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Veröffentlicht am 15.07.2025

Hayden und Brody bringen das Eis zum Schmelzen!

Body Check
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Inhaltsangabe:
Nachdem Haydens Kindheit, bedingt durch ihren Vater der als Trainer tätig war, von Eishockey bestimmt wurde, hat sie von diesem Sport die Nase voll und wünscht sich nichts sehnlicher für ...

Inhaltsangabe:
Nachdem Haydens Kindheit, bedingt durch ihren Vater der als Trainer tätig war, von Eishockey bestimmt wurde, hat sie von diesem Sport die Nase voll und wünscht sich nichts sehnlicher für ihr Leben als Stabilität. Doch zurück in ihrer Heimat möchte sie nur ein einziges Mal aus der Rolle des braven Mädchens ausbrechen und sucht in einer Bar einen geeigneten Mann für eine Nacht. Der attraktive Brody scheint dafür genau der richtige Kandidat zu sein. Doch was Hayden nicht weiß, Brody ist Eishockey-Profi und spielt für das Franchise ihres Vaters.
Nach dieser Nacht ist Hayden fest entschlossen, diese so schnell wie möglich hinter sich zu lassen, dabei hat sie allerdings nicht damit gerechnete, dass Brody ein anderes Ziel verfolgt.

Meine Meinung:
Nachdem ich schon so viel Gutes über Elle Kennedy gehört habe, wurde es für mich Zeit, selbst einmal ein Buch von ihr zu lesen. Als großer Fan von Sports-Romance-Geschichten habe ich mit „Body Check“ nun auch das passende Buch gefunden und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

Das allein liegt aber nicht ausschließlich nur an der mitreißenden Geschichte, die neben unerwarteten Wendungen, einer gehörigen Portion Dramatik und ganz viel Spice punktet, sondern auch an den sympathischen Charakteren und der besonderen Dynamik zwischen ihnen.

Gleich zu Beginn lernt man die liebenswerte Hayden kennen, die ihr Leben lang das brave Mädchen war, das alle von ihr erwartet haben und die sich nach ihrer von Eishockey geprägten Kindheit, bedingt durch ihren Vater, dem ehemaligen Eishockeytrainer und jetzigem Eigner der Chicago Warriors, nach Stabilität sehnt. Sie ist mir vom ersten Augenblick an ans Herz gewachsen. Und obwohl sie in der Bar auf Brody zugeht, um mit ihm eine Nacht ohne Zwänge zu verbringen, merkt man sofort, dass sie doch eher der schüchterne Typ ist, der so etwas normalerweise nicht macht. Je mehr ich sie während des Lesens kennenlernen durfte, desto mehr konnte ich mich in sie hineinversetzen.

Auch Brody, den heißen Eishockeyspieler mit seiner charmanten Art, mochte ich direkt. Zwar gibt er sich äußerlich eher cool und draufgängerisch, doch je mehr man hinter seine Fassade blickt, desto deutlicher wird, dass er auch eine sensiblere Seite hat.

Nicht nur die Dynamik zwischen den beiden stimmt auf Anhieb, sondern sie ergänzen sich auch perfekt und das Knistern ist vom ersten Moment an nicht zu übersehen.

Die Kapitel werden in der Erzählform sowohl aus Sicht von Hayden als auch von Brody erzählt, was mir sehr gut gefällt. So lernt man die Charaktere nicht nur besser kennen, sondern kann ihre Gedanken und Gefühle auch besser nachvollziehen.

Aber auch die anderen Charaktere, die einem im Buch so begegnen, wurden von Elle Kennedy absolut treffend zum Plot erschaffen und tragen alle mit ihren unterschiedlichen Wesenszügen enorm zum Erfolg der Geschichte bei.

Den flüssigen Schreibstil von Elle Kennedy mochte ich von der ersten Zeile an. Sie schreibt so mitreißend und gefühlvoll, wobei sie neben einer gehörigen Portion Spice auch noch mit ganz viel Humor punktet.

