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Veröffentlicht am 19.10.2025

Wird Damien seinen Auftrag erfüllen?

Spookily Yours
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Zum Inhalt:
Zusammen mit ihrer Schwester Luna betreibt die Hexe Willow eine Bäckerei mit Café. Sie liebt die Arbeit dort, doch ihr Traum war es nie. Zudem fühlt sie sich in ihrem Haus ziemlich einsam, ...

Zum Inhalt:
Zusammen mit ihrer Schwester Luna betreibt die Hexe Willow eine Bäckerei mit Café. Sie liebt die Arbeit dort, doch ihr Traum war es nie. Zudem fühlt sie sich in ihrem Haus ziemlich einsam, seitdem ihre Schwester ausgezogen ist. Nach einigen Überlegungen beschließt Willow sich eine Katze aus dem Tierheim zu holen, um endlich wieder ein Vertrauenstier zu haben. Ihr Wahl trifft ausgerechnet einen schwarzen Kater, der mehr ist, als es auf den ersten Blick scheint. Denn bei dem schwarzen Kater handelt es sich eigentlich um den Dämon Damien, der von einer Hexe verflucht wurde. So kommen einige Probleme auf Willow zu.

Meine Meinung:
Die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Willow und Damien konnte mich, ehrlich gesagt, nicht ganz überzeugen. Ich finde, man spürt durchaus eine gewisse Anziehung zwischen den beiden. Dennoch fehlen mir einfach die Funken, die zwischen den beiden sprühen, das leichte Kribbeln. Irgendwie konnte ich das alles einfach nicht spüren, was sehr schade war. Denn die Liebesgeschichte zwischen den beiden hat durchaus Potenzial. Zudem waren die expliziten Szenen in der zweiten Hälfte so einnehmend, dass alles andere zur Nebensache wurde. Wobei es da durchaus andere Themen gab, die einige Fragen aufwarfen, wie die Sache mit Damiens Auftrag.

Willow und Damien sind sympathische Figuren, die beide ihr Päckchen zu tragen haben. Dennoch hatte ich, was diese angeht, das Gefühl, nur an der Oberfläche zu kratzen. Dabei bewegt die beiden doch einiges, wodurch eine gewisse Tiefe entstehen könnte und mich durchaus neugierig auf sie und ihre Leben gemacht hat. Leider werden viele Themen nur angeschnitten, ohne dass im weiteren Verlauf wirklich darauf eingegangen wird, was es mir schwer gemacht hat, mit beiden mitzufiebern. Dennoch war ich gespannt darauf, ob Damien seinen Auftrag wirklich erfüllen wird und was das für Willow, Damien und Willows Schwester Luna bedeutet.

Fazit:
Leider konnte mich die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Willow und Damien nicht ganz überzeugen. Zwar merkt man durchaus eine gewisse Anziehung zwischen den beiden. Mir fehlten jedoch die Funken und das leichte Kribbeln zwischen den beiden. Zudem haben mir die expliziten Szenen in der zweiten Hälfte zu sehr überhandgenommen, obwohl es durchaus genug andere Themen gab, die aber leider meist nur angeschnitten wurden. Außerdem hatte ich das Gefühl, was Willow, Damien und die Dinge, die sie bewegen angeht, gerade mal an der Oberfläche zu kratzen. Was sehr schade war, weil dort viel Potenzial verschenkt wurde. Dennoch war ich gespannt darauf, ob Damien seinen Auftrag doch irgendwie umgehen kann und was das alles für Willow, Damien und Willows Schwester Luna bedeuten wird.

Veröffentlicht am 02.08.2025

Bekommen Rapsody und Kol ihre zweite Chance?

Shattered Vows
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Zum Inhalt:
Kol kann Rapsody einfach nicht vergessen. Schließlich hat sie ihn vor vier Jahren nicht nur kurz vor ihrer Hochzeit einfach stehen lassen und damit tief verletzt. Nun hat er sie endlich gefunden ...

