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Veröffentlicht am 29.07.2018

Wunscherfüllung?

Sternschnuppengeflüster
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„Sternschnuppengeflüster“ war mein erstes Buch von Sofie Cramer und es hat mir gut gefallen.

Das Cover ist herzallerliebst und lässt Mädchenherzen definitiv höher schlagen. Das Buch ist eher für jüngere ...

„Sternschnuppengeflüster“ war mein erstes Buch von Sofie Cramer und es hat mir gut gefallen.

Das Cover ist herzallerliebst und lässt Mädchenherzen definitiv höher schlagen. Das Buch ist eher für jüngere Mädchen (ab 12) konzipiert. (Kann natürlich auch von Jungs gelesen werden.) Durch den angenehmen Schreibstil und die etwas größere Schriftart ist man im Nullkommanichts mit dem Buch durch.

Die Geschichte handelt von den drei Mädchen Leni, Amelie und Paula, die vor allem eines miteinander verbindet: Jede von ihnen hat einen Wunsch, den sie sich sehnlichst erfüllt wünschen. Kennen lernen sie sich über die App „Sternschnuppengeflüster“, die verspricht, bei der Wunscherfüllung zu helfen. Schnell freunden sich die drei jungen Mädchen an und zeigen, dass mit Freundschaft (fast) alles möglich ist.
Ob sie es schaffen, dass all ihre Wünsche in Erfüllung gehen?

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm, jedoch deutlich an ein jüngeres Publikum gerichtet. Sie hat dabei die Sprache an die heutige Jugend angepasst, was ich sehr gut finde. Das merkt man vor allem in den (WhatsApp-)Nachrichten, die sich die Jugendlichen gegenseitig schicken.

„Sternschnuppengeflüster“ ist ein Jugendbuch über Freundschaft, Wünsche und Hoffnung. Junge Mädchen werden definitiv begeistert sein.

Fazit: Ich für meinen Teil werde gerne noch etwas von der Autorin lesen, auch wenn ich eher zu ihren Liebesromanen für junge Erwachsene greifen werde.

Veröffentlicht am 28.01.2017

Start des Familienepos

Bourbon Kings
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„Bourbon Kings“ war mein erstes Buch dieser Autorin. Ich wollte mich schon länger mit ihren Büchern beschäftigen, aber da Vampire momentan nicht meinem Geschmack entsprechen, bin ich froh, dass dieses ...

„Bourbon Kings“ war mein erstes Buch dieser Autorin. Ich wollte mich schon länger mit ihren Büchern beschäftigen, aber da Vampire momentan nicht meinem Geschmack entsprechen, bin ich froh, dass dieses Buch hier erschienen ist.

Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und gefällt mir sehr gut. Der mysteriös aussehende Mann rundet das Bild schön ab.

Der Schreibstil der Autorin hat mir durchaus zugesagt. Sie schreibt sehr wortgewandt; aber wahrscheinlich ist in der Übersetzung auch einiges verloren gegangen. Ich hatte jedenfalls kaum was daran auszusetzen und kann auch nachvollziehen, warum die Autorin hierzulande so beliebt ist.

Man kommt zwar recht gut in die Geschichte hinein, allerdings ist die Luft dann auch schnell draußen. Am Anfang passiert für mich einfach zu wenig. Auf den ersten knapp 200 Seiten werden nach und nach alle Charaktere vorgestellt, die Story an sich entwickelt sich kaum. Aber nachdem uns endlich alle Charaktere näher gebracht wurden, entwickelte sich die Geschichte wirklich rasant. Eine Überraschung jagt die nächste und die 2. Hälfte des Buches liest sich ratzfatz weg. Ich hätte nicht mit so viel Action gerechnet und muss sagen, dass das Buch mich teilweise wirklich überrascht hat. Und das durchaus im positiven Sinne.
Natürlich haben mich auch einige Sachen gestört, wofür es von mir auch leichte Abzüge gibt. Teilweise konnte man gewisse Handlungsweisen nachvollziehen, wenn man sich in die Lage des Charakters hineinversetzt, aber manche Manöver waren mir einfach unbegreiflich.

Gegen Ende des Buches überschlagen sich die Ereignisse und das Buch endet meiner Meinung nach mit einem üblen Cliffhanger. Hoffentlich ist Band 2 bald da!

Fazit:
Nach einem etwas langatmigen Einstieg, hat sich die Geschichte durchaus positiv für mich entwickelt und hielt auch einige wirklich unerwartete Überraschungen bereit. Bitte mehr!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Gefühl
  • Charaktere
  • Lesespass
  • Handlung
Veröffentlicht am 24.11.2016

Working Title

Die Assistentinnen
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„Die Assistentinnen“ von Camille Perri ist keine Liebesgeschichte! Nun gut, etwas Liebe kommt natürlich schon vor. Obwohl das Buch diesen Aspekt meiner Meinung nach eigentlich gar nicht gebraucht hätte. ...

„Die Assistentinnen“ von Camille Perri ist keine Liebesgeschichte! Nun gut, etwas Liebe kommt natürlich schon vor. Obwohl das Buch diesen Aspekt meiner Meinung nach eigentlich gar nicht gebraucht hätte. Da mag es Zufall sein, dass das Love Interest Kevin heißt und dieser auch eine kevintypische Aktion abliefert. (Sorry für die Vorurteile!)

Cover, Klappentext und Leseprobe haben mich schnell davon überzeugt, dass ich dieses Buch lesen musste. Alles in allem hat es mir auch gut gefallen, ein Must-Read ist es allerdings nicht. Der Schreibstil ist spritzig und witzig und man kann der Geschichte problemlos folgen. Auch wenn das Buch von einigen tollen und unterhaltsamen Wendungen geprägt ist, kam es doch ein wenig farblos und sogar unpersönlich rüber. Der Humor der Autorin gleicht dies wiederum teilweise aus. Vor allem die ganzen Anekdoten, Anspielungen und Vergleiche finde ich witzig und spiegeln gut den aktuellen Zeitgeist wieder.

