Profilbild von Anneh_03

Anneh_03

Lesejury Profi
offline

Anneh_03 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Anneh_03 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.09.2022

Schöner Fantasyroman. Nur etwas klischeehaft

The School for Good and Evil, Band 1 - Es kann nur eine geben. Filmausgabe zur Netflix-Verfilmung
0

Inhalt: Sophie ist schön und beliebt. Aghata gilt als Außenseiterin. Beide verbindet eine ungewöhnliche Freundschaft. Als die Mädchen entführt und kurzer Hand zur Märchenschule für gut und Böse gebracht ...

Inhalt: Sophie ist schön und beliebt. Aghata gilt als Außenseiterin. Beide verbindet eine ungewöhnliche Freundschaft. Als die Mädchen entführt und kurzer Hand zur Märchenschule für gut und Böse gebracht werden, wissen sie noch nicht, das diese Freundschaft auf die Probe gestellt wird. Denn nicht alle haben Gutes im Schilde.

Meinung: „The School For Good And Evil“ ist ein fantastisches Jugendbuch. Ich kann es kaum erwarten, wie der Film umgesetzt wird.

Die Handlung der Geschichte ist originell. Sobald der Anfang geschafft war, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Es gibt einige unerwartete Wendungen und wenn dir Märchen gefallen, ist dieses Buch genau das richtige für dich. Zwar wird zu Beginn der Geschichte sehr mit Klischees gespielt, ist aber trotzdem sehr unterhaltsam und hat mich das ein oder andere mal zum Lachen und Kopfschütteln gebracht. So wirkte die Geschichte zu Beginn eher wie eine Parodie, was besonders auch an Sophies Charakter lag.

Vorallem die Charaktere orientieren sich meist an den Klischees Märchenprinzessin und Hexe oder Gut und Böse. Also wenn ihr Klischees und Vorurteile überhaupt nicht verkraften könnt, ist diese Geschichte eher nichts für euch.

Nicht nur die Handlung, sondern auch die Charaktere, legten im Laufe der Geschichte eine starke Entwicklung hin. Ich würde die Charaktere nicht immer als besonders nahbar bezeichnen, konnte mich aber angenehm in das Buch hineinversetzen, was hauptsächlich an dem ansprechenden Schreibstil von Soman Cainnani zu verdanken ist.

Zudem gefällt mir die Illustration von der Karte der Schule ungemein. Auch das Cover half mir bei der Vorstellung der beiden Schulen. Außerdem verspricht das Cover einen tollen Fantasy Roman und hält dies auch ein.

Zusammenfassend kann ich das Buch, über Freundschaft, Liebe und Hass, jedem Märchenliebhaber ans Herz legen, der nicht zurückschreckt mal einen Fantasyroman zu lesen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.06.2025

Angenehme Sommergeschichte

Very Bad Widows
0

Am meisten weckte der Titel mein Interesse und versprach mir selbstständige Power-Frauen, die sich nicht von ihren Männern ihre Rente vermiesen lassen. Der Farbschnitt und das Cover des Buches versprühen ...

Am meisten weckte der Titel mein Interesse und versprach mir selbstständige Power-Frauen, die sich nicht von ihren Männern ihre Rente vermiesen lassen. Der Farbschnitt und das Cover des Buches versprühen total Sommer und Sonne und macht sich gut in meinem Bücherregal.

Meine Erwartungen an den Titel wurden zum Teil erfüllt. Die drei Protagonistinnen sind selbstbewusste Charaktere, die sich nicht schnell einschüchtern lassen. Dennoch hat mich das Buch auch etwas enttäuscht.
Ich mochte zwar sehr gern den extravaganten Schreibstil der Autorin, der das ein oder andere Mal durch schwarzen Humor getränkt war, aber durch das häufiges Abschweifen der Hauptgeschichte und das Eröffnen vieler Nebengeschichte, verwirrte mich die Handlung ab und zu. Aus diesem Grund fiel es mir manchmal schwer zu folgen und die Hauptgeschichte interessierte mich viel mehr. Trotzdem hat mir das Buch gefallen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.05.2023

Starker Anfang, schwaches Ende

First & Forever, Band 1 - Be My First
0


Inhalt: Connors Leben dreht sich einzig und allein um Basketball bis Ava in sein Leben tritt. Avas Leben beschränkt sich auf das Pflegen ihrer traumatisierten Mutter. Als die beiden aufeinander Treffen ...


Inhalt: Connors Leben dreht sich einzig und allein um Basketball bis Ava in sein Leben tritt. Avas Leben beschränkt sich auf das Pflegen ihrer traumatisierten Mutter. Als die beiden aufeinander Treffen funkt es, doch lässt sich ihr Leben vereinen oder gehen beide getrennte Wege?

Das Cover hat mich so mittelmäßig angesprochen. Ich mag das Lila des Hintergrunds, aber der Schriftdruck gefällt mir nicht mit dem abblätternden Design.

Schöne Chemie zwischen den Hauptcharakteren!

Konter wie die Zeichnung von einem Löffel für die Heul doch Suppe oder andere Wortgefechte haben mich immer zum Schmunzeln gebracht und haben dem Buch trotz der traurigen Thematik Leichtigkeit verschafft. Leider gibt es im Verlauf sehr viel Drama, was für mich den anfänglichen Charme wieder nimmt.

Connor entzerrt die traurige Stimmung und sorgt mit seinen Witzen und seiner lockeren Art für den Charme dieses Buches und die Sätze, die einen beim Lesen zum Lächeln bringen. Seine lustigen, frechen Konter sind super.

Er ist loyal, verspielt und trotzdem ehrlich und pflichtbewusst. Ava ist auch eine nahbare Protagonistin, doch die Sicht von Connor hat mir noch besser gefallen.

Die Thematik des Buches ist keine einfach. So werden Themen wie Kindesvernachlässigung, Trauma, Suizidversuche, etc. angesprochen. Also definitiv kein leichtes Buch und es hat mich berührt und die ein oder andere Träne entlockt.

Die erste Hälfte des Buches hat mir sehr gefallen, doch leider lässt es dann stark nach. Die Leichtigkeit ging leider verloren und der Fokus war sehr auf der sexuellen Spannung zwischen den Hauptcharakteren, was für meinen Geschmack doch etwas zu viel war.

Zusammengefasst bin ich mir eher unsicher, ob ich noch den 2. Band lesen möchte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.03.2023

Eine Geschichte, die nichts verherrlicht

Morgen, morgen und wieder morgen
0

Inhalt: Sadie und Sam sind alte Kinheitsfreunde und lieben Videospiele. Als sie sich nach sechs Jahre des Schweigens wiedersehen, entschließen sie sich selbst Videospiele zu entwerfen und programmieren. ...

Inhalt: Sadie und Sam sind alte Kinheitsfreunde und lieben Videospiele. Als sie sich nach sechs Jahre des Schweigens wiedersehen, entschließen sie sich selbst Videospiele zu entwerfen und programmieren. Dabei werden sie unterstützt von Sams Mitbewohner Marx und der große Erfolg lässt nicht auf sich warten. Der Roman befasst sich mit der Entwicklung der Gamingszene in etwa der 90er Jahre und erstreckt sich über Jahrzehnte des Lebens der Charaktere.

Meinung: Gabrielle Zevins Schreibstil und das Thema des Buches ist außergewöhnlich. Sie schafft es den Leser in die Welt der Spieleentwicklung hineinzuziehen im Zeitraum der 90er Jahre. Ich musste mich aber erst an ihren Erzählstil gewöhnen, da die Geschichte nicht linear erzählt wird und es besonders im ersten Teil des Buches viele Rück- und Vorausblicke gab. So konnte ich keine Zeile nur mit halber Konzentration lesen, denn so war ich schnell aus der Handlung raus oder verwirrt und habe oft viele Abschnitte nochmal lesen müssen, um bei den Handlungssprünge zu durchblicken. Dies ist also kein leichteres Buch, was man vor dem Schlafen gehen gut lesen kann, sondern es hat mir viel Konzentration abverlangt.

Zudem enthält das Buch auch viele harte Inhalte wie eine sehr toxische Beziehung, die leider nicht genügend aufgearbeitet wurden. Die Charaktere sind, bis auf Marx und andere Nebencharaktere, sehr speziell und verhalten sich nicht wie Erwachsene. Sie haben Ecken und Kanten und sind Meilenweit davon entfernt perfekt zu sein. Die Beziehungen sind komplex, ändern und weiterentwickeln sich ständig über das Buch. Die Charaktere haben alle ihre eigenen Dämonen, die alles andere als leichte Kost sind.

Gabrielle Zevin weder verherrlicht manche Aspekte des Lebens, noch verschönert sie. Gerade dadurch empfand ich das letze Drittel des Buches als unfassbar deprimierend und habe mich an einigen Stellen eher durchgekämpft als entspannt zu lesen. Das stellt einen harten Kontrast zu der Welt der Videospiele, in der manche Menschen sich flüchten.

Der Aufbau, Schreibstil und die Handlung des Buches ist wirklich außergewöhnlich und sehr durchdacht. Ich habe zuvor nichts vergleichbares gelesen. Leider war es aber kein Buch für mich, aber ich kann trotzdem den Hype verstehen. Es hat viel meiner Konzentration beansprucht und mich mit einem ziemlich deprimierenden Gefühl zurückgelassen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.08.2022

Ich hätte von einem Nr.1 New York Bestseller mehr erwartet

Kein Sommer ohne dich
0

Inhalt: Poppy und Alex kennen sich länger als ein Jahrzehnt bis es nach einem Vorfall vor zwei Jahren zur plötzlichen Funkstille kommt. Um diesen Zustand zu ändern und ihre einst innige Freundschaft zu ...

Inhalt: Poppy und Alex kennen sich länger als ein Jahrzehnt bis es nach einem Vorfall vor zwei Jahren zur plötzlichen Funkstille kommt. Um diesen Zustand zu ändern und ihre einst innige Freundschaft zu retten, lädt Poppy, Alex auf einen letzten gemeinsamen Urlaub ein, was längst verdrängte Gefühle hervorbringt.

Ich habe für diese Rezension ein kostenloses Exemplar vorab erhalten, was meinen Leseeindruck nicht beeinflusst.

Meinung: Das Cover von „Kein Sommer ohne dich“ verspricht Urlaubsstimmung und einen entspannten Tag am Strand. Der Stil des Covers entspricht zwar nicht ganz meinem Geschmack, durch die knalligen Farben, ist aber dennoch ein schön.

Die Stärken dieses Buches liegen eindeutig in den Charakteren. Sie sind clever, frech, verpeilt und verdammt bezaubernd, sodass man sie nur ins Herz schließen kann. Angefangen von Poppy, Rachel, Alex und Poppys Familie werden die Dialoge und der zwischenmenschliche Umgang zwischen den Charakteren nie langweilig. Die Vertrautheit zwischen Alex und Poppy kann man durch Emily Henrys Schreibstil schon fast riechen und ihre Gespräche haben mich öfter als nur ein paar mal zum Lachen gebracht.

Der Einstieg ins Buch fiel mir besonders schwer. Durch die durchgängigen Zeitsprünge unterbrachen ständig meinen Lesefluss und die Freude am Lesen wurde dadurch massiv geschmälert. Auch das anfängliche Bombardieren mit Informationen erschwerte den Zugang zur Geschichte. Die Thematik verbesserte sich in der Mitte des Buches zwar, aber desto enttäuschender war das Ende, welches langatmig und unnötiges Drama zum Lücken füllen beherbergte. Die Entwicklung der Beziehung zwischen Poppy und Alex war einfach too much und wirkte dadurch unrealistisch.

Zwar sind die Charaktere großartig, deswegen tut es mir auch umso mehr leid, dass ich bis zum Schluss keine wirkliche Verbindung zum Buch spüren konnte und Erleichterung sich zeigte als ich das Buch beendete.

Es ist zwar eine nette kleine Geschichte von Friends to Lovers, aber hätte ich kein Rezensionsexemplar gehabt und wüsste den Inhalt, würde ich mir leider das Geld eher sparen. Ich hatte mich sehr auf diese Geschichte gefreut und wegen dem Schriftzug „Nr. 1 New York Bestseller“ auch große Erwartungen, deswegen schmerzt es mich sehr eine etwas schlechtere Rezension zu schreiben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere