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Veröffentlicht am 15.07.2025

Starker Roman

Der Krabbenfischer
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"Der Krabbenfischer" hat das Potential eines der Dumont-Lieblingsbücher zu werden! Schon optisch und haptisch erinnert der Roman - wahrscheinlich nicht zufällig! - an die Bücher von Ewald Arenz, Benjamin ...

"Der Krabbenfischer" hat das Potential eines der Dumont-Lieblingsbücher zu werden! Schon optisch und haptisch erinnert der Roman - wahrscheinlich nicht zufällig! - an die Bücher von Ewald Arenz, Benjamin Myers und Franziska Fischer. Die Leser:innen dieser Autoren würde ich auch als Zielgruppe für diesen Roman sehen.
Die Geschichte passt mit den schönen und teilweise auch schrecklichen Naturbeschreibungen perfekt zum immer noch anhaltenden Trend des Nature Writing, wobei durch die brutalen Seiten des Meeres auch ein leichter Gruselfaktor dazukommt.
Auch sonst nimmt der Autor kein Blatt vor den Mund und erzählt von einem einfachen, harten Leben in Armut. Dabei legt er den Finger gezielt auf die Stellen, die wehtun, wie z.B. eingewachsene Nägel, die behandelt werden müssten, wo aber die Zeit (und vermutlich auch das Geld) für einen Arztbesuch fehlt.
Wirklich interessant sind aber zahlreiche Plottwists, die mich richtig überrascht haben. Denn ehrlicherweise dachte ich manchmal, dass vorhersehbare Dinge passieren werden - und dann kam es doch ganz anders. Das hat mich sehr positiv von dem Buch überzeugt. Und vielleicht sollte man, wenn man dann weiß, wie es ausgeht, diesen Roman nochmals lesen, um zu sehen, ob man Anzeichen übersehen hat!
Auf jeden Fall eine Geschichte, die lange nachhallt - und hoffentlich nicht das letzte Buch des Autoren, das ins Deutsche übersetzt wird!!!

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Veröffentlicht am 15.07.2025

Obacht: Teil 3 einer Reihe!

Im Finsterwald
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Nur durch Zufall habe ich herausgefunden, dass dieses Buch zusammen mit zwei anderen von Marie Hermanson eine Reihe bildet (Der Sommer, in dem Einstein verschwand ist Band 1 und Die Pestinsel ist Band ...

Nur durch Zufall habe ich herausgefunden, dass dieses Buch zusammen mit zwei anderen von Marie Hermanson eine Reihe bildet (Der Sommer, in dem Einstein verschwand ist Band 1 und Die Pestinsel ist Band 2). Leider ist es weder als Reihentitel gekennzeichnet, noch passt es optisch zu den beiden anderen Büchern. Das ist für potentielle Leser:innen natürlich ungünstig.
Allerdings muss man auch zugeben, dass man zumindest auf Teil 1 auch ganz gut verzichten kann, da dieser eher ein Roman und etwas langatmig ist. Wenn man mit der Pestinsel startet, hat man keinen großen Informationsverlust, sondern bekommt einen groben Überblick, der reicht, um die Reihe zu starten. Auch mit "Im Finsterwald" könnte man starten, ohne für die anderen Bände gespoilert zu werden, muss dann jedoch damit leben, dass man bei der privaten Hintergrundgeschichte der Ermittler:innen im Dunkeln bleib.
Der Krimi selber ist sehr spannend gemacht und überzeugt mit einem etwas anderen Locked Room Setting - er spielt in einem Museum! Das fand ich sehr cool und ich mag auch die Art der Autorin sehr, die es erlaubt, dass man selber miträtseln kann. Die Auflösung ist so, dass man selber darauf kommen kann, wenn man allen Hinweisen folgt und trotzdem ist sie nicht zu offensichtlich, sodass man bis zum Ende Spaß an diesem Buch hat.

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Veröffentlicht am 15.07.2025

Eigentlich Teil 2 einer Reihe, aber auch ein guter Start!

