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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.07.2025

Ganz großes Kino

Arc & Ruin
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Um die Welt vor den schrecklichen Kreaturen zu befreien oder zumindest einen Weg dafür zu finden, begibt sich Rah in ihre Heimat. Woher stammen die gefährlichen Kreaturen? Gibt es wirklich einen Weg, sie ...

Um die Welt vor den schrecklichen Kreaturen zu befreien oder zumindest einen Weg dafür zu finden, begibt sich Rah in ihre Heimat. Woher stammen die gefährlichen Kreaturen? Gibt es wirklich einen Weg, sie wieder loszuwerden? Und wem kann sie eigentlich noch vertrauen? Auch Irin verfolgt währenddessen eine Spur und wird mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Zu guter Letzt treffen Shina und Mae auf einen Orden, der sie beschützen will, doch natürlich nicht, ohne auch eine Gegenleistung zu verlangen.
Mit Arc & Ruin erschien der zweite Band der Dilogie aus der Feder von Marie Graßhoff. Der Einstieg wird dem Leser hier durch einen Rückblick absolut erleichtert. Ich muss gestehen, dass ich mir das oft bei Fortsetzungen wünsche, allein um Vorangegangenes wieder lebendig werden zu lassen. Die Ereignisse knüpfen auch unmittelbar ans Ende von Band 1 an. Trotz dieser Erleichterung beim Beginn würde ich die Bücher trotzdem unbedingt in richtiger Reihenfolge lesen, denn die Handlung baut aufeinander auf.
Ich habe mittlerweile einige Bücher von Marie Grasshoff gelesen und ich liebe einfach ihren flüssigen und absolut bildlichen Schreibstil. Ohne völlig auszuufern wird hier das Geschehen und die Welt lebendig und machte das Buch für mich zu einem Pageturner.
Das Worldbuilding ist lebendig und doch so gestaltet, dass man sich die Welt leicht vorstellen kann. Die einzelnen Perspektiven laufen langsam aufeinander zu und werden später ein Gesamtbild ergeben, was mir wieder gut gefallen hat.
Ein weiteres Highlight ist für mich die gesamte Handlung, die atmosphärisch ist und mit ganz viel Spannung und auch epischen Kämpfen aufwarten kann.
Erzählt wird das Geschehen in der Ich-Perspektive, aber mit wechselnden PoVs. Wir begleiten Irin, Shina und Rah und dürfen dank der Perspektive intensiv an ihren Gefühlen und Gedanken teilnehmen.
Rah entwickelt sich hier deutlich weiter, sie ist stark und mutig, stellt sich den Gefahren und wächst immer mehr über sich hinaus.
Über Irin erfahren wir dieses Mal deutlich mehr und anhand der Rückblenden wird er auch noch intensiver dargestellt.
Aber auch Shina und Mae sind mir ans Herz gewachsen. Während Shina großherzig ist, wirkt Mae manchmal unterkühlt, doch ihre Liebe fand ich absolut glaubhaft und spürbar.
Mein Fazit: Mit dem Abschluss der Chaos Chroniken ist Marie Grasshoff ein absolut geniales Buch gelungen. Von Worldbuilding über Spannung, Schreibstil und Charakteren, hier passte einfach alles perfekt und lässt den Leser tief in fremde Welten abtauchen und gegen Gefahren kämpfen. Absolut tolle Dilogie, die ich gerne empfehle.

Veröffentlicht am 08.07.2025

Starker Abschluss

Chosen – Haus aus Asche
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Da Chosen 1 mit einem dicken Cliffhanger endete, der diesen zweiten Band extrem spoilern würde, möchte ich ausnahmsweise mal keine eigene Zusammenfassung zum Buch geben.

Mit Chosen – Haus aus Asche erschien ...

Da Chosen 1 mit einem dicken Cliffhanger endete, der diesen zweiten Band extrem spoilern würde, möchte ich ausnahmsweise mal keine eigene Zusammenfassung zum Buch geben.

