Profilbild von Stoff_puttel

Stoff_puttel

Lesejury Star
offline

Stoff_puttel ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Stoff_puttel über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.07.2025

Witziger Titel, teilweise aber anstrengend zu lesen

Alles muss man selber falsch machen
0

Dieses Buch hat mich an einigen Stellen zum schmunzeln gebracht, an anderen eher ärgerlich gemacht. Selten hat mich ein Buch so unklar zurückgelassen. Dieses Buch liest sich eher zusammenhanglos und wie ...

Dieses Buch hat mich an einigen Stellen zum schmunzeln gebracht, an anderen eher ärgerlich gemacht. Selten hat mich ein Buch so unklar zurückgelassen. Dieses Buch liest sich eher zusammenhanglos und wie ein Tagebucheintrag. Dies fand ich anstrengend zu lesen, auch wenn der Inhalt ganz witzig war. Die Autorin beschrieb zu beginn, dass sie die Kapitel zu unterschiedlichen Zeiten geschrieben hat, und auch die Kinder unterschiedlich alt waren. Dies hat mich hin und wieder etwas verwirrt, war aber nicht der Rede wert. Für mich waren die zusammenhanglosen Kapitel eher schwierig auszuhalten. Das ist aber auch ein ganz persönliches Problem. Den Schreibstil und Inhalt fand ich super zu lesen und witzig. Ich würde dieses Buch als leichtes Urlaubsbuch empfehlen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.06.2025

ein solider Roman für laue Sommerabende

Dein Herz, ein wildes Tier
0

INHALT
Eins Gruppe junger Menschen (Ernie, Staci, Ray und Carol) leben auf einer abgelegenen Farm. Dort leben sie in den Tag hinein, bis die Farm durch einen Brand zerstört wird und alle diese verlassen ...

INHALT
Eins Gruppe junger Menschen (Ernie, Staci, Ray und Carol) leben auf einer abgelegenen Farm. Dort leben sie in den Tag hinein, bis die Farm durch einen Brand zerstört wird und alle diese verlassen müssen. sie verdienen ihr Geld nicht ganz legal - mit dem herstellen von Drogen - benötigen sie wieder eine verlassene Unterkunft, so abgelegen wie möglich.
Carol, die gehörlose Frau verweigert jede Art von Kommunikation mit dem Rest der Gruppe, was das Zusammenleben erheblich erschwert. Erst als sie Carol einen Geparden organisieren, bessert sich die Situation.

EINDRUCK UND FAZIT
Dieses Buch hat mich auf verschiedene Art und Weise herausgefordert. Wusste ich zunächst nicht, wohin die Reise gehen soll, wurde ich im Verlauf immer unsicherer. Dieses Buch passt in mein Genre, es ist anders. Irgendwie besonders und seltsam zu gleich. Der Gepard war mir suspekt - ich stelle immer wieder fest, dass ich mit Tieren in Büchern nicht viel anfangen kann. Stilistisch gut geschrieben, auch wenn ich bis zum Ende nicht ganz reinkam.
Ein solides Buch für laue Sommerabende.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.06.2025

Leider nicht mein Ding

Erzähl's nicht deinem Bruder
0

INHALT
Itamar, ein scheinbar sehr hübscher Mann, lebt in Amerika und reist einmal im Jahr nach Israel um seinen Bruder zu besuchen. In dieser berühmten Nacht verbringen die Brüder die gemeinsame Zeit in ...

INHALT
Itamar, ein scheinbar sehr hübscher Mann, lebt in Amerika und reist einmal im Jahr nach Israel um seinen Bruder zu besuchen. In dieser berühmten Nacht verbringen die Brüder die gemeinsame Zeit in einem Hotelzimmer und erzählen sich Geschichten aus der Vergangenheit.
In diesem Jahr berichtet Itamar von einer Begegnung mit einer Frau, eine verlorene Liebe. Eine Frau, die ihn in ein Zimmer gelockt und verführt hat. Eine Frau, die ihm nie ganz aus dem Kopf ging.

