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Veröffentlicht am 18.06.2025

Emma Ferrari überzeugt erneut - Ein köstlich-kriminelles Vergnügen!

Mord nach Rezept
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Emma Ferrari überzeugt erneut - Ein köstlich-kriminelles Vergnügen!

Mit dem zweiten Fall rund um Emma Ferrari hat mich Sabine Steck wieder mitten ins Herz von Himmelsricht katapultiert, und zwar direkt ...

Emma Ferrari überzeugt erneut - Ein köstlich-kriminelles Vergnügen!

Mit dem zweiten Fall rund um Emma Ferrari hat mich Sabine Steck wieder mitten ins Herz von Himmelsricht katapultiert, und zwar direkt hinein in das aufregende Finale eines kulinarischen Wettbewerbs. Schon nach den ersten Seiten war ich wieder vollkommen drin im Geschehen und in dieser so tollen "Ermittler"-Gruppe, als wäre ich nie weg gewesen. Emma und die anderen Damen, die man bereits aus dem ersten Fall kennt, sind für mich mittlerweile wie alte Bekannte/Freunde: sympathisch, bodenständig und mit einer feinen Nase für Ungereimtheiten. Umso schöner, dass Emma sich in diesem Band nicht nur ihrem Feinkostladen widmet, sondern auch gleich wieder auf Mördersuche geht, dieses Mal in einem wirklich delikaten Umfeld.

Die Atmosphäre im Buch ist herrlich lebendig und bodenständig: Man meint, die Düfte des Risottos in der Nase zu haben und die Spannung auf dem Dorfplatz fast greifen zu können. Die Figuren sind wunderbar gezeichnet, manche angenehm/unangenehm vertraut, andere neu, aber alle mit Ecken, Kanten und ganz viel Persönlichkeit. Gerade das Zusammenspiel zwischen Emma und ihren Freundinnen bringt viel Wärme und Witz mit.

Die Handlung selbst ist zwar nicht allzu überraschend, aber das stört überhaupt nicht. Vielmehr lebt das Buch vom Weg zur Auflösung: von den vielen kleinen Details, die Emma so wunderbar zusammenfügt, von den zwischenmenschlichen Spannungen, die sich wie Gewürze durch die Geschichte ziehen, und von der charmanten Mischung aus Ernst und Augenzwinkern.

Für mich ist „Mord nach Rezept“ ein idealer Krimi für alle, die Spannung ohne blutige Grausamkeiten lieben, mit viel Herz, regionalem Flair und einer Prise italienischem Temperament. Und das Beste: Am Ende gibt’s sogar noch etwas für den Gaumen.

Klare fünf Sterne von mir und eine große Vorfreude auf Emmas nächsten Fall!

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Veröffentlicht am 19.05.2025

Ein Fitzek der anderen Art – und ich hab’s geliebt!

Horror-Date
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Ich hätte nie gedacht, dass ich bei einem Buch von Sebastian Fitzek mal laut lachen würde, und das nicht nur einmal. Horror-Date ist anders als seine typischen Thriller, aber gerade das macht es so besonders. ...

Ich hätte nie gedacht, dass ich bei einem Buch von Sebastian Fitzek mal laut lachen würde, und das nicht nur einmal. Horror-Date ist anders als seine typischen Thriller, aber gerade das macht es so besonders. Eine überraschende Mischung aus pechschwarzem Humor, völlig absurden Situationen und dennoch mit einem Hauch Ernsthaftigkeit, der nie ins Kitschige abdriftet.

Ursprünglich war ich ein wenig skeptisch, weil ich bisher nur Fitzeks düstere Psychothriller kenne. Doch dieses Buch hat mich im besten Sinne eines Besseren belehrt. Ich habe an einigen Stellen laut gelacht. Die Geschichte ist grandios, unterhaltsam, menschlich, und vor allem mal was ganz anderes.

Wer sich nicht daran stört, dass Fitzek hier bewusst mit Genre-Grenzen spielt und eher auf rabenschwarzen Humor als auf Nervenkitzel setzt, wird bestens unterhalten. Wir hoffen jedenfalls, dass er noch mehr solcher Ausflüge wagt. Absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 08.05.2025

Mord im Morgengrauen – mit Croissants und Fernglas

Schräge Vögel – SOKO Neuntöter
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Ich wusste nicht, was mich bei diesem Buch genau erwartet, aber was ich bekommen habe, war eine herrlich erfrischende Mischung aus Krimi, Humor und ganz viel Menschlichkeit! „Schräge Vögel - SOKO Neuntöter“ ...

Ich wusste nicht, was mich bei diesem Buch genau erwartet, aber was ich bekommen habe, war eine herrlich erfrischende Mischung aus Krimi, Humor und ganz viel Menschlichkeit! „Schräge Vögel - SOKO Neuntöter“ hat mich von der ersten Seite an gepackt. Die vier Hobby-Ornithologen, die sich sonst nur am frühen Sonntagmorgen zur Vogelbeobachtung treffen, stolpern plötzlich mitten in einen Kriminalfall und übernehmen kurzerhand selbst die Ermittlungen, als die Polizei voreilig von einem Unfall ausgeht.

Was das Buch für mich besonders macht, sind die Figuren: Jede und jeder bringt seine ganz eigene Geschichte, seine Macken und Stärken mit , und trotzdem (oder gerade deshalb) funktionieren sie als Team. Ich mochte vor allem, wie sie sich gegenseitig herausfordern, ergänzen und im Laufe der Geschichte immer mehr zusammenwachsen. Dabei bleibt es nie albern, sondern wirkt authentisch und nahbar, fast so, als würde man sie selbst kennen.