Mit Chosen – Haus aus Asche erschien der Abschlussband der Dilogie und nachdem Band 1 definitiv ein Highlight ist, war ich mächtig gespannt.
Band 1 ist zum Glück nicht allzu lange her und die Handlung knüpft nahezu nahtlos an den ersten Band an. Durch kleinere Einschübe des zuvor Geschehenem fällt es auch ganz leicht, in das Buch zu finden und sich wieder daran zu erinnern, was bisher geschah.
Emily Bähr hat einen absolut fesselnden und bildlichen Schreibstil, ohne sich in Details zu verlieren, werden Bilder im Kopf lebendig. Auch Emotionen der Charaktere schafft sie ganz leicht zu transportieren, so dass man hier auch wirklich tief abtauchen kann.
Die Geschichte ist spannend, die Jagd nach der Königinnenkrone ist noch nicht beendet und die Challenges gehen weiter. Diese bieten einiges an Spannung und Unterhaltung, aber auch Momente, bei denen man innehält und sich auch hier an unser Real-TV erinnert, denn auch hier gibt es echt fragwürdige Formate.
Wie schon in Band 1 haben mir die kleinen Eastereggs richtig gut gefallen und so unterhalten sich auf Chatter Damen, die man durchaus aus der Buchwelt kennt, seien es AutorInnen oder BloggerInnen. Das mach definitiv Spaß und bringt Abwechslung, wobei die Handlung auch so genug zu bieten hat.
Die Story erleben wir jeweils in der Ich-Perspektive, abwechselnd zwischen Cylus und Iris, wobei man intensiv an ihren Gefühlen und Gedanken teilhaben kann. Mir sind beide absolut ans Herz gewachsen.
Iris, die von Anfang an nicht dem typischen Klischee einer Frau entsprach, die unbedingt Königin werden will, wächst noch deutlich mehr. Sie ist so unheimlich mutig, auch wenn sie das selbst nicht immer merkt und bringt aufgrund von Handlungen, die für sie selbstverständlich sind, immer mehr Menschen zum Umdenken.
Cylus ist ebenfalls ein toller Bookboyfriend, den man auch einfach gernhaben muss. Er hat mit seiner ihm angeborenen Rolle zu kämpfen und wirkt dadurch nur noch menschlicher.
Neben den beiden sorgen einige weitere Figuren für Momente zum Nachdenken, aber auch für Abwechslung. Die Zeichnung der Teilnehmerinnen an den Challenges ist ebenfalls authentisch und glaubwürdig.
Mein Fazit: Ich habe dieses Buch an einem Sonntag komplett verschlungen und bin auch von diesem zweiten Band überzeugt. Von Charakteren über Handlung, Spannung und Magiesystem war hier einfach alles passend. Das Ende hat mich ein wenig überrascht, passt aber einfach zur Geschichte. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für diese Dilogie!

Veröffentlicht am 02.07.2025

Außergewöhnlich in jeder Hinsicht

A Tale of Foxes and Moons
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Nach außen hin ist Medizinstudentin Aiko eine ganz gewöhnliche junge Frau, die kurz vor ihrem Examen steht. Was nur ganz Wenige wissen, dass sie die Reinkarnation der Fuchsgöttin Inari ist. Dank eines ...

Nach außen hin ist Medizinstudentin Aiko eine ganz gewöhnliche junge Frau, die kurz vor ihrem Examen steht. Was nur ganz Wenige wissen, dass sie die Reinkarnation der Fuchsgöttin Inari ist. Dank eines Waldgeistes, einem so genannten Kodama, ist es ihr möglich immer wiedergeboren zu werden, denn diese Waldgeister sind in der Lage, Seelen in neue Körper zu leiten. Doch auch der Mondgott, der in ihrem vorherigen Leben Inakis Mörder war, hat einen Kodama. Nun lebt dieser Mondgott in Chiaki weiter. Doch dann geschieht etwas Tragisches, alle Waldgeister verschwinden. Nur ein Ritual, bei dem 5 magische Artefakte von Nöten sind, könnten den letzten verbliebenen Waldgeist hervorrufen. Wenn sie weiterleben wollen, müssen Aiko und Chiaki notgedrungen zusammenarbeiten.
Mit dem ersten Blick auf dieses wunderschöne Cover und einem Klappentext, der japanische Mythologie in einer Urban Fantasy verspricht, war ich sofort neugierig auf dieses Buch.
Ich erhielt damit eine so wundervoll erzählte Geschichte, die einfach nur schön, aber auch tragisch ist. Autorin Rebecca Humpert erzählt voller Gefühl und absolut bildgewaltig die Geschichte der beiden Götter, die sich immer wieder begegnen, einander verfallen und doch tötet der eine die andere.
Zugegeben, ich habe etwas gebraucht, um gänzlich in der Geschichte anzukommen, was aber einfach daran liegt, dass ich noch nie etwas aus dieser Mythologie gelesen habe und die Begriffe und Charaktere erst einmal auseinanderhalten musste.
Die Suche nach den Artefakten wird hier ganz geschickt mit den unterschiedlichen Erzählungen des Landes verknüpft, die es auch genau so gibt. Gerade die Teketeke, über die ich mich noch einmal intensiver schlau gemacht habe, sorgt für den ein oder anderen kalten Schauer. Hin und wieder gab es allerdings Passagen, die langatmiger, aber nicht langweilig, wurden. So war die Handlung ein leichtes auf und ab in der Spannung, aber dank der unbekannten Mythologie doch so interessant, dass man das Buch in einem Rutsch lesen kann.
Das Setting, das heutige Tokyo, kommt hier sehr gut rüber, dank der vielen Bilder, die die Autorin vor dem inneren Auge zaubert, sieht man die Ereignisse gleich vor sich.
Was die Geschichte aber wirklich lebendig werden lässt, sind die einzelnen Charaktere. Zunächst ist da natürlich Aiko/Inari, die Protagonistin und Ich-Erzählerin. Sie ist eine sehr liebenswerte, warmherzige Persönlichkeit, die man sofort ins Herz schließt. Chiaki begegnet man zunächst mit Vorsicht, erfährt man doch, wer er eigentlich wirklich ist, bevor man ihn erlebt. Doch Chiaki ist mindestens so warmherzig wie Aiko und durch und durch eine Green Flag.
Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ist langsam, aufgrund ihrer gemeinsamen Vergangenheit begegnen sie sich mit Argwohn von Aikos Seite aus, mit Arroganz von Chiakis Seite aus. Doch beide kommen sich immer näher, aber ob das ihr Schicksal ändert.
Neben den beiden gibt es einige Nebenfiguren, wie z.B. Aikos Lehrmeister Adachi, der für sie wie ein Großvater ist und definitiv sehr schrullig wirkt.
Mein Fazit: Für Freunde der japanischen Mythologie, aber auch für diejenigen, die eine außergewöhnliche Geschichte suchen, ist dieses so wunderbar erzählte Buch perfekt geeignet. Zwischen Melancholie und Lachern schwebt man hier durch so einige, teils skurrile Momente, die das Buch abwechslungsreich machen. Das Ende lässt mich ein wenig zwiegespalten zurück, aber lest selbst, warum.

