler überzeugt mit einem einfühlsamen Schreibstil, herzheilenden Songs und gefühlvollen Chatnachrichten. "A Poet's Heart" spricht wichtige Themen an, verliert dabei jedoch nicht die Sanftheit, um sich wohlfühlen zu können. Ich bin gespannt auf die weiteren Bände!

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