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Veröffentlicht am 30.07.2025

Ein Abschluss, der leider etwas Potenzial verschenkt

Die letzte Seelenwandlerin - Fallen Crown
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Auch der dritte und finale Teil der Reihe knüpft nahtlos an seinen Vorgänger an und startet direkt spannend. Die Geschichte setzt ohne große Umschweife ein, was zunächst für einen starken Einstieg sorgt. ...

Auch der dritte und finale Teil der Reihe knüpft nahtlos an seinen Vorgänger an und startet direkt spannend. Die Geschichte setzt ohne große Umschweife ein, was zunächst für einen starken Einstieg sorgt. Leider verliert die Handlung im Mittelteil spürbar an Tempo. Es zieht sich, und man fragt sich als Leser, wann endlich wieder etwas Relevantes passiert. Zwar nimmt das Tempo gegen Ende wieder zu, aber viele Wendungen bleiben vorhersehbar und das Geschehen wirkt stellenweise repetitiv. Besonders störend fand ich, wie inflationär mit den Opfern umgegangen wurde. Es sterben tausende Engel, aber kaum einer der Hauptfiguren ist betroffen. Das nimmt den Geschehnissen einen Großteil der Emotionen. Die Kämpfe wirken dadurch eher wie Kulisse und nicht wie eine echte Bedrohung. Außerdem hätte ich mir an einigen Stellen mehr Tiefe zur Welt und ihren Bewohnern gewünscht. Vieles bleibt vage oder wird nur angerissen. Besonders irritiert hat mich, dass es kaum jemanden wirklich zu interessieren scheint, wie man die Revenat besiegen kann. Dabei gab es sogar die Gelegenheit, ihn über längere Zeit zu beobachten. Warum Eby nicht einmal ausprobiert hat, wie er auf ihr Licht reagiert, bleibt für mich völlig unverständlich und wirkt inkonsequent im Kontext der Handlung. Was mir hingegen gut gefallen hat, ist die Entwicklung zwischen Lucifer und Eby. Die Chemie zwischen den beiden bleibt stark, und ich mochte, dass Lucifer bereit war, seine weiche Seite zu zeigen. Diese emotionale Verbindung hat der Geschichte Tiefe gegeben, die ihr an anderer Stelle leider gefehlt hat.

Ein Abschluss, der zur Reihe passt, aber nicht ganz überzeugen konnte. Hier wurde leider einiges an Potenzial verschenkt.

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Veröffentlicht am 15.07.2025

Zwischen Mystik und Realität

Schatten Brüder
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Bridget O’Brian ist noch nicht bereit, ihre Familienforschung aufzugeben und freut sich daher umso mehr als die Italienische Religionswissenschaftlerin Dr. Mauritia Albioni auf neue Spuren zu ihrem Vorahnen ...

Bridget O’Brian ist noch nicht bereit, ihre Familienforschung aufzugeben und freut sich daher umso mehr als die Italienische Religionswissenschaftlerin Dr. Mauritia Albioni auf neue Spuren zu ihrem Vorahnen Devon O’Brian stößt. Gemeinsam tauchen sie in die Geschehnisse rund um den mysteriösen Orden der„Schatten Brüder“ und deren Gründer Bodhi Bai ein. Schon bald merkt Bridget, dass es überraschende Verbindungen zwischen den irischen, indigenen und indischen Wurzeln ihrer Familie gibt. Doch die Suche nach der Wahrheit gestaltet sich weitaus gefährlicher als Bridget jemals hätte erahnen können. Unterstützung erhält sie dabei vom indigenen Aktivisten Dakota, mit dem sie sich langsam dem Kern der Geschichte nähert.

