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Veröffentlicht am 25.06.2025

This Stupid Thing Called Love

This stupid Thing called Love
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"This Stupid Thing Called Love", der erste Band der Cambridge Dreams-Dilogie, konnte mich leider nicht überzeugen und hinterlässt einen eher schwachen Eindruck.

Mangelnde Tiefe und Unglaubwürdigkeit
Der ...

"This Stupid Thing Called Love", der erste Band der Cambridge Dreams-Dilogie, konnte mich leider nicht überzeugen und hinterlässt einen eher schwachen Eindruck.

Mangelnde Tiefe und Unglaubwürdigkeit
Der Schreibstil von J. Gerhardt wirkte auf mich wenig tiefgründig und nicht ausgereift, was das Eintauchen in die Geschichte erschwerte. Besonders störend war das Fehlen von inneren Monologen oder tiefgehenden Gedanken der Protagonistin Clara. Dadurch konnte ich keinerlei Bezug zu ihrem Charakter aufbauen oder sie wirklich kennenlernen. Auch ihr Alter empfand ich als nicht authentisch: Mit 19 Jahren wirkte sie eher wie eine Person in ihren Dreißigern, und es fehlte ihr an der erwarteten jugendlichen Sprache und Ausstrahlung. Hier wurde viel Potenzial verschenkt.

Ein Plot mit Tücken
Die Grundidee des Rollentauschs war an sich eine großartige Prämisse und der Hauptgrund für meinen Kauf. Doch die Umsetzung haperte erheblich. Vieles wirkte nicht stimmig genug. Clara war vor dem Rollentausch kaum über Stellas Freundeskreis informiert und spielte ihre Rolle erstaunlich unglaubwürdig. Es grenzte an ein Wunder, dass sie nicht aufflog, so ungeschickt, wie sie sich anstellte. Man fragt sich, worauf Stella sie in den zwei Tagen Vorbereitung überhaupt vorbereitet hat, außer auf das Tragen von Kontaktlinsen. Ein weiterer Kritikpunkt war Clara selbst: Sie war naiv und voreingenommen gegenüber den "reichen Kids".

Lichtblick und Paradoxon
Der einzige Lichtblick für mich war Alex, der es mir wirklich angetan hat. Dass Clara ihm hoffnungslos verfallen ist, konnte ich absolut nachvollziehen.

Die Erwähnung von Claras früheren Beziehungen empfand ich als paradox: Einerseits wird betont, dass sie vor Alex nie verliebt oder an anderen Typen interessiert war, andererseits hatte sie bereits intime Beziehungen. Das wirkte zu erzwungen und passte nicht zu ihrer sonst so tollpatschigen Persönlichkeit, bei der eine Jungfräulichkeit authentischer gewirkt hätte.

Fazit und offene Fragen
Fazit: Der Roman leidet unter einem schwachen Schreibstil, einem unausgewogenen Plot und einer fehlenden Charaktertiefe. Das Ende offenbart einen Cliffhanger: Alex wusste von Claras wahrer Identität. Hat er das Rollenspiel die ganze Zeit mitgespielt? Und was ist mit seinem Geständnis, seit fünf Jahren in Stella verliebt zu sein? Ich hoffe, letzteres ist eine Lüge. "This Stupid Thing Called Love" reiht sich für mich in die Romane ein, bei denen ich Band 2 nur des Cliffhangers wegen lesen würde.

Veröffentlicht am 23.06.2025

Watt für ein Glück

Watt für ein Glück
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Leider konnte mich diese Geschichte nicht erreichen. Der Erzählstil ist langweilig, die Handlung langweilig und teilweise einfach an den Haaren herbeigezogen und unrealistisch. Nicht mein Geschmack.

Leider konnte mich diese Geschichte nicht erreichen. Der Erzählstil ist langweilig, die Handlung langweilig und teilweise einfach an den Haaren herbeigezogen und unrealistisch. Nicht mein Geschmack.

Veröffentlicht am 10.02.2025

The Trap. Wie weit würdest du gehen, um deine Schwester zu retten?

The Trap. Wie weit würdest du gehen, um deine Schwester zu retten?
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Inhalt

Die perfekte Falle für einen grausamen Mörder

Mitten in der Nacht steigt eine junge Frau zu einem Mann ins Auto. Es ist genau das Horrorszenario, vor dem jede Frau gewarnt wird, und sie kennt ...

Inhalt

Die perfekte Falle für einen grausamen Mörder

Mitten in der Nacht steigt eine junge Frau zu einem Mann ins Auto. Es ist genau das Horrorszenario, vor dem jede Frau gewarnt wird, und sie kennt die Gefahren nur zu gut. Aber sie hat keine andere Wahl.

Während der Fahrt schwankt sie zwischen Angst und Erleichterung: Ist ihr Fahrer wirklich nur ein normaler, hilfsbereiter Mann - oder vielleicht doch ein Monster? Als er sie sicher zu Hause abliefert, ist klar, dass ihre Ängste unbegründet waren. Dafür schlägt die Enttäuschung zu.

