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Veröffentlicht am 17.07.2025

Satire, Wahn und Einsamkeit

Bunny
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Ich glaube, dass das ein Buch ist, das man entweder hasst oder liebt. Ich habe es geliebt, auch wenn ich ein bisschen gebraucht habe, um in die Geschichte reinzufinden. Satire liest sich eben anders als ...

Ich glaube, dass das ein Buch ist, das man entweder hasst oder liebt. Ich habe es geliebt, auch wenn ich ein bisschen gebraucht habe, um in die Geschichte reinzufinden. Satire liest sich eben anders als das, was ich sonst lese.

Im Mittelpunkt steht Samantha, die Protagonistin, eine junge Frau, die sich in ihrem elitären Schreibprogramm an einer Uni vollkommen fehl am Platz fühlt. Ihre Kommilitoninnen, die sogenannten Bunnies, sind eine sehr enge, fast sektenhafte Gruppe, die sich gegenseitig Bunny nennen, ständig kichern und wirken, als wären sie aus einem pastellfarbenen Albtraum entsprungen. Anfangs beobachtet Samantha das Ganze mit Zynismus und Abstand, bis sie eines Tages selbst eine Einladung erhält.

Ab da wird alles zunehmend merkwürdig. Samantha verliert den Kontakt zu ihrer einzigen Freundin Ava, gerät immer tiefer in die Welt der Bunnies, und Realität und Wahnsinn beginnen sich zu vermischen. Kaninchen explodieren, Männer tauchen auf, als hätte man sie herbeigeschrieben, und das Schreiben, das eigentlich ihr Anker ist, wird zum Auslöser für etwas Dunkles. Je weiter die Geschichte geht, desto mehr stellt sich die Frage: Was ist Fantasie, was ist Wahn, was ist Trauma? Und ist Ava überhaupt real?

Ich mochte das Buch sehr, obwohl ich zwischendurch öfter dachte: Was lese ich hier gerade? Es ist schräg, blutig, manchmal kitschig, oft poetisch und voll von genau diesen Momenten, in denen man als Leserin laut WTF denken muss. Überraschenderweise habe ich es dennoch geliebt. Gleichzeitig musste ich auch sehr oft mit dem Kopf schütteln.

Die Kritik an akademischem Schreiben, an elitären Schreibzirkeln, an falscher Freundschaft und Gruppenzwang ist clever verpackt, oft witzig und gleichzeitig fies. Der Schreibstil ist sehr bildhaft, teilweise fast schon überladen, aber genau das passt zur fiebrigen, surrealen Stimmung des Buches.

Was mich besonders überzeugt hat, war dieses ständige Spiel mit weiblicher Einsamkeit, Identität und der Sehnsucht, irgendwo dazuzugehören. Die Bunnies sind so überzeichnet, dass sie wieder real wirken – wie eine Mischung aus Barbie, Hexenzirkel und Albtraum aus der Mittelstufe. Und Samantha ist keine einfache Erzählerin. Sie ist verwirrt, wütend, unsicher, anstrengend, und manchmal distanziert, dass man selbst nicht mehr weiß, was man ihr glauben kann. Aber genau das macht sie und die Geschichte auch so spannend.

Das Buch ist seltsam, surreal, verstörend und gleichzeitig faszinierend. Wer mit TikTok-Büchern wenig anfangen kann und Lust auf ein Buch hat, das einen völlig aus der Bahn wirft, sollte diesem Roman definitiv eine Chance geben. Es ist nicht für jeden, aber genau das macht das Buch besonders. Für mich war es ein Leseerlebnis mit viel schwarzem Humor, das mich so schnell nicht loslässt. Ich hatte keine Ahnung, worauf ich mich einlasse, als ich Bunny aufgeschlagen habe und jetzt, ein paar Tage später, denke ich immer noch darüber nach. Selten hat mich ein Buch so verwirrt und begeistert zurückgelassen. Ich freue mich jetzt schon auf weitere Bücher der Autorin.

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Veröffentlicht am 02.07.2025

Wir sind bereit für Band 2

Tufos Abenteuer: Ausbruch aus Schloss Scheuselig
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Tufo ist ein Hund mit Herz, und genau das wird ihm zum Verhängnis. Weil er sich weigert, einen grausamen Befehl seines Jägers auszuführen, wird er in ein düsteres altes Schloss abgeschoben, das als Canil ...