Das Cover finde ich ausgesprochen schön und absolut treffend zur Handlung gestaltet. Vor allem gefällt mir, dass darauf Hayden und Brody im Eisstadion abgebildet sind.

Fazit:
„Body Check“ ist nicht nur eine absolut gelungene Sport-Romance, sondern auch eine mitreißende und gefühlvolle Geschichte, die einmal mehr zeigt, dass Elle Kennedy nicht umsonst die Queen of Sport-Romances genannt wird. Mit ihrer wunderbar leichten Schreibweise schafft sie es nicht nur, viel Humor mit einer tiefgründigen Geschichte zu verbinden, sondern dabei auch ordentlich Spice mit reinzubringen.

Für mich hat sich „Body Check“ nicht nur als absoluter Lesespaß entpuppt, sondern mir auch eine für mich neue, wunderbare Autorin gezeigt, von der ich in Zukunft mehr lesen möchte.

Daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung und von Herzen 5 von 5*.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.07.2025

Spannende, actionreiche Spionage-Romance mit Herz und Gefühl!

Never Trust Your Fake Husband
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Inhaltsangabe:
In einer kalten Pariser Winternacht erwacht eine junge Frau mitten auf der Straße. Sie kann sich weder an ihren Namen erinnern, noch woher sie kommt oder wie sie hierher gekommen ist. Das ...

Inhaltsangabe:
In einer kalten Pariser Winternacht erwacht eine junge Frau mitten auf der Straße. Sie kann sich weder an ihren Namen erinnern, noch woher sie kommt oder wie sie hierher gekommen ist. Das Einzige, dessen sie sich absolut sicher ist, sind die Schüsse in der Nacht und der heißeste Typ, dem sie je begegnet ist und der sie auffordert, sich in Sicherheit zu bringen. Doch um ihren Verfolgern zu entkommen muss sie sich mit dem gleichsam geheimnisvollen wie unfreundlichen Geheimagenten Jake Sawyer zusammentun und als jungvermähltes Ehepaar auf Hochzeitsreise ausgeben. Aber was passiert, wenn echte Gefühle ins Spiel kommen oder sie ihr Gedächtnis wiedererlangt?

Meine Meinung:
„Never Trust Your Fake Husband“ ist die neue Spionage-Romance von Ally Carter. Für mich war es das erste Buch dieser Autorin und meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen.

Schon mit dem ersten Zusammentreffen der beiden Protagonisten wird man direkt in die spannungsgeladene und actionreiche Spionagegeschichte hinein katapultiert, die den Leser nicht nur mit vielen Geheimnissen, unvorhersehbaren Wendungen und gefährlichen Missionen konfrontiert, sondern auch mit romantischen Gefühlen und ganz viel Humor. Ich war von der ersten bis zur letzten Zeile vollends gefesselt. Dies liegt aber nicht allein nur an der tollen Handlung, sondern auch an den authentischen Charakteren.

Zoe, die junge Frau ohne Gedächtnis, war mir mit ihrer liebenswürdigen und manchmal etwas naiven Art vom ersten Moment an sympathisch und je mehr ich sie im Laufe der Geschichte kennenlernen durfte, desto mehr ist sie mir ans Herz gewachsen, so dass sie sich am Ende nicht mehr nur wie ein Buchcharakter angefühlt hat, sondern eher wie eine Buchfreundin, die man durch alle Höhen und Tiefen des Lebens begleiten möchte. Ich habe während des kompletten Buches mit ihr gelitten und gelacht und hatte stets die Hoffnung, dass sie ihr Gedächtnis wiedererlangt und sich alles für sie zum Guten wendet.

Auch Sawyer, den gutaussehenden und grumpy Geheimagenten, der immer den Anschein erweckt, er habe etwas zu verbergen, mochte ich auf Anhieb. Und je mehr man im Laufe der Geschichte über ihn erfährt, desto deutlicher wird, dass er auch eine weiche Seite zu haben scheint.