Zum Inhalt:
Kol kann Rapsody einfach nicht vergessen. Schließlich hat sie ihn vor vier Jahren nicht nur kurz vor ihrer Hochzeit einfach stehen lassen und damit tief verletzt. Nun hat er sie endlich gefunden und erfährt, dass sie einen anderen Mann heiraten will. Kurzerhand entführt Kol Rapsody und bringt sie auf das Familienanwesen Midnight Manor und sperrt sie ein. Denn auch wenn Kol eigentlich immer einen Plan hat, weiß er nicht, was er mit Rapsody tun soll. Er weiß nur, dass er endlich Antworten will. Als er diese bekommt, ist er dennoch immer noch so verletzt und wütend, dass er einen Plan schmiedet. Er will es schaffen, dass Rapsody sich erneut in ihn verliebt und sie dann eiskalt fallen lassen. Doch Kol hat die Rechnung ohne Rapsody gemacht. Denn diese weckt ungeahnte Gefühle in ihm und Kol fragt sich immer mehr, ob er seinen Plan wirklich durchziehen kann.

Meine Meinung:
Rapsody ist eine sympathische junge Frau, die mir einfach nur leidtat. Durch die emotionale Erpressung durch ihre Mutter hatte sie keine Chance, überhaupt mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, etwas zu erleben, eigene Erfahrungen zu sammeln und sich eine eigene Meinung zu bilden. Umso schöner fand ich es, als sie langsam anfing aufzublühen, sich fragt, was sie will und sich dies zum Teil auch nimmt. Ihre Entwicklung hat mir richtig gut gefallen und ich habe die ganze Zeit mit ihr mitgefiebert, gelitten und mich für sie gefreut, wenn sie wieder etwas mehr zu sich selbst gefunden hat.

Durch den ersten Band war mir zwar schon klar, auf was man sich mit den Brüdern Voss einlässt. Dennoch konnte ich Kols Reaktionen und Handlungen nur bedingt nachvollziehen, auch nachdem ich mehr über seine Vergangenheit und über das, was sein Vater ihm angetan hat, erfahren habe. Seine anfängliche Wut auf Rapsody war zwar verständlich, ebenso wie die Enttäuschung und die Verlustängste, weil sie vor Jahren plötzlich verschwunden ist. Doch selbst als er endlich herausfindet, weswegen Rapsody gegangen ist, zeigt er kein Verständnis, sondern sinnt lieber auf Rache. Für mich war das vollkommen unverständlich und zeugte nicht gerade von innerer Reife. Erst zum Ende hin scheint es bei ihm langsam klick zu machen und es wird besser.

Die Liebesgeschichte zwischen Rapsody und Kol ist durch ihre Vorgeschichte auf beiden Seiten durch viel Unsicherheit geprägt, wodurch diese sehr langsam verläuft, was gut gepasst hat. Mir hat gefallen, als Kol endlich durchblicken ließ, dass Rapsody ihm doch unter die Haut geht und er nicht nur mit ihr spielt. Da ich mir aber sehr lange sehr unsicher war, ob das wirklich so ist oder Kol alles nur tut, um sich an Rapsody zu rächen, konnte mich die Liebesgeschichte zwischen den beiden leider nicht ganz packen. Zudem hatte ich dadurch das Gefühl, dass Rapsody sich in die nächste Abhängigkeit stürzt. Was sehr schade ist. Denn wenn man davon ausgeht, dass alles zwischen Rapsody und Kol echt ist, hat die Liebesgeschichte zwischen den beiden viele schöne Momente.

Fazit:
Eine Geschichte über emotionale Erpressung, Missverständnisse, Unsicherheit und Verlustängste, die einiges an Potenzial und schöne Momente hat, mich aber dennoch nicht ganz in ihren Bann ziehen konnte. Rapsody war mir gleich sympathisch und ich habe die ganze Zeit mit ihr mitgefiebert, gelitten und mich für sie gefreut, wenn sie mehr aus sich herausgekommen ist. Zudem hat mir ihre Entwicklung gefallen. Kols Reaktionen und Handlungen konnte ich leider nur bedingt nachvollziehen und seine Rachepläne an Rapsody haben mir zu sehr die sich anbahnende Liebesgeschichte überschattet. Ich wusste einfach nie, ob es von Kols Seite echt ist oder er nur mit Rapsody spielt. Was schade ist, da ihre Liebesgeschichte durchaus viele schöne Momente hatte.

Veröffentlicht am 15.06.2025

Was geschah mit Savannah?