EINDRUCK UNC FAZIT
Dieses Buch macht mir zu schaffen. Nicht nur die verschiedenen Zeitsprünge einzuordnen, fand ich herausfordernd - sondern die beiden Brüder waren mir gänzlich unsympathisch.
Itamar als beschriebener Frauenheld, sein Bruder als unangenehmer Mann, er unterbricht seinen Bruder ständig und möchte verruchte Stellen so genau wie möglich beschrieben haben. Seltsam. Insgesamt auch die Stellung der Frau in diesem Buch: Sie wird als Objekt wahrgenommen und beschrieben. Alle Frauen stünden auf Itamar, sind lediglich Lustobjekte. Leider trifft das Buch nicht meinen Geschmack, allerdings ist es stilistisch gut geschrieben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.05.2025

Langatmiger Roman über die Jugend in Peking

Himmlischer Frieden
0

Für dieses Roman braucht man Ausdauer. Ich habe sie aktuell nicht, dieses Buch hat mich leider nicht abgeholt.
Es geht um Lai, ein junges Mädchen aus dem Arbeiterviertel in Peking. Die Geschichte ...

Für dieses Roman braucht man Ausdauer. Ich habe sie aktuell nicht, dieses Buch hat mich leider nicht abgeholt.
Es geht um Lai, ein junges Mädchen aus dem Arbeiterviertel in Peking. Die Geschichte spielt in den 70igern, der Vater verstummt nach seiner Inhaftierung und für die Mutter sind andere Dinge wichtiger, als ihre Kinder. Zu allererst die Wirkung nach Außen. Immerhin gibt es noch die etwas liebevollere Großmutter, welche eine besondere Rolle für Lai spielt. Wir begleiten die junge Frau durch ihre Jugend, bis sie schließlich zu studieren beginnt. Dort fängt sie an die chinesische Politik zu hinterfragen und nimmt 1989 an der Studentenbewegung teil. Etwas mehr über diese Politik zu erfahren fand ich super interessant - den Schreibstil allerdings gewöhnungsbedürftig. Ich brauchte einige Seiten um reinzukommen, durch die Mitte habe ich mich eher durchgequält. Am Ende hingegen wurde der Roman rund und die Story machte insgesamt Sinn. Dieses Buch war in Ordnung, aber für mich persönlich kein Highlight.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.04.2025

Erschütternd und schockierend

Um jeden Preis
0

Die Bücher von Hera Lind gehen immer unter die Haut! Sie sind immer besonders, besonders berührend und schrecklich. Schrecklich, weil die Geschichten schlimm sind. Schrecklich, weil ihre Protagonisten ...

Die Bücher von Hera Lind gehen immer unter die Haut! Sie sind immer besonders, besonders berührend und schrecklich. Schrecklich, weil die Geschichten schlimm sind. Schrecklich, weil ihre Protagonisten das Schlimmste erleben. Auch in diesem Buch geht es wieder um eine Familie und insbesondere um Lydia. Die Familie wird im zweiten Weltkrieg verschleppt und landet in Sibirien. Die Familie erlebt wirklich grausame Sachen, unglaubliche (und für uns Zivilisierte kaum vorstellbare!) Kälte, Hunger und viel Leid. Lydia, eine ganz besondere junge Frau, bleibt bei all dem immer positiv und träumt vom Leben in Deutschland (Westdeutschland).
Man leidet und hofft von Anfang bis Ende mit. Allerdings hinterlässt das Buch bei mir auch eine Art Ermüdung. Es gibt einfach zu viele Bücher zu dem Thema, und ich bin es leid sie zu lesen. Die Geschichten sind immer ähnlich (und das versteht sich von selbst), dennoch denke ich, dass mein Kontingent von Kriegs - oder auch Nachkriegsliteratur ist aufgebraucht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere