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Mii_Mii

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.08.2025

Hinter die Fassade schauen

Braver Than Ever (Erstauflage exklusiv mit Farbschnitt und Character Card)
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Mit 'Braver than ever' hat Larissa Schira ein Werk geschaffen, welches uns hinter die Fassaden von Menschen mit ADHS blicken lässt. Mit ihrem Schreibstil hat sie mich wieder eingeholt und so bin ich Abschnitt ...

Mit 'Braver than ever' hat Larissa Schira ein Werk geschaffen, welches uns hinter die Fassaden von Menschen mit ADHS blicken lässt. Mit ihrem Schreibstil hat sie mich wieder eingeholt und so bin ich Abschnitt für Abschnitt durchgerauscht. Er ist leicht und flüssig. Dazu hat sie authentische Figuren erschaffen und hat die Gefühle der Protagonisten gut rübergebracht.

Neben alten bekannten, lernen wir Josh und Alice besser kennen, die beiden Protagonisten des Buches. Wir treffen auf Alice, welche sehr planlos und vergesslich wirkt. Sie leidet darunter und besonders als ein bestimmter Verdacht aufkommt. Informationen über sie halten sich in Grenzen und wenn doch, dann wiederholen sich diese.

Auf der anderen Seite ist Josh. Er versteht Alice und gibt ihr immer den Freiraum den sie benötigt. Von ihm erfährt im Buch eher weniger. Die Informationen halten sich meist oberflächlich, zum Ende hin gibt es dann doch mehr Infos über ihn, die man noch nicht kennt.

Die Gefühle der Protagonisten wurden sehr gut beschrieben, allerdings konnte mich die Gefühle nicht berühren. Auch endeten Szenen abrupt und wurden teilweise nicht mehr erwähnt. Das Ende fand ich dann doch etwas schnell. Das was man Buch über vermisst hat kommt am Ende auf einem Schlag.

Was ich als sehr positiv bewerte ist die Aufarbeitung des Themas ADHS. Man konnte hinter die Fassade blicken und konnte erfahren, wie die Menschen mit ADHS ticken können und sich fühlen. Ein paar Tipps darf man sich sogar mitnehmen und könnten helfen den Stress im Alltag zu entgehen.

Besonders eins blieb mir Kopf und ließ mich nachdenken

"Ein Etikett kann schwer wirken, ja. Aber manchmal ist es auch erleichternd. Nicht, dass Sie definiert, sondern weil es Ihnen zeigt, dass Sie nicht allein sind und dass es Strategien und Werkzeuge gibt, die speziell für Menschen mit solchen Besonderheiten entwickelt wurden."

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Veröffentlicht am 30.07.2025

Wenn Charaktere sympathisch werden

Punk 57
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Ich wusste zu Anfang nicht, was ich von dem Buch halten sollte und in welche Richtung das führen sollte. Im ersten Kapitel war ich voll drin und mochte auch den Schreibstil, aber ab dem zweiten Kapitel ...

Ich wusste zu Anfang nicht, was ich von dem Buch halten sollte und in welche Richtung das führen sollte. Im ersten Kapitel war ich voll drin und mochte auch den Schreibstil, aber ab dem zweiten Kapitel war ich voll raus und ich brauchte meine Zeit, bis ich in der Geschichte wieder drin war.

Auch mit Ryen konnte ich mich anfangs nicht anfreunden. Ich fand sie sehr unsympathisch und konnte sie nicht wirklich leiden. Umso mehr ich gelesen habe, desto mehr konnte ich sie verstehen, warum sie ist wie sie ist.

Dagegen mochte ich Misha sehr. Er hatte etwas mysteriöses an sich und seine Beweggründe waren interessant zu lesen. Es kamen Dinge ans Licht, welche für mich überrascht haben und andere Dinge mit denen ich rechnete.

Einige Szenen am Ende fand ich schnell abgefrühstückt, wo ich mir mehr Tiefe gewünscht hätte, aber im großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen.

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Veröffentlicht am 21.07.2025

Eine Geschichte zum Lieben

When you look at me
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'When you look at me' hat mich völlig eingenommen und ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen. Nach der Redwood-Reihe und der Wildflower Summer-Reihe war es für mich an der Zeit das nächste Buch von ...

'When you look at me' hat mich völlig eingenommen und ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen. Nach der Redwood-Reihe und der Wildflower Summer-Reihe war es für mich an der Zeit das nächste Buch von Kelly Moran zu lesen und sie hat mich mit ihrem Schreibstil wieder gecatcht.