Ich mochte vor allem die besondere Dynamik, die vom ersten Augenblick an zwischen den beiden herrschte und die enorm zu den vielen witzigen Dialogen beigetragen hat und maßgeblich dafür verantwortlich war, dass ich das Buch so verschlungen habe und stellenweise nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Aber nicht nur Sawyer und Zoe wurden mit viel Liebe entwickelt, sondern auch die anderen Figuren, die einem beim Lesen begegnen, wurden mit größter Sorgfalt im Hinblick auf die Handlung geschrieben.

Die einzelnen Kapitel werden aus zwei Sichten erzählt, einmal der von Zoe und dann der von Sawyer, was mir persönlich sehr gut gefällt. So lernt man die Charaktere nicht nur besser kennen, sondern kann sich auch besser in ihre Gedanken und Gefühle einfinden und ihre Handlungen so leichter nachvollziehen.

Den Schreibstil von Ally Carter mag ich sehr gerne. Mit ihrer spannenden und humorvollen Schreibweise schafft sie es, die Spannung von Anfang bis Ende aufrecht zu erhalten, wobei auch die Gefühle nicht zu kurz kommen.

Das Cover mit dem passenden Farbschnitt finde ich einfach nur wunderschön. Die gewählten Farben, ebenso wie der von Rosen umgebene Ring mit Zoe und Sawyer vor der Kulisse von Paris, ist wirklich toll gestaltet. Auch der Farbschnitt passt hervorragend dazu und unterstreicht noch einmal die romantische Note des Buches.

Fazit:
Mit „Never Trust Your Fake Husband“ ist Ally Carter nicht nur eine wunderbare Spionage-Romance gelungen, sondern ein absolutes Highlight, wofür nicht allein nur die fesselnde Handlung und die toll ausgearbeiteten Charaktere verantwortlich sind, die so authentisch wirken, wie aus dem echten Leben, sondern auch die mitreißende und humorvolle Schreibweise, die so voller Gefühl ist, dass es definitiv nicht mein letztes Buch von ihr bleiben wird.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.06.2025

Willkommen bei den Pferden in Hidden Bay!

Horse Academy – Sommer der Entscheidungen
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Inhaltsangabe:
Für Holly gibt es nichts Wichtigeres auf der Welt als ihre geliebten Pferde. Jeden Tag ist sie bei ihrer Freundin Amber auf dem Gestüt von deren Eltern und verbringt Zeit bei den Pferden. ...

Inhaltsangabe:
Für Holly gibt es nichts Wichtigeres auf der Welt als ihre geliebten Pferde. Jeden Tag ist sie bei ihrer Freundin Amber auf dem Gestüt von deren Eltern und verbringt Zeit bei den Pferden. Als Amber plötzlich auf die Horse Academy Hidden Bay gehen soll, ist Holly am Boden zerstört. Da ergibt sich für sie die einmalige Gelegenheit, ein Stipendium für die Academy zu bekommen. Sie bewirbt sich und gewinnt tatsächlich den heißbegehrten Platz. Dort angekommen muss Holly feststellen, dass sich nicht alle Mitschüler über ihre Aufnahme freuen und sie muss schon bald eine Entscheidung treffen.
 
Meine Meinung:
„Horse Academy Hidden Bay – Sommer der Entscheidungen“ ist das neue Buch von Helen Martins und der Auftakt der Reihe rund um die Horse Academy Hidden Bay. Für mich war es das erste Buch dieser Autorin, welches ich gemeinsam mit meiner Pferde liebenden Tochter gelesen habe. Wir haben es von der ersten bis zur letzten Minute an geliebt und es wird definitiv nicht unser letztes Buch von Helen Martins bleiben.
 
Gleich zu Beginn dieser wundervollen Geschichte lernt man Holly und Amber kennen und ist mitten in der warmherzigen und ereignisreichen Handlung über wahre Freundschaft, missgünstige Mitschüler, wundervolle Pferde und ein traumhaftes Internat angekommen.

Dies liegt nicht allein nur an dem flüssigen und leicht verständlichen Schreibstil der Autorin, sondern auch an der detaillierten Beschreibung der Horse Academy Hidden Bay mit der tollen Landschaft, den wunderschönen Pferden und den unterschiedlichen Bewohnern. Wir konnten uns alles sehr gut vorstellen und meine Tochter hatte sofort das Gefühl, ein Teil dieser atemberaubenden Academy zu sein.