The Surf House
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Zum Inhalt:
Bea will mit ihrer Arbeit als Model nichts mehr zu tun haben. Als sie durch die Straßen von Marrakesch läuft, wird sie von zwei Männern überfallen. Zwar kommt ihr eine Frau zur Hilfe, wird ...

Zum Inhalt:
Bea will mit ihrer Arbeit als Model nichts mehr zu tun haben. Als sie durch die Straßen von Marrakesch läuft, wird sie von zwei Männern überfallen. Zwar kommt ihr eine Frau zur Hilfe, wird aber von einem der Männer überwältigt und droht von ihm erwürgt zu werden. Bea reagiert und sticht dem Mann mit dem Messer der Frau nieder. So bleibt den beiden Frauen nichts anderes übrig, als zu fliehen. Dabei strandet Bea im Surf House, das ihrer Retterin und dessen Freund gehört und versucht, die Geschehnisse in Marrakesch zu verarbeiten. Doch dann taucht Seth auf, der nach seiner verschwundenen Schwester sucht, die vor einem Jahr im Surf House abgestiegen ist. Da er das Gefühl hat, dass niemand ihm die Wahrheit sagt, bittet er Bea, ihm zu helfen, herauszufinden, was mit seiner Schwester geschehen ist. Dabei entdeckt Bea unglaubliche Dinge und gerät selbst in Gefahr.

Meine Meinung:
Bea war mir durchaus sympathisch. Leider konnte ich ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen. Klar möchte sie aus ihrer momentanen Situation heraus, ist in einem fremden Land und von den Dingen, die ihr geschehen, schockiert. Dennoch kann ich nicht verstehen, wieso sie sich lieber einer fremden Person anschließt, als ihre Agentin zu kontaktieren, die ihr bestimmt auch helfen kann. So lässt sie sich im Laufe der Handlung auf viele Situationen ein, bei denen ich mir nicht sicher war, ob sie einfach so naiv ist oder ihr Verhalten der Lieblosigkeit und Geldgier ihrer Mutter geschuldet ist. Leider konnte ich dem Grund nur bedingt mit ihr mitfühlen. Die kleine Entwicklung, die sie dann im Laufe der Handlung macht, hat mir jedoch gefallen.

Spannung kam leider nur bedingt auf. Zwar gab es viele Stellen, bei denen ich mir dachte, dass es jetzt endlich losgeht und sich langsam Spannung aufbaute. Diese flaute dann aber auch schnell wieder ab. Dabei war durchaus Potenzial vorhanden. Schon allein, weil man weder bei den Bewohnern noch den Besitzern des Hostels so recht weiß, woran man bei ihnen ist. Denn das sie alle irgendetwas zu verbergen haben, ist ziemlich schnell klar, nur die Frage ist was. Dennoch war ich neugierig, wer letztendlich mit dem Verschwinden von Savannah etwas zu tun hat.

Fazit:
Eine Geschichte über eine junge Frau, die nicht weiß, wie es für sie weitergehen soll und versucht endlich am Leben teilzunehmen. Ich war gespannt, was Bea auf ihrem Weg erlebt, auch wenn ich ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte. Zudem fand ich es schade, dass sich zwar Spannung aufbaute und durchaus genug Potenzial für eine spannende Geschichte vorhanden war, diese aber meiner Meinung nach nicht ausgeschöpft wurde. Denn die Spannung flaute für meinen Geschmack leider viel zu schnell wieder ab.

Veröffentlicht am 31.05.2025

Ist Jim Sharp unschuldig?

Sieben letzte Tage
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Zum Inhalt:
Alice Logan kann ihrem Vater nicht verzeihen, dass er ihre Mutter betrogen hat und damit ihre Familie zerstörte. Als sie und ihre Schwester Fiona durch Zufall erfahren, dass ihr Vater wegen ...

