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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.08.2025

Highlight

Spiral
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Nachdem mir "Collide", der Auftakt der Off-the-Ice-Reihe von Bal Khabra, so gut gefallen hat, konnte ich es kaum erwarten, mit "Spiral" den zweiten Band und damit die Geschichte von Ballerina Sage und ...

Nachdem mir "Collide", der Auftakt der Off-the-Ice-Reihe von Bal Khabra, so gut gefallen hat, konnte ich es kaum erwarten, mit "Spiral" den zweiten Band und damit die Geschichte von Ballerina Sage und Eishockeyspieler Elias zu lesen. Und ich habe einfach alles daran geliebt. 😍

Wie auch schon in Band 1 hat mich der Schreibstil ab der ersten Seite gepackt, da er so flüssig, humorvoll und einfach total einnehmend ist. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Sage und Elias, die sich bei ihrem ersten Aufeinandertreffen scheinbar überhaupt nicht ausstehen können – und doch ist die Chemie zwischen den beiden direkt so spürbar.

Sowohl Eli als auch Sage sind unfassbar sympathische Charaktere, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Sage ist so eine gute Seele, die sich selbst ihr Leben lang hinten an gestellt hat und sich aufopfernd um ihren kleinen Bruder gekümmert hat. Ich fand es so schön zu sehen, wie sie mit Eli nun jemanden an ihrer Seite hat, der sich liebevoll um sie kümmert und sie in den Mittelpunkt stellt.

Und auch wenn alles als Fake-Beziehung startet, ist das Knistern zwischen den beiden die ganze Zeit da und es gibt so viele schöne Momente, in denen mir das Herz aufgegangen ist. Eli ist einfach eine absolute Green Flag. 😍

Insgesamt ist "Spiral" eine wunderschöne Fortsetzung der Off-the-Ice-Reihe, die ihrem Vorgänger in nichts nachsteht. Im Gegenteil! Fake Dating, eine unfassbar tolle Dynamik zwischen den Protagonisten und ein Mix aus Humor und Tiefe haben das Buch zu einem meiner Lesehighlights des Jahres gemacht. Nun freue ich mich umso mehr auf Band 3. 😍🙃

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Veröffentlicht am 19.08.2025

Ein Thriller, der lange in Erinnerung bleibt

Frag nach Andrea
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Drei Frauen, ein Killer. In "Frag nach Andrea" von Noelle W. Ihli begleiten wir Meghan, Brecia und Skye, die eins gemeinsam haben: Sie wurden alle drei von demselben Mann umgebracht – und wollen ihm als ...

Drei Frauen, ein Killer. In "Frag nach Andrea" von Noelle W. Ihli begleiten wir Meghan, Brecia und Skye, die eins gemeinsam haben: Sie wurden alle drei von demselben Mann umgebracht – und wollen ihm als Geister das Handwerk legen. Ich fand die Idee des Buchs so spannend und einzigartig, dass ich es unbedingt lesen wollte.

Die Grundstimmung ist von Anfang an sehr bedrückend, da man als Leser direkt Zeuge davon wird, wie die drei Protagonistinnen aus dem Leben gerissen werden. Das war echt hart, aber gleichzeitig auch so gut gemacht. Denn nach diesen anfänglichen Schockmomenten war ich komplett gehooked und konnte kaum erwarten, weiterzulesen.

Der Schreibstil ist flüssig, fesselnd und total atmosphärisch, weshalb ich nur so durch die Seiten geflogen bin und das Buch tatsächlich auch innerhalb eines Tages durch hatte. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus Sicht von Meghan, Brecia und Skye, die jeweils im Abstand von rund einem Jahr in unterschiedlichen Bundesstaaten gestorben sind. Entsprechend spielt die Story auch in drei Zeitebenen, die sich aber nach und nach annähern. Das hat mir unheimlich gut gefallen und ich war so neugierig, wie die drei Erzählstränge wohl zusammengeführt würden.