Tufo ist ein Hund mit Herz, und genau das wird ihm zum Verhängnis. Weil er sich weigert, einen grausamen Befehl seines Jägers auszuführen, wird er in ein düsteres altes Schloss abgeschoben, das als Canil für unerwünschte Hunde dient. Dort lernt er die mutige Hündin Willi kennen, mit der er einen gewagten Ausbruchsplan schmiedet. Das Besondere ist, dass die Leserinnen und Leser mitentscheiden dürfen, welchen Weg die beiden nehmen. Dieses Mitmachkonzept hat mir besonders gut gefallen und sorgt für ein sehr aktives Leseerlebnis.

Die Geschichte lebt von ihrer düsteren, stellenweise beklemmenden Atmosphäre. Sie wird aber immer wieder durch Humor, originelle Ideen und den Mut der beiden Hauptfiguren aufgelockert. Besonders Tufo wächst einem schnell ans Herz. Er ist klug, sensibel und gibt auch in schwierigen Momenten nicht auf. Auch die Freundschaft zu Willi ist schön erzählt und bringt Wärme in die oft raue Welt des Schlosses.

Einige Szenen empfand ich als recht drastisch für die empfohlene Altersgruppe. Gewalt, Willkür und Einsamkeit werden sehr direkt beschrieben. Das kann sensiblere Kinder überfordern. Auch die erste Möglichkeit zur Mitentscheidung kommt recht spät, was manche junge Leser etwas ungeduldig machen könnte. Zudem hätte ich gerne noch mehr über andere Nebencharaktere erfahren, die oft nur kurz angerissen werden.

Trotzdem ist die Geschichte spannend, kreativ und bietet viele starke Momente, vor allem für etwas ältere Kinder ab etwa zehn oder elf Jahren. Wer Bücher mag, bei denen man den Verlauf selbst mitgestalten kann, wird hier auf seine Kosten kommen.

Das offene Ende macht neugierig auf Band zwei.

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Veröffentlicht am 02.07.2025

Ein tolles Buch. Wir freuen uns auf mehr von der Autorin

Artemis – Abenteuer auf dem Meer der Wünsche
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Artemis hat gerade wirklich genug um die Ohren. Ihre beste Freundin zieht weg, in der Schule läuft es alles andere als gut und dann soll sie auch noch in ein Ferieninternat, um für die Versetzung zu lernen. ...

Artemis hat gerade wirklich genug um die Ohren. Ihre beste Freundin zieht weg, in der Schule läuft es alles andere als gut und dann soll sie auch noch in ein Ferieninternat, um für die Versetzung zu lernen. Begeistert ist sie davon natürlich nicht. Als sie dann beim Spazierengehen eine Strickleiter entdeckt und aus Neugier hinaufklettert, ändert sich alles.

Plötzlich findet sie sich auf einem fliegenden Schiff wieder, der Dreamcatcher, hoch oben über den Wolken. Dort trifft sie auf eine Gruppe Kinder, die mit Hilfe eines magischen Gegenstandes, dem Icantar, durch das Meer der Wünsche reisen. Sie alle haben besondere Fähigkeiten und suchen nach ihrem persönlichen Schatz. Doch die Wolkenwelt wird bedroht, denn ein machtgieriger Baron will sie unter seine Kontrolle bringen. Für Artemis beginnt ein Abenteuer, das sie nicht nur an ihre Grenzen bringt, sondern sie auch über sich hinauswachsen lässt.

Ich habe das Buch ganz ohne Erwartungen angefangen und wurde direkt überrascht. Es war mein erstes Buch von Fabiola Turan und ich mochte den Schreibstil sofort. Die Sprache ist angenehm, sehr bildhaft und gleichzeitig leicht zu lesen. Ich hatte die ganze Zeit die Dreamcatcher vor Augen, konnte den Wind fast spüren und war richtig in dieser Welt drin.

Artemis als Hauptfigur hat mir gut gefallen. Sie ist ein echtes Kind, nicht perfekt, manchmal impulsiv oder unsicher, aber mutig und entschlossen. Gerade weil sie nicht immer alles richtig macht, wirkt sie sehr nahbar. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ist schön zu beobachten.

Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, war das Tempo der Handlung. An einigen Stellen ging mir alles etwas zu schnell. Es gab Situationen, in denen ich mir gewünscht hätte, dass mehr erklärt oder vertieft wird. Besonders schade fand ich, dass einige der Nebencharaktere eher blass geblieben sind. Ich hätte gern noch mehr über die Crew der Dreamcatcher erfahren. Die Welt über den Wolken bietet so viele spannende Ideen, da hätte ich mir einfach etwas mehr Raum gewünscht. Trotzdem finde ich es gut, dass es sich um einen Einzelband handelt. Nicht jede Geschichte muss aus mehreren Teilen bestehen.