Denn sie ist auf der Suche nach einem Monster.

In der nächsten Nacht wird sie es wieder versuchen. Doch kann sie den Mann, der ihre Schwester entführt hat, in eine Falle locken?

Meine Meinung

Dieses Buch konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen.

Bereits der Schreibstil stellte für mich eine große Hürde dar. Ich kann nicht genau benennen, woran es lag, aber ich tat mich äußerst schwer, in die Geschichte einzutauchen und diese zu lesen.

Die Handlung begann vielversprechend, verlor sich jedoch zunehmend in Oberflächlichkeit und Langeweile. Viele meiner Fragen blieben unbeantwortet, was meine Lesefreude zusätzlich beeinträchtigte.

Das Ende empfand ich als äußerst unbefriedigend. Es hinterließ mich mit zahlreichen offenen Fragen, was ich persönlich als sehr störend empfinde. Ein abgeschlossener Handlungsbogen sieht für mich anders aus.

Veröffentlicht am 04.02.2025

Playing Games

Playing Games
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Riley Harts "Playing Games", der Auftakt der "Franklin University"-Reihe, erzählt die Geschichte von Braxton und Tyson, zwei jungen Männern aus unterschiedlichen Welten. Für mich war es das erste Buch ...

Riley Harts "Playing Games", der Auftakt der "Franklin University"-Reihe, erzählt die Geschichte von Braxton und Tyson, zwei jungen Männern aus unterschiedlichen Welten. Für mich war es das erste Buch der Autorin, und ihr leichter, flüssiger Schreibstil hat mir gut gefallen.

Leider konnte mich die Geschichte jedoch nicht so überzeugen, wie erhofft. Meiner Meinung nach wurden zu viele Klischees bedient. Der "Badboy" Braxton entsprach in vielerlei Hinsicht dem typischen Bild: schlechte Laune, Lederjacke, Motorrad, ein Vater mit krimineller Vergangenheit. Auch der "Golden Boy" Tyson entsprach dem Klischee des perfekten Sohnes aus reichem Hause, der als Captain des Lacrosse-Teams unter Druck steht, eine Rolle zu spielen, die er eigentlich nicht will.

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt sich sehr schnell. Ihre gegenseitige Anziehung ist von Anfang an offensichtlich, und sie machen kein Geheimnis daraus. Dadurch verlor die Geschichte für mich jedoch schnell an Spannung, und trotz der geringen Seitenanzahl empfand ich das Buch als langatmig.

Veröffentlicht am 18.01.2025

Don’t Swipe Right

Don’t Swipe Right
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Inhalt

A match made in hell - Jedes Match kann der einzig wahre Killer sein
Gwen hatte einige schreckliche Dates, die sie gern vergessen würde. Doch sie muss sich wieder mit ihnen befassen, als die Männer ...

Inhalt

A match made in hell - Jedes Match kann der einzig wahre Killer sein
Gwen hatte einige schreckliche Dates, die sie gern vergessen würde. Doch sie muss sich wieder mit ihnen befassen, als die Männer einer nach dem anderen ermordet werden. Ausgerechnet ihr neuestes Match auf der App, Parker, macht ihr eine Heidenangst. Er scheint zu viel über die Mordserie und Gwen zu wissen. Doch niemand glaubt ihr. Gwen selbst gerät ins Visier des Polizisten Aubrey, schließlich ist sie die einzige Verbindung zwischen den Opfern. Schwerer als die Sorge um die Ermittlungen wiegt allerdings die Frage, wer das nächstes Opfer wird, wenn all ihre Ex-Freunde aus dem Weg geräumt sind …

Meine Meinung

Der Klappentext versprach einen spannenden Thriller um mysteriöse Todesfälle, doch leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen.

Der Anfang war vielversprechend und hat meine Neugier geweckt. Doch im weiteren Verlauf entpuppte sich der Roman als eine Mischung aus Dating-Show und Krimi, die leider nicht ganz aufgeht. Die Hauptfigur Gwen ist zwar sympathisch, ihre Entscheidungen wirken jedoch oft unlogisch und naiv. Auch die Ermittlungen der Polizei sind stellenweise wenig überzeugend.

Der Schreibstil ist zwar flüssig und locker, jedoch stören einige unpassende Ausdrücke und Logikfehler den Lesefluss. Die humorvollen Elemente sind zwar nett gemeint, konnten mich aber nicht von der insgesamt eher düsteren Atmosphäre ablenken.

Der Fokus liegt leider zu stark auf Gwens Datingleben, wodurch der eigentliche Kriminalfall etwas in den Hintergrund tritt. Die Auflösung kam mir zu abrupt und wenig überzeugend.

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Die Mischung aus Romantik und Krimi funktioniert nicht ganz und die Auflösung ist enttäuschend. Wer einen spannenden Thriller sucht, wird hier eher enttäuscht sein.