Ich fand es faszinierend, wie unterschiedlich die drei Frauen mit ihrem Tod umgehen. Und ihr Verhalten hat mich oftmals so berührt und so traurig gemacht – denn alle drei sind starke und sympathische Frauen, die viel zu früh aus dem Leben gerissen wurden. Sehr emotional waren auch die Szenen, in denen man die Familien und Freunde der drei kennenlernt. Einzig die Storyline zwischen Meghan und ihrer verstorbenen Großmutter konnte mich nicht so richtig abholen.

"Frag nach Andrea" ist ein ganz besonderer Thriller, den ich jedem ans Herz legen kann. Die Story hat sich trotz des übernatürlichen Aspekts so authentisch angefühlt und die Grundstimmung war durchgehend so bedrückend – mir wird das Buch jedenfalls lange in Erinnerung bleiben.

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Veröffentlicht am 05.08.2025

Tolle Formel 1 Romance

Crushing Souls (Driven Dreams-Dilogie, Band 1)
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Als Kind habe ich es geliebt, jeden Sonntag zusammen mit meinem Vater Formel 1-Rennen zu schauen.
Deswegen habe ich mich total auf "Crushing Souls" von Carolin Wahl gefreut, nachdem ich gelesen hatte, ...

Als Kind habe ich es geliebt, jeden Sonntag zusammen mit meinem Vater Formel 1-Rennen zu schauen.
Deswegen habe ich mich total auf "Crushing Souls" von Carolin Wahl gefreut, nachdem ich gelesen hatte, dass Formel 1 so eine große Rolle spielt. 😍🏎

Auf der ersten Seite geht es schon rasant los, als Duncan auf der Rennstrecke fährt und man als Leser direkt mit dabei ist. Die Formel 1-Thematik ist so gut umgesetzt und ich fand es so faszinierend, mehr über den Rennsport zu erfahren und zusammem mit Fiona und Duncan für die Rennen um die Welt zu reisen.

Wahls Schreibstil ist flüssig und so angenehm, weshalb ich so gut durch das Buch gekommen bin und es gar nicht mehr weglegen wollte.
Die Geschichte wird sehr bildhaft und authentisch aus abwechselnd aus Sicht von Fiona und Damian erzählt, die mir beide sofort sympathisch waren. Ich habe es geliebt, mehr über die beiden, ihre Vergangenheit und auch die Gründe, warum sie sich nicht ausstehen können, zu erfahren.

Das Knistern und die Spannung zwischen den beiden war für mich von Anfang an zu spüren – und ich konnte es kaum erwarten, bis sie sich näher kommen. Es gab dann auch wirklich so viele schöne Momente zwischen den beiden, aber mir ging es dann am Ende zu schnell und natürlich musste es auch noch Miscommunication geben, die in meinen Augen einfach total unnötig war. 😫

Insgesamt ist "Crushing Souls" aber ein unfassbar schöner Auftakt der Driven Dreams-Dilogie, der definitiv Lust auf mehr macht. Ich bin so gespannt, wie es mit Aurora und Adrian weitergeht, nachdem es in "Crushing Souls" bereits ein einschneidendes Erlebnis zwischen den beiden gab. 😱

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Veröffentlicht am 15.07.2025

Grandioser Thriller

Aschesommer
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Die Gruppe 4 ermittelt wieder! Nachdem "Krähentage" im letzten Jahr mein absolutes Thriller-Highlight war, habe ich mich tierisch darüber gefreut, dass die Reihe weitergeht. Mit "Aschesommer" liefert Benjamin ...

Die Gruppe 4 ermittelt wieder! Nachdem "Krähentage" im letzten Jahr mein absolutes Thriller-Highlight war, habe ich mich tierisch darüber gefreut, dass die Reihe weitergeht. Mit "Aschesommer" liefert Benjamin Cors den zweiten Serienkiller-Fall der Gruppe 4 ab, der wie auch schon sein Vorgänger ein richtiger Pageturner ist. 🌻

Wie auch schon in "Krähentage" hat mich der flüssige und atmosphärische Schreibstil ab der ersten Seite abgeholt. Der neue Fall ist wieder so kreativ und spannend inszeniert, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Im Zentrum steht ein Serienkiller, der sich bei seinen Morden an den fünf Massensterben der Erdgeschichte orientiert. Was für eine geniale Idee! 😱