Emily, Kevin und Margie mochte ich eigentlich alle anfangs nicht. Aber Perri hat bei allen gezeigt, dass sie auch andere Seiten haben und man sie gernhaben muss. Das kam mir ein wenig gezwungen vor. Von den dreien konnte ich nur Emily in mein Herz schließen. Kam sie zuerst als Großstadtzicke rüber, konnte man schnell ihren verletzlichen Kern entdecken. Offensichtlich war ihr Gezicke nur Fassade um den Schein zu wahren. Das Leben in New York ist sicherlich nicht einfach, deswegen empfindet man bald eine gewisse Empathie für sie.

Während des Lesens stellen sich natürlich auch einige Fragen:
Ist Kevin etwa auf Tina angesetzt?
Wird das Spiel bald ein Ende haben oder kann Tina sich aus dieser Abwärtsspirale nicht mehr befreien?
Fliegen unsere Assistentinnen auf oder kommen sie mit ihren Spielchen durch?
Was wird aus Roberts und Tinas freundschaftlicher Geschäftsbeziehung?

Fazit: Etwas farbloser Frauenroman, der dennoch mit seinem Witz und seinen Wendungen unterhalten konnte und für den ich gerne 4 Sterne gebe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Lesespass
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 21.11.2016

Interessante Fortsetzung mit einer knallharten Heldin

Eden
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Kleine Spoiler zum ersten Band!

Auch wenn mich der erste Band „Hades“ schon gepackt hat, hat mir die Fortsetzung fast noch besser gefallen. Normalerweise heißt es, der zweite Teil einer Trilogie sei ...

Kleine Spoiler zum ersten Band!

Auch wenn mich der erste Band „Hades“ schon gepackt hat, hat mir die Fortsetzung fast noch besser gefallen. Normalerweise heißt es, der zweite Teil einer Trilogie sei immer der schwächste, aber das kann ich in diesem Fall nicht bestätigen.

Auf dem Cover finden wir Eden als Erwachsene, die Aufbruchstimmung verströmt. Sie ist bereit für ihre Mission, in der sie sich undercover in eine Kommune einschleust. Das Design passt sehr gut zum Vorgängerband.

Candice Fox’ Schreibstil gefällt mir gut, auch wenn sie mir zu viele Erzählweisen verwendet. Zum einen erfahren wir etwas aus Hades’ Vergangenheit (in 3. Person). Weiters folgen wir in diesem Band – im Gegensatz zum ersten – auch Eden, ebenfalls aus der 3. Person. Und wie gewohnt wird ein Teil der Geschichte aus der Perspektive Bennetts in Ich-Person erzählt. Warum sie hier nicht durchgehend die gleiche Erzählperspektive gewählt hat, erschließt sich mir nicht. Das ist auch mein einziger Kritikpunkt. Durch die wechselnden (Zeit-)Perspektiven ging für mich etwas Spannung verloren.

Man kennt die Charaktere natürlich schon aus Band 1 und lernt sie hier um einiges näher kennen, fiebert und leidet mit ihnen mit. Eden finde ich sehr sympathisch, obwohl sie sich distanziert gibt. Ist sie wirklich so knallhart, oder tut sie nur so? Immerhin hat sie ihren Bruder erschossen; was ich immer noch nicht überwunden habe. Bennett leidet immer noch unter dem Verlust von Martina, die wir in Band 1 kennen gelernt und wieder verloren haben. Auch Hades mischt wieder die Unterwelt auf und bringt seine eigenen Schatten aus der Vergangenheit mit.

Guter Mittelteil, der definitiv besser ausgearbeitet und vor allem durchdachter als sein Vorgänger ist, obwohl dieser auch schon überzeugen konnte. Auf jeden Fall empfehlenswert!

Veröffentlicht am 13.06.2025

Kometenhafter Aufstieg?

Stars
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Ich liebe das Cover! Irgendwie erinnert mich das Mädchen an Dakota Johnson.

Generell hat mir das Roman-Debüt von Katja Kullmann ganz gut gefallen. Ihre anderen Bücher kenne ich aber leider noch gar nicht. ...

Ich liebe das Cover! Irgendwie erinnert mich das Mädchen an Dakota Johnson.

Generell hat mir das Roman-Debüt von Katja Kullmann ganz gut gefallen. Ihre anderen Bücher kenne ich aber leider noch gar nicht.

Mit der Protagonistin kann man sich anfangs eigentlich ganz gut identifizieren. Langweiliger, alltäglicher Bürotrott, Zuverdienst nebenher. Die große Karriere lässt auf sich warten. Das wars dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten ;)
Nach einem etwas langwierigen Start kann man gut die Entwicklung der Hauptprotagonistin verfolgen. Das Buch ist leicht und verständlich geschrieben, weswegen man der Geschichte gut folgen konnte. Mir haben aber etwas die emotionale Tiefe gefehlt, für mich hätte es kitschiger sein dürfen. Auch bin ich mir noch unschlüssig wie ich mit dem Ende umgehen soll.

Alles in allem kann man aber nicht viel meckern. Man muss auch kein Fan von Astrologie sein, um sich für die Geschichte begeistern zu können. Vielmehr geht es um die Charakterentwicklung von Carla, der man wirklich gut folgen kann.

Ich finde, das Buch ist sehr kurzweilig, und passt in jeden Urlaubskoffer ;) Alles in allem habe ich es ganz gerne gelesen, es hat mich aber leider auch nicht nachhaltig beeindruckt.