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Jessica_BF95

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.11.2025

Ziemlich enttäuscht

The Pumpkin Spice Latte Disaster
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Vom Design und dem Farbschnitt hat mir das Buch unglaublich gut gefallen, daher hatte ich auf der Buchmesse noch eins der mittlerweile raren Exemplare mit Farbschnitt ergattert. Umso enttäuschter war ich ...

Vom Design und dem Farbschnitt hat mir das Buch unglaublich gut gefallen, daher hatte ich auf der Buchmesse noch eins der mittlerweile raren Exemplare mit Farbschnitt ergattert. Umso enttäuschter war ich mit jedem weiteren Kapitel, das ich gelesen habe.

The Pumpkin Spice Latte Disaster war nicht das erste Buch was ich von Kyra Groh gelesen habe. Die Sweet Lemon Agency Reihe zum Beispiel hat mir sehr gut gefallen und hatte auch Tiefgang und sympathische Charaktere. Diese hat man hier vergeblich gesucht. Von Anfang an wurde ich weder mit Jude noch mit James warm. Vor allem James anzügliche Gedanken über Jude waren dermaßen wiederholend und pubertär, man war einfach irgendwann nur noch genervt.

Mindestens genauso auf die Palme gebracht hat mich Jude's Schwester. Sie wurde so naiv und unsympathisch dargestellt, war Jude gegenüber unnötig gemein und man hatte beim Lesen über Jude und ihre Familie einfach die ganze Zeit ein schlechtes Gefühl. Die Story mit ihrer Schwester wurde auch gar nicht vertieft sondern nur oberflächlich zwischendurch angeschnitten, ich vermute in einem der nächsten Bände wird diese dann vertieft. Mich überzeugt weiter zu lesen, hat dieses Buch allerdings nicht.

Mir fehlten auch die pumpkin spice-Gilmore-girls-Kleinstadt und cozy Stadtfest Vibes, was ich total schade fand. Es kam einfach kein Gefühl rüber.

Insgesamt war ich leider sehr enttäuscht von dieser Geschichte. Da mir eine andere Reihe der Autorin vorher sehr gut gefallen hatte, bin ich hier mit hohen Erwartungen ran gegangen und habe ein richtig schön gemütliches Herbst Buch erwartet, es aber leider nicht bekommen.

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Veröffentlicht am 19.10.2025

Anders als erwartet

The Business Trip
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In Jessie Garcias Buch "The business" trip" geht es um die beiden Frauen Stephanie und Jasmine, die im selben Flugzeug sitzen und beide auf einmal spurlos verschwinden.

Das Cover fand ich ganz ansprechend, ...

In Jessie Garcias Buch "The business" trip" geht es um die beiden Frauen Stephanie und Jasmine, die im selben Flugzeug sitzen und beide auf einmal spurlos verschwinden.

Das Cover fand ich ganz ansprechend, es passt mit der Schriftart und der gewählten Farben zum Genre.
Der Schreibstil hat mir auch gut gefallen, es war flüssig und ansprechend geschrieben, die Kapitel waren auch schön kurz, sodass man die ganze Zeit weiterlesen wollte. Auch die verschiedenen Sichtweisen fand ich gut gewählt, aus mancher Sicht hat man natürlich lieber gelesen als bei anderen.

Bis zur Mitte hat es mich auch total gepackt, man konnte sich keinen Reim darauf machen was los ist, nichts vorhersehen und je mehr Personen involviert wurden, desto spannender wurde es.

Ab dem ersten Twist wurde es leider langweiliger und abstruser, auch vorhersehbar. Der ganze Nervenkitzel war raus und man hat nur darauf gewartet welche Idee denn jetzt kommt.

Bis zur Mitte hatte mich das Buch wirklich noch gepackt, hat dann aber an Spannung und Nervenkitzel verloren. Es hatte dann nicht mehr wirklich was mit einem Thriller zu tun. Ich würde es persönlich nicht nochmal lesen.

Sowohl auf dem Cover, auf der Rückseite als auch innen finden sich zahlreiche Zitate von bekannten Autorinnen aus dem Thriller Bereich, die dieses Buch anpreisen, dadurch hätte man natürlich noch höhere Erwartungen, die leider nicht erfüllt wurden.

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Veröffentlicht am 15.06.2025

Bleibt nur an der Oberfläche

Hello Baby
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Hello Baby von Kim Eui-kyung war für mich Mal ein ganz anderes Buch. Ich hatte keinerlei Erwartungen an das Buch. Mehrere Frauen Ende 30 und Anfang bis Mitte 40 versuchen ein Kind zu bekommen und befinden ...

Hello Baby von Kim Eui-kyung war für mich Mal ein ganz anderes Buch. Ich hatte keinerlei Erwartungen an das Buch. Mehrere Frauen Ende 30 und Anfang bis Mitte 40 versuchen ein Kind zu bekommen und befinden sich alle in Behandlung in der berühmten Baby-Angel-Fruchtbarkeitsklinik.
Die Leseprobe fand ich spannend und dachte zunächst es würde speziell um eine der genannten Frauen aus dem Buch gehen und wie eine ihrer Freundinnen es geschafft hat nach einer langen Reise mit künstlicher Befruchtung und IVF letztendlich doch ein Baby zu bekommen.

Das Cover ist ansprechend gestaltet, es wirkt anders/"künstlich", passend zum Thema des Buches.
Den Schreibstil, zusammen mit den kurzen Kapiteln, fand ich angenehm,
Ich fand nur den Wechsel zwischen den Frauen teilweise etwas abrupt, man hat immer nur einen kurzen Ausschnitt aus ihrem Leben und den Bemühungen um ein eigenes Kind erfahren.
Für mich hat es sich dabei weniger wie ein Roman und eher wie eine Reihe an Erfahrungsberichten gelesen.
Man hat von verschiedenen Ursachen, sowohl bei den Frauen als auch bei ihren Ehemännern erfahren, die eine Schwangerschaft ohne zusätzliche Hilfe so gut wie unmöglich macht. Davon, wie wenig emotional involviert ihre Ehemänner teilweise sind und Eltern und Schwiegereltern hingehen Druck wegen des Ausbleibens von Enkelkindern machen.

Es wurde versucht etwas Spannung aufzubauen durch die plötzliche Nachricht einer der Frauen, die verkündete ein Baby bekommen zu haben. Allerdings fand ich diesen Teil der Geschichte sehr vorhersehbar. Zunächst dachte ich auch, es würde gar nicht mehr aufgegriffen werden aber das Ende hat sich letztendlich genauso zugetragen wie vermutet.

Insgesamt fand ich das Thema sehr spannend und wichtig darüber zu lesen und zu berichten, wie IVF funktioniert, was für ein schwerer Weg es dabei für die Frauen ist, sowohl emotional als auch körperlich und dass sowohl die Partner als auch Familienangehörige, da möglicherweise nicht die größte Unterstützung sind. Allerdings hat der Tiefgang gefehlt, die Vorstellung der verschiedenen Charaktere bleibt sehr flach und die ganze Geschichte ist gefühlt emotionslos rübergebracht worden. Vor allem das Ende war dann sehr abrupt und man hat das Gefühl, dass ein richtiger Abschluss fehlt.

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Veröffentlicht am 15.06.2025

Hohe Erwartungen wurden leider nicht erfüllt

Neuanfang in Notting Hill
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In Neuanfang in Notting Hill von Norie Clarke geht es um Jess, die von ihrem Exfreund um das Geld für eine eigene Wohnung betrogen wurde und als Übergangslösung zunächst bei ihrer besten Freundin Debs ...

In Neuanfang in Notting Hill von Norie Clarke geht es um Jess, die von ihrem Exfreund um das Geld für eine eigene Wohnung betrogen wurde und als Übergangslösung zunächst bei ihrer besten Freundin Debs eingezogen ist. Da diese aber bald ein weiteres Kind erwartet und das Zimmer braucht, finden sie in der Zeitung ein Inserat für ein Zimmer zur Untermiete bei der 80 jährigen Rentnerin Joan.

Das Cover ist süß gestaltet, man sieht zum einen das altmodische Telefon in einer Ecke und in der zweiten Ecke Jess mit ihrem Handy, sprich beide Welten, die aufeinander treffen. On- und Offline.