Besonders schön fand ich die magischen Elemente und die Idee, dass jeder auf seine Weise nach dem sucht, was ihm wirklich wichtig ist. Das verleiht der Geschichte eine besondere Bedeutung, die auch nach dem Lesen noch nachklingt.

Ein fantasievolles, mutiges Abenteuer mit einer sympathischen Heldin, spannenden Ideen und einer ganz eigenen Magie. Es ist ein Buch über Freundschaft, Zusammenhalt, Selbstvertrauen und darüber, seinen eigenen Weg zu finden.

Auch wenn ich mir manchmal mehr Tiefe bei der Handlung und den Nebenfiguren gewünscht hätte, hat mich die Geschichte mitgenommen. Ich kann das Buch allen empfehlen, die gerne in magische Welten abtauchen und starke Kinderfiguren mögen. Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Das beste Buch der Autorin

Dieser Sommer wird anders
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"Es ist sinnlos, von Dingen zu träumen, die niemals existieren werden - es gibt einfach zu viel in der Realität, mit dem man sich auseinandersetzen muss." - S. 172

Vor fünf Jahren verbrachte Lucy einen ...

"Es ist sinnlos, von Dingen zu träumen, die niemals existieren werden - es gibt einfach zu viel in der Realität, mit dem man sich auseinandersetzen muss." - S. 172

Vor fünf Jahren verbrachte Lucy einen unvergesslichen Tag und eine Nacht auf Prince Edward Island, als sie auf Einladung ihrer besten Freundin Bridget zu einem Sommerurlaub auf die Insel kam. Bridget hatte für den Trip klare Regeln: viel Austern essen, die Stadt Toronto hinter sich lassen und vor allem nicht in ihren Bruder Felix verlieben. Doch genau das passiert, zumindest unbewusst. Denn Lucy wusste gar nicht, dass Felix Bridgets Bruder ist. Seitdem zieht sich eine geheimnisvolle Verbindung zwischen Lucy und Felix durch jeden Sommer, auch wenn beide versuchen, sich nicht näherzukommen. Doch kurz vor Bridgets Hochzeit sind alle wieder zusammen auf der Insel und plötzlich stellt sich die Frage: Was verbirgt Bridget vor allen? Warum hat sie Lucy mitten in den hektischen Hochzeitsvorbereitungen zurückgerufen? Und wie soll Lucy mit Felix umgehen, der auf der Insel lebt, während sie selbst in der Stadt ist, zumal sie sich eigentlich nicht verlieben dürfen?

Ich habe das Buch heute Morgen erst bei der Post abgeholt und es soeben beendet. Eigentlich wollte ich nur mal kurz reinlesen und plötzlich bin ich auf Seite 439 und somit am leider Ende angelangt. Die Geschichte erzählt von verbotener Liebe, Freundschaft, Geheimnissen und den kleinen Momenten, die das Leben und die Gefühle verändern. 

"»Manchmal habe ich das ungute Gefühl, dass sich meine Welt mit dem Alterwerden eher verkleinert statt erweitert hat«, gebe ich zu. »Blumen pflücken, Blumenkränze stecken, im Garten meiner Tante arbeiten - das war mal mein Hobby, aber jetzt ist meine Tante weg, und mein Hobby ist mein Job, und die Arbeit ist mein ganzes Leben.«" - S. 172

Die Geschichte spielt auf einer traumhaften Insel, die so bildhaft beschrieben wird, dass sich das Buch angefühlt hat wie ein Kurzurlaub. Die Autorin hat mich mit ihrer detailreichen Beschreibung der Prince Edward Island (ja, die gibt's wirklich) sofort mitten ins Geschehen versetzt. Obwohl ich selbst nie dort war, konnte ich die frische Meeresluft und die entspannte Stimmung förmlich spüren.

Lucy ist eine sehr authentische Protagonistin, die einen mit ihrer Entwicklung über die Jahre sehr ins Herz wächst. Felix ist charismatisch und bodenständig zugleich, ein Typ, den man einfach gernhaben muss. Die langsam entstehende Romanze zwischen den beiden ist realistisch und schön aufgebaut, ohne übertriebene Drama-Momente. Auch die wenigen Spicy Szenen, die vorhanden waren, wirkten nicht unpassend, hätten für meinen Geschmack aber auch weggelassen werden können.

