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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.06.2025

WTF - was für ein Ende?! Zusammen mit dem 1. Band der beste der Reihe.

Die Schwester des Serienkillers
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Ich habe jetzt alle 3 Bände der „Familie des Serienkillers“ Reihe gelesen und dieser war, zusammen mit dem ersten, richtig stark und spannend. Ich habe den Roman an nur 2 Tagen weggesuchtet und WTF - was ...

Ich habe jetzt alle 3 Bände der „Familie des Serienkillers“ Reihe gelesen und dieser war, zusammen mit dem ersten, richtig stark und spannend. Ich habe den Roman an nur 2 Tagen weggesuchtet und WTF - was für ein Ende! Der letzte Satz hat mich richtig umgehauen.

Mit dieser Auflösung hätte ich nie gerechnet und genau das macht ja einen guten Thriller aus. Obwohl sich mein recht früher Anfangsverdacht bestätigt hat, was aber nicht schlimm ist, wurde ich mir im Laufe der Geschichte immer unsicherer, weil die Autorin es stets schafft, dass sich alle Protagonisten ab einem bestimmten Zeitpunkt komisch verhalten, sodass man in die Irre geführt wird. Aber das Ende? No way. Das hab ich nicht kommen sehen.

Anna Price ist erfolgreiche Lehrerin an einer Privatschule und lebt mit ihrem Ehemann Ross in einem schönen Haus in Torquay an der Südküste Englands. Ihre Idylle bekommt einen Riss, als eines Tages die Polizei vor der Tür steht, die auf der Suche nach ihrem Bruder Henry Lincoln ist. Dieser wird beschuldigt, ein bestialischer Frauenmörder zu sein. Bereits 5 Opfer gehen auf sein Konto.

Allerdings hat Anna seit Kindertagen keinen Kontakt mehr zu ihm. Jedoch hinterlässt er Nachrichten bzw. Rätsel am Tatort und später sogar auf ihrer Türschwelle, die sehr an das Spiel „Die Jagd“ erinnern, das Henry damals Anna gezwungen hat mit ihm zu spielen. Wenn sie das Rätsel nicht löst, stirbt die nächste Frau. Ihr bleiben nur noch 4 Tage.

Was die Polizei nicht ahnt: Anna hat ein Geheimnis und offensichtlich will Henry es ans Tageslicht bringen. Aber warum? Warum jetzt? Niemand darf es erfahren. Es würde alles zerstören, was sie sich aufgebaut hat. Aber kann sie dafür eine weitere, unschuldige Frau über die Klippe springen lassen?

Ich hoffe, dass Alice Hunter noch viel mehr schreibt. Ich würde alles von ihr lesen. Ihre Geschichten sind genau solche Pageturner, wie die, von Freida McFadden. Große Empfehlung!

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Veröffentlicht am 28.06.2025

Großartig konstruierter Folklore-Thriller mit einem sehr interessanten Plot.

Mittsommer
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Dies ist der 2. Thriller, den ich von der Autorin gelesen habe und ich fand ihn ganz großartig. Die Geschichte ist sehr gut und spannend konstruiert und beinhaltet sehr interessante Protagonisten, deren ...

Dies ist der 2. Thriller, den ich von der Autorin gelesen habe und ich fand ihn ganz großartig. Die Geschichte ist sehr gut und spannend konstruiert und beinhaltet sehr interessante Protagonisten, deren Leben auf zwei Zeitebenen miteinander verstrickt sind. Außerdem haben wir einen Mystery bzw. eher Folklore Anteil, der den Plot nochmal besonders düster gemacht hat.

Ich mochte diese Art von Kammerspiel-Setting, da wir uns fast ausschließlich in der Hotelanlage und der dazugehörigen Umgebung befunden haben. „The Manor“ wurde von der exzentrischen Francesca, der das Land gehört, sowie ihrem Ehemann Owen, der Architekt ist, entworfen und gebaut. Perfektion und Luxus pur dürfen die Gäste hier erwarten.

Doch eines Tages entdeckt Francesca unter den Besuchern ein bekanntes Gesicht, das sie seit 15 Jahren nicht mehr gesehen hat. Mit ihr verbindet sie ein Ereignis, das unter allen Umständen unter Verschluss gehalten werden muss. Ist ihre alte Freundin etwa hier abgestiegen, um Geheimnisse auszugraben?

Zusätzlich muss sie sich auch noch mit den Bauerntrampeln der Dorfgemeinschaft, die sie und ihre Gäste belästigen, sowie einem alten Fluch herumschlagen, der mit Vögeln, schwarzen Federn und abgeholzten Bäumen zu tun hat. Chaos pur. Aber Francesca würde alles tun, um ihre Ordnung und das Gleichgewicht wieder herzustellen.

Es geht um narzisstische Machtspielchen zwischen Arm und Reich, Rücksichtslosigkeit, Intrigen und alte Verletzungen. Also alles, was ein guter Thriller braucht. Von mir eine große Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 28.06.2025

Außergewöhnlicher Genre-Mix. Ein ganz besonderes Buch. Große Leseempfehlung!

Der letzte Mord am Ende der Welt
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Bis zur Hälfte des Buches wusste ich nicht so richtig, ob dieser Roman etwas für mich ist. In das Setting dieser einsamen Insel mit den Dorfbewohnern und ihren komischen Namen, was ein Kritikpunkt ist, ...

Bis zur Hälfte des Buches wusste ich nicht so richtig, ob dieser Roman etwas für mich ist. In das Setting dieser einsamen Insel mit den Dorfbewohnern und ihren komischen Namen, was ein Kritikpunkt ist, musste ich mich erst mal eingewöhnen. Es braucht einfach etwas Geduld seitens des Lesers, der Geschichte Raum und Zeit zu geben, um sich zu entfalten.