Ich muss zugeben, dass dieses Buch mich mit recht gemischten Gefühlen zurückgelassen hat. Ich bin ein großer Fan des Autorenpaars, da es ihnen gelingt spannende, fiktive Geschichten in einen interessanten historischen Kontext zu verpacken. Allerdings war mir die ganze Handlung rund um Bodhi Bai zu esoterisch und mystisch. Keine Sekunde habe ich an seine Unsterblichkeit geglaubt und der Sinn und Zweck hinter seinem Orden blieb für mich unklar. Vieles wirkte eher wie ein Versuch, durch den Einfluss berühmter Persönlichkeiten Bedeutung zu erlangen, statt durch echte Substanz. Vielleicht fehlt mir als Atheistin persönlich der Zugang zur Idee einer Vereinigung der großen Weltreligionen, aber für mich erscheint das weder besonders greifbar noch realistisch. Erst als der indigene Aktivist Dakota die Bildfläche betrifft, nimmt die Geschichte für mich wieder an Spannung und Relevanz zu. Besonders das Thema der Zwangsadoption von Kindern indigener Herkunft hat mich bewegt. Auch wenn mir das Thema grundsätzlich bekannt war, hat es mich in dieser Konstellation dazu gebracht, mich damit auseinanderzusetzen. Außerdem habe ich mich sehr über die zarten Entwicklungen zwischen Amy und Dakota gefreut, da mich Rian und Bridget schon im letzten Teil nicht wirklich für sich gewinnen konnten. Besonders gelungen fand ich das Ende des Romans. Es bringt nicht nur die dringend benötigte Auflösung, sondern rückt auch das Wirken von Bodhi Bai in den richtigen Kontext. Das macht mich hoffnungsvoll und natürlich auch neugierig auf den nächsten Teil der Reihe.

Während mich der Beginn der Geschichte und das Leben des Bodhi Bai nicht wirklich überzeugen konnten, hat vor allem die indigene Perspektive der Geschichte mehr Tiefe verliehen und das stimmige Ende konnte mich dann doch wieder für sich gewinnen.

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Veröffentlicht am 15.07.2025

Gute Charakterentwicklung, aber ausbaufähiges Worldbuilding

Die letzte Seelenwandlerin - Dark Kingdom
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Der zweite Teil der Reihe knüpft nahtlos an seinen Vorgänger an und beginnt direkt spannend. Leider flacht die Handlung im Mittelteil spürbar ab, und man fragt sich, wann die Geschichte endlich wieder ...

Der zweite Teil der Reihe knüpft nahtlos an seinen Vorgänger an und beginnt direkt spannend. Leider flacht die Handlung im Mittelteil spürbar ab, und man fragt sich, wann die Geschichte endlich wieder an Fahrt gewinnt. Zwar wird es gegen Ende wieder dynamischer, doch viele Entwicklungen bleiben vorhersehbar.

Was mir besonders gefehlt hat, war eine vertiefte Erklärung der Welt und ihrer Regeln. Die Hintergründe zur ersten Klinge oder den Siegeln werden nur oberflächlich angerissen. Stattdessen liegt der Fokus klar auf der Beziehung zwischen Lucifer und Eby. Ihre langsame Annäherung und die Enthüllung seiner wahren Natur fand ich sehr gelungen. Die Chemie zwischen den beiden bringt emotionale Tiefe in die Handlung, auch wenn sie zulasten der Weltentwicklung geht.

Eine interessante Fortsetzung, die aber etwas mehr Balance zwischen Spannung, Lovestory und Hintergrundwissen gebrauchen könnte.

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Veröffentlicht am 15.06.2025

Verhältnis Handlung zu Spice ist noch ausbaufähig

DARK gleam CASTLE
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Gemeinsam mit ihrem Zwillingsbruder schmiedet Madison einen Plan, um ihre Schulden bei den Lords endgültig los zu werden. Doch an diesem Abend kommt alles ganz anders als sie es jemals erwartet hätten. ...