Besonders gefallen hat mir die Freundschaft zwischen Lucy und Bridget, die mit all ihren Ecken und Kanten dargestellt wird. Das große Geheimnis um Bridget wurde zwar spannend aufgebaut, aber die Auflösung war für mich nicht so überraschend wie erhofft und die Dramatik diesbezüglich etwas langgezogen. Auch die Zeitsprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart (die Kapitel werden entsprechend benannt) wirkten für mich manchmal etwas abrupt. Trotz der Kritikpunkte hat mich das Buch emotional gepackt und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Die Themen-Kombination aus Freundschaft, Familie und Sommerliebe hat für mich perfekt harmoniert, genauso wie die Charaktere.

Für alle, die von Fünf Sommer mit dir nicht so überzeugt waren, möchte ich sagen: Gebt Carley Fortune noch eine Chance. Dieses Buch war wunderschön. Es ist eine tolle Geschichte, besonders für den Sommer. Ich habe nun ein Lieblingsbuch der Autorin, das perfekt für alle ist, die gern romantische, aber trotzdem bodenständige Liebesgeschichten mit Tiefgang mögen. Ein Buch, das man am besten an einem warmen Sommertag liest, um sich dabei ganz in der Atmosphäre der Insel zu verlieren.

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Veröffentlicht am 14.06.2025

Ein gelungener Auftakt

Fighting Through Deep Waters
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„Menschen sind nicht ohne Grund so, wie sie sind. Unsere Vergangenheit prägt uns. Kai und ich scheinen uns ähnlich zu sein. Deshalb vermute ich, dass es hinter diesem Sonnyboy-Image Schatten gibt. Dass ...

„Menschen sind nicht ohne Grund so, wie sie sind. Unsere Vergangenheit prägt uns. Kai und ich scheinen uns ähnlich zu sein. Deshalb vermute ich, dass es hinter diesem Sonnyboy-Image Schatten gibt. Dass er etwas verbirgt. Genau wie ich. Und eines weiß ich aus Erfahrung: Irgendwann holen mich die Schatten immer ein.“ - S. 22

Lukas und Henriette kennen sich schon seit Kindertagen, doch nach Lukas’ plötzlichem Umzug gab es lange keinen Kontakt mehr zwischen den beiden. Jetzt treffen sie sich überraschend auf einem Segelschiff wieder, wo sie gemeinsam an einem Forschungsprojekt arbeiten sollen. Das gibt ihnen nicht nur die Chance, alte Wunden zu heilen, sondern auch, sich auf ganz neue Weise kennenzulernen. Die Geschichte spielt auf der Sapient Sailor, einer "schwimmenden Universität", was der Geschichte eine maritime Atmosphäre verleiht. Neben der Liebesgeschichte gibt es spannende Einblicke in Meeresbiologie, Umwelt- und Naturschutz, die durch Rückblicke in die Vergangenheit ergänzt werden. Die wechselnden Ich-Perspektiven machen das Lesen abwechslungsreich und gewähren Einblicke in die Gedankengänge von beiden Protagonisten, die ich sehr gelungen fand. Ich konnte mit beiden Charakteren mitfühlen und habe sie schnell ins Herz geschlossen.

Das war mein erstes Buch von Julia Hausburg und definitiv nicht mein letztes. Mich hat besonders das Setting auf dem Segeljackt fasziniert – eine Uni auf dem Wasser ist einfach mal etwas anderes. Ich mochte die Mischung aus Alltag auf dem Schiff, den Tauchgängen und den emotionalen Themen sehr gerne. Bei Henriette brauchte ich zu Beginn etwas, bis ich sie ins Herz schließen konnte, während Lukas mit seiner offenen Art schnell sympathisch war, auch wenn ich seine Gründe für das plötzliche Verschwinden damals nicht ganz nachvollziehen konnte. Die anderen Charaktere bieten eine gelungene Abwechslung zu den Charakteren und sind nicht nur lustig, sondern auch authentisch, ohne in Klischees abzurutschen. Lediglich das Ende kam für mich etwas abrupt. Trotzdem freue ich mich auf den zweiten Band.

Das Buch ist ein schöner Liebesroman mit Tiefgang (wortwörtlich), das sich von typischen Liebesromanen abhebt. Wer Lust auf eine maritime Atmosphäre, spannende Themen rund ums Meer und eine emotionale Geschichte hat, ist mit dem Buch gut bedient. Perfekt für die aktuell warmen Tage. Trotz kleiner Schwächen beim Einstieg und einem etwas abrupten Ende, eine klare Leseempfehlung von mir. Ich bin gespannt, wie es in dem zweiten Band Fleeing from Deep Waters weitergeht.

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