Veröffentlicht am 25.06.2025

Eine magische Liebesgeschichte

Seven Years From Now
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Als Clementine von ihrer verstorbenen Tante Analea die Wohnung in New York erbt, weiß sie schon im Voraus, dass hier magische Dinge geschehen. Denn die wichtigste Warnung ihrer Tante war: diese Wohnung ...

Als Clementine von ihrer verstorbenen Tante Analea die Wohnung in New York erbt, weiß sie schon im Voraus, dass hier magische Dinge geschehen. Denn die wichtigste Warnung ihrer Tante war: diese Wohnung reist mit dir ab und zu sieben Jahre in die Vergangenheit, aber verliebe dich niemals in ihr. Als Clementine abends von ihrem Job in die leere Wohnung zurückkehrt, trifft sie in ihrer Wohnung auf Iwan. Das dieser Mann aus der Vergangenheit ihr wieder Freude und Spaß in ihr Leben bringt, hätte sie nicht gedacht und trotz aller Warnungen verliebt sie sich in ihn. Doch wo ist Iwan heute? Denn der Mann in ihrer Wohnung lebt sieben Jahre von ihr entfernt. Gibt es für die beiden eine Zukunft?
Ich habe vor einer Weile bereits Dead Romantics aus der Feder von Autorin Ashley Poston gelesen und war damals von diesem Buch verzaubert. Doch mit seven years from now legt die Autorin nochmal locker eine Schippe drauf.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr gefühlvoll und hin und wieder leicht poetisch, aber ohne kitschig zu wirken.
Die Geschichte hat ihre eigene Magie, mit der sie den Leser an die Seiten fesseln kann. Sie hat Humor, lässt lächeln und schmelzen und stimmt auch irgendwie nachdenklich. Diese ganz besondere Mischung machen aus diesem Buch ein ganz besonderes Lesevergnügen.
Neben den magischen und berührenden Momenten ist da auch noch immer wieder die Frage, ob es Clementine und Iwan gelingen wird, auch in der Gegenwart eine Chance zu haben. Man wünscht es ihnen einfach vom ganzen Herzen.
Ganz besonders gelungen ist das Setting dieses Buches. Diese bunte, magische Wohnung, die ein Rückzugsort für Clementine wird und gleichzeitig so gemütlich. In diese Wohnung würde ich sofort einziehen.
Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive aus Clementines Sicht. Dadurch erleben wir sie auch hautnah mit all ihren Gefühlen. Sie ist, verständlicherweise, in tiefer Trauer um ihre geliebte Tante, was sie verletzlich und stark zugleich zeigt.
Iwan ist durch und durch charmant und ich konnte mir sofort vorstellen, warum sich Clementine zu ihm hingezogen fühlt. Auch sonst ist diese Lovestory einfach ins Herz gehend und so schön, man möchte gar nicht mehr aufhören zu lesen.
Auch wenn Tante Analea nicht mehr da ist, so ist sie doch durch und durch präsent. Zum einen erleben wir sie in Rückblenden, aber auch in Erinnerungen und so wird sie ein wichtiger Bestandteil des Romans.
Mein Fazit: Was für ein wunderschönes Herzensbuch, ich habe hier wirklich alles geliebt, vom Schreibstil über Charaktere, der Wohnung und die gesamte Magie, die diesem Buch zugrunde liegt. Die Liebesgeschichte ist poetisch, aber nicht kitschig, voller Liebe und Hoffnung. Seven Years from now weckt ganz viele Gefühle im Leser und bekommt von mir eine ganz große Empfehlung.

