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Veröffentlicht am 28.06.2025

Torture Porn Mischung aus "Hostel" und "96 Stunden".

LOST LOVE CIRCUS
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Der 2. und letzte Band der LOST LOVE CIRCUS Dilogie ist wirklich nicht ohne. Ich würde es als eine Mischung aus „Hostel“ und „96 Stunden“ bezeichnen, dementsprechend könnt ihr euch denken, worum es hier ...

Der 2. und letzte Band der LOST LOVE CIRCUS Dilogie ist wirklich nicht ohne. Ich würde es als eine Mischung aus „Hostel“ und „96 Stunden“ bezeichnen, dementsprechend könnt ihr euch denken, worum es hier geht. Es wird also sehr brutal und menschenunwürdig.

Der Plot (Torture Porn) steht hier im Vordergrund und nicht der Spice zwischen den beiden Hauptprotagonisten. Die ganzen Machenschaften und die Entstehungsgeschichte des „Lost Love Circus“ werden hier aufgedeckt und auch, was Malyshkas Familie damit zu tun hat.

Alles in allem eine der „besseren“ Dark Romance Reihen, wenn man bedenkt, dass das meiste, was in diesem Genre regelrecht auf den Markt geschmissen wird, einfach nur Schrott ist. Allerdings mag ich gar nicht diesen Schreibstil, in dem der Protagonist quasi ständig Selbstgespräche führt, z. B. „Ich sehe dir ins Gesicht und weiß, was du durchgemacht hast. Ich werde dich hier rausholen. Ich werde alle vernichten.“ etc. Und das PERMANENT, das ganze Buch durch.

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Etwas schwächer als Band 1, aber tolle Tension und Spice-Szenen.

Ashen Throne
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Den 2. Band der „Dragonbound“ Trilogie fand ich etwas schwächer als den ersten Teil 1, weil es hier einige lange Passagen gab, die mich genervt und/oder nicht interessiert haben. Im Grunde passiert auch ...

Den 2. Band der „Dragonbound“ Trilogie fand ich etwas schwächer als den ersten Teil 1, weil es hier einige lange Passagen gab, die mich genervt und/oder nicht interessiert haben. Im Grunde passiert auch nichts Großartiges, außer dass von A nach B gereist wird und Yessa Cassims Geheimnis und Herkunft erfährt.

Es kommt zum Miscommunication-Trope nach dem Schema: SIE erfährt etwas Schlimmes, ER will es ihr erklären, SIE will rein gar nichts darüber hören, läuft weg, begibt sich in Gefahr, nur um dann von IHM wieder eingefangen und gerettet zu werden. Ich kann es nicht mehr lesen/hören. Kann man Dramatik nur noch so herstellen?

Die Tension und Spice-Szenen zwischen den beiden haben mir allerdings richtig gut gefallen und auch der ganze Schreibstil der Autorin ist super. Viele Dialoge und Gedankengänge von Yessa haben mich aber oft extrem genervt und mit den Augen rollen lassen.

Das Ende mit seinem Cliffhanger hat mir am besten gefallen, weshalb ich die Reihe natürlich mit Erscheinen des 3. Bandes auch abschließen werde, aber alles in allem ist diese Reihe eher nur Durchschnitt, wenn man im Vergleich z. B. „To tempt a God“, „The Games Gods play“ oder „Kingdom of the Black Crescent“ gelesen/gehört hat.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Sehr kitschig, aber richtig guter Spice und ein sooo toller Hauptprotagonist. Einfach nur HOT.

Die Rose und der Duke - Erster Band der Sündhafte Lords-Reihe
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Dies ist der 1. Teil der „Sündhafte Lords“ Reihe und die Geschichte ist zugegeben teilweise wirklich sehr kitschig, klischeehaft und zum Augenrollen, aber da das in Regency-Romanen ja oft der Fall ist, ...

Dies ist der 1. Teil der „Sündhafte Lords“ Reihe und die Geschichte ist zugegeben teilweise wirklich sehr kitschig, klischeehaft und zum Augenrollen, aber da das in Regency-Romanen ja oft der Fall ist, kann ich darüber hinwegsehen, zumal der Duke of Wrath als Charakter nicht nur sehr hot, sondern auch äußerst sympathisch gezeichnet wurde. Außerdem ist der Spice gut.

Dorian trägt eine schwere Schuld mit sich herum, auf die die ganze Story aufbaut und als Leser kriegt man regelmäßig die Krise, weil seine Schuldgefühle total unangebracht sind. Des Weiteren wird natürlich nicht kommuniziert, was dann zu Missverständnissen und künstlich erzeugten Dramen führt. Wenn man sich nicht daran stört, kann einen der Roman sicherlich ganz gut unterhalten.