Ich habe mich in die Figuren Xavier und Peyton verliebt. Xavier wirkt nach außen hin unnahbar und kalt, aber im inneren kämpft er mit Unsicherheiten und Ängsten. Peyton dagegen denkt immer zuerst an die anderen, als an sich selbst. Die beiden lernen sich in der Highschool kennen und doch beginnt ihre Geschichte Jahre später, als Xavier die Hilfe von Peyton benötigt.

Ich finde die beiden sind eine Einheit zusammen und sie fügen sich beide zusammen, auch wenn sie völlig verschieden wirken. Sie gleichen sich aus und ich finde das ein tolles Zusammenspiel. Was ich wirklich gar nicht mochte, war der Spitzname von Xavier, den Peyton ihm verpasst hat. X.

An manchen stellen war das Buch doch nicht so flüssig, wie ich es mir gewünscht hätte. Ich würde behaupten, dass das an der Übersetzung liegt oder sogar aus dem englischen übernommen wurde.

Das Drama am Ende fand ich unnötig und passte nicht wirklich dazu, auch weil es ziemlich schnell abgehandelt wurde. Besonders weil im ganzen Buch die Kommunikation zwischen Xavier und Peyton immer wieder betont wird und doch zum Ende hin gar nicht mehr existiert, vielleicht hätte man das anders lösen können.

Dennoch kann ich das Buch jedem empfehlen.

Ich fand es ganz toll, als man alte Bekannte aus der Reihe Wildflower Summer-Reihe wieder finden konnte. Auch wenn es eine minimale Szene, hatte ich auf einmal lust wieder Wildflower Summer zu lesen. Auch eine tolle Diologie.

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Veröffentlicht am 22.06.2025

So nah und doch so fern

Perfectly Broken (Bedford-Reihe 1)
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Sarah Stankewitz schafft es wiederholt mich in ihr Buch zu holen. Ihr Schreibstil hat etwas an sich, was mich gefangen nimmt und mich nicht mehr los lässt. Ich bin direkt in der Geschichte gewesen.

Man ...

Sarah Stankewitz schafft es wiederholt mich in ihr Buch zu holen. Ihr Schreibstil hat etwas an sich, was mich gefangen nimmt und mich nicht mehr los lässt. Ich bin direkt in der Geschichte gewesen.

Man hatte die Chance das Buch aus den Perspektiven von Brooklyn und Chase zu lesen und beide Charaktere haben sich irgendwie in mein Herz geschlichen. Das was zwischen Brooklyn und Chase passiert hat sich wie ein Traum angefühlt, manchmal konnte ich mich nicht in die beiden hineinversetzen, auch ging es mir an manchen Stellen zu schnell, aber ich liebe die beiden. Zwischen den beiden ist lustig, aber auch gefühlvoll. Die beiden verbindet mehr als nur eine Tür.

An manchen Stellen hat es mir an Tiefe gefehlt. Ich hätte mir da gewünscht, dass man mehr über die beiden erfährt.

Ich bin ein wenig Fan davon, dass das Buch annotiert wurde von der Autorin. Ich finde das hat einen persönlichen Touch. Ich bin froh, dass ich mir die Jubiläumsausgabe gekauft habe.

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Veröffentlicht am 17.06.2025

Ich liebe den Stil

Berühre mich. Nicht.: Die Graphic Novel
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Meine erste Graphic Novel und ich war hin und weg. Ich habe die Graphic Novel gelesen, bevor ich überhaupt mit den „richtigen“ Büchern angefangen habe und ich finde es sehr viel anschaulicher und fesselnder ...

Meine erste Graphic Novel und ich war hin und weg. Ich habe die Graphic Novel gelesen, bevor ich überhaupt mit den „richtigen“ Büchern angefangen habe und ich finde es sehr viel anschaulicher und fesselnder war, als ich im Vorfeld dachte.

Ich mochte Sage und Luca auf Anhieb und die Illustrationen zeigen die verschiedensten Facetten, welche in anderen Büchern beschrieben werden und hier zeigt die Graphic Novel, dass auch wenige Worte ausreichen, um die verschiedensten Emotionen usw. rüberzubringen. In dem Zuge muss ich sagen, dass der Stil mir sehr gut gefallen hat.

Aber ich hatte das Gefühl das manche Szenen kurz ausgefallen sind und ich hatte manchmal das Gefühl, dass ich irgendwas verpasst hätte. Das werde ich erst herausfinden, wenn ich das Buch gelesen habe, aber ich werde definitiv die anderen Graphic Novel Teile auch lesen.

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