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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.07.2025

Sehr emotional

Was bleibt ist Liebe - Trauerbewältigung um verstorbenen Hund
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In dem Buch „Was bleibt ist Liebe“ berichtet Anna Gärtner von ihren eigenen Erfahrungen und Erlebnissen der Trauerbewältigung um ihren Hund Benny.

Gefühlvoll, emotional und authentisch erzählt Anna Gärtner ...

In dem Buch „Was bleibt ist Liebe“ berichtet Anna Gärtner von ihren eigenen Erfahrungen und Erlebnissen der Trauerbewältigung um ihren Hund Benny.

Gefühlvoll, emotional und authentisch erzählt Anna Gärtner von ihren Erfahrungen, die sie beim Verlust ihres Seelenhundes Benny gemacht hat. Der Tod ihres Hundes kam für sie unerwartet und plötzlich. Oftmals denkt man als Hundebesitzer, dass man um ein geliebtes Tier nicht so trauern dürfte. Denn für andere war es ja „nur“ ein Tier. Doch oftmals sind unsere Verbindungen zu einer Fellnase für andere nicht wirklich greifbar. Umso mehr hat mich die persönliche Schilderung ihrer Erfahrungen mit ihrem Seelenhund emotional erreicht und ergriffen. Ich konnte sehr gut nachvollziehen, wie sie sich gefühlt hat. So ein Ereignis kann einem Hundebesitzer buchstäblich den Boden unter den Füßen wegziehen. Die Autorin geht in ihrem Buch sehr offen mit ihren Gefühlen um, was mich sehr bewegt hat. Auch die Tatsache, dass man durch den Verlust eines Vierbeiners in eine Depression rutschen kann, hat mich sehr bewegt. Besonders gut gefallen haben mir unterschiedliche Möglichkeiten der Trauerbewältigung und die Gedanken dazu. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen. So war es für mich nicht überraschend, dass ich dieses kleine Büchlein in kürzester Zeit gelesen hatte.

Fazit: Anna Gärtner ist ein sehr emotionales Büchlein über ihre eigenen Erfahrungen im Umgang mit dem Verlust eines Hundes gelungen. Einige Gedanken und Anregungen werde ich daraus mitnehmen und hoffentlich nutzen können, wenn ich meinen eigenen Seelenhund über die Regenbogenbrücke gehen lassen muss. Jedenfalls weiß ich jetzt, dass es völlig in Ordnung ist, wenn man um ein geliebtes Tier trauert. Egal was andere Menschen sagen!

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Veröffentlicht am 20.07.2025

Ein unerwartetes Ende

Ein mörderisches Paar. Der Sturz
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Im dritten Band der Trilogie „Ein mörderisches Paar - Der Sturz“ geht die Kopfgeldjagd nach Dr. Sommerfeldt weiter. Es kommt letztendlich zum Showdown. Das Ende war für mich unerwartet.

Klaus - Peter ...

Im dritten Band der Trilogie „Ein mörderisches Paar - Der Sturz“ geht die Kopfgeldjagd nach Dr. Sommerfeldt weiter. Es kommt letztendlich zum Showdown. Das Ende war für mich unerwartet.

Klaus - Peter Wolf haucht auch in diesem Hörbuch seinen Figuren Leben ein. In Ostfriesland wimmelt es nur so von Menschen, die gerne das Kopfgeld, das auf Dr. Sommerfeldt ausgesetzt wurde, verdienen möchten. Dr. Sommerfeldt versucht seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, was nicht immer ganz einfach ist. Mit gewohntem Humor und Spannung erzählt der Autor von der Kopfgeldjagd nach Sommerfeldt. Dabei sorgen unvorhersehbare Wendungen dafür, dass der Spannungsbogen aufrecht erhalten bleibt.
Klaus - Peter Wolf hat mit der Figur Dr. Sommerfeldt einen Protagonisten geschaffen, der sehr unterhaltsam ist. Bei dieser Trilogie ist noch Frauke, die frühere Mietehefrau, mit von Bedeutung. Schließlich heiraten Dr. Sommerfeldt und seine Frauke. Gemeinsam versuchen sie ihr Leben zu genießen, was der Gangsterboss Willi Klempmann ihnen vermasselt.
Obwohl Dr. Sommerfeldt ein Serienkiller ist, hat er in manchen Bereichen meine Sympathien. Schließlich möchte er doch eigentlich nur Gutes bezwecken.
Klaus - Peter Wolf als Hörbuchsprecher gefällt mir nach wie vor sehr, sehr gut. Ich liebe die Art und Weise, mit denen er seine Protagonisten durch seine Intonationen zum Leben erweckt. Dadurch fällt es einem leicht zuzuhören. Manchmal habe ich mich beim Hören wie ein Teil von der ganzen Szene gefühlt. Nach wie vor mag ich den Lokalkolorit von Klaus - Peter Wolf. In meinem Kopf reise ich dann nach Ostfriesland, nach Borkum und die vielen anderen wunderschönen Schauplätze.

Fazit: Für mich sind die Geschehnisse Rund um Dr. Sommerfeldt erfrischend anders. Sehr gerne habe ich dem Hörbuch gelauscht. Dabei habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Ich bin gespannt, ob noch weitere Geschichten von Dr. Sommerfeldt folgen. Für Fans von Klaus - Peter Wolf ist das Hörbuch ein Genuss.

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Veröffentlicht am 15.06.2025

Ein spannender, unblutiger Thriller, der Spaß macht zu lesen!

Die Insel - einer kennt die ganze Wahrheit
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Der Thriller „Die Insel“ von Ulf Kvensler erzählt die Geschichte von Isak und Madde, die nach Jahren des Schweigens wieder Kontakt zum Vater von Isak bekommen. Die beiden besuchen Frederick auf Gotland. ...

Der Thriller „Die Insel“ von Ulf Kvensler erzählt die Geschichte von Isak und Madde, die nach Jahren des Schweigens wieder Kontakt zum Vater von Isak bekommen. Die beiden besuchen Frederick auf Gotland. Sie sind beeindruckt von dem väterlichen Anwesen und erfahren, dass Frederick schwer krank ist. Der Vater möchte seinen Sohn und dessen Partnerin näher kennenlernen und einfach noch eine gewisse Zeit mit ihnen zusammen verbringen. Doch ist das der einzige Grund, warum Frederick plötzlich Kontakt zu seinem Sohn aufgenommen hat oder stecken noch andere Dinge dahinter? Hat Frederick etwas zu verbergen oder warum ist der Kontakt zu seinem Sohn abgebrochen? Während der gemeinsamen Zeit kommen sich Isak und Frederick näher und das eine oder andere Familiengeheimnis kommt ans Tageslicht.

Ulf Kvensler ist ein neuer Spannungsroman gelungen. Zu Beginn waren mir die Protagonisten sympathisch. Isak, der sich auf die Kontaktaufnahme seines Vaters eingelassen hat, fand ich wirklich toll. Im Laufe der Geschichte hat er aber Verhaltensweisen gezeigt, die ihn mir etwas unsympathisch machten. Die Rolle der anderen Charaktere war für mich fast bis zum Schluss geheimnisvoll und undurchsichtig, wobei mir sein Vater fast von Anfang an total unsympathisch war. Ich hatte nicht erwartet, dass ein Mensch, der schwer krank ist, mit seinen Angehörigen so umgehen kann! Es war für mich voll und ganz nachvollziehbar, dass Isak nicht bei seinem Vater, sondern bei seinem Großvater aufwuchs.
Der flüssige Schreibstil und die unerwarteten Wendungen sorgten dafür, dass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen habe. Der Spannungsbogen blieb durchgehend erhalten und ich konnte oftmals nicht mehr aufhören mitlesen. Bis zum Schluss waren mir viele Dinge nicht ganz klar, die dann aber in für mich überraschender Weise aufgeklärt wurden.

Fazit: Wieder ist Ulf Kvensler ein toller Spannungsroman gelungen. Das Buch hat mich von Beginn an gefesselt. Durch die vielen überraschenden Wendungen blieb meine Neugier durchweg erhalten. Das Buch hat mir viele spannende Lesestunden bereitet. Das Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung und ich freue mich jetzt schon auf weitere Bücher des Autors.

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Veröffentlicht am 14.06.2025

Eine gelungene Fortsetzung der Ostfriesland - Saga. Ich freue mich schon auf den 3. Band

Der Ruf des Horizonts
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Im zweiten Band der „Ostfriesland - Saga“ setzt Jaane Janssen die Geschichte von Sventje, Lian und Valentin fort. Inzwischen hat sich Sventje als Seifensiderin auf Borkum einen Namen gemacht. Durch ihre ...

Im zweiten Band der „Ostfriesland - Saga“ setzt Jaane Janssen die Geschichte von Sventje, Lian und Valentin fort. Inzwischen hat sich Sventje als Seifensiderin auf Borkum einen Namen gemacht. Durch ihre Arbeit trägt sie einen Teil zum Überleben der Familie bei und Lian muss nicht mehr mit einem Walfänger lange Zeit auf dem Meer sein.