Aber dann wurde es richtig stark. Als unsere Hauptprotagonistin Emory angefangen hat zu ermitteln, obwohl allen Mitgliedern der Gemeinschaft von der KI namens Abi das Gedächtnis gelöscht wurde, und sie die Spuren und Hinweise zu einem großen Ganzen zusammengefügt hat.

Gleichzeitig ist der Zeitdruck, unter dem sie steht, sehr gut ausgearbeitet, denn wenn sie den Mörder einer bestimmten Person nicht findet, wird die noch verbliebene Menschheit ein für allemal ausgelöscht.

Ich würde den Roman als Sci-Fi-Krimi-Thriller-Dystopie bezeichnen, weshalb das Buch, aufgrund des Genre-Mixes, schon etwas sehr Besonderes ist. Es gab tolle Twists, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Der Autor hat eine sehr dichte, morbide Atmosphäre und interessante Charaktere erschaffen. Die ganze Idee, was auf dieser Insel wirklich abgeht und die Auflösung, haben mir sehr gut gefallen.

Für mich war das Buch ein Highlight und ich werde alles von Stuart Turton lesen. Man merkt, dass seine Geschichten anders sind und sehr viel mehr zu bieten haben, als es zunächst der Klappentext verrät. Sein Nachwort und seine Danksagung fand ich auch sehr interessant.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

„Katmere Academy“ Vibes, HOT, Protagonisten zum Verlieben, toller Spice und richtig geiles World-Building. Lest es!

Supernatural Academy: Year One (Supernatural Academy 1)
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Ganz toll! Ich hätte überhaupt nicht erwartet, dass diese Romantasy so gut geschrieben und ausgearbeitet ist. Wir haben eine Akademie, an der Vampire, Gestaltwandler, Hexen, Gnome etc. ausgebildet werden. ...

Ganz toll! Ich hätte überhaupt nicht erwartet, dass diese Romantasy so gut geschrieben und ausgearbeitet ist. Wir haben eine Akademie, an der Vampire, Gestaltwandler, Hexen, Gnome etc. ausgebildet werden. Ich hatte sofort „Katmere Academy“ Vibes.

Hierhin wird unsere Hauptprotagonisten Maddison James (22) „entführt“, da sie auch eine Supernatural sein soll, allerdings ohne zu wissen, was für übernatürliche Fähigkeiten sie überhaupt besitzen soll. Seit jeher hat sie zwar eine starke Affinität zu Wasser, mehr aber auch nicht.

Die sog. „Atlantischen Fünf“ sind die heißesten und einflussreichsten Jungs der ganzen Schule. Jeder sabbert ihnen hinterher. Nur Maddie nicht. Und damit erregt sie vor allem die Aufmerksamkeit von Asher, der königliches Blut hat und aus Atlantis stammt. Er gibt ihr Nachhilfe, um ihre Magie freizusetzen, ohne zu ahnen, was das am Ende auslösen wird.

Die Geschichte wird rasant erzählt, dauernd passiert etwas, es gibt Szenenwechsel in andere Welten bzw. Schauplätze und wenig, aber angemessenen und guten Spice. Die Tension zwischen Maddie und Asher ist enorm, wobei ich jedoch gespannt bin, ob er in den nächsten Bänden vielleicht Konkurrenz bekommen wird.

Einziger Kritikpunkt ist, dass es mir etwas zu schnell ging, wie die beiden sich verliebt haben. Und auch, wie schnell Maddie ihr Supernatural-Dasein akzeptiert und mit zur Academy gekommen ist. So als ob das völlig normal wäre. Das Buch hätte 100 Seiten mehr gut vertragen, um das Genannte besser auszuarbeiten. Trotzdem eine große Leseempfehlung und ich werde die Trilogie auf jeden Fall weiterverfolgen.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Liest sich wie „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“. Ganz tolle Urban-Fantasy!

Verlorene Städte (Die Lichter unter London 1)
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Ein moderner Abenteuerroman, der an „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ erinnert. Ich hätte nicht gedacht, dass die Autorin auf nur knapp 350 Seiten eine so interessante und komplexe Welt erschaffen kann. ...

Ein moderner Abenteuerroman, der an „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ erinnert. Ich hätte nicht gedacht, dass die Autorin auf nur knapp 350 Seiten eine so interessante und komplexe Welt erschaffen kann. Es war durchweg spannend und sehr kreativ ausgearbeitet.

Wir lesen von Monstern und Gestalten, die man sich so richtig vor seinem inneren Augen vorstellen konnte. Schnecken, Karpfen, Spinnen, Alligatoren, Schweine etc., die so einzigartig und gruselig waren, dass sie einem Horrorfilm hätten entspringen könnten.

Die Protagonisten Maeve und Blaise habe ich sofort ins Herz geschlossen. Ihre gemeinsame, gefährliche Reise in die sog. Tiefenschichten und ihre jeweiligen Beweggründe, waren authentisch und konnten mich so richtig abholen.

Ständig ist irgendwas passiert, es war nie langweilig und gerade die Nebenhandlungen der Mudlarks und des Wächters, haben das Tempo so richtig angezogen. Kompliment an die Autorin, die hier so viel Fantasie auf Papier gebracht hat. Natürlich werde ich sofort Teil 2 lesen.

Einziger Kritikpunkt war das „Pronomen-Gender-Thema“. Ich kann es einfach nicht mehr hören und dieses dey und demm war einfach unfassbar störend und nervig zu lesen. Es klingt ganz schlimm und unterbricht den Lesefluss. Normalerweise meide ich solche Bücher, wusste aber vor dem Kauf nicht, dass das vorkommt.

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