Zum Inhalt:
Alice Logan kann ihrem Vater nicht verzeihen, dass er ihre Mutter betrogen hat und damit ihre Familie zerstörte. Als sie und ihre Schwester Fiona durch Zufall erfahren, dass ihr Vater wegen Mordes in wenigen Tagen hingerichtet wird, weiß Alice nicht, was sie fühlen soll. Zumal ihr Vater beteuert, unschuldig zu sein. Doch kann sie ihm glauben? Dennoch lässt sie sich von ihrer Schwester dazu überreden, Nachforschungen anzustellen und entdeckt dabei einige Ungereimtheiten. Ist ihr Vater vielleicht doch unschuldig? Für Alice beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn sie hat nur noch sieben Tage Zeit, bis ihr Vater sterben wird. Wäre dies noch nicht genug, gibt es Menschen, die nicht wollen, dass die Wahrheit ans Licht kommt.

Meine Meinung:
Als Alice Logan und ihre Schwester Fiona erfahren, dass ihr Vater in sieben Tagen wegen Mordes hingerichtet wird, beginnt für Alice ein Wettlauf gegen die Zeit, um herauszufinden, ob ihr Vater doch unschuldig ist. So begleiten wir Alice bei ihren Nachforschungen, bei denen sie unerwartet Hilfe vom damaligen Ermittler Luc Boudreaux bekommt.

Die ganze Handlung über steht immer wieder Frage im Raum, ob ihr Vater es war oder nicht und was er Alice verschweigt. Zudem ist nicht klar, was die anderen Fälle, die sie finden, mit dem ihres Vaters zu tun haben, wer im Hintergrund die Strippen zieht und wer Alice mit allen Mitteln davon abhalten will, weiter nachzuforschen. Das alles lädt zum wilden Spekulieren ein und so hatte ich während des Lesens einige Theorien, wurde mit der Auflösung aber doch überrascht. Schon allein wegen all der Ungereimtheiten, der vielen Fragen, die entstehen und weil man immer nur soviel Informationen bekommt, wie nötig ist, um der Handlung zu folgen, entsteht eine Dringlichkeit, wodurch eine gewisse Spannung entsteht. Dennoch hatte ich an zu vielen Stellen das Gefühl, dass die Handlung einfach nicht vorankam, wodurch sich diese zog. Weswegen mich der Thriller nicht ganz packen konnte.

Die Schwestern könnten nicht unterschiedlicher sein. Alice ist eher besonnen und zurückhaltend, Fiona aufbrausend und impulsiv. Zudem fand ich Fiona auch ziemlich manipulativ und ihr Verhalten Alice gegenüber war oftmals das eines trotzigen Kindes. Mir war Fiona sehr unsympathisch, auch wenn ich ihren Wunsch, ihren Vater zu retten verstehen konnte. Nur die Art, auf die sie das angeht, ist oftmals nicht in Ordnung. Alice war mir hingegen sympathisch. Man merkt ihr den Zwiespalt gegenüber ihrem Vater an und wie tief die Verletzungen sind, die er durch sein Verhalten verursacht hat. Dennoch ist da ihr großer Sinn für Gerechtigkeit, ihre Neugierde und vielleicht auch der Wunsch nach einem Vater, der sie antreibt, an dem Fall zu arbeiten. Ich konnte Alice Reaktionen und ihre Handlung aus ihrer Sicht betrachtet nachvollziehen. Zudem war der Eiertanz um Informationen zwischen ihr und Luc amüsant und frustrierend zugleich, weil sie manchmal einfach nur hätten miteinander reden müssen, um Missverständnisse aus der Welt zu schaffen.

Fazit:
Viele Ungereimtheiten, immer wieder neue Fragen, die entstehen und weil man immer nur so viel weiß, dass man der Handlung gut folgen kann, sorgen für eine gewisse Spannung. Dennoch hatte ich an zu vielen Stellen das Gefühl, dass die Handlung nicht vorankam, wodurch sie sich zog und der Thriller mich nicht ganz packen konnte. Trotzdem habe ich Alice und auch Luc gern bei ihren Nachforschungen begleitet und war gespannt, was sie alles herausfinden und wie die ganzen Fälle zusammenhängen. Zwar hatte ich einige Vermutungen, dennoch konnte mich der Autor mit der Auflösung überraschen, da ich darauf nicht gekommen bin.

Veröffentlicht am 03.05.2025

Gibt es eine Zukunft für Anabelle und Asher?

Moonlit Thorns
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Zum Inhalt:
Anabelle Boudreaux kann es nicht fassen, dass ihr geliebter Vater tot ist. Wäre der Schmerz über den Verlust noch nicht genug, muss sie feststellen, dass ihr Vater hohe Schulden bei Asher ...