Auch die tollen Charaktere, die man während der Geschichte kennenlernt, wurden von Helen Martins mit viel Liebe und absolut authentisch entwickelt und passen, jeder mit seiner besonderen Eigenschaft, hervorragend zum ereignisreichen Plot.

Allen voran Holly. Sie ist ein liebenswertes, aufgewecktes Mädchen, das für ihre Ideale einsteht und keine Angst hat, ihre Meinung offen zu äußern. Meine Tochter und ich haben sie vom ersten Augenblick an in unser Herz geschlossen. Holly liebt Pferde über alles und daher verbringt sie jede freie Minute bei ihrer Freundin Amber auf dem Gestüt. Beide Mädchen verbindet nicht nur die gemeinsame Liebe zu den Pferden, sondern auch eine tiefe Freundschaft. Ihre Ängste, als Amber aufs Internat gehen soll, konnten wir sehr gut nachempfinden und auch ihre Freude über das Stipendium für Hidden Bay wurde sehr gut rübergebracht. Doch mit der Aufnahme beginnen für Holly nicht nur rosige Zeiten. Denn wie auch im wahren Leben, so muss sie sich auch in der Horse Academy mit missgünstigen Mitschülern, üblen Streichen und unvorhergesehenen Ereignissen auseinandersetzen. Doch Holly wächst mit jeder neuen Prüfung mehr und mehr über sich hinaus.

Auch Amber war uns direkt sympathisch. Sie ist Hollys allerbeste Freundin und ebenso wie diese, liebt sie Pferde mehr als alles andere auf der Welt. Die beiden Mädchen halten stets zusammen und gehen gemeinsam durch dick und dünn.

Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und werden aus Sicht von Holly erzählt. Das hat meiner Tochter und mir sehr gut gefallen, weil man sie so nicht nur besser kennenlernt, sondern auch tiefe Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle bekommt. Am Anfang eines jeden Kapitels sind zwei Hufeisen abgebildet. Wir finden, das ist eine wunderschöne Idee, die hervorragend zum Setting passt.

Auch das Cover gefällt uns sehr gut. Mit den gewählten Farben, den Abbildungen rund ums Reiten und den Blumenranken ist es absolut treffend zur Thematik des Buches gestaltet. Vor allem die Darstellung von Holly und dem Pferd finden wir wunderschön.

Fazit:
„Horse Academy - Sommer der Entscheidungen“ von Helen Martins ist nicht nur ein wundervolles Buch, sondern auch ein wirklich gelungener Auftakt der Reihe rund um die Horse Academy Hidden Bay. Doch nicht nur das traumhafte Setting und die spannende Geschichte haben enorm dazu geführt, dass uns das Buch von Anfang bis Ende sehr gut gefallen hat, sondern auch der flüssige und bildhafte Schreibstil der Autorin hat zum enorm zum Lesevergnügen beigetragen.

Der Verlag empfiehlt das Buch für alle Kinder ab 11 Jahren. Dem können wir uns guten Gewissens anschließen.

Wir hatten viel Freude beim Lesen, freuen uns schon sehr auf die Fortsetzung und können es allen Pferdefans und solchen, die es noch werden wollen, uneingeschränkt empfehlen.
Daher vergeben wir dafür 5 von 5*.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.06.2025

Gibst es für die Liebe immer eine zweite Chance?

The One I Left Behind
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Zusammenfassung:
Nachdem Ben Noughton seine Footballkarriere beendet hat, kehrt er auf die Ranch seiner Familie in Nebraska zurück. Ein Schritt, der nicht leicht für ihn ist. Denn in der Kleinstadt ließ ...

Zusammenfassung:
Nachdem Ben Noughton seine Footballkarriere beendet hat, kehrt er auf die Ranch seiner Familie in Nebraska zurück. Ein Schritt, der nicht leicht für ihn ist. Denn in der Kleinstadt ließ er damals nicht nur seinen Vater und seine Brüder zurück, sondern auch seine große Liebe Gillian. Sie scheint über die Rückkehr des Mannes, der ihr einst das Herz gebrochen hat, nicht gerade erfreut zu sein. Und dass Ben nun auch noch der neue Footballcoach ihres Sohnes ist und immer noch Gefühle für Gillian zu haben scheint, macht die ganze Sache nicht einfacher.

Meine Meinung:
Mit „The One I Left Behind“ entführt das Erfolgsduo Piper Rayne die Leser mitten in eine Kleinstadt in Nebraska und auf die Plain Daisy Ranch, wohin Ben nach dem Ende seiner Footballkarriere zurückkehrt. Da mich das Cover sofort angesprochen hat und ich ein großer Fan von Small-Town-Romances und Second-Chance bin, war ich sehr auf die Geschichte gespannt. Für mich war es das erste Buch dieses Autorinnenduos, und nachdem ich es zu Ende gelesen habe, kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass es definitiv nicht mein letztes von ihnen bleiben. Dies liegt aber nicht allein nur an der wirklich gelungenen Story, dem angenehm flüssigen und witzigen Schreibstil der Autorinnen und dem schön und absolut passend zur Geschichte gestalteten Cover, sondern auch an der besonderen Dynamik zwischen den beiden Protagonisten.

Gleich zu Beginn lernt man Ben Noughton, den einstigen NFL-Star, der seine damalige Liebe Gillian zu Gunsten seiner Sportkarriere verlassen hat, kennen. Er ist so ein liebenswerter und loyaler Kerl, der alles für die Menschen, die ihm etwas bedeuten tut. Ihn fand ich vom ersten Moment an sympathisch. Schon bei seiner Rückkehr nach Willowbrook merkt man sofort, dass es ihm nicht gerade leicht fällt und auch er noch mit einigen Ereignissen und Entscheidungen in seiner Vergangenheit zu kämpfen hat. Vor allem, dass er Gillian als Junge damals das Herz gebrochen hat, scheint ihn auch nach so langer Zeit noch zu belasten. Doch je mehr man ihn im Laufe der Geschichte kennenlernt, desto deutlicher zeigt sich, dass er nicht mehr der Junge von damals ist, sondern dass er sich in den vielen Jahren, in denen er von zu Hause fort war, enorm weiterentwickelt hat. Und obwohl so viel Zeit vergangen ist, sind die starken Gefühle, die er immer noch für Gillian hegt, von ihrem ersten Wiedersehen an deutlich zu spüren.

Gillian ist mir von Beginn an direkt ans Herz gewachsen. Ihr war direkt anzumerken, wie viel Ben ihr immer noch bedeutet und wie sehr sie das Wiedersehen mit ihm immer noch schmerzte. Und während man sie mit jeder Zeile mehr und mehr in sein Herz schließt, erfährt man auch einiges über ihre Vergangenheit und es wird klar, dass das Leben für sie so manche Schicksalsschläge, Hindernisse und unvorhersehbare Wendungen parat hatte.

Ich konnte mich vom ersten Augenblick an direkt in sie hineinversetzten und habe sie gerne durch die Facetten ihres Lebens mit allen Höhen und Tiefen begleitet.

Aber nicht nur Ben und Gillian haben sich in mein Herz geschlichen, auch die anderen Charaktere, die einem beim Lesen noch so begegnen, wurden von den Autorinnen mit viel Liebe entwickelt.
Allen voran Gillians pubertierender Sohn Clayton, der seine Mutter unbedingt vor allem beschützen möchte, mochte ich auf Anhieb sehr gerne, ebenso wie ihre herzensgute Freundin Laurel. Und auch Bens Vater und seine Brüder wurden absolut passend zur Geschichte geschrieben und tragen, jeder mit seiner ganz eigenen Art und seinem ganz eigenen Charme, enorm zur Dynamik der Handlung bei.