Die Handlung selbst ist spannend, aber nie düster. Es gibt genug Wendungen, um dran zu bleiben, und gleichzeitig viele kleine, liebevoll erzählte Szenen, die einen schmunzeln oder kurz innehalten lassen. Und ganz ehrlich: Ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal freiwillig mit heimischen Vogelarten beschäftige, aber das Buch hat mir sogar diesen Aspekt unterhaltsam nähergebracht.

Kurz: Ein charmanter Cosy Crime mit ganz viel Herz, Witz und Charakter. Für mich ein echtes Lese-Highlight, das Lust auf mehr macht. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Fall der „SOKO Neuntöter“!

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Veröffentlicht am 01.05.2025

Magie, Spannung und ein Hauch Herzschmerz – The Wind Weaver hat mich verzaubert

The Wind Weaver (Wind Weaver 1)
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Ich habe The Wind Weaver mit einer Mischung aus Neugier und Skepsis begonnen – und es hat mich komplett überrascht. Julie Johnson hat mit diesem Auftakt etwas geschaffen, das sich nicht nur wie ein Buch, ...

Ich habe The Wind Weaver mit einer Mischung aus Neugier und Skepsis begonnen – und es hat mich komplett überrascht. Julie Johnson hat mit diesem Auftakt etwas geschaffen, das sich nicht nur wie ein Buch, sondern wie ein richtiges Erlebnis angefühlt hat.

Die Geschichte rund um Rhya, eine junge Frau mit einzigartiger Magie in einem sterbenden Königreich, hat mich von Anfang an gepackt. Die Mischung aus Abenteuer, düsteren Prophezeiungen, einem langsamen (aber sooo intensiven) Knistern zwischen den Charakteren und einem ausgeklügelten Magiesystem hat einfach genau meinen Geschmack getroffen.

Ich liebe den "Enemies to Lovers"-Trope, besonders wenn es, wie hier, mit so viel innerer Spannung, Witz und knisterndem Misstrauen erzählt wird. Ich bin förmlich geschmolzen beim Lesen.

Was für mich auch ganz besonders war: die Nebencharaktere. Es hat sich so echt angefühlt, wie diese gezwungene Reisegemeinschaft langsam zu einer Familie wird. Und obwohl es zwischendurch ernste, fast düstere Momente gibt, ist da immer dieser Hauch Hoffnung, der mitschwingt.

Das Magiesystem ist übrigens mal was ganz anderes – und ich lese wirklich viele Fantasybücher. Es wirkte frisch, durchdacht und wird nach und nach enthüllt, ohne dabei den Überblick zu verlieren.

Kleine Warnung: Wenn du dich bei Liebesdreiecken nicht entscheiden kannst, bist du hier vermutlich genauso zerrissen wie ich. Ich schwanke permanent zwischen Team Scythe und Team Soren… aber ehrlich gesagt: Ich liebe sie beide. Und ich liebe dieses Buch.

The Wind Weaver ist eine gelungene Mischung aus Romantik, Fantasy und Abenteuer, mit einer starken Heldin, einer faszinierenden Welt und genau der richtigen Portion Drama. Für mich ein Highlight des Jahres und definitiv ein Must-Read für alle Romantasy-Fans. Ich zähle schon die Tage bis Band 2!

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Veröffentlicht am 26.04.2025

Theater, Tote und Tatendrang – Ein Krimispaß der besonderen Art!

Crime im Heim
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Mit "Crime im Heim" von Ida Tannert habe ich einen Cosy Crime entdeckt, der mich von Anfang bis Ende bestens unterhalten hat. Anfangs war ich etwas skeptisch: würde ich auf abgedroschene Klischees über ...


Mit "Crime im Heim" von Ida Tannert habe ich einen Cosy Crime entdeckt, der mich von Anfang bis Ende bestens unterhalten hat. Anfangs war ich etwas skeptisch: würde ich auf abgedroschene Klischees über Senioren stoßen? Aber nein – stattdessen bekam ich eine wunderbar liebevolle, witzige und dabei nie respektlose Geschichte geliefert.

Die Atmosphäre im Seniorenstift »Haus Silberblick« wurde sehr glaubwürdig eingefangen: zwischen Basteln und altmodischem Liedgut blitzen der Wunsch nach Selbstbestimmung und Abenteuerlust der Bewohner auf. Dass sich die Senioren nicht einfach abspeisen lassen, sondern kurzerhand Shakespeare auf die Bühne bringen wollen, hat mir richtig gut gefallen. Schon die Vorstellung der Theatergruppe bei Halloween-Proben hat mich zum Schmunzeln gebracht.

Rund um Friedhelm, der leidenschaftlich seinen Hamlet auf die Beine stellen will, und Katia, die mit klarem Verstand die Fäden zusammenhält, entspinnt sich eine wunderbar schräge Ermittlungsstory: Der Mord an einem Mops ist erst der Anfang! Je tiefer die Gruppe gräbt, desto mehr Geheimnisse kommen ans Licht. Dass ein ehemaliger Zahnarzt und ein anarchistischer Mitbewohner dabei ihre ganz eigenen Methoden haben, machte die Geschichte für mich nur noch köstlicher.

Die Figuren wachsen einem schnell ans Herz – mit all ihren kleinen Eigenheiten, ihrem Mut und ihrem Humor. Besonders mochte ich, dass sie trotz Gebrechen und grauer Haare so viel Energie und Lebensfreude ausstrahlen. Spannend war es obendrein, denn bis zuletzt hatte ich keine Ahnung, wer hinter den Verbrechen steckt.

Kurz gesagt: ein Krimi, der charmant, klug und unglaublich unterhaltsam ist. Ich hoffe sehr, dass es noch weitere Fälle für die "Grauen Stars" geben wird – ich wäre sofort wieder dabei!

Absolut empfehlenswert für alle, die Spaß an cleveren, humorvollen Krimis haben!

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