Die Pestinsel
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Nur durch Zufall habe ich herausgefunden, dass dieses Buch zusammen mit zwei anderen von Marie Hermanson eine Reihe bildet (Die Pestinsel ist Band 2). Leider ist es weder als Reihentitel gekennzeichnet, ...

Nur durch Zufall habe ich herausgefunden, dass dieses Buch zusammen mit zwei anderen von Marie Hermanson eine Reihe bildet (Die Pestinsel ist Band 2). Leider ist es weder als Reihentitel gekennzeichnet, noch passt es optisch zu den beiden anderen Büchern. Das ist für potentielle Leser:innen natürlich ungünstig. Allerdings muss man auch zugeben, dass man zumindest auf Teil 1 auch ganz gut verzichten kann, da dieser eher ein Roman und etwas langatmig ist. Wenn man mit der Pestinsel startet, hat man keinen großen Informationsverlust, sondern bekommt einen groben Überblick, der reicht, um die Reihe zu starten. "Die Pestinsel" ist dann ein ungewöhnlicher Krimi, bei dem sowohl das Setting als auch die Geschichte überzeugen. Man bekommt historische Fakten, gemischt mit einer Auflösung, die ich so noch nie zuvor gelesen habe. Originalität 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 14.06.2025

Besondere Freundschaft

Hase und ich
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"Hase und ich" ist ein Buch über eine Mensch-Tier-Freundschaft, wie sie sein sollte. Dieses Buch macht Hoffnung, dass es als Mensch möglich ist mit der Natur in Frieden zu leben!
Chloe Dalton erzählt dabei, ...

"Hase und ich" ist ein Buch über eine Mensch-Tier-Freundschaft, wie sie sein sollte. Dieses Buch macht Hoffnung, dass es als Mensch möglich ist mit der Natur in Frieden zu leben!
Chloe Dalton erzählt dabei, wie sie ein Hasenbaby großgezogen hat und dieses Tier dann jahrelang bei ihr gelebt hat. Und zwar freiwillig, als wildes Tier, das nie gezähmt wurde, aber sich beim Menschen so sicher fühlte, dass es immer wiedergekommen ist.
Natürlich gibt es dabei auch immer wieder Momente, in denen man mitbangt und die traurig sind, aber sowohl für die Autorin als auch die Lesenden überwiegen die schönen Momente, weswegen ich es als absolutes Wohlfühlbuch empfehlen würde.
Und da es als Erfahrungsbericht auch noch ein halbes Sachbuch (wenn auch eins, was überhaupt nicht trocken ist) ist, hat man die Möglichkeit neben der Unterhaltung auch noch einiges zu lernen.

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Veröffentlicht am 13.06.2025

Sehr interessantes Konzept

Lyneham
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"Lyneham" ist kein leicht zu lesendes Buch - aber es lohnt sich! Man muss halt dranbleiben.
Da die Besiedelung eines fremdes Mondes beschrieben wird, haben wir viele Beschreibungen dieser fremden Welt, ...


"Lyneham" ist kein leicht zu lesendes Buch - aber es lohnt sich! Man muss halt dranbleiben.
Da die Besiedelung eines fremdes Mondes beschrieben wird, haben wir viele Beschreibungen dieser fremden Welt, was mir ausgesprochen gut gefallen hat. Es ist alles sehr phantasievoll gestaltet, mit einer gänzlich anderen Atmosphäre, Schwerkraft und Flora. Und ganz wild wird es bei der Fauna, die aus größtenteils unsichtbaren Tieren besteht. Es ist ein Feuerwerk der Fantasie, das man da lesen darf, jedoch alles so, dass es einen auch wissenschaftlich schlüssigen Eindruck macht.
Dazu kommt eine gute Prise gesellschaftskritischer Roman, denn es ist wenig überraschend, dass wir Menschen das Problem sind, das wir auch in die Fernen des Weltalls mitnehmen...
Insgesamt ergibt sich dadurch eine sehr komplexe Geschichte, die mich für sich gewinnen konnte, auch wenn ich sonst eher weniger Science Fiction lese.

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