Die einzelnen Kapitel sind aus Sicht von Gillian und Ben geschrieben. Mir gefällt das bei Geschichten immer sehr gut, da man meiner Meinung nach so die Charaktere besser kennenlernen und so ihre Gedanken und Gefühle besser nachvollziehen kann. Auch ihre Handlungen sowie ihre Entwicklung werden dem Leser dadurch näher gebracht.

Fazit:
Mit „The One I Left Behind“ ist dem Autorinnenduo Piper Rayne nicht nur ein unterhaltsamer Roman und ein wundervoller Auftakt der Reihe rund um die Plain-Daisy-Ranch und ihre Bewohner gelungen, der mich durchweg von sich begeistern konnte, sondern auch ein absolutes Herzensbuch.

Aber nicht nur die mitreißende und tiefgründige Geschichte mit ihren bezaubernden Charakteren ist dafür verantwortlich, dass ich beim Lesen so viel Spaß hatte, sondern auch der gefühlvolle und lockere Schreibstil, der auch immer mit einer guten Portion Humor punktet.

Für mich hat sich „The One I Left Behind“ als absolutes Lesevergnügen entpuppt und ich freue mich schon sehr auf ein Wiedersehen mit der Plain-Daisy-Ranch, den Noughton-Brüdern und den anderen Einwohnern von Willowbrook.

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Veröffentlicht am 22.06.2025

Grandioses Finale einer spannenden und ereignisreichen Fantasy-Dilogie!

Arc & Ruin
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Inhaltsangabe:
Rah ist in ihrer alten Heimat auf der Suche nach Antworten, um die Welt vor den grauenhaften Kreaturen zu retten, die versuchen alles zu verschlingen. Sie hofft dort jemanden zu finden, ...

Inhaltsangabe:
Rah ist in ihrer alten Heimat auf der Suche nach Antworten, um die Welt vor den grauenhaften Kreaturen zu retten, die versuchen alles zu verschlingen. Sie hofft dort jemanden zu finden, der weiß, woher diese stammen. Zur selben Zeit folgt Irin einer Spur aus uralten Mysterien, wobei er nicht nur mit seiner eigenen dunklen Vergangenheit konfrontiert wird, sondern auch mit düsteren Geheimnissen. Währenddessen treffen Mae und Shina auf einen Orden, der sie beschützt, dafür aber als Gegenleistung ihre Hilfe bei einer gefährlichen Mission verlangt, die die Welt retten soll. Doch während Shina für Mae ihr Leben riskieren würde, kommt Mae in immer waghalsigere Situationen.
Können sie die Welt vor dem Untergang retten oder werden sie daran zugrunde gehen.

Meine Meinung:
„Arc & Ruin“ ist der neue Fantasy-Roman und das spannende Finale der Chaos Chroniken von Marie Grasshoff. Es war nach Band 1 mein zweites Buch der Autorin und es steht seinem Vorgänger in nichts nach. Wie schon bei „Heart & Shadow“, so hat es Marie Grasshoff auch mit dieser Geschichte wieder geschafft, mich vom ersten bis zum letzten Wort komplett zu fesseln.

Das Buch beginnt mit einer ausführlichen Zusammenfassung des ersten Bandes. Dies finde ich eine ziemlich gute Idee, denn dadurch fällt es auch Lesern, die den Vorgänger-Band nicht kennen leichter, sich in die verschiedenen Handlungsstränge und die doch etwas komplexere Welt, einzufinden. Trotzdem empfehle ich, für ein besseres Verständnis, vorher „Heart & Shadow“ zu lesen.

Die einzelnen Kapitel haben eine sehr gute Länge und werden wieder aus der Sicht von Rah, Irin und Shina geschrieben, wobei man diesmal, bei den Kapiteln aus Irins Sicht, bedingt durch Rückblenden, mehr über ihn bzw. Arax erfährt. Dies hat hat mir ziemlich gut gefallen, weil man ihn dadurch besser kennenlernt und besser verstehen kann, warum er als Arax so gehandelt hat, wie er gehandelt hat.