Überzeugen konnte mich auch wieder die Gruppe 4, die sich aus so vielen unterschiedlichen Charakteren zusammensetzt und dennoch so gut funktioniert. Vor allem die beiden leitenden Ermittler Mila Weiss und Jakob Krogh sind so interessante und vielschichtige Charaktere, die nach wie vor ihr Päckchen und ihre Geheimnisse mit sich herumtragen. Das macht sie in meinen Augen aber umso nahbarer und sympathischer. Auch die anderen im Team sind so interessant, wobei ich im nächsten Band gerne noch etwas mehr über Frauke erfahren würde. Sie blieb im Vergleich zu den anderen fast etwas blass.

Der Antagonist und Strippenzieher hinter den Morden wird schon recht früh enthüllt – da dieser allerdings in einer geschlossenen Einrichtung sitzt, muss er zwangsläufig mit jemandem zusammenarbeiten. Ich fand es beängstigend, welch einen Einfluss Bode auf andere Menschen hat und wie sehr er sie für seine Zwecke manipulieren kann. Die grauenvollen Morde und die unerwarteten Plot Twists haben ihr übriges getan, dass mir beim Lesen ein Schauer nach dem anderen über den Rücken gelaufen ist.

"Aschesommer" ist ein spannender und rasanter Thriller, der seinem Vorgänger in nichts nachsteht. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Fall der Gruppe 4 – der dann eventuell sogar die Ereignisse aus dem Epilog von "Krähentage aufgreift? Ich würde es mir wünschen... 😱👀

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Veröffentlicht am 22.06.2025

Gänsehaut pur

Das Haus des Exorzisten
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Ich liebe es, mich zu gruseln, und habe mir schon immer gerne Horrorfilme angeschaut – vor allem, wenn darin übernatürliche Kräfte am Werk sind. Nachdem mir "Die Folcroft-Geister" aus dem Festa-Verlag ...

Ich liebe es, mich zu gruseln, und habe mir schon immer gerne Horrorfilme angeschaut – vor allem, wenn darin übernatürliche Kräfte am Werk sind. Nachdem mir "Die Folcroft-Geister" aus dem Festa-Verlag schon gut gefallen hatte, wollte ich auch unbedingt "Das Haus des Exorzisten" von Nick Roberts lesen, da ich so viel Gutes darüber gehört habe. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Bereits im Prolog geht es direkt zur Sache und wir werden Zeuge davon, wie der alte Merle den Kampf gegen die bösen Mächte in seinem Haus verliert. Der Schreibstil ist dabei total packend und bildhaft, sodass ich die ganze Zeit ein klares Bild von den Geschehnissen in meinem Kopf hatte und das Buch gar nicht mehr weglegen konnte. 👻

Etwas mehr als ein Jahr nach Merles Tod zieht die Familie Hill in das Haus – und ich konnte es kaum erwarten, dass die Hills zum ersten Mal mit dem Bösen in ihrem neuen Haus in Kontakt kamen. Zwar erfindet Roberts das Rad hier nicht neu, aber mir hat die Umsetzung unheimlich gut gefallen. Auf ruhige Passagen folgen Schockmomente, es gibt einige wirklich explizite und blutige Szenen und die Grundstimmung ist durchgehend düster.

Auch die Charaktere haben mein Interesse geweckt. Die Hills und besonders auch der Nachbarsjunge Luke waren toll gezeichnet und hatten ihre Geheimnisse – und ich war gespannt zu sehen, wie alles zusammenhängt. Das Ende kam mir zwar etwas zu plötzlich, hat mich aber total überrascht und mit Gänsehaut zurückgelassen.

"Das Haus des Exorzisten" schafft es, beim Lesen durchgehend eine düstere und intensive Atmosphäre zu schaffen. Wer übernatürliche Horrorfilme wie "The Conjuring" oder "Insidious" mag, wird das Buch auf jeden Fall lieben.

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