Gemeinsam mit ihrem Zwillingsbruder schmiedet Madison einen Plan, um ihre Schulden bei den Lords endgültig los zu werden. Doch an diesem Abend kommt alles ganz anders als sie es jemals erwartet hätten. Zunächst weigern sich die Lords auf ihr Angebot einzugehen, denn sie haben eine andere Idee wie Madison ihre Schulden abarbeiten sollte. Dann beschließt auch noch eine unbekannte Person die Gelegenheit zu nutzen, um seine Rachepläne gegen die Lords in die Tat umzusetzen.

Durch den angenehmen Schreibstil bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Madison war mir auf Anhieb sympathisch, da ich mich gut in die selbstbewusste junge Frau hineinversetzten konnte. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und auch jederzeit bereit den Lords ihre Meinung zu sagen. Dagegen wirkten die regelrecht flach und unscheinbar. Bis zum Schluss ist es mir ehrlich gesagt schwer gefallen, die einzelnen Lords auseinanderzuhalten. Alle sind gut aussehend, selbstbewusst und dominant, aber das war es irgendwie auch schon. Die spicy Szenen sind gut geschrieben, wobei sie sich jetzt nicht deutlich von anderen abheben. Sie dominieren auf jeden Fall die Geschichte und im Gegenzug kommen die Thriller Anteile für meinen Geschmack etwas zu kurz. Nach dem Ende möchte man trotzdem unbedingt wissen wie es weitergehen wird.

Ein Auftakt mit etwas Luft nach oben, der einen aber trotzdem neugierig auf den nächsten Teil macht.

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Veröffentlicht am 09.06.2025

Interessantes Paar, aber zu viel Klischee

Meadow Hights - Small Town Sin
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Eigentlich war Aurelia sich sicher, dass sie niemals in ihrem Leben auf einen Mann angewiesen sein wird. Doch dann offenbart ihr Vater, dass sie schnellstmöglich heiraten muss, um die Führung des Familienunternehmens ...

Eigentlich war Aurelia sich sicher, dass sie niemals in ihrem Leben auf einen Mann angewiesen sein wird. Doch dann offenbart ihr Vater, dass sie schnellstmöglich heiraten muss, um die Führung des Familienunternehmens zu übernehmen. Als sie zum Abreagieren in eine Bar geht, lernt sie den gut aussehenden Jake kennen, der dort versucht seinen Liebeskummer zu vergessen. Eine Menge Alkohol später und die beiden haben einen Plan, um ihrer beide Probleme zu lösen. Eine Fake Ehe scheint der Weg zu sein Aurelia das Familienimperium zu sichern und gleichzeitig Jakes Ex-Freundin zu zeigen, dass er in der Lage ist sich fest zu binden. 

Durch den angenehmen Schreibstil bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Sowohl Jake als auch Aurelia waren mir auf ihre eigene Art sympathisch. Allerdings muss ich zugeben, dass mich die Handlung nicht so ganz überzeugen konnte. Die Geschichte mit der Heirat als einzige Option, um das Familienunternehmen zu übernehmen, wirkt auf mich ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Dazu kommt die Drohung mit der Schwester, die doch gar keinen Teil in der Leitung haben möchte. Außerdem habe ich keine Ahnung was Jake seiner Ex zeigen möchte indem er Hals über Kopf eine quasi fremde Frau heiratet. Dafür kann man immerhin die Emotionen zwischen den beiden spüren und man merkt schnell, dass sie wie füreinander gemacht sind. Allerdings kommt dann die ganze Sache mit der Fake-Schwangerschaft dazwischen und hier könnte die Handlung nicht klischeehafter sein. Natürlich gibt es für Jake nur die Option sich von Aurelia zu trennen, damit er für seine Ex und das Baby da sein kann. Als ob es in der heutigen Zeit keine andere Möglichkeit gibt?

Jake und Aurelia hätten in meinen Augen großes Potential gehabt, aber die klischeehafte Handlung, die oft eher erzwungen wirkt, sorgt dafür, dass die Geschichte für mich noch Luft nach oben hat. Mehr als gut gemeinte drei Sterne kann ich daher nicht vergeben.

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