Gleich zu Beginn trifft man wieder auf die junge Wächterin Rah, die mir schon in Band 1 sehr gut gefallen hat. Sie ist eine sehr liebenswerte und mutige junge Frau, die verzweifelt auf der Suche nach Wahrheiten ist, um das Land vor den Gottfressern zu schützen und das drohende Unheil abzuwenden. Dabei bekommt sie es nicht nur mit grausamen Kreaturen und unvorhersehbaren Wendungen zu tun, sondern auch mit uralten Riten und geheimnisvollen Prophezeiungen. Doch je mehr sie mit den Gefahren konfrontiert wird und je mehr Geheimnisse sie lüftet, desto mehr wächst sie über sich hinaus und macht im Laufe der Geschichte eine enorme Wandlung durch.

Irin war mir wieder sehr sympathisch, was nicht nur an den Rückblenden liegt, sondern vor allem auch an seiner großen Weiterentwicklung, die er im Vergleich zum ersten Band durchmacht. Je mehr ich hinter seine Fassade blicken konnte und über seine Vergangenheit erfahren habe, desto mehr ist er mir im Laufe der Handlung ans Herz gewachsen.

Auch Shina, die junge, angehende Astralweberin mochte ich sehr gerne. Sie hat ein großes Herz und ist zu allem bereit, um ihre große Liebe Mae zu beschützen. Ihre Gefühle für ihre Freundin sind von Anfang an spürbar, und auch die Tatsache, dass sie alles für sie und ihre Sicherheit tun würde. Im Verlauf der Handlung bekommt sie es nicht nur mit grässlichen Kreaturen zu tun, sondern wird auch mit unvorhersehbaren Ereignissen und gefährlichen Missionen konfrontiert.

Mit Mae bin ich leider bis zum Schluß nicht so ganz warm geworden, was vermutlich an ihrer durchweg distanzierten Art gelegen hat. Zwar wurden ihre Gefühle für Shina direkt deutlich, doch wurden sie teilweise durch ihre eigenen Probleme in den Hintergrund gerückt, so dass ich stellenweise nicht ganz nachvollziehen konnte, was sie fühlte oder dachte. Vielleicht war das aber auch dadurch begründet, dass kein Kapitel aus ihrer Sicht geschrieben wurde, so dass man sie nicht so gut kennenlernen konnte wie die anderen drei.

Auch die anderen Charaktere, die einem im Laufe der Handlung noch so begegnen, wurden von Marie Grasshoff mit einer Liebe zum Detail erschaffen und machten allesamt auf mich einen sehr authentischen Eindruck. Sie wurden allesamt mit großer Sorgfalt im Hinblick auf den Plot kreiert und sind für den Fortlauf der Handlung unersätzlich.

Doch nicht nur die Figuren und die spannende Geschichte haben mich vollends überzeugt, sondern auch der mitreißende und bildliche Schreibstil, der ebenso mit einer Leichtigkeit punktet und durch den ich mir die beschriebene Welt und ihre Bewohner sehr gut vorstellen konnte.

Das Cover finde ich einfach wundervoll gestaltet. Die gewählten Farben, schwarz und blau mit der darauf abgebildeten, goldenen Krone und der silbernen Schrift gefallen mir ausgesprochen gut. Auch den perfekt dazu passenden Farbschnitt finde ich wunderschön und absolut treffend zum Inhalt der Geschichte gewählt. Es strahlt, meiner Meinung nach, sowohl Macht als auch Chaos aus.

Fazit:
Mit „Arc & Ruin“ ist Marie Grasshoff nicht nur ein neuer, toller Fantasy-Roman gelungen, sondern auch ein grandioser Abschluss der Chaos Chroniken, der dem ersten Band in nichts nachsteht.
Aber nicht nur die Spannende Handlung haben dazu beigetragen, dass ich von Anfang bis Ende gefesselt war, sondern auch die von der Autorin erschaffene Welt und die packende Schreibweise.
Ich freue mich schon auf viele neue Bücher von Marie Grasshoff.

Von mir gibt es für „Arc & Ruin“ eine klare Leseempfehlung und von Herzen 5 von 5*.

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