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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.06.2025

spannender Einsteg, aber Potential nicht voll ausgeschöpft

A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geboren
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Ich finde die Optik des Buches absolut gelungen und passend zur Geschichte. Besonders gut haben mir die Karte der Welt und die Charakterillustrationen gefallen.

Das Buch ist in der dritten Person geschrieben ...

Ich finde die Optik des Buches absolut gelungen und passend zur Geschichte. Besonders gut haben mir die Karte der Welt und die Charakterillustrationen gefallen.

Das Buch ist in der dritten Person geschrieben und erzählt die Geschichte von Aemyra. Sie ist die rechtmäßige Thronerbin von Tir Teine und musste deshalb ihr ganzes Leben lang ihre wahre Herkunft verstecken. Sie ist willensstark und möchte das Beste für ihr Volk. Ab und zu hatte ich jedoch auch das Gefühl, dass sie unüberlegt und überheblich handelt.

Die Welt ist komplex, aber auch sehr interessant. Die Grundidee und das Magiesystem machen die Geschichte spannend. Ich fand es allerdings schwer, in die Geschichte hineinzufinden, da oftmals Begriffe verwendet werden, die nicht erklärt werden. Das hat mich etwas verwirrt. Nach dem etwas zähen Anfang nimmt die Geschichte dann Fahrt auf und konnte mich mit ihren Kämpfen, Intrigen und Wendungen in den Bann ziehen.
Dennoch finde ich, dass das Buch noch mehr Potenzial gehabt hätte, das nicht ausgeschöpft wurde. Gerade im Hinblick auf Charaktertiefe und Worldbuilding.
Auch die Liebesgeschichte konnte mich bisher leider noch nicht vollständig überzeugen, da die Gefühle nicht so ganz bei mir angekommen sind. Ich hätte mir gewünscht, dass hierfür mehr Zeit genommen worden wäre. Dennoch gibt es immer wieder großartige Interaktionen zwischen den beiden. Besonders gefallen hat mir, wie er sie verteidigt und beschützt.

Fazit: Ein spannender Einstieg in eine interessante Welt. Ich bin gespannt, wie es nach dem Cliffhanger weitergehen wird.

Veröffentlicht am 27.05.2025

guter Grundstein, aber volles Potential nicht ausgeschöpft

The Book of Azrael - Götter und Monster 1
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„The Book of Azrael“ ist der Auftakt einer Reihe, die meines Wissens nach 7 Bände umfassen soll.
Das Buch ist in der ersten Person geschrieben und stellt die Sichtweisen von Dianna und Liam dar.
Dianna ...

„The Book of Azrael“ ist der Auftakt einer Reihe, die meines Wissens nach 7 Bände umfassen soll.
Das Buch ist in der ersten Person geschrieben und stellt die Sichtweisen von Dianna und Liam dar.
Dianna ist definitiv eine badass Protagonistin, die für ihre Schwester alles tun würde und deshalb auch oft ihr eigenes Wohl hintenanstellt. Liam ist von seiner Vergangenheit geprägt und legt großen Wert darauf, Unschuldige zu beschützen. Beide werden ausführlich und vielschichtig dargestellt. Ich finde es großartig wie der Enemies-Part vom Enemies-to-Lovers umgesetzt wurde. Viel zu häufig habe ich das Gefühl, dass es gar keine Feinde sind, aber zwischen diesen beiden ist der Hass wirklich greifbar. Der Übergang zu Lovers ging mir nach dem langen Slow Burn jedoch etwas zu rasant, sodass ich es nicht so gut nachempfinden konnte.
Die Welt, die die Autorin geschaffen hat, gefällt mir sehr gut. Es gibt viele verschiedene Wesen und auch sogar verschiedene Planeten und ich bin mir sicher, dass in den kommenden Bänden noch mehr hinzukommt. Zu Diannas Welt Ununa befindet sich auch eine Karte im Buch. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass diese detailreiche Welt noch tiefgehend erklärt wird.
Storytechnisch wird hier ein guter Grundstein für die kommenden Bände gelegt, dennoch bin ich der Meinung, dass das Potential nicht voll ausgeschöpft wurde. Die Geschichte ist spannend und interessant und stellenweise überraschend, teilweise jedoch langatmig und vorhersehbar.

Fazit: Ein guter Auftakt, der einen super Grundstein legt und dessen Potential hoffentlich in den kommenden Bänden voll ausgeschöpft wird. Zudem hoffe ich, dass noch mehr Zeit in das Worldbuilding und Erklärungen gesteckt wird.

Veröffentlicht am 23.01.2025

guter Grundstein für die Forsetzung

The Courting of Bristol Keats
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Die optische Gestaltung des Buches finde ich absolut gelungen. Für mich sieht es direkt nach einer Reise in eine magische Welt aus.

Ich kannte bereits „Die Chroniken der Verbliebenen“ der Autorin und ...

Die optische Gestaltung des Buches finde ich absolut gelungen. Für mich sieht es direkt nach einer Reise in eine magische Welt aus.

Ich kannte bereits „Die Chroniken der Verbliebenen“ der Autorin und mochte sie sehr. Da es sich nun um einen Erwachsenenroman handelt, war ich sehr gespannt auf die Geschichte.

Das Buch ist in der dritten Person geschrieben, wovon ich persönlich nicht der größte Fan bin, da dadurch eine zu große Distanz zwischen mir und den Charakteren entsteht. Dies war leider auch hier der Fall, sodass ich keine richtige Verbindung zu den Charakteren aufbauen konnte und mir ihr Schicksal mehr oder weniger egal war. Außerdem fiel es mir schwer, die Beziehungen zwischen den Charakteren nachzuvollziehen. Im Gegensatz dazu gefällt es mir sehr gut, wenn man verschiedene Sichtweisen bekommt und so ganz in die Welt und ihre Charaktere eintauchen kann. Leider fand ich hier die Umsetzung etwas verwirrend, da manchmal die Perspektive gewechselt wurde, ohne dass man so richtig wusste in welche, was meinen Lesefluss gestört hat.

