Zwischen Macht, Misstrauen und neuen Allianzen – solide Fortsetzung mit Schwächen
Eisige WellenBand zwei der Grisha-Trilogie führt Alina tiefer in ein zerrissenes Ravka – mit neuen Figuren, alten Feinden und einer Protagonistin am Rand
In Eisige Wellen fliehen Alina und Mal nach dem Kampf aus Ravka, ...
Band zwei der Grisha-Trilogie führt Alina tiefer in ein zerrissenes Ravka – mit neuen Figuren, alten Feinden und einer Protagonistin am Rand
In Eisige Wellen fliehen Alina und Mal nach dem Kampf aus Ravka, doch die Bedrohung durch den Dunklen bleibt allgegenwärtig. Die beiden schließen sich dem charismatischen Freibeuter Sturmhond an – eine Allianz, die neue Wege eröffnet, aber auch neue Gefahren birgt.
Der Einstieg bleibt spannend und bringt frischen Wind durch interessante neue Charaktere und Enthüllungen. Alinas zunehmender Machtkonflikt und ihre innere Veränderung sorgen für Tiefe, doch die Beziehung zu Mal wirkt zusehends schwächer und wiederholt sich thematisch. Ab der Mitte verliert die Handlung etwas an Dynamik – typische Schwächen eines mittleren Bandes einer Trilogie.
Positiv hervorzuheben sind Bardugos atmosphärischer Stil und das gelungene Ende, das Lust auf den finalen Band macht. Auch wenn nicht alles überzeugt, bleibt Eisige Wellen eine lesenswerte Fortsetzung.