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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.02.2026

Viele leere Versprechungen

Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste
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Kommen wir erstmal zu den positiven Eigenschaften des Buches: Das Cover, sowie der Klappentext sind mega ansprechend und auch die Leseprobe war absolut vielversprechend.
Doch was geschah dann?
Deklariert ...

Kommen wir erstmal zu den positiven Eigenschaften des Buches: Das Cover, sowie der Klappentext sind mega ansprechend und auch die Leseprobe war absolut vielversprechend.
Doch was geschah dann?
Deklariert als "Agatha Christie trifft auf Only Murders in the Building" musste das doch ein Highlight der Extraklasse werden.
Aber nein, die anfangs mir so ans Herz gewachsene grumpy Hauptprotagonistin Rosemary wird eine tüdelige Version ihrer selbst und ihre Enkelin Addie jammert die ganze Zeit ihrem Ex hinterher, der sie von Hacke bis Nacke verkackeiert hat. So verdaddeln wir Seite um Seite, während das Feeling für einen Cosy Crime im Whodunnit Format flöten geht und ich beim Lesen über die nächste Einkaufsliste grübelte.
Fazit: Schwache Charaktere wollen sich interessanter machen als sie sind. Die Kriminalgeschichte versumpft in aneinandergereihten Zufällen und sobald ich das Buch zur Seite legte, war alles vergessen, weil mich nichts tangierte. Wo waren die spannenden Ansätze einer Agatha Christie, oder Only Murders in the Building? Ich suchte sie vergeblich. Dies ist aber nur meine Meinung - naja und die meiner Mitleserinnen, wo eine berechtigter Weise die Reißleine zog und die andere mich weiterhin begleitete, auf einer sehr langweiligen Lesereise.

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Veröffentlicht am 22.10.2025

Tolle Idee, ungelungene Umsetzung

Das Hotel
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Eindeutig war es hier das Cover, was mich ansprang, aber auch folgender Zusatz auf dem Cover:
"Das Hotel weiß alles über dich.
Das Hotel kannte dich schon, bevor du angekommen bist."
Und natürlich der ...


Eindeutig war es hier das Cover, was mich ansprang, aber auch folgender Zusatz auf dem Cover:
"Das Hotel weiß alles über dich.
Das Hotel kannte dich schon, bevor du angekommen bist."
Und natürlich der Klappentext.
Aber ehrlich, ich suchte verzweifelt sowohl nach den "schaurig und eleganten Geschichten", als auch wo die "glühende Frage nach der Rolle von Frauen im Horror" gestellt wurde. Ich hab das entweder nicht kapiert, oder ignoriert.
Es gab immer mehr Fragen als Antworten und meine Fantasie war hier wohl nicht in der Lage, sich selbst etwas zu erklären. Auch war der Schreibstil an manchen Stellen komisch gestelzt. Das kann natürlich an der Übersetzung liegen.

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Veröffentlicht am 15.08.2025

Ich hatte ganz andere Erwartungen

Mein Name ist Maeve Fly
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Highlight am ganzen Buch ist für mich definitiv das Cover. Dit liebe ick.

Und ansonsten... puh schwierig. Ich hatte einen ganz anderen Anspruch an dieses Buch. Ja, es ist creepy und bloody und so, aber ...

Highlight am ganzen Buch ist für mich definitiv das Cover. Dit liebe ick.

Und ansonsten... puh schwierig. Ich hatte einen ganz anderen Anspruch an dieses Buch. Ja, es ist creepy und bloody und so, aber es ist auch viel schnarchiges Gelaber über ältliche Literatur, unnötig langatmiges auf den Punkt gekomme und so viel Rumgeb*mse. Erst auf den letzten 100 Seiten wird endlich mal vernünftig Gemetzelt, obwohl mir da wiederum manchmal der Sinn fehlte. Die erwartete Halloween-Atmosphäre blieb für mich, trotz vieler angesprochener Songs und Filme, im Verborgenen.
Dafür ging mir Maeve von Seite zu Seite mehr auf den Zeiger, diese arme unverstandene Kreatur, welche sich selbst ins Aus schoss.
Naja und am Ende war ich einfach nur froh, dass es vorbei war.
Fazit : Jede/r soll sich eine eigene Meinung bilden. Wer auf viel Gepimper mit verspäteten Splatter steht hat hier sicher seine Freude, für mich war es leider enttäuschend.

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Veröffentlicht am 30.06.2025

Langatmiger Klamauk

Miss Merkel: Mord in der Uckermark
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Zwei Sachen die ich gut fand. Zum einen das Cover, mir gefällt die Illustration und sie hat definitiv Wiedererkennungswert.
Und Grammatikalisch ist mir alles korrekt erschienen. Ich bin über nichts gestolpert. ...

Zwei Sachen die ich gut fand. Zum einen das Cover, mir gefällt die Illustration und sie hat definitiv Wiedererkennungswert.
Und Grammatikalisch ist mir alles korrekt erschienen. Ich bin über nichts gestolpert.
Das war es leider auch schon. Fand ich anfangs das Geplänkel zwischen Frau Merkel und ihrem Mann noch niedlich, ging es mir bereits nach ca 100 Seiten auf die Herzkranzgefäße. Auch der Personenschützer Mike verkam von einem recht ansehlichen Typen zu einem Teddy, welcher zu oft weichgespühlt wurde.
Den Fall hätte man ohne ständig "pikiert" oder "bass" zu sein viel schneller abhandeln können und in einem Cosy Crime müssen für mich die Charaktere nicht verdümmlicht werden.
Fazit : Die Bewertung der Rezensionen liegt bei einem Durchschnitt von 4,3 Sternen von 7046 Rezensionen.
Ich hab echt viel erwartet, gerade da der Autor in aller Munde gelobt wird.
Jede/r soll sich ja sein eigenes Urteil bilden, für mich war es Klamauk und definitiv nicht empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Ich kam nicht in die Story

Ein Mord im November - Ein Fall für DI Wilkins
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Was für ein tolles Cover und der Titel gefiel mir auch gleich, hat er doch etwas melancholisches.
Beim Klappentext hatte ich etwas Bedenken, denn das Ermittlerduo hat fast identische Vornamen und den ...

Was für ein tolles Cover und der Titel gefiel mir auch gleich, hat er doch etwas melancholisches.
Beim Klappentext hatte ich etwas Bedenken, denn das Ermittlerduo hat fast identische Vornamen und den gleichen Nachnamen. Allerdings gibt es kaum gegensätzlichere Charaktere, daher wusste ich immer sofort, wer hier gerade agierte. Auch war der Fall theoretisch nicht uninteressant, aber irgendwie fand ich gar nicht ins Buch. Ob's an der Übersetzung liegt? Ich vermute es fast.
Hier mal zwei Beispiele:

S. 228
"Dubin - sie sprach den Namen voller Ekel - war ihr das Geld für ein Shooting schuldig geblieben, darum wollte sie sich nun schadlos halten."
(schadlos halten ???)

S. 239
"Sie senkte den Kopf und begann wieder zu murmeln, und er gab es auf, an sie hinzureden."
(an sie hinzureden)

Fazit: Diese merkwürdige Sprache und eine für mich undefinibare Distanz zu den Charkteren, ließen mich das Buch immer nur gezwungener Maßen lesen - Rezensionsexemplar ist Rezensionsexemplar.
Aber wie immer gilt, jede/r empfindet anders - vielleicht ist dieser Kriminalroman ja was für dich.

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