Gespannt habe ich auf die Fortsetzung der Ostfriesland - Saga gewartet. Das Warten hat sich gelohnt. Ich wurde nicht enttäuscht. Sventje ist mir bereits im 1. Band sehr ans Herz gewachsen. Auch in diesem Band hat sie meine volle Sympathie. Sie setzt sich nach wie vor für ihre Familie ein. Selbst als sie den Unmut der damaligen Bevölkerung wegen der Seifen zu spüren bekommt, bleibt sie sich treu und lässt sich nicht unterkriegen. Ganz besonders gut haben mir die Rückblenden gefallen. Hierbei erfährt man so einiges über die Vergangenheit von Lian, Sventje und Valentin. Ein Familiengeheimnis wird dabei gelüftet.
In einem flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil erzählt die Autorin die Geschichte von Sventje, Lian und Valentin weiter. Die bildhafte Sprache hat mich mit meinem Kopfkino direkt nach Borkum versetzt. Durch den Wechsel der Perspektiven und die wirklich angenehme Länge der Kapitel wird der Spannungsbogen aufrechterhalten. Außerdem erleben Lian und auch Sventje wieder einige Abenteuer und werden mit den Widrigkeiten der damaligen Zeit konfrontiert. Dabei beschreibt die Autorin authentisch die Erlebnisse ihrer Protagonisten. Am liebsten hätte ich mich direkt nach Borkum in die damalige Zeit katapultiert und hätte gerne alle Menschen (bis auf den Bader und den Menschen, die Sventje nicht gut gesinnt waren) kennengelernt.

Fazit: Der zweite Band der Ostfriesland - Saga hat mir genauso gut gefallen wie der erste Band. Die Protagonisten sind mir sehr ans Herz gewachsen. Dieses Buch hat mir viele tolle Lesestunden bereitet und hat mich aus meiner Leseflaute befreit! Schon jetzt freue ich mich auf die Fortsetzung der Geschichte. Für mich bekommt dieses Buch einen besonderen Platz in meinem Bücherregal und eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 25.01.2025

Ein toller Auftakt der Familiensaga rund um das Palais Heiligendamm im Jahre 1912

Palais Heiligendamm - Ein neuer Anfang
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Palais Heiligendamm „Ein neuer Anfang“ ist der Auftakt der Autorin Michaela Grünig zu der Trilogie rund um die Berliner Hoteliersfamilie Kuhlmann. Im Jahr 1912 will die Familie dem berühmten Grand Hotel ...

Palais Heiligendamm „Ein neuer Anfang“ ist der Auftakt der Autorin Michaela Grünig zu der Trilogie rund um die Berliner Hoteliersfamilie Kuhlmann. Im Jahr 1912 will die Familie dem berühmten Grand Hotel Konkurrenz machen. Sohn Paul soll dabei in die Fußstapfen des Vaters treten. Doch Paul ist sehr sensibel und interessiert sich eigentlich mehr für Musik. Dafür hat die Tochter Elisabeth großes Interesse am Palais und besitzt auch kaufmännisches Geschick. Die anderen Kinder (Sohn Friedrich und die beiden Töchter Johanna und Luise) haben weniger mit dem Hotel zu tun. Friedrich arbeitet in Berlin an der Charité und die beiden Töchter sollen einfach nur eine gute Partie heiraten.

Michaela Grünig erzählt die Geschichte aus 3 unterschiedlichen Perspektiven. Da wäre zunächst einmal Elisabeth zu nennen, eine starke, junge Frau. Elisabeth entwickelt kaufmännisches Geschick und hat großes Interesse an dem Hotel. Sie hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Ich liebe solche starken Frauenpersönlichkeiten, die sich in der damaligen Zeit behauptet haben. Ihr Schicksal hat mich nicht ganz kalt gelassen. Ich habe im Verlauf der Geschichte ganz schön mit ihr mitgelitten. Ihr Bruder Paul hingegen ist sehr sensibel. Er hat es nicht einfach, da er sich zum Kellner Robert hingezogen fühlt, was zur damaligen Zeit strafrechtlich verfolgt wurde. Sein Erzählstrang ist geprägt von schwierigen Umständen, mit denen er zu kämpfen hat. Da kommen äußere Umstände wie der Krieg gerade wie gerufen, um von gewissen Dingen abzulenken.
Der 3. Erzählstrang handelt von der Angestellten Minna, die im Verlauf der Geschichte zunehmend eine größere Rolle einnimmt.
In einem flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil gelingt es der Autorin den Leser mit seinem Kopfkino in das Jahr 1912 in das Hotel zu entführen. Bildhaft und authentisch wird das Leben der Familie Kuhlmann rund um den Familienbetrieb des Hotels erzählt. Auch die spätere Zeit rund um den 1. Weltkrieg mit all den Sorgen und Nöten wird authentisch beschrieben. Da leidet man mit der gesamten Bevölkerung mit. Ich habe mit den Protagonisten mitgelitten, mich mit ihnen gefreut und einfach ihre Geschichte verfolgt.

Fazit: Der Autorin ist ein toller 1. Band der Familiensaga rund um das Palais Heiligendamm gelungen. Das Buch hat mir viele schöne und unterhaltsame Lesestunden bereitet. Da das Buch mit einem Cliffhanger endet und ich sehr neugierig bin, wie die Geschichte weitergeht, werde ich den 2. Band zeitnah lesen.

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