Den Schreibstil fand ich angenehm, es ist flüssig geschrieben. An manchen Stellen hatte ich allerdings den Eindruck, dass versucht wurde 1:1 zu übersetzen und es daher teilweise "komisch" und hölzern klang. Viele Stellen wurden sehr detailreich beschrieben, wodurch es sich dann in die Länge zog.

Tiefgang hatte die Geschichte dann aber meiner Meinung nach leider nicht.
Die Handlung war auch sehr vorhersehbar. Dass Joans Sohn noch eine größere Rolle in dieser Geschichte spielen wird, wurde einem schnell klar. Wer dann hinter ihrer "anonymen" Brieffreundschaft steckt, wird einem als Lehrer auch sofort bewusst. Da war einfach keinerlei Überraschung oder Spannung. Zudem gab es keinerlei Funken zwischen den Love interests, und man hat keinerlei Chemie als Leser zwischen ihnen empfunden.
Die parallele Handlung mit Joseph und den Tausch zwischen Jess und Joan fand ich sehr interessant, allerdings hat mir auch da am Ende der Tiefgang gefehlt. Es war viel zu schnell zu Ende und die letzten Sätze klangen einfach "platt".

Durch die Leseprobe war ich mit hohen Erwartungen an das Buch gegangen, die leider nicht erfüllt wurden. Man empfindet Sympathie für Jess und ihre Lebenssituation, aber niemand gerät hier so richtig ins Handeln. Es passiert auch insgesamt nicht viel und gerade das letzte Drittel hat mich schon enttäuscht.

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Veröffentlicht am 25.05.2025

Schwacher Start

The Wind Weaver (Wind Weaver 1)
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In The Wind Weaver von Julie Johnson geht es um Rhya, die halb Mensch, halb Fae ist und als sogenannter Halbling gejagt wird. Sie gerät trotz ihrer langen Flucht in Gefangenschaft, als General Scythe auftaucht. ...

In The Wind Weaver von Julie Johnson geht es um Rhya, die halb Mensch, halb Fae ist und als sogenannter Halbling gejagt wird. Sie gerät trotz ihrer langen Flucht in Gefangenschaft, als General Scythe auftaucht. Befreit er sie wirklich oder befindet sie sich nur in der nächsten Gefangenschaft?

Das Cover ist wunderschön gestaltet, ebenso wie der Farbschnitt und das Page Overlay. Die Farben leuchten richtig und insgesamt ist die Gestaltung einfach toll gelungen.

Der Schreibstil ist ganz angenehm, man kommt gut in die Handlung rein.
Sympathie kann man für die beiden Hauptprotagonisten allerdings nicht wirklich empfinden. Rhya wirkt sehr naiv und Scythe ist unmöglich ihr gegenüber.
Ich habe mich die ganze Zeit gefragt ob die beiden das Love interest der Geschichte sein sollen, denn man fühlt absolut gar kein Knistern, er behandelt sie schlecht, redet kaum mit ihr und ihre Gesundheit ist ihm größtenteils auch egal. Man wird schlicht und einfach nicht warm mit den beiden Protagonisten.

Das Magiesystem an sich, die Weltaufteilung und das world building an sich ist super interessant und hat großes Potential.
Für mich hat sich die Geschichte dann aber leider sehr gezogen. Es passiert kapitellang nicht viel, die Reise zwischendurch wird sehr ausführlich beschrieben und man hat zwischendurch world building aber es passiert einfach nichts spannendes oder plötzliches.

Ich bin mit hohen Erwartungen an das Buch gegangen, die leider nicht erfüllt wurden. Man spürt keine Verbindung zwischen den Protagonisten, das Buch hat sich insgesamt sehr gezogen und trotz der Länge ist nicht viel passiert.
Die letzten Kapitel haben das Ruder zwar noch mal rum gerissen und die Spannung etwas angehoben aber der Anfang- und Mittelteil waren schon zäh.
Durch das Ende möchte ich allerdings noch wissen wie es weitergeht, den zweiten Teil werde ich also lesen.

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