Zum Inhalt:
Anabelle Boudreaux kann es nicht fassen, dass ihr geliebter Vater tot ist. Wäre der Schmerz über den Verlust noch nicht genug, muss sie feststellen, dass ihr Vater hohe Schulden bei Asher Voss hat und dieser nun droht sich Oak Haven, das Anwesen ihrer Familie, unter den Nagel zu reißen. Dies darf nicht geschehen und so macht sich Anabelle auf zum mysteriösen Anwesen Midnight Manor, auf dem Asher mit seinen drei Brüdern wohnt. Doch um die Schulden zu begleichen, bleibt Anabelle nichts anderes übrig, als einen Deal mit Asher einzugehen. So ist sie gezwungen, ein Jahr auf Midnight Manor zu wohnen und alles zu tun, was er von ihr verlangt. Wäre das nicht schon schlimm genug, fühlt sich Anabelle magisch von Asher angezogen. Doch dieser ist gefährlich und sollte sie sich auf ihn einlassen, könnte es schlimm für sie ausgehen.

Meine Meinung:
Anabelle war mir sympathisch. Auf den ersten Blick wirkte sie wie eine starke junge Frau, die sich durchsetzen und damit Asher ordentlich Paroli bieten kann. In einem gewissen Maß hat sie das auch getan. Meist wirkte sie auf mich dann aber doch wie ein unschuldiges, leicht naives Mädchen, das sich viel zu viel von Asher gefallen lässt. Erst zum Ende der Geschichte gewinnt sie wieder etwas an Stärke. An ihr gefallen hat mir, dass sie sich trotz aller Schikanen nicht hat unterkriegen lassen und sich für ihre Familie einsetzt.

Mit Asher bin ich ehrlich gesagt nicht warm geworden. Ich fand ihn einfach nur gemein, rücksichtslos, brutal und grausam und das in einem Maße, das nun wirklich unnötig und maßlos übertrieben war. Er ändert sich zwar im Laufe der Handlung ein wenig und seine verletzliche und nette Seite scheint an einigen Stellen durch. Außerdem merkt man, wie sehr Anabelle sich langsam immer mehr in sein Herz schleicht und ich konnte, nachdem ich einiges über seine Vergangenheit erfahren habe, besser verstehen, wieso er so eine dicke Mauer um sich aufgebaut hat. Das alles hat aber nicht gereicht, damit er mir sympathisch wurde.

Die Liebesgeschichte zwischen Anabelle und Asher konnte mich nur bedingt in ihren Bann ziehen. Ich habe die Funken zwischen ihnen nicht richtig gefühlt. Zumal fehlte mir einfach eine fortlaufende Entwicklung, die dann im letzten Drittel zu plötzlich kam. Was im Grunde schade war, denn es war durchaus Potenzial vorhanden.

Alles etwas rausgerissen haben die Angestellten Marcel und Mrs und Mr Potter. Ich habe sie alle drei sofort in mein Herz geschlossen. Vor allem Marcel gibt Anabelle gleich das Gefühl, willkommen zu sein und unterstützt sie, wo er kann. Zudem wissen die drei sehr viel über die vier Brüder, was immer wieder deutlich wird und mir schient es viele Mal so, als wenn die drei deswegen einen besonderen Status bei den Brüdern haben. Zumal sie sich bei ihnen mehr herausnehmen dürfen als andere. Außerdem fand ich die ganzen mysteriösen Ereignisse auf Midnight Manor interessant und war gespannt, was dahintersteckt.

Fazit:
Eine Geschichte mit einigem Potenzial, die mich aber dennoch nicht ganz in ihren Bann ziehen konnte. Anabelle erschien auf den ersten Blick eine starke Frau zu sein, die Asher ordentlich Kontra gibt. Mutierte kurz nach ihrem Zusammentreffen aber zu einem unschuldigen, leicht naiven Mädchen, das sich zu viel von Asher gefallen lässt. Mit Asher bin ich bis zum Schluss nicht warm geworden. Einzig die Angestellten Marcel und Mrs und Mr Potter haben durch ihre herzliche und offene Art alles etwas herausgerissen, ebenso wie die mysteriösen Ereignisse auf Midnight Manor.