Veröffentlicht am 25.06.2025

Überraschender zweiter Teil

Dragon Games - Flügel aus Stahl
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Achtung, Band 2 inhaltliche Spoiler zu Band 1 vorhanden.

Das Drachenturnier ist vorbei, ein Verdächtiger der die Anschläge auf die Drachenritter verübt hat, verurteilt, aber ein weiterer ist nach wie ...

Achtung, Band 2 inhaltliche Spoiler zu Band 1 vorhanden.

Das Drachenturnier ist vorbei, ein Verdächtiger der die Anschläge auf die Drachenritter verübt hat, verurteilt, aber ein weiterer ist nach wie vor auf der Flucht. Vics Traum, Drachenritter zu werden, konnte zwar nicht erfüllt werden, doch immerhin darf sie ihre Drachendame Daireann behalten. James und Vic sind nun offiziell ein Paar und leben gemeinsam in James großer Stadtvilla. Doch Vic träumt nach wie vor von großen Veränderungen und versucht diese dank James großartiger Verbindungen zum Rat durchzusetzen, was allerdings alles andere als leicht ist. Doch dann passiert eines Nachts etwas, mit dem sie nicht gerechnet hätte und plötzlich wird sie mit weiteren unangenehmen Wahrheiten konfrontiert.

Wow, diese Rezension wird echt schwierig, da sich hier die gesamte Geschichte aus Band 1 völlig dreht und mit Veränderungen daherkommt, mit denen ich in keinster Weise gerechnet hätte.

Der zweite Band beginnt ca ein halbes Jahr nach dem Ende von Band 1 und es hat sich so einiges verändert. Wir starten mit der Handlung im Stahlimperium und eigentlich glaubt man im ersten Moment, Vic könnte nicht glücklicher sein. Doch weit gefehlt, denn Vic hat als Frau keine wirklichen Rechte und lebt nun in einem goldenen Käfig an James Seite. Doch dann kommt es zu einem Plottwist, der mich absolut überrascht hat und der die gesamte Handlung spannender werden lässt und auch zusätzlich zum Nachdenken anregt. Ab jetzt wird es schwierig, denn ich möchte einfach gar nichts dazu verraten, was hier nun geschieht, nur so viel, es ändert die gesamte Geschichte.

Für Vic gibt es hier einiges zum Nachdenken und überdenken und sie muss einsehen, dass sich im Stahlimperium noch viel mehr ändern muss, als angenommen. Außerdem muss sie eine Entscheidung fällen, die wirklich schwer ist. Ihr Zwiespalt ist verständlich und auch ihr Gedankenkarussell nachvollziehbar. Wir lernen hier eine nue Seite von Vic kennen und dürfen ihr bei einer spannenden Entwicklung zusehen.

Im Gegensatz zum ersten Band erfahren wir hier auch einige Kapitel aus der Sicht von James, der dem Leser dadurch deutlich näher gebracht wird. Gerade seine Kapitel zeigen seine wirkliche Stärke und Haltung und vor allem auch seine Liebe zu Vic.

Neben den beiden treffen wir auf einige spannende neue Charaktere und einige Wahrheiten, auch rund um Drachen. Aber nicht nur das, denn Ursa Jaumann bringt weitere spannende Aspekte mit in die Geschichte, die zwar hier auf die Umwelt und das Leben im Stahlimperium abzielen, aber durchaus Parallelen in der eigenen Welt aufzeigen. Was die neuen Charaktere angeht, so ist vor allem einer sehr wichtig für die Handlung, denn auch wenn er Vic bis aufs Blut reizt und die Schlagabtäusche zwischen den Beiden manchmal wirklich schlimm sind, öffnet er ihr die Augen. Mein Herz schlägt durchaus für diesen Charakter.

Mein Fazit: Band 2 habe ich in gerade mal 2 Abenden völlig verschlungen. Wir bekommen hier so einige Überraschungen präsentiert und die Handlung wird eine Mischung aus Spannung, Umdenken, etwas Politik und eine schwere Entscheidung. Gerade auch was die Gesellschaftskritik angeht, darf man als Leser ruhig parallelen zu unserer Welt ziehen. Das Ende hat einen ganz schlimmen Cliffhanger, der gespannt auf den nächsten Band warten lässt.