Als überzeugter Junggeselle macht er widerwillig der ihm völlig unbekannten Miss Patience Rose einen Antrag und sie willigt überrascht ein, damit ihre Familie nicht verarmt. Er redet nicht darüber, warum er sie auserwählt hat und die neugierige Patience versucht nun auf eigene Faust hinter sein Geheimnis zu kommen.

Außerdem verfolgt sie, für Frauen untypisch und erwünscht, eine wissenschaftliche Karriere zum Thema Botanik. Sie erforscht und züchtet hybride Rosen, was einen großen Platz in dem Roman einnimmt.

Ich werde die Reihe weiter verfolgen. So für zwischendurch ist das mal ganz nett. Im 2. Teil geht es dann um Dorians Schwester und seinen besten Freund.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

War OK, aber mehr auch nicht. Schön geschrieben, emotional, aber nichts Besonderes.

Atmosphere
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Dies ist der erste Roman, den ich von der Autorin gelesen bzw. gehört habe und ja, sie kann wirklich sehr gut und vor allem emotional schreiben, aber es wäre dennoch schön gewesen, vorher zu erfahren, ...

Dies ist der erste Roman, den ich von der Autorin gelesen bzw. gehört habe und ja, sie kann wirklich sehr gut und vor allem emotional schreiben, aber es wäre dennoch schön gewesen, vorher zu erfahren, dass es sich um eine Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen handelt, die ihre Gefühle bei der NASA in den 80er Jahren nicht offen ausleben können.

Joan ahnt auch lange Zeit nichts davon, dass sie lesbisch ist, bis zu dem Moment, in dem sie Vanessa begegnet. Zuvor hatte sie eben kein Interesse an Männern oder Beziehungen und ist voll und ganz in der Rolle der Tante aufgegangen, die sie zu ihrer Nichte Francis hat.

Als Vanessa zum 1. Mal ins All darf, kommt es zu einem sehr tragischen Zwischenfall und Joan sitzt hilflos im Kontrollzentrum und muss der Katastrophe ins Auge blicken. Diese Szenen, und die mit ihrer Nichte, fand ich am berührendsten.

Zwischendurch sind wir als Leser dabei, wie die Crew rund um Vanessa und Joan zusammenwächst, ihre Ausbildung bestreitet und sich kennen- und liebenlernt. Außerdem geht es noch um die äußerst schwierige Beziehung zwischen Joan und ihrer Schwester Barbara.

Im Grunde haben wir also ein Generationen-Frauendrama mit Schwerpunkt auf die Stigmatisierung von Frauen im Weltall und die Konsequenzen eines Outings. Es war schön geschrieben, hat mich aber alles in allem jetzt nicht so wirklich interessiert.

Ich glaube, die anderen Romane der Autorin werden mir besser gefallen. Schlecht war ATMOSPHERE nicht, aber auch nicht wirklich spannend. Jedenfalls nicht für mich.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Tolles Ermittler-Duo, aber relativ langweiliger Kriminalfall.

Ein Mord im November - Ein Fall für DI Wilkins
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In diesem Roman hat mir vor allem die Dynamik zwischen den beiden ungleichen Ermittlern sehr gut gefallen. Das Duo war mir äußerst sympathisch und ich vergebe nur deshalb nur 3 Sterne, weil mich der Kriminalfall, ...

In diesem Roman hat mir vor allem die Dynamik zwischen den beiden ungleichen Ermittlern sehr gut gefallen. Das Duo war mir äußerst sympathisch und ich vergebe nur deshalb nur 3 Sterne, weil mich der Kriminalfall, um den es hier geht, leider nicht so überzeugen konnte. Ich fand ihn nicht wirklich spannend.

Dennoch gehe ich davon aus, dass es in den kommenden Bänden bestimmt besser wird, weshalb ich die Namensvetter Ray und Ryan Wilkins weiter verfolgen werde. Auch was sich privat bei den beiden tun wird, könnte noch interessant werden.

Wir befinden uns an der Oxford University, wo im Arbeitszimmer des Provost eine unbekannte tote Frau gefunden wird. Zur selben Zeit ist ein reicher Scheich anwesend, von dem sich die Schulleitung erhofft, Fördergelder zu erhalten. Doch als der reiche Besucher eine ausländische Hilfskraft entdeckt, ist er plötzlich völlig von der Rolle und hat Angst um seine Sicherheit.

Wie diese Vorfälle miteinander zusammenhängen und welche weiteren Verstrickungen es noch gibt, wird im Laufe der Geschichte aufgeklärt. Das Ende bzw. die Auflösung war in Ordnung. Wie gesagt, das Buch ist nicht schlecht, hat aber keine größere Begeisterung in mir ausgelöst und die Nominierung als bester Spannungsroman des Jahres, kann ich wirklich nicht nachvollziehen.

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