Die Idee rund um Elfheim fand ich total interessant und gut ausgearbeitet. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht sie zusammen mit Bristol zu erkunden. Es ist eine magische Welt, in der man nie genau sagen kann, wem man trauen kann. Das wirft immer wieder Fragen auf, die mich sehr neugierig gemacht haben. Es gab oftmals spannende Sequenzen und Wendungen, aber zwischendurch hat es sich für mich etwas langatmig angefühlt. Ich hatte wirklich gehofft, dass mich das Ende noch überraschen würde, aber für mich war es ziemlich vorhersehbar und etwas klischeehaft.

Fazit: Es wird ein guter Grundstein gelegt, der ein enormes Potential für die Folgebände schafft, das hoffentlich auch genutzt wird.

Veröffentlicht am 12.01.2025

die Geschichte und ich passen irgendwie nicht zusammen...

Shadow of Night - Wo die Nacht beginnt
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Optisch ist das Buch eine Augenweide. Die Neuauflage ist in dieser Hinsicht ein echter Gewinn. Besonders gefällt mir, dass die Bücher nebeneinander sehr stimmig aussehen.

Auch wenn ich bei Band 1 mit ...

Optisch ist das Buch eine Augenweide. Die Neuauflage ist in dieser Hinsicht ein echter Gewinn. Besonders gefällt mir, dass die Bücher nebeneinander sehr stimmig aussehen.

Auch wenn ich bei Band 1 mit dem Schreibstil so meine Probleme hatte, habe ich mich mittlerweile daran gewöhnt. Wobei er in meinen Augen leider immer noch etwas langatmig ist und oft zu ausschweifend beschrieben wird. Durch den geschichtlichen Faktor war es für mich hier aber deutlich angenehmer als im Vorgänger. Wie schon in der Rezension zu Band 1 erwähnt, möchte ich noch einmal die Recherchearbeit der Autorin loben, denn man merkt, wie viel Mühe sie sich gegeben hat.

Durch das Ende von Band 1 war ich sehr gespannt, wie es weitergeht. Die Grundidee und die Handlung an sich gefällt mir sehr gut, aber irgendwie scheinen ich und die Umsetzung keine Freunde zu werden...
Zum einen war ich am Anfang einfach maßlos überfordert, da man in kürzester Zeit sehr viele neue Charaktere kennenlernt. Zum anderen hatte ich eher das Gefühl, dass die Geschichte ohne große Höhen und Tiefen vor sich hin plätschert. Außerdem gab es für mich nicht den Fortschritt und die neuen Erkenntnisse, die ich mir bei einem Buch dieser Länge erhofft hatte. Aber die, die man bekam, fand ich super und deshalb bin ich immer noch gespannt, wie es mit Ashmole 782 weitergeht. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich die Nebencharaktere irgendwie mehr mag als die Hauptprotagonisten. So genau kann ich das nicht sagen.

Fazit: Ich würde die Geschichte auf keinen Fall als schlecht bezeichnen, aber ich habe das Gefühl, dass sie und ich einfach nicht so gut zusammenpassen.

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Veröffentlicht am 10.12.2024

langatmiger Anfang, aber vielversprechendes Ende

A Discovery of Witches - Die Seelen der Nacht
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Mir gefällt das neue Design der ganzen All Souls-Serie. Für mich sehen sie schon richtig witchy und dadurch passend aus. Wenn man jetzt auf hohem Niveau meckern will, fände ich es noch toll, wenn man auf ...

Mir gefällt das neue Design der ganzen All Souls-Serie. Für mich sehen sie schon richtig witchy und dadurch passend aus. Wenn man jetzt auf hohem Niveau meckern will, fände ich es noch toll, wenn man auf dem Buchrücken erkennen könnte, um welchen Teil es sich handelt.

Ich hatte echt Probleme, in die Geschichte reinzukommen. Für meinen Geschmack werden irgendwie viel zu viele (unwichtige) Details beschrieben, die die Geschichte in die Länge ziehen. In der zweiten Hälfte des Buches war ich dann aber angekommen und gefesselt, weshalb ich mich auch auf die Fortsetzung freue.

Man merkt, wie gut sich die Autorin informiert hat und wie viel Recherche in all den Informationen steckt. Es ist wirklich eine komplexe Story. Besonders den biologischen Aspekt der Geschichte hätte ich nicht erwartet, aber er hat mir sehr gut gefallen. Bis auf den etwas langatmigen Anfang war die Geschichte spannend und überraschend. Außerdem hat mir die Found Family Trope sehr gut gefallen.
Was mir wahrscheinlich auch den Einstieg erschwert hat, war die Liebesgeschichte, denn die war leider bis zum Ende des Buches nicht mein Fall. Für mich waren da keine Gefühle zu spüren. Es war eher wie „Schicksal“ oder „Liebe auf den ersten Blick“. Außerdem hat es Matthew oft mit der Kontrolle übertrieben (aber so sind Vampire eben). Aber auch wenn sich der Anfang seltsam angefühlt hat, habe ich mich zum Ende hin damit abgefunden und finde die Dynamik zwischen den beiden ganz süß. Auch wenn mich Matthews Geheimniskrämerei manchmal etwas genervt hat.

Fazit: Für mich hätte das Buch am Anfang ca. 200 Seiten weniger haben können, aber ich bin trotzdem gespannt, was die Fortsetzung bereithält.

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